Was haben Gewohnheiten mit Klimaschutz zu tun?

Unser Handeln ist stark von Gewohnheiten geprägt. Wir treffen 40 bis 50 % unserer Entscheidungen unbewusst. Das ist sehr wichtig, weil wir ohne die Automatisierung von Handlungen und Gedanken keine Kapazitäten hätten, mehrere Sachen gleichzeitig zu tun oder Neues auszuprobieren. Gewohnheiten sind also erst einmal nichts Schlechtes, sondern lebensnotwendig.

Problematisch sind Gewohnheiten dann, wenn sie im Widerspruch zu unseren Werten und Zielen stehen. Zum Beispiel möchtest du dich für den Klimaschutz einsetzen, hast aber die Gewohnheit, ausgiebig shoppen zu gehen, täglich Fleisch zu essen oder jede Strecke mit dem Auto zu fahren.

Wir handeln dann entgegen unserer Überzeugung und es entsteht eine sog. kognitive Dissonanz, über die wir in unserem Post vom 18. Februar geschrieben hatten. Um unser Verhalten klimafreundlicher zu gestalten, kommen wir also nicht darum herum, uns genauer mit unseren Gewohnheiten zu beschäftigen.

Seid ihr neugierig zu erfahren, wie Gewohnheiten entstehen und wie ihr sie ändern könnt? In den nächsten Posts erfahrt ihr es!

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