[{"body":"Leitbild des Klimasofas Wer sind wir? Der Klimasofa e. V. ist ein kleiner gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg. Wir sind eine Gruppe von Ehrenamtlichen, die sich im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung leidenschaftlich für einen sozial-ökologischen Wandel einsetzen. Angefangen auf den Sofas in den Hamburger Wohnzimmern bieten wir inzwischen auch Workshops im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung für Unternehmen, Vereine, Bildungsträger und alle anderen Interessierten an.\nUnsere Vision Wir möchten, dass alle Menschen im Einklang mit der Natur und innerhalb der planetaren Grenzen leben können. Das bedeutet für uns, dass die natürlichen Ressourcen gewahrt und gerecht verteilt werden, sodass die Grundbedürfnisse aller jetzt und nach uns lebenden Menschen und anderer Lebewesen befriedigt sind. Diese grundlegend andere Lebens- und Wirtschaftsweise soll von Empathie, Verantwortungsgefühl und Respekt allem Leben gegenüber getragen sein.\nUnsere Mission Raus aus der Ohnmacht, rein ins Handeln!\nViele Menschen fühlen sich von der ökologischen Krise überfordert, allein und ohnmächtig. Daher wird das Thema lieber verdrängt, als dass wir gemeinsam ins Handeln kommen. Außerdem fällt es uns allen schwer, lieb gewonnene Gewohnheiten loszulassen und uns neu auszurichten.\nHier setzt das Klimasofa an: Mit Erkenntnissen aus der Klima- und Umweltpsychologie, der Hirnforschung und der Komplexitätswissenschaft unterstützen wir die Teilnehmer*innen dabei, ihre Selbstwirksamkeit und die Sinnhaftigkeit ihres Handelns zu erkennen. Es geht dabei nicht nur um die Anpassung des eigenen Lebensstils, sondern auch darum, zu zeigen, wie wir Einfluss auf die Veränderung von politischen und anderen strukturellen Rahmenbedingungen nehmen können.\nWas ist das Besondere am Klimasofa? Wir legen den Schwerpunkt unserer Arbeit nicht auf die Vermittlung von Wissen, sondern auf die Frage, wie es uns gelingen kann, die „Drachen der Untätigkeit“ (Prof. Dr. R. Gifford) zu zähmen, die sich uns allen immer wieder in den Weg stellen. Hierzu beschäftigen wir uns u. a. mit unseren Werten, Gefühlen und Gewohnheiten.\nNeben der klima- und umweltpsychologischen Schwerpunktsetzung liegt uns besonders am Herzen, dass man auch ohne besondere Vorkenntnisse in der Lage ist, die vermittelten Inhalte zu verstehen. Die Teilnehmer*innen wissen nach unseren Veranstaltungen, was sie konkret tun können und welche Handlungen besonders effektiv sind. Zur Motivation geben wir den Teilnehmenden eine persönliche Challenge mit nach Hause, damit sie direkt mit der Veränderung beginnen können. Zusätzlich gibt es Anregungen, wie man mit Schwierigkeiten bei der Umsetzung umgehen kann.\nUnd: Wir kommen überall dorthin, wohin wir eingeladen werden: in Unternehmen, Vereine, Bildungsträger und Wohnzimmer!\nWas bieten wir an und wer sind unsere Zielgruppen? Wir bieten Workshops und interaktive Vorträge zu diversen nachhaltigen Themen an. Die Dauer beträgt je nach Wunsch zwischen 1,5 und 5 Stunden. Darüber hinaus können wir auch Impulsvorträge zu verschiedenen Themen in Gesprächsrunden oder bei Veranstaltungen halten, um Diskussionen und Aktionen anzuregen.\nUnsere Zielgruppen sind Mitarbeitende in Unternehmen, Mitglieder eines Vereins sowie Gruppen aus Bildungseinrichtungen für den Freiwilligendienst. Das Klimasofa bietet aber auch Fortbildungen für Multiplikator*innen im Bereich der Umwelt- und Klimapsychologie an.\nWenn dich interessiert, wie alles begann, dann kannst du den Text über die Entstehung des Klimasofas lesen.\n","excerpt":"\u003ch2 id=\"leitbild-des-klimasofas\"\u003eLeitbild des Klimasofas\u003c/h2\u003e\n\u003ch3 id=\"wer-sind-wir\"\u003eWer sind wir?\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eDer Klimasofa e. V. ist ein kleiner gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg.\nWir sind eine Gruppe von Ehrenamtlichen, die sich im Bereich Bildung für\nnachhaltige Entwicklung leidenschaftlich für einen sozial-ökologischen Wandel\neinsetzen. Angefangen auf den Sofas in den Hamburger Wohnzimmern bieten wir\ninzwischen auch Workshops im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung für\nUnternehmen, Vereine, Bildungsträger und alle anderen Interessierten an.\u003c/p\u003e\n\u003ch3 id=\"unsere-vision\"\u003eUnsere Vision\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003eWir möchten, dass alle Menschen im Einklang mit der Natur und innerhalb der\nplanetaren Grenzen leben können. Das bedeutet für uns, dass die natürlichen\nRessourcen gewahrt und gerecht verteilt werden, sodass die Grundbedürfnisse\naller jetzt und nach uns lebenden Menschen und anderer Lebewesen befriedigt\nsind. Diese grundlegend andere Lebens- und Wirtschaftsweise soll von Empathie,\nVerantwortungsgefühl und Respekt allem Leben gegenüber getragen sein.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/ueber-uns/leitbild/","title":"Leitbild"},{"body":"Von einem bewussteren Umgang mit der eigenen Mobilität profitieren auch das Klima und unsere Umwelt. Dank dir und deiner Funktion als Vorbild werden bald weniger Autos durch die Straßen fahren. In den Städten nehmen der Lärm und die CO2-Emissionen ab und Radfahrer*innen und Fußgänger*innen erhalten mehr Platz. Aber auch du selbst gewinnst viel.\nDu sparst viel Geld, denn Autos sind die Fahrzeuge mit den höchsten Kosten. Du bewegst dich und tust etwas für deine Gesundheit. Du hast auf Bahnfahrten Zeit für andere Dinge. Du reist bequemer. Du bist schneller und flexibler unterwegs als mit dem Auto, besonders in der Stadt. Du triffst neue Menschen und lernst deine Umgebung von einer neuen Seite kennen. Du erkundest neue Reiseziele, an die du vorher nie gedacht hättest. Du lernst in der Fahrgemeinschaft deine Kolleg*innen besser kennen. Du bist Vorbild und Inspiration für dein Umfeld. Du fühlst dich rundum gut, weil du im Einklang mit deinen Werten lebst. Du bist Teil der Lösung!\n","excerpt":"\u003cp\u003eVon einem bewussteren Umgang mit der eigenen Mobilität profitieren auch das\nKlima und unsere Umwelt. Dank dir und deiner Funktion als Vorbild werden bald\nweniger Autos durch die Straßen fahren. In den Städten nehmen der Lärm und die\nCO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emissionen ab und Radfahrer*innen und Fußgänger*innen erhalten\nmehr Platz. 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Deutsches Institut für Urbanistik unter1000.de Interrail.eu ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.agora-verkehrswende.de/\"\u003eAgora Verkehrswende\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.allianz-pro-schiene.de/\"\u003eAllianz pro Schiene\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://wupperinst.org/\"\u003eWuppertaler Institut\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.vcd.org/startseite/\"\u003eÖkologischer Verkehrsclub Deutschland\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.transportenvironment.org/\"\u003etransportenvironment.org\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.ecotopten.de/mobilitaet/autos\"\u003eecotopten.de\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.carsharing.de/\"\u003eCarsharing.de\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://criticalmass.in/\"\u003eCriticalmass\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de\"\u003eMit-dem-rad-zur-arbeit.de\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://mobilogisch.de/\"\u003emobilogisch.de\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://foes.de/de-de/unsere-aufgaben/themen/verkehr\"\u003eForum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.oeko.de/forschung-beratung/themen/mobilitaet-und-verkehr\"\u003eÖko-Institut e. V.\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://difu.de/themen/mobilitaet\"\u003eDeutsches Institut für Urbanistik\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.unter1000.de/\"\u003eunter1000.de\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.interrail.eu/de\"\u003eInterrail.eu\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/tipps/websites/","title":"Websites"},{"body":"In Zeiten des steigenden Bedarfs nach Mobilität ist der öffentliche Personennahverkehr das Rückgrat eines nachhaltigen Verkehrs. Trotzdem orientiert sich die Aufteilung der Verkehrsflächen noch immer vorrangig an den Ansprüchen des Autoverkehrs (Vallee; Engel; Vogt, Stadtverkehrsplanung Bd. 3, 2021, S. 108). Dabei beförderte der deutsche ÖPNV 2019 über 12 Mrd. Menschen. Das sind 19 % des gesamten Verkehrsaufkommen (BMVI, Verkehr in Zahlen 2020/2021, 2021, S. 217). Im Schnitt nutzen ca. 30 Mio. Menschen den ÖPNV pro Tag, wodurch rund 20 Mio. Pkw-Fahrten vermieden werden (bmvi).\nJede*r kennt das lange Warten auf den Bus, die geringe Taktung, die komplizierten Tarifsysteme und die teuren Preise für die Nutzung des ÖPNV. Gerade in ländlichen Regionen zeigen sich seine Nachteile. Durch das begrenzte Angebot und die fehlende Flexibilität hat die Dominanz des Autos hier stark zugenommen. Nur wenige nutzen den ÖPNV, sodass das Angebot sogar noch weiter reduziert wird – ein Teufelskreis. In manchen Regionen existiert teilweise nur noch der Schülerverkehr (zukunft-mobilität.net). Hinzu kommt die teure Finanzierung des ÖPNV.\nFinanzierung\nDer Personennahverkehr ist nicht so lukrativ wie der Fernverkehr. Als Teil der Daseinsvorsorge wird er staatlich bezuschusst. Dazu kommen die Einnahmen aus dem Ticketverkauf. Insgesamt zahlt die öffentliche Hand derzeit 9,4 Mrd. Euro im Jahr für den Betrieb des ÖPNV (VDV).\nIn den letzten Jahren sind die Preise im Öffentlichen Nahverkehr deutlich gestiegen. Im Schnitt zahlten die Kund*innen 2021 35 % mehr als noch 2010 (ZDF). Mit Blick auf die deutschen Investitionen in die Schieneninfrastruktur verwundert dies nicht.\nInvestitionen\nAllein der Bund zahlte 2017 für den Neu- und Ausbau sowie die Instandhaltung der Bundesschienenwege ca. 5,3 Mrd. Euro. Für Autobahnen waren es rund 6,8 Mrd. Euro (bmvi). Mit einer Pro-Kopf-Investition von 88 Euro in die Schieneninfrastruktur landete Deutschland 2020 nur im hinteren europäischen Mittelfeld. Staaten wie Norwegen (228 Euro), die Schweiz (440 Euro) oder Luxemburg (567 Euro) zeigen uns, wie es gehen könnte (allianz-pro-schiene).\nSo wird deutlich mehr in den Bau von Autobahnen investiert als in die Schienenwege. Doch für eine umweltbewusste Mobilität ist der ÖPNV unerlässlich. Jede*r Nutzer*in leistet einen wertvollen Beitrag für das Klima und die Luftqualität, denn die ausgestoßenen Treibhausgasemissionen liegen beim ÖPNV deutlich niedriger als bei Autos (allianz-pro-schiene.de).\nNiedrige Emissionen\nBusse stoßen pro Personenkilometer 80 g Emissionen aus, Eisenbahnen, Straßen- und U-Bahnen nur 55 g/Pkm. Ein Auto wiederum verursacht 143 g/Pkm (allianz-pro-schiene.de).\nZudem wird der Straßenverkehr deutlich entlastet, wenn nicht mehr so viele Autos unterwegs sind. Gleichzeitig tun wir etwas für unsere Sicherheit , denn die Fortbewegung mit Bus und Bahn ist deutlich sicherer als mit dem Pkw.\nSicherheit\nDas Risiko, bei einem Verkehrsunfall tödlich zu verunglücken, ist mit dem privaten PKW deutlich größer als mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Todesrisiko im PKW ist gegenüber Bus und Straßenbahn etwa 16-mal höher, gegenüber der Eisenbahn etwa 72-mal höher (Vallee; Engel; Vogt, Stadtverkehrsplanung Bd. 3, 2021, S. 209).\nAuch wenn wir oft das Gefühl haben, der ÖPNV wäre teuer, so ist eine Jahreskarte häufig günstiger als der Pkw-Unterhalt. Auch aus Sicht der Kommunen ist der ÖPNV meistens effizienter als der Autoverkehr, da die öffentlichen Verkehrsmittel mehrere Stunden pro Tag im Einsatz sind und eine höhere Lebensdauer aufweisen (Vallee; Engel, Stadtverkehrsplanung Bd. 3, 2021, S. 209f.). Sie sind für unsere Gesellschaft auch viel preiswerter. Der mit Abstand größte Anteil an den externen Kosten (Unfall-, Klima-, Lärmkosten etc.) im Personenverkehr entfällt nämlich auf den Pkw-Verkehr (89 %) und nur 3 % auf den ÖPNV (Bieler; Sutter, Externe Kosten des Verkehrs in Deutschland, 2019, S. 21).\nDer ÖPNV ist für die Gesellschaft eine günstigere, sichere und klimafreundliche Verkehrsart. Damit die Menschen hauptsächlich öffentliche Verkehrsmittel nutzen und die Klimaschutzziele im Verkehr erreicht werden können, muss auch der ÖPNV seine Treibhausgasemissionen weiter reduzieren und die Taktung sowie das Tarifsystem verbessern. Zudem muss Deutschland wie die meisten anderen europäischen Länder viel mehr in den öffentlichen Verkehr investieren als in das Auto. Aber letztendlich entscheidet jede*r von uns immer wieder selbst, welches Verkehrsmittel er oder sie nutzt.\n","excerpt":"\u003cp\u003eIn Zeiten des steigenden Bedarfs nach Mobilität ist der öffentliche\nPersonennahverkehr das Rückgrat eines nachhaltigen Verkehrs. Trotzdem orientiert\nsich die Aufteilung der Verkehrsflächen noch immer vorrangig an den Ansprüchen\ndes Autoverkehrs (Vallee; Engel; Vogt, Stadtverkehrsplanung Bd. 3, 2021, S.\n108). Dabei beförderte der deutsche ÖPNV 2019 über 12 Mrd. Menschen. Das sind\n19 % des gesamten Verkehrsaufkommen (BMVI, Verkehr in Zahlen 2020/2021, 2021, S.