Deine Ernährung - Deine Entscheidung!

Wir alle können jeden Tag aufs Neue entscheiden, was bei uns auf den Teller kommt und welche Lebensmittel wir konsumieren möchten. Das ist alles andere als selbstverständlich, da viel zu viele Menschen immer noch hungern. Damit haben wir hier in Deutschland auch eine große Verantwortung und Einfluss darauf, welche Produkte produziert werden und vor allem auch unter welchen Bedingungen, sowohl ökologisch als auch sozial. Wir möchten dir deshalb Tipps mitgeben, wie du dich jeden Tag dafür entscheiden kannst, deine Ernährung nachhaltiger und gesünder zu gestalten, um so etwas Gutes für dich und den Planeten zu tun.

Pflanzliche Ernährung

  • Koch doch mal vegan! In unseren Tipps findest du Kochbücher und Rezept-Blogs mit schmackhaften pflanzlichen Gerichten.
  • Falls es dir schwer fällt, auf Salami oder Schinken zu verzichten, kannst du auf pflanzliche Ersatzprodukte aus Soja, Seitan & Co. zurückgreifen. Bestimmt wirst du auch in deinem Supermarkt fündig!

Regional und saisonal

  • Schnapp dir einen Saisonkalender und kaufe die nächsten 2 Wochen ausschließlich Obst und Gemüse ein, das gerade Saison hat.
  • Kauf doch mal auf dem Markt ein statt im Supermarkt und unterstütze lokale Bauernhöfe aus deiner Region. Sollte es bei dir keinen Markt in der Nähe geben, kannst du im Internet nach Gemüse-und-Obst-Kisten Ausschau halten (z. B. etepetete oder biokiste).

Selbst kochen

Selbstgekocht schmeckt doch immer noch am besten, oder? Doch es schmeckt nicht nur, sondern bringt auch in vielerlei Hinsicht Vorteile für die Umwelt mit sich. Zudem kannst du auch noch Geld dabei sparen! Probier’s doch mal mit Quiche, Spaghetti mit Linsenbolognese oder Ofenkartoffeln mit Kräuterquark. Du magst es lieber süß? Wie wäre es dann mit Crêpes oder Zimtschnecken?

Ökologische Erzeugung

Du hast ein paar Minuten Zeit? Dann informier’ dich doch einmal über die verschiedenen Bio-Siegel und achte bei deinem nächsten Einkauf darauf, Produkte zu kaufen, die z. B. über ein Naturland- oder Demeter-Siegel verfügen.

Faire Herstellung

Kaufe eine Woche/einen Monat lang, wenn möglich, ausschließlich fair gehandelte Lebensmittel, die mit Siegeln wie FairTrade, Gepa oder Naturland Fair ausgezeichnet sind.

Wenig(er) Lebensmittel verschwenden

  • Nimm dir vor, frisch zu kochen anstatt Essen zu bestellen oder Fertiggerichte bzw. hoch verarbeitete Produkte zu konsumieren.
  • Plane deine Einkäufe und erstelle dir einen groben Plan mit Gerichten für die nächste Woche. So weißt du auch gleich, was du kochen kannst, wenn dir einmal die Ideen ausgehen.
  • Denke daran: das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist kein Verfallsdatum! Die meisten Lebensmittel sind auch danach noch problemlos genießbar.

  • Reste kann man wunderbar kreativ verwerten. Teile sie mit anderen über Foodsharing oder erwirb selbst Lebensmittel, die sonst weggeschmissen werden würden (z. B. über toogoodtogo oder Sirplus).