Wie ändere ich Gewohnheiten?

In den letzten beiden Posts haben wir uns damit beschäftigt, was unsere Gewohnheiten mit dem Klimaschutz zu tun haben und wie sie überhaupt entstehen. Heute möchten wir euch Anregungen dazu geben, wie ihr eure Gewohnheiten verändern und im Alltag nachhaltiger leben könnt.

Zu Beginn kann es sehr hilfreich sein, wenn du dir die Frage stellst: Welcher Mensch möchte ich sein? Es geht dabei um die existenzielle Frage, für welche Werte und Überzeugungen du eintreten und welche Spuren du hinterlassen möchtest. Die Antwort auf diese Frage kann dich sehr dabei unterstützen, Veränderungen anzugehen und auch in schwierigen Situation auf deinem Weg zu bleiben.

Schreibe dann auf, welche Gewohnheiten du hast, die sich negativ auf die Umwelt und das Klima auswirken. Sei dabei möglichst präzise und versuche den Auslöser, das Verlangen, die Handlung und die Belohnung konkret zu benennen. In unserem letzten Post haben wir uns mit diesen Begriffen näher befasst.

Wähle anschließend eine der Gewohnheiten aus, die du verändern möchtest. Überfordere dich nicht, sondern mache lieber einen Schritt nach dem anderen. Nun gilt es, eine andere Belohnung für den Auslöser und das Verlangen zu finden. Wenn du zum Beispiel Langeweile, Frust oder Traurigkeit bislang mit Onlineshopping betäubt hast, überlege dir, was dir stattdessen gut tut.

Alternativ könntest du einen Freundin anrufen, spazieren gehen, Sport machen oder etwas anderes, was dir Freude macht. Und wenn du noch einen Schritt weiter gehen möchtest, kannst du versuchen, die negativen Gefühle zuzulassen und zu beobachten, was passiert. Oft ziehen sie einfach vorüber wie dunkle Regenwolken.

Wenn du eine neue Belohnung ausgesucht hast, übe das neue Verhalten ein, sobald du den Auslöser wahrnimmst. Es braucht ein wenig Zeit, bis alte Gewohnheiten abgelegt werden, aber es lohnt sich für dich und die Umwelt.

Viel Erfolg und vor allem viel Spaß dabei!

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