\n217). Im Schnitt nutzen ca. 30 Mio. Menschen den ÖPNV pro Tag, wodurch rund 20\nMio. Pkw-Fahrten vermieden werden\n(\u003ca href=\"https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/G/oeffentlicher-personennahverkehr.html\"\u003ebmvi\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/wissen/oeffentlicher-personennahverkehr-oepnv/","title":"Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)"},{"body":" Ahrensburg: Unverpackt – Ahrensburg Große Straße 34a, 22926 Ahrensburg Barmbek: streubar – unverpackt Steilshooper Str. 41, 22305 Hamburg Bergedorf: Onkel Emma Reetwerder 8, Hamburg Bramfeld: Seppels – Nachhaltig Natürlich Unverpackt Bramfelder Dorfplatz 4d, Hamburg Wiedereröffnung ab Februar 2022 Eimsbüttel: Bio.Lose Osterstraße 81, 20259 Hamburg Eppendorf: LOKO – unverpackt Erikastraße 57, 20251 Hamburg Hoheluft: Monger – Store \u0026amp; Deli Wrangelstraße 100, 20253 Hamburg Norderstedt: Die Waagschale Ulzburger Str. 605, 22844 Norderstedt Rissen: Loses Mundwerk Am Rissener Bahnhof 15, 22559 Hamburg St. Pauli: Stückgut Neuer Kamp 31, 20359 Hamburg Twelve Monkeys Hopfenstraße 15b, 20359 Hamburg Uhlenhorst: Muttels unverpackt Papenhuder Straße 28, 22087 Hamburg Volksdorf: Ohne Gedöns Kattjahren 1c, 22359 Hamburg Wilhelmsburg: Unverpackte Insel Veringstraße 153, 21207 Hamburg Mobiler Unverpacktladen:\nBohnentanke, Standort: Hamm, St. Georg \u0026amp; Wandsbek In Planung: Winterhude, Muttels unverpackt, Maria-Louisen-Straße 2a, 22301 Hamburg Neustadt: Tanten laden, Caffamacherreihe 47, 20355 Hamburg ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eAhrensburg: \u003ca href=\"https://www.unverpackt-ahrensburg.de\"\u003eUnverpackt – Ahrensburg\u003c/a\u003e\nGroße Straße 34a, 22926 Ahrensburg\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eBarmbek: \u003ca href=\"https://streubar.de\"\u003estreubar – unverpackt\u003c/a\u003e Steilshooper Str. 41,\n22305 Hamburg\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eBergedorf: \u003ca href=\"https://onkelemma-unverpackt.de\"\u003eOnkel Emma\u003c/a\u003e Reetwerder 8, Hamburg\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eBramfeld:\n\u003ca href=\"https://www.seppels-laden.de\"\u003eSeppels – Nachhaltig Natürlich Unverpackt\u003c/a\u003e\nBramfelder Dorfplatz 4d, Hamburg Wiedereröffnung ab Februar 2022\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eEimsbüttel: \u003ca href=\"https://www.biolose.de\"\u003eBio.Lose\u003c/a\u003e Osterstraße 81, 20259 Hamburg\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eEppendorf: \u003ca href=\"https://loko-unverpackt.de\"\u003eLOKO – unverpackt\u003c/a\u003e Erikastraße 57,\n20251 Hamburg\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eHoheluft: \u003ca href=\"https://www.monger.de\"\u003eMonger – Store \u0026amp; Deli\u003c/a\u003e Wrangelstraße 100,\n20253 Hamburg\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eNorderstedt: \u003ca href=\"https://die-waagschale.de\"\u003eDie Waagschale\u003c/a\u003e Ulzburger Str. 605,\n22844 Norderstedt\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eRissen: \u003ca href=\"https://losesmundwerk.de\"\u003eLoses Mundwerk\u003c/a\u003e Am Rissener Bahnhof 15,\n22559 Hamburg\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eSt. Pauli: \u003ca href=\"https://www.stueckgut-hamburg.de\"\u003eStückgut\u003c/a\u003e Neuer Kamp 31, 20359\nHamburg \u003ca href=\"http://www.twelvemonkeys.de\"\u003eTwelve Monkeys\u003c/a\u003e Hopfenstraße 15b, 20359\nHamburg\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eUhlenhorst: \u003ca href=\"https://spark.adobe.com/page/BmsAQC02XWg9Y/\"\u003eMuttels unverpackt\u003c/a\u003e\nPapenhuder Straße 28, 22087 Hamburg\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eVolksdorf: \u003ca href=\"https://www.ohnegedoenshamburg.de\"\u003eOhne Gedöns\u003c/a\u003e Kattjahren 1c,\n22359 Hamburg\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eWilhelmsburg: \u003ca href=\"https://www.unverpackte-insel.de\"\u003eUnverpackte Insel\u003c/a\u003e\nVeringstraße 153, 21207 Hamburg\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cp\u003eMobiler Unverpacktladen:\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/tipps/adressen-von-unverpacktlaeden/","title":"Adressen von Unverpacktläden"},{"body":"Bea Johnson, die Zero Waste-Vorreiterin, zeigt, was bei der Konsumreduktion – zumindest theoretisch – möglich ist: Der Müll ihrer vierköpfigen Familie eines ganzen Jahres passt mittlerweile in ein einziges 1 Liter großes Glas hinein.\nDu musst ja nicht gleich die nächste Bea Johnson werden, aber auch du kannst dich auf den Weg machen und richtig viel Müll sparen: Seifenstück statt Flüssigseife, Mehr- statt Einweg-Kaffeebecher und Beutel mitnehmen statt Tüten zu kaufen. Der Anfang kann so einfach sein und du wirst schnell motiviert sein, in immer mehr Bereichen weniger Abfall zu produzieren. Nach kurzer Zeit wirst du wahrscheinlich bemerken, dass Müll nicht nur das ist, was wir klassischerweise darunter verstehen (nämlich Verpackungen), sondern auch das, was wir wegen unseres Überkonsums entsorgen wie Kleidung, Schuhe, Elektronik, Möbel, abgelaufene Lebensmittel und vieles mehr. Müllvermeidung bedeutet deshalb auch, den eigenen Konsum zu reduzieren. Das kann übrigens richtig Spaß machen, weil man sich von Überflüssigem befreit und sich auf das Wesentliche im Leben konzentriert.\nDie folgenden „5 Rs“ können dir helfen, dich auf den Weg zu machen und ein möglichst müllfreies Leben zu führen. Hinter den 5 Rs verbergen sich fünf Grundprinzipien für ein müll- und konsumreduziertes Leben. Sie sind aufgebaut wie ein Trichter oder ein umgekehrtes Dreieck und man sollte erst zur nächsten Stufe gehen, wenn die vorherigen nicht möglich sind.\n","excerpt":"\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://zerowastehome.com/bea/\"\u003eBea Johnson\u003c/a\u003e, die Zero Waste-Vorreiterin,\nzeigt, was bei der Konsumreduktion – zumindest theoretisch – möglich ist: Der\nMüll ihrer vierköpfigen Familie eines ganzen Jahres passt mittlerweile in ein\neinziges 1 Liter großes Glas hinein.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDu musst ja nicht gleich die nächste Bea Johnson werden, aber auch du kannst\ndich auf den Weg machen und richtig viel Müll sparen: Seifenstück statt\nFlüssigseife, Mehr- statt Einweg-Kaffeebecher und Beutel mitnehmen statt Tüten\nzu kaufen. Der Anfang kann so einfach sein und du wirst schnell motiviert sein,\nin immer mehr Bereichen weniger Abfall zu produzieren. 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Allein durch den Rhein fließen pro Jahr etwa 380 t Kunststoff in die Nordsee. Dort bleibt dieser Restabfall zurück und kann auf lange Sicht Menschen und Tiere schädigen. Große Teile des in Europa produzierten Plastikmülls wurden jahrelang nicht lokal verwertet, sondern nach Asien exportiert. 2019 exportierte die EU 1,5 Mio. t Plastikabfälle zumeist in die Türkei und asiatische Länder. So findet sich in asiatischen Flüssen besonders viel Plastik, das in Teilen aus Europa stammt und in Asien illegal entsorgt wird (Nabu 2021).\nDeutscher Plastikmüll wird überwiegend in folgende Länder exportiert:\nMalaysia, jährlich rund 151.000 Tonnen Niederlande, 142.000 Tonnen Türkei, 132.000 Tonnen Polen, Hongkong, Österreich und Indonesien, jeweils etwa 50.000 Tonnen „Wir leben in Deutschland das Märchen einer Recycling-Lüge, frei nach dem Motto ‚Aus den Augen, aus dem Sinn!‘“, sagt Greenpeace-Konsumexpertin Viola Wohlgemuth. Mit den Exporten verschiebe Deutschland seine Probleme beim Umgang mit den Massen an Plastikmüll in andere Staaten.\nWohlgemuth über Plastikmüll-Exporte\nAus ihrer Sicht sollten jegliche Plastikabfall-Exporte verboten werden – dadurch würde der Druck steigen, den Kunststoff wiederzuverwerten oder ausschließlich Verpackungen herzustellen, die wieder verwertbar sind. Noch immer würden im Lebensmitteleinzelhandel Verpackungen eingesetzt, die nicht recyclefähig seien und stattdessen verbrannt würden. Etwa bestimmte Schalen für Wurst oder Getränkekartons aus Materialgemischen.\nWird jetzt alles besser?\nExporte von unsortiertem Plastikmüll aus der EU in Nicht-OECD-Länder sind seit dem 1. Januar 2021 verboten – nur noch „saubere“ Kunststoffabfälle zum Recycling dürfen dorthin ausgeführt werden. Auch für Exporte und Importe in und aus Industriestaaten gelten schärfere Auflagen. Ziel ist es, die Plastikverschmutzung einzudämmen und das Material systematisch wiederzuverwerten.\nDas soll sich jetzt ändern\nIm Jahr 2019 ist in Deutschland das Verpackungsgesetz in Kraft getreten. Es ersetzt die bisher gültige Verpackungsverordnung und legt eine neue Recyclingquote fest. Bis zum Jahr 2022 wurde diese für Kunststoffverpackungen schrittweise von 36 % auf 63 % angehoben, indem unter anderem der Einsatz von Recyclat finanziell belohnt wird.\nAllerdings gibt es ein Problem\nDer Gesetzgeber macht keinen Unterschied zwischen teils schwer recycelbarem Endverbrauchermüll und leicht verwertbaren Industrieresten. Obwohl insbesondere der Endverbrauchermüll zur Verschmutzung unseres Planeten beiträgt, besteht durch das neue Gesetz die Möglichkeit, die Recyclingquote allein durch die Verwertung von Industrieresten zu erfüllen – die eigentlichen Probleme bleiben so ungelöst. Ein Lösungsansatz liegt in der eindeutigen Unterscheidung zwischen Altplastik aus dem Gelben Sack und wiederverwerteten Industrieresten durch den Gesetzgeber.\nWas passiert also mit unserem Kunststoffabfall?\nNur aus wenigen alten Verpackungen werden wieder neue. Denn recycelter Kunststoff ist nicht für jede Anwendung geeignet . Darin sind potentiell gefährliche Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Weichmacher enthalten. Ein weiteres Problem beim Recycling von Kunststoffen ist, dass die Plastikverpackungen immer ausgefeilter werden. Immer häufiger würden Verpackungsfolien aus bis zu 13 chemisch unterschiedlichen Schichten bestehen, sagt Jörg Drewes, Professor am Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft an der Technischen Universität München. Das erschwere das Recycling. Drewes kritisiert diese Praxis und rät zum Umdenken (BR 2020).\nHausmann über Recyclingprobleme\nEs gehe beim Recycling von Plastikabfällen eben „nicht nur um Müllvermeidung“, sagt Johanna Hausmann, die sich im „Women Engaged for a Common Future e. V.“ für mehr Nachhaltigkeit engagiert. Bei allem, was später Kontakt mit Lebensmitteln hat, wolle jedenfalls niemand solche Stoffe in unbekannter Menge drin haben. Deswegen kommt dort nur neues Plastik in Frage.\nGenerell gilt: Jede Verpackung – auch recycelbar oder aus nachwachsenden Rohstoffen – ist eine zu viel!\n","excerpt":"\u003cp\u003eDie übermäßige Verwendung von Kunststoffen ist ein großes Problem unseres\nLebensstils: 33 kg Plastikmüll entfallen im Durchschnitt pro Jahr auf jede*n\nEinwohner*in der EU\n(\u003ca href=\"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/786353/umfrage/plastikverpackungsabfall-in-ausgewaehlten-eu-laendern-je-einwohner/\"\u003eStatista 2021\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEin großer Teil dieser Abfälle wird nicht wiederverwertet, sondern gelangt durch\nunsachgemäße Entsorgung in die Umwelt. Allein durch den Rhein fließen pro Jahr\netwa 380 t Kunststoff in die Nordsee. Dort bleibt dieser Restabfall zurück und\nkann auf lange Sicht Menschen und Tiere schädigen. Große Teile des in Europa\nproduzierten Plastikmülls wurden jahrelang nicht lokal verwertet, sondern nach\nAsien exportiert. 2019 exportierte die EU 1,5 Mio. t Plastikabfälle zumeist in\ndie Türkei und asiatische Länder. So findet sich in asiatischen Flüssen\nbesonders viel Plastik, das in Teilen aus Europa stammt und in Asien illegal\nentsorgt wird\n(\u003ca href=\"https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/muellkippe-meer/muellkippemeer.html\"\u003eNabu 2021\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/wissen/plastik/","title":"Plastik"},{"body":" FairFinanceGuide Deutschland Der FairFinanceGuide untersucht Banken, Sparkassen und Versicherungen sehr aufwändig im Hinblick auf deren Nachhaltigkeit und vergibt eine Wertung. Geld bewegt (Verbraucherzentrale Bremen) Viele Tipps für nachhaltige Geldanlagen, u. a. werden auch nachhaltige Banken vorgestellt. Nach­haltige Fonds und ETF – So legen Sie sauber an Überblick über nach­haltige Fonds sowie viele Tipps zum Kauf von der Stiftung Warentest. Warum sich ein Bankwechsel lohnt Zusammenfassung des Vereins Urgewald mit vielen Infos über nachhaltige Banken. VenGa VenGa e. V. informiert Anleger*innen darüber, wie die eigenen persönlichen Werte und ethischen Ziele auch bei der Geldanlage wirksam werden können. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.fairfinanceguide.de/\"\u003eFairFinanceGuide Deutschland\u003c/a\u003e Der\nFairFinanceGuide untersucht Banken, Sparkassen und Versicherungen sehr\naufwändig im Hinblick auf deren Nachhaltigkeit und vergibt eine Wertung.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.geld-bewegt.de/\"\u003eGeld bewegt\u003c/a\u003e (Verbraucherzentrale Bremen) Viele\nTipps für nachhaltige Geldanlagen, u. a. werden auch nachhaltige Banken\nvorgestellt.