Eine persönliche Geschichte von Anka

Es sind Geschichten, die uns prägen und zeigen, was wirklich wichtig ist. Heute ein Einblick in eine tolle Geschichte von Anka aus unserem Team:

Eigentlich wollte ich nur schnell meine Teetasse in die Spülmaschine stellen, doch da fiel mein Blick auf den Prospekt eines Discounters. „Akupressurmatte für nur 14,99 Euro“, las ich auf der Doppelseite. „Das gibt’s doch nicht“, dachte ich mir – denn gerade noch hatte ich online nach Akupressurmatten gesucht als Geburtstagsgeschenk für meine Mutter. Das fair produzierte Original, die ShaktiMat, kostet knapp 45 Euro mehr als die Kopie aus dem Discounter. „Dann könnte ich ihr sogar noch ein Buch dazu schenken“.

Moment mal. STOPP! Gerade ich müsste es doch besser wissen. Ständig rede ich davon, wie wichtig faire Arbeitsbedingungen sind, dass man beim Kauf auf die Materialien, Schadstoffe etc. achten muss und jetzt das. Ein klarer Fall von kognitiver Dissonanz. „Kognitiver was?“, fragst du dich jetzt vielleicht.

Der Begriff beschreibt ein Phänomen, das so alltäglich ist wie Zähneputzen. Wenn Verhalten und Einstellung nicht miteinander übereinstimmen, nennt man das kognitive Dissonanz. Eigentlich ganz einfach. Weniger einfach ist jedoch die Auflösung dieses Widerspruchs, denn das eigene Verhalten der Einstellung anzupassen ist leichter gesagt als getan. Obwohl ich mittlerweile schon einige meiner Gewohnheiten ändern konnte, gerate ich immer mal wieder in Situationen, die mich dazu zwingen, meine Einstellung oder mein Verhalten in Frage zu stellen.

Das bringt uns zurück zur Matte. Ob ich sie gekauft habe? Nein. Ob ich stattdessen die ShaktiMat bestellen werde? Ebenfalls nein. Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht und mir viele Fragen gestellt, um mir die Entscheidung leichter zu machen.

Es wird das Buch vom lokalen Buchhandel inklusive Gutschein für eine Massage von mir. Das hilft bestimmt fast genauso gut gegen die Rückenschmerzen wie die Akupressurmatte.

Habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht?

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