Durch unseren Überkonsum wird das Ökosystem überlastet, da zu viele natürliche Ressourcen verbraucht werden. Der Klimawandel wird vorangetrieben, die Umweltzerstörung nimmt zu. Die gute Nachricht ist aber, dass wir als Konsument*innen durch bedarfsdeckenden Konsum viel verändern können. Wer sich ab jetzt mehr Gedanken über die eigenen Kaufentscheidungen macht und reflektiert, was die Gründe für den eigenen (Über-)Konsum sind, kann den Markt positiv beeinflussen.

Lässt du dich von der Werbung zu Neukäufen verleiten? Fehlt dir das Geld für faire/ökologische Produkte? Ist Shopping dein liebstes Hobby? Versprichst du dir Anerkennung durch den Erwerb des Produkts? Dieser Reflexionsprozess ist alles andere als angenehm, aber er ist essenziell, um ehrliche und langfristige Veränderungen zu erwirken.

Sei die Veränderung, die du dir wünschst!

Unter Tipps findest du konkrete Empfehlungen für Bücher, Filme, Vorträge u. v. m. Wirf gern auch einen Blick in unsere Challenges, denn hier werden dir konkrete Vorschläge unterbreitet, was du machen kannst, um vom Wollen ins Handeln zu kommen!

Du machst einen Unterschied

Wir Menschen werden sehr stark von dem Verhalten anderer beeinflusst (BBC News). Auch wenn wir denken, wir treffen unsere eigenen Entscheidungen, werden wir dabei von unserem Umfeld geleitet. Sei ein Vorbild für deine Familie, Freund*innen und Bekannten. Individuelle Konsumveränderungen schaffen den notwendigen Raum für Regierungen und Unternehmen, um weitere Maßnahmen zu ergreifen. Glaubst du nicht? Dann schau dich beim nächsten Einkauf mal genauer um. Hättest du es vor 5 Jahren für möglich gehalten, dass veganen Produkten ein eigenes Regal gewidmet wird? Wäre es damals für ein Unternehmen, das fleischfreie Burger herstellt, möglich gewesen, fast 4 Milliarden Dollar Umsatz zu machen?

Es ist unsere Kaufentscheidung, die darüber bestimmt, welches Unternehmen erfolgreicher wird. Dein Kassenbon ist dein Stimmzettel!

Dein persönlicher Gewinn

Ein bewussterer Konsum und minimalistischer Lebensstil tun nicht nur dir selbst gut, sondern auch dem Klima und unserer Umwelt. Dank dir werden bald weniger Lebensmittel weggeworfen, weniger Elektroschott verursacht und 2050 wird es noch immer mehr Fische als Plastik im Meer geben.

  • Du kannst Geld sparen.
  • Du hat mehr Zeit für andere Dinge.
  • Du kannst deine Besitztümer mehr wertschätzen.
  • Du unterstützt bessere Arbeitsbedingungen.
  • Du bist Vorbild und Inspiration für dein Umfeld.
  • Du fühlst dich rundum gut, weil du im Einklang mit deinen Werten lebst.

DU BIST TEIL DER LÖSUNG!

Dein Weg zum nachhaltigen Konsum

  • Reflektiere dein Kaufverhalten und erkenne die Gründe für deinen (Über)-Konsum.
  • Lerne mehr über das Thema, z. B. in unserer Wissensrubrik.
  • Tausche dich mit anderen über das Thema aus.
  • Setze dir konkrete Ziele und probiere eine unserer Challenges aus.
  • Mobilisiere Menschen in deinem Umfeld.
  • Orientiere dich an unserer Konsumpyramide.
  • Engagiere dich bei einer NGO – spende oder schenke der Organisation deine Zeit.
  • Und vergiss nie: Das nachhaltigste Produkt ist das, das du nicht gekauft hast.

Wenn du ganz konkret wissen möchtest, was du tun kannst, schaue dir unsere Challenges an!

Diese Challenges helfen dir

Du bist dir nun darüber bewusst, dass du mit deinem Konsumverhalten etwas ändern kannst, hast aber keine Ahnung, wo du anfangen sollst? Das macht überhaupt nichts. Wir haben dir die Arbeit abgenommen und ein paar spannende Challenges für dich zusammengestellt. Suche dir einfach eine aus, die dir besonders zusagt, und fange direkt an!

Tipp: Teile die Challenge mit deine*r Freund*in, deiner Mutter, deinem Bruder oder deine*r Nachbar*in, um langfristig dranzubleiben.

  • Schaue dir auf YouTube ein Tutorial dazu an, wie man Seife oder Waschmittel selbst herstellt.
  • Kaufe eine Woche lang nur biologische und faire Lebensmittel.
  • Lade ein paar Freund*innen zu dir ein und schaut euch den Film „The Minimalists“ auf Netflix an.
  • Kaufe 1, 2 oder 3 Monate lang gar keine Kleidung mehr.
  • Schlafe zukünftig immer eine Nacht über deine Kaufentscheidungen.
  • Kaufe in der nächsten Woche etwas in einem Unverpackt-Laden.
  • Höre dir den Podcast „Minimalismus JETZT!“ an.
  • Lies das Buch „Die Macht des Minimalismus“ – leihe es dir aus der Bücherei aus.
  • Achte im nächsten Monat bewusst darauf, kein Essen wegzuwerfen.
  • Trinke Leitungswasser statt Mineralwasser aus dem Supermarkt.
  • Teile dir Werkzeuge mit deinen Nachbar*innen.
  • Das Thema „Minimalismus“ ist für dich noch neu? Dann probiere es doch mal mit der anfängerfreundlichen Korbmethode.
  • Das ist dir zu einfach? Für alle Fortgeschrittenen empfiehlt sich die Kartonmethode.