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.test.de/Ethisch-oekologische-Fonds-So-legen-Sie-sauber-an-4741500-0/\"\u003eNach­haltige Fonds und ETF – So legen Sie sauber an\u003c/a\u003e\nÜberblick über nach­haltige Fonds sowie viele Tipps zum Kauf von der Stiftung\nWarentest.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://urgewald.org/bankwechsel\"\u003eWarum sich ein Bankwechsel lohnt\u003c/a\u003e\nZusammenfassung des Vereins Urgewald mit vielen Infos über nachhaltige Banken.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://venga-ev.org/\"\u003eVenGa\u003c/a\u003e VenGa e. V. informiert Anleger*innen darüber,\nwie die eigenen persönlichen Werte und ethischen Ziele auch bei der Geldanlage\nwirksam werden können.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/finanzen/tipps/websites/","title":"Websites"},{"body":"Website GLS\nDie Genossenschaftsbank GLS Bank gilt als erste Bank in Deutschland, die nach sozial-ökologischen Grundsätzen wirtschaftet. Neben der Zentrale in Bochum gibt es Filialen in Berlin, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, München und Stuttgart. Die etwa 300.000 Kund*innen können an 19.000 Geldautomaten der Volks- und Raiffeisenbanken und der Sparda-Bank kostenlos Geld abheben.\nEs wird ein zusätzlicher Beitrag „für gesellschaftliches Wirken“ von 5 Euro im Monat erhoben. Minderjährige sind befreit, Kund*innen bis 28 Jahre und Geringverdiener*innen bezahlen 1 Euro.\nLaut der GLS finanziert die Bank mit dem Geld ihrer Kunden „nur solche Unternehmen und Projekte […], die Entwicklungschancen für unsere und für zukünftige Generationen erhalten oder schaffen.“ Die Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Energie, Wohnen, Bildung, Ernährung, Soziales, nachhaltige Wirtschaft. Beim Abschließen eines Kontos können die Kund*innen auswählen, wo ihr Geld bevorzugt verwendet werden soll.\n","excerpt":"\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.gls.de/\"\u003eWebsite GLS\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Genossenschaftsbank GLS Bank gilt als erste Bank in Deutschland, die nach\nsozial-ökologischen Grundsätzen wirtschaftet. Neben der Zentrale in Bochum gibt\nes Filialen in Berlin, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, München und Stuttgart. Die\netwa 300.000 Kund*innen können an 19.000 Geldautomaten der Volks- und\nRaiffeisenbanken und der Sparda-Bank kostenlos Geld abheben.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEs wird ein zusätzlicher Beitrag „für gesellschaftliches Wirken“ von 5 Euro im\nMonat erhoben. Minderjährige sind befreit, Kund*innen bis 28 Jahre und\nGeringverdiener*innen bezahlen 1 Euro.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/finanzen/wissen/gls-bank/","title":"GLS Bank"},{"body":"Die Fleischproduktion hat einen großen Anteil an den Gesamtemissionen in Deutschland (8,2 %, bezogen auf 2020). Somit war die deutsche Landwirtschaft im Jahr 2020 für insgesamt 60,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente verantwortlich (Umweltbundesamt). Dabei machen die Methan-Emissionen, die bei der Rinderhaltung entstehen, mit 50,1 % den Hauptanteil an Treibhausgasemissionen innerhalb des Landwirtschaftssektors aus.\nGlobal betrachtet sind die fünf größten Fleisch- und Molkereikonzerne für mehr Treibhausgasemissionen verantwortlich als einer der großen Ölkonzerne ExxonMobil, Shell oder BP (Institute for Agriculture \u0026amp; Trade Policy).\nWeitere Entwicklung Fleischproduktion\nUm das 1,5 °C-Ziel zu erreichen, müssten die globalen Emissionen bis 2050 von aktuell 51 Gigatonnen auf 13 Gigatonnen drastisch sinken. Bleibt die Fleischproduktion weiterhin auf einem solchen Niveau oder nimmt sogar noch zu, könnte der Tierhaltungssektor mehr als 80 % des CO2-Budgets verschlingen und es praktisch unmöglich machen, eine Temperaturerhöhung von über 1,5° C zu vermeiden, selbst wenn alle anderen Sektoren wie Energie, Verkehr etc. die Emissionen erfolgreich senken. (Grain \u0026amp; ITAP, 2018).\nDer Durchschnittsdeutsche verzehrt im Jahr rund 58,6 kg Fleisch (OECD). Das entspricht ungefähr 367 kg CO2 (IFEU). Diese Menge entspricht den Emissionen, die bei der Fahrstrecke mit einem mittelalten Benziner (Baujahr 2009 bis 2014) von Hamburg nach Barcelona ausgestoßen werden (Quarks). Der Fleischkonsum schlägt sich also erheblich im persönlichen CO2-Fußabdruck nieder. Der Fußabdruck von einem Kilo Rindfleisch beträgt beispielsweise 13-30 kg CO2-Äquivalente , wohingegen ein Kilo Fleischersatz auf Sojabasis nur 1,1-2,8 kg CO2-Äquivalente verursacht (IFEU; Umweltbundesamt).\nCO2-Äquivalente zu Fleisch\nDie Angaben zum CO2-Fußabdruck von 1 kg Rindfleisch (WWF) weisen in der Literatur eine große Bandbreite auf, von etwas unter 10 bis über 30 kg CO2-Äquivalente und vereinzelt sogar weit darüber hinaus. Eine einheitliche globale Ermittlung von Daten ist nach wie vor schwierig, weil es für die Emissionsberechnung bei den verschiedenen Herstellungsschritten unterschiedliche oder keine Standards gibt. Häufig fehlen exakte Daten oder sie unterscheiden sich deutlich in den untersuchten Regionen. Des Weiteren kann es Unklarheiten darüber geben, zu welchen Anteilen die Emissionen den Haupt- und Nebenprodukten (z. B. Milch und Fleisch) angelastet werden. Zudem lassen sich die sogenannten Systemgrenzen der Berechnungen unterschiedlich festlegen. Diese Systemgrenzen geben an, welche mit der Produktion verbundenen Emissionsquellen überhaupt mit berücksichtigt werden (z. B. Landnutzungsänderungen, Dieselerzeugung, Traktorenbau usw.).\nMit der Entscheidung, weniger Fleisch zu essen oder sogar ganz darauf zu verzichten, kannst du etwas Gutes fürs Klima und deine eigene Gesundheit tun – und das sofort mit sehr geringem Aufwand. Unter Tipps findest du tolle vegetarische und vegane Rezeptideen. Los geht's!\n","excerpt":"\u003cp\u003eDie Fleischproduktion hat einen großen Anteil an den Gesamtemissionen in\nDeutschland (8,2 %, bezogen auf 2020). Somit war die deutsche Landwirtschaft im\nJahr 2020 für insgesamt 60,4 Millionen Tonnen CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Äquivalente\nverantwortlich\n(\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/daten/land-forstwirtschaft/beitrag-der-landwirtschaft-zu-den-treibhausgas#treibhausgas-emissionen-aus-der-landwirtschaft\"\u003eUmweltbundesamt\u003c/a\u003e).\nDabei machen die Methan-Emissionen, die bei der Rinderhaltung entstehen, mit\n50,1 % den Hauptanteil an Treibhausgasemissionen innerhalb des\nLandwirtschaftssektors aus.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eGlobal betrachtet sind die fünf größten Fleisch- und Molkereikonzerne für mehr\nTreibhausgasemissionen \u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"entwicklung-fleischproduktion\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n\nverantwortlich als einer der großen Ölkonzerne ExxonMobil, Shell oder BP\n(\u003ca href=\"https://www.iatp.org/emissions-impossible\"\u003eInstitute for Agriculture \u0026amp; Trade Policy\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/wissen/emissionen/","title":"Emissionen"},{"body":"Flugzeug Vielen von uns ist mittlerweile bewusst, dass Fliegen die klimaschädlichste Art des Reisens ist und wir uns Gedanken über die Auswahl unseres Fortbewegungsmittel machen sollten, vor allem, wenn wir über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen.\nIm Vergleich zu einer Bahn- oder Busreise entstehen beim Fliegen etwa 8-mal so viele Emissionen – unter anderem Treibhausgase, Kohlenmonoxid, Stickoxide und Partikel (Umweltbundesamt). Die Klimawirkung eines Langstreckenfluges beträgt pro Kopf für einen Flug von München nach New York und zurück ca. vier Tonnen CO2 (Berechnung mittels Atmosfair). Beim Fliegen geht es nicht nur um die direkten Emissionen, sondern um die weiteren klimaschädlichen Wirkungen, zum Beispiel durch Ozonbildung oder Kondensstreifen (Deutschlandfunk).\nKondensstreifen und der Klimawandel\nKondensstreifen sind anthropogene, also vom Menschen gemachte Wolken. Sie haben einen wärmenden Effekt (Treibhauseffekt), weil sie die Wärmestrahlung, die von der Erde ausgeht, daran hindert, ins Weltall zu gelangen. Sie können aber gleichzeitig zur Kühlung der Erde beitragen, weil sie Sonnenstrahlen ins Weltall reflektieren. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen davon aus, dass der wärmende Effekt überwiegt (Quarks).\nAuto Die CO2-Emissionen sind beim Auto etwa 5-mal höher als bei Bahn- und Busreisen (Umweltbundesamt). Die Auslastung des Autos wirkt sich natürlich auf den individuellen Fußabdruck aus – ein Auto mit 5 Personen ist klimafreundlicher unterwegs als ein Auto mit nur einer Person.\nAllerdings ist der Reifenabrieb ein großes Problem. Durch die Autoreifen entsteht 1 kg Mikroplastik pro Kopf und Jahr. Das entspricht etwa 40 % der gesamten Mikroplastik-Menge pro Kopf und Jahr (statista). Insgesamt gelangen durch den Reifenabrieb in Deutschland jährlich zwischen 60.000 und 111.000 Tonnen Mikroplastik in die Umwelt (Umweltbundesamt).\nFernbus Gemessen an den CO2-Emissionen ist der Fernbus dem Auto und Flugzeug überlegen. Pro Personenkilometer verursacht der Fernlinienbus lediglich 29 g CO2. Mit dem Flugzeug sind es 230 g CO2 und mit dem Pkw immerhin noch 147 g CO2 (Umweltbundesamt). Aber auch beim Bus gibt es das Problem des Reifenabriebs.\nBahn Beim CO2-Ausstoß schneidet die Bahn am besten ab: 21 g CO2 pro Personenkilometer (Umweltbundesamt). Die Arbeitsbedingungen sind in Ordnung, Reifenabrieb gibt es nicht. Und fährt die Bahn nicht auch mit 100 % Ökostrom? Weit gefehlt. Nur etwa ein Drittel des DB-Bahnstroms stammt aus erneuerbaren Energien. Ein weiteres Drittel des DB-Bahnstroms stammt hingegen aus Stein- und Braunkohle. Die Kernenergie trägt etwa ein Sechstel zum Strommix bei (Die Bahn). Insgesamt gilt die Bahn von den bisher genannten aber als das ökologischste Fortbewegungsmittel.\nFahrrad Vielleicht nicht für alle Urlauber*innen geeignet, aber das Fahrrad hat definitiv die beste Ökobilanz! Wie dir deine erste Fahrradreise gelingt und was du in der Planung und Umsetzung beachten solltest, kannst du dir z. B. in dieser Reportage von Puls ansehen. Und falls du dir nicht vorstellen kannst, An-und Abreise mit dem Rad zu bestreiten, wäre es vielleicht eine Idee, sich zumindest am Urlaubsort selbst nur noch zu Fuß und mit dem Rad fortzubewegen.\n","excerpt":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFlugzeug\u003c/strong\u003e Vielen von uns ist mittlerweile bewusst, dass Fliegen die\nklimaschädlichste Art des Reisens ist und wir uns Gedanken über die Auswahl\nunseres Fortbewegungsmittel machen sollten, vor allem, wenn wir über die\nnotwendigen finanziellen Mittel verfügen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Vergleich zu einer Bahn- oder Busreise entstehen beim Fliegen etwa 8-mal so\nviele Emissionen – unter anderem Treibhausgase, Kohlenmonoxid, Stickoxide und\nPartikel\n(\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/emissionsdaten\"\u003eUmweltbundesamt\u003c/a\u003e).\nDie Klimawirkung eines Langstreckenfluges beträgt pro Kopf für einen Flug von\nMünchen nach New York und zurück ca. vier Tonnen CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e (Berechnung mittels\n\u003ca href=\"https://www.atmosfair.de/\"\u003eAtmosfair\u003c/a\u003e). 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Wir haben dir hier einige Beispiele aufgelistet:\nRechner vom Umweltbundesamt Rechner von Carbon Footprint Rechner WWF Rechner Greenpeace Um verschiedene Rechner direkt zu vergleichen, schau doch mal beim Klimatopist vorbei.\n","excerpt":"\u003cp\u003eEs gibt viele unterschiedliche Rechner, mit denen du deinen persönlichen\nCO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Fußabdruck berechnen kannst. 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B. durch deinen Stromverbrauch, deine Ernährung, dein Konsumverhalten und deine Art von Mobilität ausgestoßen werden. Somit ist der CO2-Fußabdruck ein Maß für die konsumbasierten Emissionen eines Menschen (meist in Tonnen pro Jahr und Kopf angegeben) (Global Footprint Network).\nEs ist wichtig zu wissen, dass in die Berechnung des CO2-Fußabdrucks auch die anderen Treibhausgase mit einbezogen werden, diese werden in sogenannte CO2-Äquivalente umgerechnet. Der CO2-Fußabdruck misst also die Gesamtmenge an Treibhausgasen, die direkt oder indirekt durch Aktivitäten von Personen oder die Herstellung von Produkten entsteht. Dies beinhaltet auch die Emissionen, die im Ausland entstehen (z. B. bei der Produktion).\nAchtung: Unterschiedliche CO2-Rechner ergeben unterschiedliche Werte (kleine Abweichungen). Das liegt daran, dass unterschiedliche Quellen und Methoden zu Grunde liegen. In manchen Rechnern werden auch die Emissionen, die im Ausland für Produkte entstehen, mit eingerechnet, in anderen Rechnern nicht.\n","excerpt":"\u003cp\u003eMit dem CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Fußabdruck kannst du deine individuellen\nCO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emissionen berechnen, die z. B. durch deinen Stromverbrauch, deine\nErnährung, dein Konsumverhalten und deine Art von Mobilität ausgestoßen werden.