Durch unseren Überkonsum wird das Ökosystem überlastet, da zu viele natürliche Ressourcen verbraucht werden. Der Klimawandel wird vorangetrieben, die Umweltzerstörung nimmt zu. Die gute Nachricht ist aber, dass wir durch bedarfsdeckenden Konsum viel verändern können. Wer sich mehr Gedanken über das eigene Kaufverhalten macht und reflektiert, was die Gründe für den eigenen (Über-)Konsum sind, kann einen Beitrag zur notwendigen Veränderung leisten.

Dieser Reflexionsprozess kann mühsam sein, ist aber für einen grundlegenden Wandel erforderlich. Denn sonst fallen wir immer wieder in unsere über lange Zeit erlernten Konsummuster zurück. Bis zu 90 % unserer täglichen Handlungen sind Gewohnheiten. Das gilt insbesondere auch für unseren Konsum. Dieser dient oft dazu, andere Bedürfnisse, wie den Wunsch nach Anerkennung und Zugehörigkeit, zu erfüllen, oder unerwünschte Gefühle wie Traurigkeit, Einsamkeit oder Frustration zu verdrängen. Versuche durch Achtsamkeit herauszufinden, was in dir den Wunsch nach bestimmten Dingen auslöst. Wenn es in Wirklichkeit gar nicht um die Hose geht, die du gern kaufen möchtest, probiere verschiedene Sachen aus, wie du dein Bedürfnis anders befriedigen kannst.

Sei die Veränderung, die du dir wünschst!

Unter Tipps findest du konkrete Empfehlungen für Bücher, Filme, Vorträge u. v. m. Wirf gern auch einen Blick in unsere Challenges, denn hier werden dir konkrete Vorschläge unterbreitet, was du machen kannst, um vom Wollen ins Handeln zu kommen!

Dein persönlicher Gewinn

Ein bewussterer Konsum und minimalistischer Lebensstil tun nicht nur dir selbst gut, sondern auch dem Klima und unserer Umwelt. Dank dir werden bald weniger Lebensmittel weggeworfen, weniger Elektroschott verursacht und 2050 wird es noch immer mehr Fische als Plastik im Meer geben.

  • Du kannst Geld sparen.
  • Du hat mehr Zeit für andere Dinge.
  • Du kannst deine Besitztümer mehr wertschätzen.
  • Du unterstützt bessere Arbeitsbedingungen.
  • Du bist Vorbild und Inspiration für dein Umfeld.
  • Du fühlst dich rundum gut, weil du im Einklang mit deinen Werten lebst.

DU BIST TEIL DER LÖSUNG!

Diese Challenges helfen dir

Du bist dir nun darüber bewusst, dass du mit deinem Konsumverhalten etwas ändern kannst, hast aber keine Ahnung, wo du anfangen sollst? Das macht überhaupt nichts. Wir haben dir die Arbeit abgenommen und ein paar spannende Challenges für dich zusammengestellt. Suche dir einfach eine aus, die dir besonders zusagt, und fange direkt an!

Tipp: Teile die Challenge mit deine*m Freund*in, deiner Mutter, deinem Bruder oder deine*r Nachbar*in, um langfristig dranzubleiben.

Diese Challenges sind etwas für dich, wenn du eher wenig Zeit hast:

  • Schaue dir auf YouTube ein Tutorial dazu an, wie man Seife oder Waschmittel selbst herstellt.
  • Schlafe zukünftig immer eine Nacht über deine Kaufentscheidungen.
  • Trinke Leitungswasser statt Mineralwasser aus dem Supermarkt.
  • Höre dir den Podcast „Minimalismus JETZT!“ an.
  • Lerne mehr über das Thema, z. B. in unserer Wissensrubrik.

 

Du hast mehr Zeit? Dann such dir doch eine von den folgenden Challenges aus:

  • Kaufe eine Woche lang nur biologische und faire Lebensmittel.
  • Lade ein paar Freund*innen zu dir ein und schaut euch den Film „Minimalism“ auf Netflix an.
  • Kaufe 1, 2 oder 3 Monate lang gar keine Kleidung mehr.
  • Kaufe in der nächsten Woche etwas in einem Unverpackt-Laden.
  • Lies das Buch „Die Macht des Minimalismus“ von Robert Brand – leihe es dir aus der Bücherei aus.
  • Achte im nächsten Monat bewusst darauf, kein Essen wegzuwerfen.
  • Teile dir Werkzeuge mit deinen Nachbar*innen.
  • Das Thema „Minimalismus“ ist für dich noch neu? Dann probiere es doch mal mit der anfängerfreundlichen Korbmethode.
  • Das ist dir zu einfach? Für alle Fortgeschrittenen empfiehlt sich die Kartonmethode.

 

Und vergiss nie: Das nachhaltigste Produkt ist das, das du nicht gekauft hast.