Eine persönliche Geschichte von Maren

Heute gibt es wieder eine persönliche Geschichte vom Klimasofa-Team. Was Maren erlebt hat, zeigt, dass wir offen auf die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz aufmerksam machen sollten und damit Großes bewirken können. Hier kommt Marens Geschichte:

Vor zwei Jahren habe ich auf einem Camp zum Thema soziale Gerechtigkeit gearbeitet. Eine Freundin und ich hatten uns auf den Job beworben, da wir der Meinung waren, dass Nachhaltigkeit sehr viel mit Gerechtigkeit zu tun hat.

Während des Camps fiel uns auf, dass es an vielen Stellen alles andere als nachhaltig zuging. Die Teilnehmenden wurden mit (Plastik-)Geschenken überhäuft, permanent gab es Süßigkeiten in Plastik verpackt und das Angebot an vegetarischen oder veganen Speisen war minimal. So hatten wir uns nicht vorgestellt, zu einer gerechteren, nachhaltigeren Welt beizutragen.

Als wir jedoch anfingen, unseren Frust und unsere Kritik an der nicht nachhaltigen Gestaltung des Camps zu äußern, zeigte dies schnell Wirkung: Nach nur wenigen Tagen war das Thema Nachhaltigkeit in aller Munde.

Jede Teamsitzung drehte sich plötzlich um das Thema, das uns so am Herzen lag und über die Kritik von Mitarbeiter*innen und Teilnehmer*innen wurde offen gesprochen.

Wir lernten daraus, dass es wichtig ist, sich zu positionieren und für Nachhaltigkeit einzustehen. Und das Wichtigste: Die Wirksamkeit ist noch größer, wenn wir dies gemeinsam tun!

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