\nSomit ist der CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Fußabdruck ein Maß für die konsumbasierten Emissionen\neines Menschen (meist in Tonnen pro Jahr und Kopf angegeben)\n(\u003ca href=\"https://www.footprintnetwork.org/\"\u003eGlobal Footprint Network\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEs ist wichtig zu wissen, dass in die Berechnung des CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Fußabdrucks\nauch die anderen Treibhausgase mit einbezogen werden, diese werden in sogenannte\nCO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Äquivalente umgerechnet. Der CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Fußabdruck misst also die\nGesamtmenge an Treibhausgasen, die direkt oder indirekt durch Aktivitäten von\nPersonen oder die Herstellung von Produkten entsteht. Dies beinhaltet auch die\nEmissionen, die im Ausland entstehen (z. B. bei der Produktion).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/co2-fussabdruck/wissen/was-ist-der-co2-fussabdruck/","title":"Was ist der CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Fußabdruck?"},{"body":" Minimalism (2016) / Trailer „Weniger ist mehr“ ist das Motto dieses Dokumentarfilms, der unser Kaufverhalten in Frage stellt. Dabei geht es neben den Auswirkungen auf die Umwelt auch um die Frage, was uns im Leben wirklich glücklich macht. The Minimalists: Less Is Now (2021) / Trailer Die Fortsetzung des beliebten Dokumentarfilms „Minimalism“. SRF DOK: Minimalistisch leben – weniger ist mehr (2018) Ein Film, nach dem man garantiert anfängt, aufzuräumen. Oder zumindest motiviert ist, Überflüssiges loszulassen. Eine Anregung für weniger Haben – mehr Sein. YKollektiv: Minimalismus – Warum dieser Lifestyle glücklich macht (2018) Ausmisten, rauswerfen, weghauen! Minimalismus ist für manche nur ein vorübergehender Lifestyle und Trend, für andere eine feste Lebensphilosophie und für einige sogar eine Art Religion und Gegenbewegung zur Konsumgesellschaft. The story of stuff (2007) Der 20-minütige Erklärfilm in englischer Sprache zeigt auf, warum unsere Art, Dinge zu produzieren nicht mit den planetaren Grenzen vereinbar ist. Konsumwahn/Konsumgesellschaft und Umweltschutz? Warum unser Konsum der Umwelt schadet (2017) In nicht einmal 10 Minuten werden die Probleme, die durch unseren Überkonsum entstehen, in diesem animierten, deutschsprachigen Film sehr anschaulich und eindrücklich dargestellt. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eMinimalism (2016) / \u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=0Co1Iptd4p4\"\u003eTrailer\u003c/a\u003e\n„Weniger ist mehr“ ist das Motto dieses Dokumentarfilms, der unser\nKaufverhalten in Frage stellt. Dabei geht es neben den Auswirkungen auf die\nUmwelt auch um die Frage, was uns im Leben wirklich glücklich macht.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eThe Minimalists: Less Is Now (2021) /\n\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=jn-xbOCZOiQ\"\u003eTrailer\u003c/a\u003e Die Fortsetzung des\nbeliebten Dokumentarfilms „Minimalism“.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eSRF DOK:\n\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=hsliImkE87o\"\u003eMinimalistisch leben – weniger ist mehr\u003c/a\u003e\n(2018) Ein Film, nach dem man garantiert anfängt, aufzuräumen. Oder zumindest\nmotiviert ist, Überflüssiges loszulassen. Eine Anregung für weniger Haben –\nmehr Sein.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eYKollektiv:\n\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=-BwqXMrn-w8\"\u003eMinimalismus – Warum dieser Lifestyle glücklich macht\u003c/a\u003e\n(2018) Ausmisten, rauswerfen, weghauen! Minimalismus ist für manche nur ein\nvorübergehender Lifestyle und Trend, für andere eine feste Lebensphilosophie\nund für einige sogar eine Art Religion und Gegenbewegung zur\nKonsumgesellschaft.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.storyofstuff.org/movies/story-of-stuff/\"\u003eThe story of stuff\u003c/a\u003e\n(2007) Der 20-minütige Erklärfilm in englischer Sprache zeigt auf, warum\nunsere Art, Dinge zu produzieren nicht mit den planetaren Grenzen vereinbar\nist.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=pLXJTUAygQ0\"\u003eKonsumwahn/Konsumgesellschaft und Umweltschutz?\u003c/a\u003e\nWarum unser Konsum der Umwelt schadet (2017) In nicht einmal 10 Minuten werden\ndie Probleme, die durch unseren Überkonsum entstehen, in diesem animierten,\ndeutschsprachigen Film sehr anschaulich und eindrücklich dargestellt.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/konsum/tipps/filme/","title":"Filme"},{"body":"Ein bewussterer Konsum und minimalistischer Lebensstil tun nicht nur dir selbst gut, sondern auch dem Klima und unserer Umwelt. Dank dir werden bald weniger Lebensmittel weggeworfen, weniger Elektroschott verursacht und 2050 wird es noch immer mehr Fische als Plastik im Meer geben.\nDu kannst Geld sparen. Du hat mehr Zeit für andere Dinge. Du kannst deine Besitztümer mehr wertschätzen. Du unterstützt bessere Arbeitsbedingungen. Du bist Vorbild und Inspiration für dein Umfeld. Du fühlst dich rundum gut, weil du im Einklang mit deinen Werten lebst. DU BIST TEIL DER LÖSUNG!\n","excerpt":"\u003cp\u003eEin bewussterer Konsum und minimalistischer Lebensstil tun nicht nur dir selbst\ngut, sondern auch dem Klima und unserer Umwelt. 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Vielleicht hast du selbst schon einmal erlebt, dass du etwas gekauft hast, weil du dich von der Werbung hast verleiten lassen. Oder vielleicht dachtest du, die Dinge würden dich glücklicher machen? Dahinter stecken meist unbefriedigte Bedürfnisse nach\nBelohnung Dazugehören wollen Abbau von Frust Verdrängung von Langeweile Anerkannt zu werden u. v. m. Alle diese Bedürfnisses sind menschlich und nachvollziehbar. Vor allem leben wir alle seit vielen Jahren oder Jahrzehnten in einer konsumorientierten Gesellschaft, die uns geprägt hat. Es ist nicht leicht, sich von Wertungen und Beeinflussungen anderer frei zu machen und lang eingeübte Gewohnheiten zu verändern.\nDie gute Nachricht: Gewohnheiten kann man ändern! Als Konsument*innen verfügen wir außerdem über sehr viel Macht, denn wenn niemand ein Produkt kauft, wird es zukünftig auch nicht mehr produziert, da es ja keinen Gewinn einbringt.\nWie du ins Handeln kommst und dein Konsumverhalten Schritt für Schritt nachhaltiger gestalten kannst, erfährst du auf diesen Seiten.\n","excerpt":"\u003cp\u003eEs gibt viele Gründe für unseren Überkonsum. Vielleicht hast du selbst schon\neinmal erlebt, dass du etwas gekauft hast, weil du dich von der Werbung hast\nverleiten lassen. Oder vielleicht dachtest du, die Dinge würden dich glücklicher\nmachen? 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Dabei geht es neben den Auswirkungen auf die Umwelt auch um die Frage, was uns im Leben wirklich glücklich macht. Ein weiterer Film der Produzenten mit dem Titel „The Minimalists: Weniger ist jetzt“ ist 2021 erschienen.\nThe True Cost – Der Preis der Mode (2015)\nTrailer\nWer zahlt den Preis für ein 4-Euro-T-Shirt? Der Dokumentarfilm „The True Cost“ beschäftigt sich mit der Frage, welche Kosten Umwelt und Menschen für unsere Fast-Fashion-Mode tragen müssen.\nThe life cycle of a t-shirt (2017)\nAnsehen\nJährlich werden weltweit 2 Milliarden weiße T-Shirts gekauft, die dadurch eines der häufigsten Kleidungsstücke sind. In diesem kurzen Erklärvideo (TED-Ed) wird von Angel Chang der Lebenszyklus eines weißen T-Shirts nachverfolgt.\nSweatshop I: Deadly Fashion (2015)\nWebsite\nWenn hippe Blogger in Kambodscha Billigkleider nähen – der Film zeigt sehr eindrücklich den wahren Preis von Billig-Kleidung.\nRIVERBLUE (2017)\nWebsite\nDurch aggressive chemische Herstellungsverfahren und die unverantwortliche Entsorgung giftiger chemischer Abfälle zerstört unsere Bekleidung Flüsse und beeinträchtigt das Leben von Menschen, die für ihr Überleben auf diese Wasserwege angewiesen sind. RIVERBLUE macht auf die Zerstörung einiger der lebenswichtigsten Flüsse der Welt durch die Herstellung unserer Kleidung aufmerksam.\nUseLess – Documentary About Food \u0026amp; Fashion Waste (2018)\nWebsite\nMit der Dokumentation „UseLess“ wird versucht herauszufinden, warum Lebensmittel- und Modeabfälle zu einem akuten sozialen und ökologischen Problem geworden sind und was wir tun können, um es zu ändern. Der Dokumentarfilm wird mit den Augen einer jungen isländischen Mutter gesehen, die versucht, die Probleme zu verstehen und ihre Lebensweise zu ändern. Interviews mit Experten, Designern, Aktivisten und Produzenten beleuchten das Problem und bieten dem Publikum viele Lösungen.\nBitter seeds (2011)\nWebsite\nAlle 30 Minuten begeht ein Bauer in Indien Selbstmord. Wie genmanipuliertes Saatgut aus US-Produktion indische Baumwoll-Bauern in die Schuldenfalle treibt, zeigt die beklemmende, vielfach ausgezeichnete Doku „Bitter Seeds“ von Micha X. Peled („China Blue“).\nChina Blue (2005)\nWebsite\nStark und ergreifend wie kein anderer Film zuvor, nimmt uns „China Blue“ mit auf eine Reise in die raue Welt der Textilarbeitenden. Heimlich unter schwierigen Bedingungen gedreht, ist dies ein tiefer Einblick in das, was uns weder China noch die internationalen Einzelhändler zeigen wollen: wie die Kleidung, die wir kaufen, wirklich gemacht wird.\n„China Blue“ führt uns in eine Blue-Jeans-Fabrik, wo Jasmin und ihre Freundinnen versuchen, in einem rauen Arbeitsumfeld zu überleben. Als der Fabrikbesitzer einem Deal mit seinem westlichen Klienten zustimmt, der seine angestellten Jugendlichen dazu zwingt, rund um die Uhr zu arbeiten, wird eine Konfrontation unvermeidlich.\nSweatshop II: The hunt for a living wage (2016)\nWebsite\nIm Jahr 2014 kamen drei junge Mode-Blogger zum ersten Mal nach Phnom Phen, um einen Monat lang das Leben der kambodschanischen Bekleidungsarbeiter zu führen. Zu der Zeit wussten sie nicht viel darüber, wie ihre Kleider gemacht wurden und waren entsetzt über die Bedingungen in den Fabriken. Die Webserie provozierte Schlagzeilen und Artikel auf der ganzen Welt und Firmen wie H\u0026amp;M waren gezwungen zu reagieren. Die Mädchen erhielten eine persönliche Einladung, die Fabriken von H\u0026amp;M zu besuchen. Also beschlossen sie, sie bei ihrem Wort zu nehmen. In dieser Fortsetzung kehren sie zum zweiten Mal nach Kambodschas Trikots zurück. Hat sich etwas geändert?\nMade in Bangladesh (2019)\nWebsite\nEine Textilarbeiterin kämpft für Arbeitnehmerrechte, nachdem eine Kollegin bei einem Brand in ihrer Fabrik ums Leben gekommen ist.\nShimu, 23, arbeitet in einer Bekleidungsfabrik in Dhaka (Bangladesch). Angesichts der schwierigen Arbeitsbedingungen beschließt sie, mit ihren Kolleginnen und Kollegen eine Gewerkschaft zu gründen.\nTrotz der Drohungen der Geschäftsleitung und der Missbilligung durch ihren Ehemann ist Shimu entschlossen, weiterzumachen. Gemeinsam müssen die Frauen kämpfen und einen Weg finden.\nWeitere Filme auf filmsfortheearth.org\n","excerpt":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMinimalism (2016)\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=0Co1Iptd4p4\"\u003eTrailer\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e„Weniger ist mehr“ ist das Motto dieses Dokumentarfilms, der unser Kaufverhalten\nin Frage stellt. Dabei geht es neben den Auswirkungen auf die Umwelt auch um die\nFrage, was uns im Leben wirklich glücklich macht. Ein weiterer Film der\nProduzenten mit dem Titel „The Minimalists: Weniger ist jetzt“ ist 2021\nerschienen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eThe True Cost – Der Preis der Mode (2015)\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=PpnDNVXlXwQ\"\u003eTrailer\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eWer zahlt den Preis für ein 4-Euro-T-Shirt? Der Dokumentarfilm „The True Cost“\nbeschäftigt sich mit der Frage, welche Kosten Umwelt und Menschen für unsere\nFast-Fashion-Mode tragen müssen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/tipps/filme/","title":"Filme"},{"body":"Durch eine Veränderung deines Konsumverhaltens tust du nicht nur etwas für das Klima, die Umwelt, die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie und die Tiere, sondern du gewinnst auch für dich selbst sehr viel.\nDu fühlst dich gut, weil du in Einklang mit deinen Werten lebst. Du lebst gesünder, weil du keine giftigen Chemikalien auf der Haut trägst. Du hast mehr Zeit für dich, weil du weniger Zeit mit Auswählen und Einkaufen verbringst. Du fühlst dich mit der Zeit möglicherweise freier, weil du dich dem Diktat der Modeindustrie entziehst und dich nur auf dich und deinen Geschmack verlässt. Du kannst Geld sparen, wenn du weniger oder gebrauchte Kleidung kaufst. Du hilfst dabei, eine grundlegende Veränderung in der Textilindustrie herbeizuführen. Du hast weniger „Klamotten-Müll“ in deinem Schrank. Du empfindest größere Wertschätzung für und Freude über deine Kleidung. DU BIST TEIL DER LÖSUNG!\n","excerpt":"\u003cp\u003eDurch eine Veränderung deines Konsumverhaltens tust du nicht nur etwas für das\nKlima, die Umwelt, die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie und die Tiere,\nsondern du gewinnst auch für dich selbst sehr viel.\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eDu fühlst dich gut, weil du in Einklang mit deinen Werten lebst.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu lebst gesünder, weil du keine giftigen Chemikalien auf der Haut trägst.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu hast mehr Zeit für dich, weil du weniger Zeit mit Auswählen und Einkaufen\nverbringst.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu fühlst dich mit der Zeit möglicherweise freier, weil du dich dem Diktat der\nModeindustrie entziehst und dich nur auf dich und deinen Geschmack verlässt.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu kannst Geld sparen, wenn du weniger oder gebrauchte Kleidung kaufst.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu hilfst dabei, eine grundlegende Veränderung in der Textilindustrie\nherbeizuführen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu hast weniger „Klamotten-Müll“ in deinem Schrank.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu empfindest größere Wertschätzung für und Freude über deine Kleidung.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDU BIST TEIL DER LÖSUNG!\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/handeln/dein-persoenlicher-gewinn/","title":"Dein persönlicher Gewinn"},{"body":"Der globale Kleidungskonsum hat große Auswirkungen auf das Klima, die Umwelt, Menschen und Tiere. Die Textilindustrie ist einer der größten und gleichzeitig umweltschädlichsten Produktionszweige der Welt. Die UNECE (United Nations Economic Commission for Europe) hat die Textilindustrie als „environmental and social emergency“ (ökologischen und sozialen Notfall) bezeichnet (UNECE).\nDer globale Kleidungskonsum hat sich vom Jahr 2000 bis 2015 auf 100 Mrd. Kleidungsstücke verdoppelt. Die Textilproduktion wird sich voraussichtlich von 2017 bis 2050 auf 300 Mio. Tonnen pro Jahr verdreifachen (Ellen Mac Arthur Foundation).\nDie Menschen in Deutschland sind beim Konsum von Bekleidung ganz weit vorn mit dabei. Greenpeace hat herausgefunden, dass wir im Jahr 2017 durchschnittlich fünf neue Kleidungsstücke im Monat gekauft haben (Greenpeace). Diese Zahl dürfte inzwischen schon höher liegen. Denn nach einem Bericht des MDR aus dem Jahr 2020 kaufen Menschen in Deutschland durchschnittlich ca. 30 kg Bekleidung, während es zum Beispiel in Indien lediglich ca. 7 kg sind. Eine Jeans, ein T-Shirt und ein Sweatshirt wiegen zusammen (je nach Machart und Größe) ca. 1 kg.\nDieser Überkonsum führt dazu, dass 40 % der Kleidung nahezu ungenutzt in unseren Kleiderschränken liegen (Greenpeace). So wird ein Party-Top durchschnittlich nur 1,7-mal getragen (CIR). Gleichzeitig hat sich die Tragedauer von 2001 bis 2016 halbiert (Mac Kinsey \u0026amp; Company).\nEs gibt zahlreiche Gründe dafür, dass ein grundlegender Wandel der Textilproduktion und unseres Konsums erforderlich ist. Wir haben im Folgenden die wesentlichen Fakten, die die Textilbranche zu einer der umwelt- und sozialschädlichsten Industrien machen, zusammengetragen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eDer globale Kleidungskonsum hat große Auswirkungen auf das Klima, die Umwelt,\nMenschen und Tiere. Die Textilindustrie ist einer der größten und gleichzeitig\numweltschädlichsten Produktionszweige der Welt. Die UNECE (United Nations\nEconomic Commission for Europe) hat die Textilindustrie als „environmental and\nsocial emergency“ (ökologischen und sozialen Notfall) bezeichnet\n(\u003ca href=\"https://www.unece.org/info/media/news/forestry-and-timber/2018/fashion-is-an-environmental-and-social-emergency-but-can-also-drive-progress-towards-the-sustainable-development-goals/doc.html\"\u003eUNECE\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDer globale Kleidungskonsum hat sich vom Jahr 2000 bis 2015 auf 100 Mrd.\nKleidungsstücke verdoppelt. Die Textilproduktion wird sich voraussichtlich von\n2017 bis 2050 auf 300 Mio. Tonnen pro Jahr verdreifachen\n(\u003ca href=\"https://www.ellenmacarthurfoundation.org/publications/a-new-textiles-economy-redesigning-fashions-future\"\u003eEllen Mac Arthur Foundation\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/","title":"Bekleidungskonsum"},{"body":"Die Bekleidungsindustrie gehört zu den großen globalen Emittenten von Treibhausgasen. Die Zahlen hierzu variieren von Quelle zu Quelle zwischen 4 und 10 % der weltweiten Emissionen. Wir gehen davon aus, dass die Textil- und Schuhindustrie für ca. 8 % der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich ist (Quantis, 2018). Das entspricht in etwa den Emissionen Europas im Jahr 2018 (Umweltbundesamt, 2020).\nDer Großteil der Emissionen, nämlich ca. 70 %, entsteht bei der Produktion, ca. 20 % während des Gebrauchs und nur jeweils ca. 3 % beim Transport, dem Verkauf und der Entsorgung (McKinsey). Die Produktion von 10 Jeans erzeugt so viel CO2 wie ein Flug von Berlin nach München (CIR).\n","excerpt":"\u003cp\u003eDie Bekleidungsindustrie gehört zu den großen globalen Emittenten von\nTreibhausgasen. Die Zahlen hierzu variieren von Quelle zu Quelle zwischen 4 und\n10 % der weltweiten Emissionen. Wir gehen davon aus, dass die Textil- und\nSchuhindustrie für ca. 8 % der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich\nist\n(\u003ca href=\"https://quantis-intl.com/wp-content/uploads/2018/03/measuringfashion_globalimpactstudy_full-report_quantis_cwf_2018a.pdf\"\u003eQuantis, 2018\u003c/a\u003e).\nDas entspricht in etwa den Emissionen Europas im Jahr 2018\n(\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-der-europaeischen-union#grosste-emittenten\"\u003eUmweltbundesamt, 2020\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Großteil der Emissionen, nämlich ca. 70 %, entsteht bei der Produktion, ca.\n20 % während des Gebrauchs und nur jeweils ca. 3 % beim Transport, dem Verkauf\nund der Entsorgung\n(\u003ca href=\"https://www.mckinsey.com/~/media/mckinsey/industries/retail/our%20insights/fashion%20on%20climate/fashion-on-climate-full-report.pdf\"\u003eMcKinsey\u003c/a\u003e).\nDie Produktion von 10 Jeans erzeugt so viel CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e wie ein Flug von Berlin\nnach München (\u003ca href=\"https://www.ci-romero.de/produkt/dossier-fast-fashion/\"\u003eCIR\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/wissen/klimafolgen/","title":"Klimafolgen"},{"body":" Motor und Herz des Klimasofas Fortbildung zum Slow-Fashion-Coach (Clean Clothes Campaign) Absolventin des Kurses Klimapsychologie bei der ClimateMind Academy Familienrichterin und ausgebildete Mediatorin Mutter zweier Kinder und verheiratet mit Tobi Unerschrocken, lösungsorientiert und empathisch ","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /ueber-uns/team/silke/silke_hu_a9e10f59912f0530.f23ab4ed3a785d3a51fa36f112c3855386d86c9e8bf9c7b360f5513285e5629d.webp 1080w,\n /ueber-uns/team/silke/silke_hu_5194b483c7bd9794.68acf6dcfb0556982ba1e14140bcc5d86d7d26d1e9c2ff8656506aaee4a9476a.webp 960w,\n /ueber-uns/team/silke/silke_hu_34195e33b6e92d34.99d602ff4bf7136e33aa4f94f737e47ebfe65abb669449a717461228d19f7034.webp 640w,\n /ueber-uns/team/silke/silke_hu_92a3f454f9b16ea5.daea78d94e263eaac8714c85402597fcc985bea9a7cb67dd974c264705b7bbfd.webp 480w,\n /ueber-uns/team/silke/silke_hu_52d6bee6e31ca2aa.770c2be1fcfe10b8c71b78c3e9a578b126542c0c65ec2ebcaad589cce8f3a4a5.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(min-width: 780px) 698px, calc(95.22vw - 26px)\"\n src=\"/ueber-uns/team/silke/silke_hu_a9e10f59912f0530.f23ab4ed3a785d3a51fa36f112c3855386d86c9e8bf9c7b360f5513285e5629d.webp\"\n width=\"1080\"\n height=\"810\"\n alt=\"Foto von Silke\"\n /\u003e\n\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eMotor und Herz des Klimasofas\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eFortbildung zum Slow-Fashion-Coach\n(\u003ca href=\"https://cleanclothes.org/\"\u003eClean Clothes Campaign\u003c/a\u003e)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eAbsolventin des Kurses Klimapsychologie bei der\n\u003ca href=\"https://climatemind.de/\"\u003eClimateMind Academy\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eFamilienrichterin und ausgebildete Mediatorin\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eMutter zweier Kinder und verheiratet mit\n\u003ca href=\"/ueber-uns/team/tobi/\"\u003eTobi\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eUnerschrocken, lösungsorientiert und empathisch\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/ueber-uns/team/silke/","title":"Silke"},{"body":"Vielleicht denkst du jetzt: „Das ist ja alles schön und gut, aber was springt dabei für mich raus?“ Du kannst dir sicher sein, dass deine veränderten Gewohnheiten bzgl. nachhaltiger Reisen sich nicht nur positiv auf unsere Umwelt und die Einheimischen, sondern auch auf dich auswirken werden.\nDu fühlst dich gut, weil du im Einklang mit deinen Werten lebst. Du lernst endlich schöne Gegenden in Deutschland oder Europa kennen. Du liegst nicht neben anderen Touristen am Strand wie die Ölsardinen in der Dose, sondern entdeckst neue Orte abseits der Touristenhochburgen und genießt die Ruhe. Du machst nicht das tausendste Foto vor dem Eifelturm in Paris, sondern kannst dich auf viel spannendere und neue Fotomotive freuen. Du sparst vielleicht sogar eine Menge Geld, wenn du dieses Jahr nicht nach Mallorca fliegst, sondern Urlaub auf dem Campingplatz an der Nordsee buchst. Du kommst in Kontakt mit Einheimischen und lernst ihre Lebensart kennen. Du erlebst Abenteuer und hast viel zu erzählen. Du schätzt deine Freizeit mehr wert als vorher und erlebst sie ganz neu. DU BIST TEIL DER LÖSUNG!\n","excerpt":"\u003cp\u003eVielleicht denkst du jetzt: „Das ist ja alles schön und gut, aber was springt\ndabei für mich raus?“ Du kannst dir sicher sein, dass deine veränderten\nGewohnheiten bzgl. nachhaltiger Reisen sich nicht nur positiv auf unsere Umwelt\nund die Einheimischen, sondern auch auf dich auswirken werden.\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eDu fühlst dich gut, weil du im Einklang mit deinen Werten lebst.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu lernst endlich schöne Gegenden in Deutschland oder Europa kennen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu liegst nicht neben anderen Touristen am Strand wie die Ölsardinen in der\nDose, sondern entdeckst neue Orte abseits der Touristenhochburgen und genießt\ndie Ruhe.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu machst nicht das tausendste Foto vor dem Eifelturm in Paris, sondern kannst\ndich auf viel spannendere und neue Fotomotive freuen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu sparst vielleicht sogar eine Menge Geld, wenn du dieses Jahr nicht nach\nMallorca fliegst, sondern Urlaub auf dem Campingplatz an der Nordsee buchst.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu kommst in Kontakt mit Einheimischen und lernst ihre Lebensart kennen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu erlebst Abenteuer und hast viel zu erzählen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu schätzt deine Freizeit mehr wert als vorher und erlebst sie ganz neu.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cp\u003eDU BIST TEIL DER LÖSUNG!\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/handeln/dein-persoenlicher-gewinn/","title":"Dein persönlicher Gewinn"},{"body":"Wir alle können jeden Tag aufs Neue entscheiden, was bei uns auf den Teller kommt und welche Lebensmittel wir konsumieren möchten. Das ist alles andere als selbstverständlich, da noch immer viel zu viele Menschen hungern. Damit haben wir hier in Deutschland auch eine große Verantwortung und Einfluss darauf, welche Produkte produziert werden und vor allem auch unter welchen Bedingungen, sowohl ökologisch als auch sozial. Wir möchten dir deshalb Tipps mitgeben, wie du dich jeden Tag dafür entscheiden kannst, deine Ernährung nachhaltiger und gesünder zu gestalten, um so etwas Gutes für dich und den Planeten zu tun.\n","excerpt":"\u003cp\u003eWir alle können jeden Tag aufs Neue entscheiden, was bei uns auf den Teller\nkommt und welche Lebensmittel wir konsumieren möchten. Das ist alles andere als\nselbstverständlich, da noch immer viel zu viele Menschen hungern. Damit haben\nwir hier in Deutschland auch eine große Verantwortung und Einfluss darauf,\nwelche Produkte produziert werden und vor allem auch unter welchen Bedingungen,\nsowohl ökologisch als auch sozial. Wir möchten dir deshalb Tipps mitgeben, wie\ndu dich jeden Tag dafür entscheiden kannst, deine Ernährung nachhaltiger und\ngesünder zu gestalten, um so etwas Gutes für dich und den Planeten zu tun.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/handeln/deine-ernaehrung-deine-entscheidung/","title":"Deine Ernährung – Deine Entscheidung!"},{"body":"Von deinem veränderten Konsum profitieren nicht nur die Umwelt, das Klima und die Arbeiter*innen entlang der Produktionsketten, sondern auch du selbst.\nDu reduzierst deinen ökologischen Fußabdruck. Du fühlst dich gut, weil du nicht mehr so viel Zeit vor dem Bildschirm verbringst. Du hast mehr Zeit für dich, deine Freund*innen und Familie. Du schonst deinen Geldbeutel, wenn du nicht mehr das neueste iPhone kaufst. Du sammelst weniger Müll an, wenn du keine alten Handys mehr in der Schublade liegen hast. Du unterstützt fairere Arbeitsbedingungen, wenn du dich für ein fair hergestelltes Handy entscheidest. Du fühlst dich rundum gut, weil du im Einklang mit deinen Werten lebst! Du entziehst dich dem Hamsterrad des Konsums und befreist dich von äußeren Zwängen. DU BIST TEIL DER LÖSUNG!\n","excerpt":"\u003cp\u003eVon deinem veränderten Konsum profitieren nicht nur die Umwelt, das Klima und\ndie Arbeiter*innen entlang der Produktionsketten, sondern auch du selbst.\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eDu reduzierst deinen ökologischen Fußabdruck.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu fühlst dich gut, weil du nicht mehr so viel Zeit vor dem Bildschirm\nverbringst.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu hast mehr Zeit für dich, deine Freund*innen und Familie.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu schonst deinen Geldbeutel, wenn du nicht mehr das neueste iPhone kaufst.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu sammelst weniger Müll an, wenn du keine alten Handys mehr in der Schublade\nliegen hast.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu unterstützt fairere Arbeitsbedingungen, wenn du dich für ein fair\nhergestelltes Handy entscheidest.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu fühlst dich rundum gut, weil du im Einklang mit deinen Werten lebst!\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu entziehst dich dem Hamsterrad des Konsums und befreist dich von äußeren\nZwängen.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDU BIST TEIL DER LÖSUNG!\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/digitalkonsum/handeln/dein-persoenlicher-gewinn/","title":"Dein persönlicher Gewinn"},{"body":"Im Jahr 2018 betrug der Anteil der durch digitale Technologien erzeugten CO2-Emissionen weltweit 3,7 % (The Shift Project). Hingegen stammen nur 2,4 % der CO2-Emissionen aus dem kommerziellen Flugverkehr (ICCT). Besonders große Energiefresser sind Video-on-Demand-Services, „Connected Living“-Tools wie smarte Kühlschränke sowie Kryptowährungen (The Shift Project). Letztere weisen einen höheren Stromverbrauch auf als einige Länder: Allein Bitcoin benötigt derzeit etwa 127 TWh pro Jahr – die Schweiz im Vergleich nur 58 TWh pro Jahr (University of Cambridge, Basic Thinking). Der wachsende Datenverkehr, der Smartphone-Boom und die Automatisierung der Industrie führen dazu, dass der Stromanteil der Digitalisierung weiter steigt.\nIm schlimmsten Fall liegt der Stromanteil der Digitalisierung 2030 bei 51 % des globalen Stromverbrauchs (Andrae; Edler 2015, S.117-157). Ein erster Lösungssatz besteht im Bezug echten Ökostroms – „echt“ meint dabei, dass der Anbieter aktiv den Ausbau erneuerbarer Energien fördert, unabhängig von Atom- und Braunkohlekonzernen ist und ein Geschäftskonto bei einer nachhaltigen Bank führt (Utopia).\n","excerpt":"\u003cp\u003eIm Jahr 2018 betrug der Anteil der durch digitale Technologien erzeugten\nCO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emissionen weltweit 3,7 %\n(\u003ca href=\"https://theshiftproject.org/en/article/lean-ict-our-new-report/\"\u003eThe Shift Project\u003c/a\u003e).\nHingegen stammen nur 2,4 % der CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emissionen aus dem kommerziellen\nFlugverkehr\n(\u003ca href=\"https://theicct.org/sites/default/files/publications/CO2-commercial-aviation-oct2020.pdf\"\u003eICCT\u003c/a\u003e).\nBesonders große Energiefresser sind Video-on-Demand-Services, „Connected\nLiving“-Tools wie smarte Kühlschränke sowie Kryptowährungen\n(\u003ca href=\"https://theshiftproject.org/wp-content/uploads/2019/07/Excutive-Summary_EN_The-unsustainable-use-of-online-video.pdf\"\u003eThe Shift Project\u003c/a\u003e).\nLetztere weisen einen höheren Stromverbrauch auf als einige Länder: Allein\nBitcoin benötigt derzeit etwa 127 TWh pro Jahr – die Schweiz im Vergleich nur 58\nTWh pro Jahr (\u003ca href=\"https://www.cbeci.org/\"\u003eUniversity of Cambridge\u003c/a\u003e,\n\u003ca href=\"https://www.basicthinking.de/blog/2019/07/16/bitcoin-stromverbrauch-vergleich/\"\u003eBasic Thinking\u003c/a\u003e).\nDer wachsende Datenverkehr, der Smartphone-Boom und die Automatisierung der\nIndustrie führen dazu, dass der Stromanteil der Digitalisierung weiter steigt.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/digitalkonsum/wissen/klimafolgen/","title":"Klimafolgen"},{"body":" Traintracks Ein Blog über nachhaltiges Reisen mit der Eisenbahn, der Inspiration für Zugreisen durch Europa bietet. Zukunft Mobilität In diesem Blog wird über Strategien für die Mobilität von morgen informiert und dabei alle Verkehrsträger im Blick behalten. Blog Agora Verkehrswende Agora Verkehrswende informiert dich über aktuelle Trends zur nachhaltigen Mobilität. Verkehrswende-Blog Der Umweltverband VCD setzt sich in diesem Blog mit spannenden Themen rund um die Verkehrswende auseinander. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://traintracks.eu/\"\u003eTraintracks\u003c/a\u003e Ein Blog über nachhaltiges Reisen mit\nder Eisenbahn, der Inspiration für Zugreisen durch Europa bietet.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.zukunft-mobilitaet.net/\"\u003eZukunft Mobilität\u003c/a\u003e In diesem Blog wird\nüber Strategien für die Mobilität von morgen informiert und dabei alle\nVerkehrsträger im Blick behalten.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.agora-verkehrswende.de/blog/\"\u003eBlog Agora Verkehrswende\u003c/a\u003e Agora\nVerkehrswende informiert dich über aktuelle Trends zur nachhaltigen Mobilität.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.vcd.org/startseite/newsroom-uebersicht/\"\u003eVerkehrswende-Blog\u003c/a\u003e Der\nUmweltverband VCD setzt sich in diesem Blog mit spannenden Themen rund um die\nVerkehrswende auseinander.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/tipps/blogs/","title":"Blogs"},{"body":"Du bist dir nun darüber bewusst, dass du mit deinem Mobilitätsverhalten etwas ändern kannst, hast aber keine Ahnung, wo du anfangen sollst? Das macht überhaupt nichts. Wir haben ein paar spannende Challenges für dich zusammengestellt. Suche dir einfach eine aus, die dir besonders zusagt, und fange direkt an!\nTipp: Teile die Challenge mit Freunden, deiner Familie oder deinen Nachbarn, um langfristig dranzubleiben.\nDu willst mit kleinen Schritten beginnen? Dann sind diese Challenges etwas für dich:\nRechne einmal die Strecken, die Zeit und die Kosten für dein monatliches Mobilitätsverhalten zusammen. Ermittle den CO2-Fußabdruck deiner Autofahrten unter Klima ohne Grenzen. Wenn du vor der Wahl stehst, entscheide dich für die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel statt deines Autos. Schau dir die Preise für den ÖPNV in deiner Stadt an. Vielleicht lohnt sich für dich eins der Abos und motiviert dich, dein Auto öfter stehen zu lassen. Registriere dich bei #unter1000 (keine Flüge mehr unter 1.000 km). In den nächsten Urlaub fliegst du nicht mit dem Flugzeug. Schau doch mal auf Traintracks vorbei und entdecke Europa mit dem Zug. Falls du doch fliegst, gleiche deinen Flug aus, z. B. mit Atmosfair. Prüfe, ob dein Fahrrad noch fit ist. Platter Reifen, kaputtes Licht? Ran an die Reparaturen! Versuche, spritsparend zu fahren. Sieh dir dazu die Tipps des Bundesumweltamtes an. Sprich mit Freund*innen über euer Mobilitätsverhalten und versuche, ihr Bewusstsein für nachhaltige Alternativen zu schärfen. Lies ein Buch oder höre Podcasts zum Thema Mobilität (weiteres bei unseren Tipps). Genieße deinen nächsten Spaziergang und nimm die Eindrücke um dich herum bewusst war. Wenn du regelmäßig und viel zu Fuß erledigst, kannst du dir das Fitnessstudio sparen. Du bist bereit für größere Veränderungen? Dann such dir eine von den folgenden Challenges aus:\nLass die nächsten Male bewusst das Auto stehen. Organisiere eine Fahrgemeinschaft zu deiner Arbeit. Erkundige dich bei deinem Arbeitgeber nach einem Jobticket. Fahre die nächsten 1/2/3 Tage/Wochen mit dem Rad zur Arbeit. Verzichte im nächsten Jahr auf Flüge. Wenn du ein neues Auto kaufen musst, überlege, ob ein E-Auto für dich infrage kommt (mehr hierzu unter Wissen im Abschnitt „Elektroautos“). Mach mit beim Park(ing) Day am dritten Freitag im September. Bestell die nächsten Male nicht im Internet, sondern kaufe direkt in den Läden vor Ort ein. Informiere dich zur Verkehrspolitik in deiner Stadt. Vielleicht ist eine Initiative dabei, die du unterstützen kannst. Misch dich ein! ","excerpt":"\u003cp\u003eDu bist dir nun darüber bewusst, dass du mit deinem Mobilitätsverhalten etwas\nändern kannst, hast aber keine Ahnung, wo du anfangen sollst? Das macht\nüberhaupt nichts. Wir haben ein paar spannende Challenges für dich\nzusammengestellt. Suche dir einfach eine aus, die dir besonders zusagt, und\nfange direkt an!\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eTipp: Teile die Challenge mit Freunden, deiner Familie oder deinen Nachbarn, um\nlangfristig dranzubleiben.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDu willst mit kleinen Schritten beginnen? Dann sind diese Challenges etwas für\ndich:\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/handeln/diese-challenges-helfen-dir/","title":"Diese Challenges helfen dir"},{"body":"Es liegt auf der Hand, dass der Verkehr in der Autonation Deutschland eine wichtige Rolle für den Klimaschutz spielt. Bisher ist der Verkehr aber das Sorgenkind für den deutschen Klimaschutz. Immerhin hat der Verkehrssektor 20 % der CO2-Emissionen zu verantworten. Zwar muss auch die Politik den Rahmen für die Verkehrswende auf den Weg bringen, aber jede*r Einzelne kann einen Teil dazu beitragen!\nWas können wir tun?\nDie Hauptsache ist, dass wir eine bedeutsame Menge an CO2 sparen. Dafür können wir so oft wie möglich aufs Fliegen verzichten und versuchen, das Auto im Alltag stehen zu lassen. Nutzen wir lieber die öffentlichen Verkehrsmittel, schwingen uns aufs Fahrrad, teilen unsere Fahrzeuge oder gebrauchen unsere Füße. Aber machen wir uns vor allem bewusst, welche Auswirkungen unsere eigene Mobilität hat und überlegen, ob wirklich jede Reise nötig ist.\nEs liegt nun an dir – du kannst selbst darüber entscheiden, wie oft und wie du mobil bist und machst damit einen echten Unterschied. Denn es sind vor allem unsere bequemen Gewohnheiten, die uns vom Umstieg auf nachhaltige Verkehrsmittel abhalten. Wir leben in einem Land, das sich fast ausschließlich auf die Bedürfnisse der Automobilbranche konzentriert. Daher müssen wir uns von der Vorstellung lösen, das Verbrennerauto wäre ein Statussymbol. Es ist vielmehr das Relikt einer klimaschädlichen Vergangenheit. Die Zukunft hingegen gehört dem nachhaltigen Verkehr und du kannst ein Teil davon sein. Natürlich ist es alles andere als einfach, aus der eigenen Komfortzone herauszutreten. Es erfordert Mut und Beharrlichkeit. Bei so vielen umweltfreundlichen Alternativen findest aber auch du eine Lösung für deine Mobilität. Du wirst sehen, das muss kein Verlust sein, sondern ist vielmehr ein Gewinn – für dich und für unseren Planeten.\nAlso, los geht’s! Such dir unten eine unserer Challenges aus und sei selbst der Wandel für den Klimaschutz im Verkehr!\n","excerpt":"\u003cp\u003eEs liegt auf der Hand, dass der Verkehr in der Autonation Deutschland eine\nwichtige Rolle für den Klimaschutz spielt. Bisher ist der Verkehr aber das\nSorgenkind für den deutschen Klimaschutz. Immerhin hat der Verkehrssektor 20 %\nder CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emissionen zu verantworten. 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In Deutschland liegt der Öffentliche Personenfernverkehr (ÖPFV) hauptsächlich in den Händen der Deutschen Bahn. Trotz der Bedeutung für den Klimaschutz lag der Anteil des ÖPFV am Gesamtverkehrsaufkommen vor der Corona-Pandemie bei nur 4,5 % (BMVI, Verkehr in Zahlen 2020/2021, 2021, S. 54f.).\nSeit 2018 fährt die Deutsche Bahn im Fernverkehr mit 100 % erneuerbaren Energien, was den Zug zu den klimafreundlichsten Verkehrsträger im Fernverkehr macht. Besonders im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln schneiden Fernzüge hier gut ab, da sie offiziell nur 29 g Treibhausgasemissionen pro Personenkilometer ausstoßen (Fernbusse: 29 g, Pkws: 143 g). Allerdings hängt die tatsächliche Klimafreundlichkeit von der Berechnung des genutzten Strommix ab.\nStrommix\nDer offizielle Ausstoß von 29 g Treibhausgasemissionen pro Personenkilometer ist das Resultat der verschiedenen Berechnung des verwendeten Strommix. Der Einfachheit halber wird mit dem durchschnittlichen deutschen Strommix gerechnet. Dieser enthält nur einen Teil Ökostrom, aber eben auch Strom aus Kohle etc. Da die Züge im Fernverkehr aber nur Ökostrom nutzen, liegt der tatsächliche Ausstoß von Treibhausgasen bei ca. 1 g (allianz-pro-schiene).\nFür wirkliche Klimaneutralität muss die Deutsche Bahn vor allem die Elektrifizierung der gesamten Gleisstrecken schneller voranbringen (allianz-pro-schiene).\nElektrifizierung\nElektrifizierung ist das Ausrüsten einer Strecke mit einer Oberleitung, sodass die Loks direkt mit elektrischer Antriebsenergie versorgt werden. Zwar fahren alle Fernverkehrszüge der Deutschen Bahn mit 100 % Ökostrom, aber nur 54 % des gesamten Schienennetzes in Deutschland sind elektrifiziert. Im Nahverkehr finden heute noch viele Fahrten mit Dieselantrieb statt, weil nicht alle Teile einer Strecke elektrifiziert sind (allianz-pro-schiene).\nImmer wieder gibt es verständliche Kritik an den teuren Ticketpreisen der ICEs und ICs. Dies beruht einerseits darauf, dass der Fernverkehr eigenwirtschaftlich funktioniert und nicht vom Staat subventioniert wird. Die Deutsche Bahn und ihre Konkurrenten wie Flixtrain müssen die Ausgaben über Ticketverkäufe decken (VCD). Außerdem hat der Schienenfernverkehr mit ungleichen Wettbewerbsbedingungen zu kämpfen: Die Bahn zahlt den zweithöchsten Stromsteuer-Satz in ganz Europa und ebenso noch Ökosteuer und EEG-Umlage. Fährt ein Zug auf dem Schienennetz, muss außerdem ein Trassenpreis gezahlt werden. Das alles schlägt sich auf den Ticketpreis aus. Die konkurrierenden Verkehrsträger genießen hingegen eine Reihe von komfortablen Privilegien .\nPrivilegien\nDer Luftverkehr ist von der Mineralöl- und Ökosteuer befreit und muss für nur 15 % der CO2-Zertifikate aufkommen. Die Bahn hingegen muss die Kosten für 100 % der CO2-Zertifikate im Emissionshandel tragen. Zugleich sind grenzüberschreitende Flüge bis heute mehrwertsteuerfrei. Außerdem erheben in der EU etliche Staaten Mehrwertsteuer auf internationale Zugtickets, während Fluggesellschaften dafür keine Mehrwertsteuer und keine EU-weite Kerosinsteuer zahlen. Zudem sind alle Zugverbindungen mit einer Schienenmaut („Trassenpreise“) belegt, für den Straßenverkehr gilt dies jedoch nicht (allianz-pro-schiene).\nEs sind folglich nicht die Preise der Deutschen Bahn im Fernverkehr, die übermäßig teuer sind, sondern die Preise der anderen Verkehrsmittel werden mit viel Steuergeld künstlich günstig gehalten. Dies könnte allerdings durch andere Investitionsschwerpunkten geändert werden (allianz-pro-schiene). Gleichzeitig ist es wichtig, wie viel wir als Gesellschaft an externen Kosten (z. B. Unfall- und Klimakosten) tragen und dabei schneidet der ÖPFV sehr gut ab.\nExterne Kosten\nZu den externen Kosten im Verkehr zählen Umweltauswirkungen wie Luftverschmutzung, Lärm und der Ausstoß von Treibhausgasen. Diese Kosten werden nicht von den Verkehrsteilnehmenden, sondern der Allgemeinheit getragen. Eine Fahrt mit dem Pkw verursacht im Durchschnitt rund 6,4 Cent (Benzin) bzw. 7,5 Cent (Diesel) pro gefahrenem Kilometer an Umweltkosten (Umweltbundesamt).\nEiner der größten Kritikpunkte an den Fernzügen sind die Verspätungen. Jede*r kennt wohl die Ansagen und Unannehmlichkeiten von langen Verspätung oder kompletten Ausfällen. Im Jahr 2020 lag die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Fernverkehr bei 81,8 %. Das ist noch deutlich ausbaufähig, war aber bereits eine Verbesserung von 6 % zum Vorjahr (Deutsche Bahn).\nUm die Menschen aus dem Flugzeug auf die Schienen zu bringen, erleben die Nachtzüge eine Wiedergeburt. Und das zu Recht, denn sie bieten als umweltfreundliche Reisemöglichkeit mehrere Vorteile . In Europa muss jedoch erst wieder ein Nachtzugnetz geschaffen werden. (allianz-pro-schiene).\nVorteile\nNachtzüge sind eine umweltfreundliche Art und Weise, lange Strecken zurückzulegen, da bei einer Reise mit dem Nachtzug dreißigmal weniger CO2 ausgestoßen wird als mit einem Flugzeug auf der gleichen Strecke. Zudem sind sie komfortabel und sehr zeiteffizient. Die Kilometer, die im Schlaf zurückgelegt werden, vermitteln das angenehme Gefühl, keine Reisezeit verloren zu haben (allianz-pro-schiene).\nUm die Rückstände der letzten Jahre aufzuholen, muss nun viel Geld investiert werden. Gleichzeitig wird endlich der Mut benötigt, die Wettbewerbsvorteile anderer Verkehrsmittel anzupassen. Allerdings sind diese Kosten für die Gesellschaft und die Umwelt deutlich geringer als die Fortführung der aktuellen Verkehrspolitik. Denn Fernzüge sind die mit Abstand umweltfreundlichsten Verkehrsmittel für lange Inlandsreisen und für Reisen durch Europa. Trotzdem müssen wir uns immer wieder fragen, ob Fernreisen wirklich nötig sind. Denn selbst durch eine Reise mit den klimafreundlichen Fernzügen entsteht CO2. Die umweltfreundlichste Reise ist immer noch die, die gar nicht erst angetreten wird.\n","excerpt":"\u003cp\u003eDie Klimaziele im Verkehr sind nur durch eine Reduktion des Inlandsflugverkehrs\nzu erreichen. Um dies umzusetzen, muss der Schienenverkehr ausgebaut und\nausgelastet werden. In Deutschland liegt der Öffentliche Personenfernverkehr\n(ÖPFV) hauptsächlich in den Händen der Deutschen Bahn. Trotz der Bedeutung für\nden Klimaschutz lag der Anteil des ÖPFV am Gesamtverkehrsaufkommen vor der\nCorona-Pandemie bei nur 4,5 % (BMVI, Verkehr in Zahlen 2020/2021, 2021, S.\n54f.).\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eSeit 2018 fährt die Deutsche Bahn im Fernverkehr mit 100 % erneuerbaren\nEnergien, was den Zug zu den klimafreundlichsten Verkehrsträger im Fernverkehr\nmacht. Besonders im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln schneiden Fernzüge hier\ngut ab, da sie offiziell nur 29 g Treibhausgasemissionen pro Personenkilometer\nausstoßen (Fernbusse: 29 g, Pkws: 143 g). Allerdings hängt die tatsächliche\nKlimafreundlichkeit von der Berechnung des genutzten Strommix\n\u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"strommix\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n ab.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/wissen/oeffentlicher-personenfernverkehr-oepfv/","title":"Öffentlicher Personenfernverkehr (ÖPFV)"},{"body":" Hoffmann, Sophia (2019). Zero Waste Küche Im Supermarkt um die Ecke sind Obst und Gemüse mehrfach in Plastik verpackt. Im Kühlschrank lungern mal wieder ein paar angeschlagene Äpfel und Bananen herum. Im Brotkorb vertrocknen Baguette und Bauernleib. Wer kennt das nicht? „Hau’s weg!“, sagt das gedankenlose Ich. „Mach was draus und mach’s künftig anders!“, sagt Sophia Hoffmann und demonstriert, wie man sogar aus Petersilienstängeln, altbackenem Brot oder angeschlagenem Obst unschlagbare Kreationen zubereitet Verissimo, Violetta (2020). Zero Waste – Happy Life! Wie die 5 Rs die Umwelt schonen und dein ganzes Leben einfacher machen können Weil „ohne“ einfach (und) besser ist! In ihrem Buch erzählt Violetta aus ihrem Leben und wie sie selbst es schafft, so wenig Müll wie möglich zu produzieren und die 5 Rs, die Prinzipien der Zero-Waste-Bewegung, einfach und effektiv in ihren Alltag zu integrieren. Dabei spielen auch Minimalismus, Dankbarkeit und Achtsamkeit eine große Rolle. Und natürlich gibt es auch jede Menge praktischer Tipps zum Nachmachen. Von Rezepten und Anleitungen für natürliches Shampoo und hausgemachte Nudeln über vegane Wachstücher statt Frischhaltefolie bis zum umweltfreundlichen Allzweckreiniger aus Zitrusschalen zeigt Vio, wie wir in allen Bereichen des Alltags plastikfrei werden können und dabei auch noch den Spaß am Selbermachen wiederentdecken. Denn jede*r kann einen Teil dazu beitragen, unsere Welt jeden Tag ein Stück müllfreier und damit besser zu machen! Su, Shia (2019). Zero Waste: Weniger Müll ist das neue Grün Jede*r Konsument*in hat sich schon einmal über die zigfache Verpackung eines Produkts geärgert. Müll ist ein gravierendes Problem unserer Zeit. Dieses Problem wächst rasant, so wie die Müllberge an Größe zunehmen. Zeit, endlich einmal etwas Effektives dagegen zu tun! Und da Otto Normalverbraucher meist nicht im Gemeinderat sitzt, bleibt nur der Anfang bei sich selbst. Shia Su hat es getan. Konsequent. Und eine Statistik darüber geführt. Letzten Endes ihren Müll von einem Jahr in einem Einmachglas gesammelt – mehr war es nicht. Wie so etwas Unglaubliches möglich ist, erklärt sie in diesem Buch. Zur Nachahmung schwerstens empfohlen! Glimbovski, Milena (2017). Ohne wenn und Abfall: Wie ich dem Verpackungswahn entkam Muss man Käse wirklich dreimal verpackt kaufen? In Folie gehüllte Gurken – ernsthaft? Und für Nüsse und Obst hat doch Mutter Natur schon die perfekte Verpackung entworfen. Kein Wunder, dass die Meere voller Müll sind! Ohne Plastik einfacher, gesünder und natürlicher leben – wie geht das? In den letzten Jahren hat die Autorin Milena Glimbovski durch die Gründung eines Supermarkts ohne Einwegverpackungen genau das gelernt. Mit ihrem Buch zeigt sie, wie einfach es ist, nachhaltig zu leben, und wie gut das tut – der Umwelt, den Mitmenschen und nicht zuletzt einem selbst. Sie erzählt die Geschichte ihrer Idee und gibt Tipps zur Müllvermeidung in allen Lebenslagen: im Haushalt, im Büro und im Kleiderschrank. Und zum Ausmisten, sowohl in den Schränken und Kisten als auch im eigenen Kopf. Denn weniger ist oft mehr! smarticular (2019). Plastiksparbuch: Plastik vermeiden im Alltag – mehr als 300 Ideen und Rezepte für ein Leben ohne Plastik: Mehr als 300 nachhaltige Alternativen und Ideen, mit denen wir der Plastikflut entkommen Plastikmüll, der sich zu Millionen Tonnen in der Umwelt anreichert, gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Dabei ist gesundheitsschädliches oder kurzlebiges Plastik fast immer leicht vermeidbar! Alle wichtigen Fakten rund um Plastik und die Probleme, die es verursacht, hat smarticular im Plastiksparbuch gesammelt, zusammen mit über 300 Anleitungen und Ideen für sinnvolles Plastiksparen im Alltag. Schüler, Charlotte (2019). #Einfach plastikfrei leben: Schritt für Schritt zu einem nachhaltigen Alltag Ob zu Hause, im Büro oder auf Reisen: Wir benutzen ständig Plastik und produzieren viel zu viel Müll. Charlotte Schüler hatte vor einigen Jahren genug von diesem unachtsamen Umgang mit unserem Planeten und lebt seitdem (nahezu) plastikfrei. Ihren nachhaltigen Alltag dokumentiert die junge Münchnerin mit großem Erfolg auf ihrem Blog und in den sozialen Medien. In diesem Ratgeber erklärt sie, wie wir alte Gewohnheiten mit einfachen Mitteln nach und nach verändern können. Die Autorin präsentiert ein Vier-Schritte-Programm für alle Lebensbereiche und hat inspirierende Ideen für viele Alltagssituationen. Ihre Vorschläge sind mühelos in die Tat umsetzbar und werden durch spannendes Hintergrundwissen, DIY-Anleitungen und Checklisten ergänzt. Denn jeder kann weniger Müll produzieren – wir müssen nur endlich damit anfangen! fluter-Magazin, Heft 80 fluter-Magazin Auch das gehört zum Sommer: alte Plastikflaschen am Strand, leere Bierdosen im Park, Baden in schmutzigen Seen und Flüssen. Wir verursachen einfach viel zu viel Müll, und trotz dieser Erkenntnis wird es kaum weniger. Schnell noch etwas bei Amazon bestellen, dann einen Bubble-Tea im Plastikbecher: Im Lockdown ist der Verbrauch von Kunststoffverpackungen in Deutschland um sechs Prozent gestiegen. Dabei galten wir noch vor Jahren als so eine Art Trenn- und Recyclingweltmeister. Doch oft wird der Müll falsch getrennt und daher verbrannt. Ein Teil fließt auch in dunkle Kanäle, wird exportiert oder landet sogar im Meer. Was ist das für eine Gesellschaft, die nur leben kann, wenn sie zwanghaft Unmengen von Abfällen zurücklässt? Wie können wir unsere Stoffkreisläufe umorganisieren und die bereits angerichteten Schäden begrenzen? Diese Ausgabe zum Thema Müll gibt darauf Antworten und gehört deshalb auf keinen Fall ins Altpapier! ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eHoffmann, Sophia (2019). Zero Waste Küche\u003c/strong\u003e Im Supermarkt um die Ecke sind\nObst und Gemüse mehrfach in Plastik verpackt. Im Kühlschrank lungern mal\nwieder ein paar angeschlagene Äpfel und Bananen herum. Im Brotkorb vertrocknen\nBaguette und Bauernleib. Wer kennt das nicht? „Hau’s weg!“, sagt das\ngedankenlose Ich. „Mach was draus und mach’s künftig anders!“, sagt Sophia\nHoffmann und demonstriert, wie man sogar aus Petersilienstängeln, altbackenem\nBrot oder angeschlagenem Obst unschlagbare Kreationen zubereitet\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eVerissimo, Violetta (2020). Zero Waste – Happy Life! Wie die 5 Rs die Umwelt\nschonen und dein ganzes Leben einfacher machen können\u003c/strong\u003e Weil „ohne“ einfach\n(und) besser ist! In ihrem Buch erzählt Violetta aus ihrem Leben und wie sie\nselbst es schafft, so wenig Müll wie möglich zu produzieren und die 5 Rs, die\nPrinzipien der Zero-Waste-Bewegung, einfach und effektiv in ihren Alltag zu\nintegrieren. Dabei spielen auch Minimalismus, Dankbarkeit und Achtsamkeit eine\ngroße Rolle. Und natürlich gibt es auch jede Menge praktischer Tipps zum\nNachmachen. Von Rezepten und Anleitungen für natürliches Shampoo und\nhausgemachte Nudeln über vegane Wachstücher statt Frischhaltefolie bis zum\numweltfreundlichen Allzweckreiniger aus Zitrusschalen zeigt Vio, wie wir in\nallen Bereichen des Alltags plastikfrei werden können und dabei auch noch den\nSpaß am Selbermachen wiederentdecken. Denn jede*r kann einen Teil dazu\nbeitragen, unsere Welt jeden Tag ein Stück müllfreier und damit besser zu\nmachen!\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSu, Shia (2019). Zero Waste: Weniger Müll ist das neue Grün\u003c/strong\u003e Jede*r\nKonsument*in hat sich schon einmal über die zigfache Verpackung eines\nProdukts geärgert. Müll ist ein gravierendes Problem unserer Zeit. Dieses\nProblem wächst rasant, so wie die Müllberge an Größe zunehmen. Zeit, endlich\neinmal etwas Effektives dagegen zu tun! Und da Otto Normalverbraucher meist\nnicht im Gemeinderat sitzt, bleibt nur der Anfang bei sich selbst. Shia Su hat\nes getan. Konsequent. Und eine Statistik darüber geführt. Letzten Endes ihren\nMüll von einem Jahr in einem Einmachglas gesammelt – mehr war es nicht. Wie so\netwas Unglaubliches möglich ist, erklärt sie in diesem Buch. Zur Nachahmung\nschwerstens empfohlen!\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eGlimbovski, Milena (2017). Ohne wenn und Abfall: Wie ich dem Verpackungswahn\nentkam\u003c/strong\u003e Muss man Käse wirklich dreimal verpackt kaufen? In Folie gehüllte\nGurken – ernsthaft? Und für Nüsse und Obst hat doch Mutter Natur schon die\nperfekte Verpackung entworfen. Kein Wunder, dass die Meere voller Müll sind!\nOhne Plastik einfacher, gesünder und natürlicher leben – wie geht das? In den\nletzten Jahren hat die Autorin Milena Glimbovski durch die Gründung eines\nSupermarkts ohne Einwegverpackungen genau das gelernt. Mit ihrem Buch zeigt\nsie, wie einfach es ist, nachhaltig zu leben, und wie gut das tut – der\nUmwelt, den Mitmenschen und nicht zuletzt einem selbst. Sie erzählt die\nGeschichte ihrer Idee und gibt Tipps zur Müllvermeidung in allen Lebenslagen:\nim Haushalt, im Büro und im Kleiderschrank. Und zum Ausmisten, sowohl in den\nSchränken und Kisten als auch im eigenen Kopf. Denn weniger ist oft mehr!\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003esmarticular (2019). Plastiksparbuch: Plastik vermeiden im Alltag – mehr als\n300 Ideen und Rezepte für ein Leben ohne Plastik: Mehr als 300 nachhaltige\nAlternativen und Ideen, mit denen wir der Plastikflut entkommen\u003c/strong\u003e Plastikmüll,\nder sich zu Millionen Tonnen in der Umwelt anreichert, gehört zu den größten\nHerausforderungen unserer Zeit. Dabei ist gesundheitsschädliches oder\nkurzlebiges Plastik fast immer leicht vermeidbar! Alle wichtigen Fakten rund\num Plastik und die Probleme, die es verursacht, hat\n\u003ca href=\"https://www.smarticular.net/\"\u003esmarticular\u003c/a\u003e im Plastiksparbuch gesammelt,\nzusammen mit über 300 Anleitungen und Ideen für sinnvolles Plastiksparen im\nAlltag.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSchüler, Charlotte (2019). #Einfach plastikfrei leben: Schritt für Schritt\nzu einem nachhaltigen Alltag\u003c/strong\u003e Ob zu Hause, im Büro oder auf Reisen: Wir\nbenutzen ständig Plastik und produzieren viel zu viel Müll. 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Wie können wir unsere\nStoffkreisläufe umorganisieren und die bereits angerichteten Schäden\nbegrenzen? Diese Ausgabe zum Thema Müll gibt darauf Antworten und gehört\ndeshalb auf keinen Fall ins Altpapier!\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/tipps/buecher-zeitschriften/","title":"Bücher \u0026 Zeitschriften"},{"body":"Jede*r von uns trägt zu den immensen Müllmengen bei, ganz egal, ob Plastikmüll, alte Kleidungsstücke oder Lebensmittel. Vieles landet schon nach sehr kurzem Gebrauch oder sogar vollkommen ungenutzt im Abfall. Viel zu konsumieren, macht nicht glücklich (Glücksdetektiv) – zumindest nicht dauerhaft. Und trotzdem neigen die meisten Menschen dazu, mehr zu konsumieren, als sie benötigen. Es ist nicht leicht, unsere Konsumgewohnheiten zu durchbrechen. Oft kaufen wir ganz unbewusst Dinge, um unangenehme Emotionen zu verdrängen oder andere tieferliegende Bedürfnisse zu erfüllen. Wir merken dabei meistens nicht, dass uns der Konsum gar nicht dabei hilft, uns zufriedener und glücklicher zu machen.\nBei der Bestandsaufnahme hilft reflektieren\nDer erste Schritt sollte bei jeder Veränderung sein, in aller Aufrichtigkeit und mit Empathie für dich selbst herauszufinden, was du persönlich mit dem Problem zu tun hast. Deshalb laden wir dich ein, darüber nachzudenken, was du in welchen Situationen konsumierst und aus welchen Gründen. Versuche in der nächsten Zeit, bewusst in dich hineinzuhorchen, wenn du den Drang verspürst, etwas zu kaufen. Wie fühlst du dich, welches Bedürfnis hast du gerade und wie könntest du es ohne Konsum stillen? Zum Beispiel durch ein Gespräch mit einer*m Freund*in, einen Spaziergang oder das Hören deiner Lieblingsmusik. Mache vielleicht einmal eine Woche oder auch länger eine Bestandsaufnahme deines Konsums, ohne ihn zu bewerten. Es geht erst einmal darum, ein Bewusstsein zu bekommen für den Ist-Zustand. Denn erst dann kannst du sinnvoll beginnen, dein Verhalten nach und nach – oder auch ganz schnell, je nach Persönlichkeit, Zeit und Lust – zu verändern.\nMöglichst verpackungsfrei zu leben, kann dir ein Gefühl der Selbstwirksamkeit geben. Du erlebst ganz unmittelbar das Resultat deines Handelns, zum Beispiel, weil du seltener zur Mülltonne gehen musst. Es macht auch gerade zu Beginn Spaß, die eingesparten Verpackungen zu zählen und am Ende des Monats zu schauen, wie viele es waren. Wenn du die Anzahl dann noch auf ein Jahr hochrechnest, wird die Motivation noch größer!\n","excerpt":"\u003cp\u003eJede*r von uns trägt zu den immensen Müllmengen bei, ganz egal, ob Plastikmüll,\nalte Kleidungsstücke oder Lebensmittel. Vieles landet schon nach sehr kurzem\nGebrauch oder sogar vollkommen ungenutzt im Abfall. 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Einfach nein zu allem, was du eigentlich nicht brauchst und nicht haben möchtest. So vermeidest du persönlich Müll und leistest deinen Beitrag zu einem Wandel, der dazu führen wird, dass bestimmte Dinge gar nicht mehr hergestellt werden. Und in jedem deiner „Neins“ steckt ein „Ja“ zu einer nachhaltigeren Welt!\nEs geht also einmal darum, möglichst verpackungsfrei das einzukaufen, was du wirklich brauchst.\nZum anderen aber auch darum, Dinge, die dir – meistens ungefragt – angeboten werden, abzulehnen.\nDies im Alltag umzusetzen, ist nicht immer einfach. Wir sind tief drinnen immer noch Jäger*innen und Sammler*innen und nehmen gern alles mit, was wir bekommen können. Und es bedarf auch etwas Fingerspitzengefühls, um andere Menschen, die einem etwas schenken wollen, nicht vor den Kopf zu stoßen. Aber mit der Zeit wird man immer besser und freut sich über jedes Teil, das man höflich, aber bestimmt abgelehnt hat. Und mit einer kleinen Erklärung, warum man das Angebotene nicht haben möchte, regst du andere vielleicht zum Nachdenken an.\nFragen, die dir dabei helfen können, herauszufinden, ob du eine Sache wirklich brauchst, sind:\nMöchte ich die Sache wirklich haben? Werde ich sie auch in einem Monat noch verwenden? Habe ich bereits etwas Ähnliches zu Hause? Kann ich sie mindestens 3-mal benutzen? ","excerpt":"\u003cp\u003eRefuse bedeutet ablehnen und genau darum geht es: Trau dich, „nein“ zu sagen:\nNein zu kostenlosen Werbeprospekten, Gratis-Kugelschreibern und lustigen\nStickern. Nein zu neuen Modetrends, Verpackungen und Plastikbesteck. Einfach\nnein zu allem, was du eigentlich nicht brauchst und nicht haben möchtest. So\nvermeidest du persönlich Müll und leistest deinen Beitrag zu einem Wandel, der\ndazu führen wird, dass bestimmte Dinge gar nicht mehr hergestellt werden. 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Dort zerstört er ganze Ökosysteme, ist meist tödlich für Pflanzen und Tiere und schädigt auch die Gesundheit der Menschen vor Ort.\nHinzu kommt, dass die Elektrolyse zur Umwandlung von Aluminiumhydroxid in Aluminium extrem energieaufwändig ist. Für die Herstellung einer Tonne Primär-Aluminium sind durchschnittlich rund 15,700 kWh elektrische Energie nötig, schreibt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR 2020).\nZum Vergleich\nDas ist so viel wie ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt in Deutschland in etwa viereinhalb Jahren verbraucht. Der enorme Energiebedarf wirkt sich auch auf das Klima aus: Die Aluminiumgewinnung soll, laut BGR, rund 1 % der globalen Treibhausgasemissionen verursachen.\nDer Energieaufwand beim Recyceln von Aluminium fällt zwar wesentlich geringer aus, allerdings wird global gesehen ein zu geringer Anteil des Primär-Aluminiums wieder aufbereitet und genutzt. Während die Alu-Recyclingquote in Deutschland immerhin bei rund 90 % liegt (DAVR), ist sie global betrachtet bei nur ca. 75 % (Aluminium International Today).\nAluminium kann uns krank machen. Viele unserer Lebensmittel enthalten von Natur aus Aluminium, der Körper kann jedoch den Großteil davon wieder ausscheiden. Problematisch werden erst relativ große Mengen, etwa wenn aus verschiedenen, nicht natürlichen Quellen viel Aluminium aufgenommen wird. Hierzu zählen Lebensmittel in Aluminium-Verpackungen, Trinkwasser, Lebensmittelzusatzstoffe, Kosmetika und Arzneimittel. Wir können nicht erkennen, wie viel Aluminium wir aufnehmen und ob wir unsere Gesundheit schädigen.\nGesundheitliche Folgen\nDas BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung 2018) hat herausgefunden, dass eine langfristige hohe Aufnahme von Aluminium das Nervensystem, Knochen, Nieren und Leber schädigen kann. Zudem wird vermutet, dass es die Fruchtbarkeit senkt und sich negativ auf Ungeborene auswirkt.\n","excerpt":"\u003cp\u003eViele Firmen werben mit der Botschaft, dass Aluminium zu 100 % und unendlich oft\nrecycelbar sei. Zwar hat Aluminium (wie alle Metalle) grundsätzlich ein höheres\nPotential für systematisches Recycling als andere Stoffe, umweltfreundlich ist\nes deshalb aber noch lange nicht.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAluminium wird größtenteils aus dem Erz Bauxit gewonnen. Um dieses im Tagebau\naus dem Boden zu fördern, werden große Flächen Ur- und Regenwald abgeholzt. Der\nbei der Gewinnung anfallende Rotschlamm enthält viele giftige Chemikalien wie\nzum Beispiel Blei und weitere Schwermetalle und kann nicht weiterverarbeitet\nwerden. Stattdessen wird er in Deponien gelagert oder in Flüsse und Seen\nabgeleitet. 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Die gute Nachricht ist, dass ein Kontowechsel seit einigen Jahren ganz leicht geworden ist.\nDas Zahlungskontengesetz schreibt den Banken und Sparkassen seit 2016 vor, dass sie beim Kontowechsel helfen müssen. Konkret bedeutet das, dass nach der Eröffnung des neuen Kontos die Lastschriften, Daueraufträge und Geldeingänge des alten Kontos automatisch übertragen werden. Man kann auswählen, welche Firmen die neue Kontoverbindung mitgeteilt bekommen, der Rest wird dann durch die Bank (oder einen Dienstleister) erledigt.\nEs ist sehr komfortabel und einfach – also los!\nWähle eine Bank aus. Welche es u. a. gibt, siehst du unter Wissen. Fülle den Vertrag online aus, drucke ihn aus und unterschreibe ihn. Dann gehst du mit dem Vertrag und ggf. einem Formular für das Post-Ident-Verfahren mit deinem Personalausweis zu einer Postfiliale. Ermächtige deine neue Bank mit dem entsprechenden Formular zur Kontowechselhilfe. Das Formular dafür gibt es z. B. auf der Website deiner neuen Bank oder auf der Seite des Bundesministeriums der Justiz. Die neue Bank tritt mit deiner bisherigen Bank in Verbindung. Die alte Bank ist nun dazu verpflichtet, eine Liste mit allen bestehenden Daueraufträgen sowie alle Informationen zu erteilten Lastschriftmandaten, eingehenden Überweisungen und Lastschriften der letzten 13 Monate an die neue Bank zu übermitteln; ab einem von dir gewählten Datum keine Daueraufträge mehr auszu­führen und keine Lastschriftverfahren oder eingehende Überweisungen mehr zu akzeptieren; den Restbetrag des alten Kontos auf das neue Konto zu überweisen und das Girokonto zu einem von dir festgelegten Datum zu schließen. Schreibe deiner alten Bank einen Abschiedsbrief, in dem du ihr die Gründe für deinen Bankwechsel mitteilst. Das erscheint dir vielleicht unsinnig oder seltsam. Aber ohne diesen Brief erfährt deine alte Bank nicht, warum du und viele andere ihr Konto gewechselt haben und hat keine Motivation, etwas an ihrer Geschäftspraxis zu verändern. ","excerpt":"\u003cp\u003eDu möchtest gerne mit deinem Konto zu einer nachhaltigen Bank wechseln? Prima!\nDie gute Nachricht ist, dass ein Kontowechsel seit einigen Jahren ganz leicht\ngeworden ist.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Zahlungskontengesetz schreibt den Banken und Sparkassen seit 2016 vor, dass\nsie beim Kontowechsel helfen müssen. Konkret bedeutet das, dass nach der\nEröffnung des neuen Kontos die Lastschriften, Daueraufträge und Geldeingänge des\nalten Kontos automatisch übertragen werden. Man kann auswählen, welche Firmen\ndie neue Kontoverbindung mitgeteilt bekommen, der Rest wird dann durch die Bank\n(oder einen Dienstleister) erledigt.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/finanzen/handeln/","title":"Handeln"},{"body":"Website Triodos\nDie Triodos Bank aus den Niederlanden ist mit 715.000 Kund*innen „Europas führende Nachhaltigkeitsbank“. Die Triodos Bank finanziert ausschließlich Unternehmen, Institutionen und Projekte, die „einen Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen“. Girokonto-Kund*innen können mit der Triodos-Kreditkarte an über 65.000 Geldautomaten in Deutschland sowie weltweit an allen Automaten mit MasterCard-Logo kostenlos Geld abheben.\n","excerpt":"\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.triodos.de/\"\u003eWebsite Triodos\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Triodos Bank aus den Niederlanden ist mit 715.000 Kund*innen „Europas\nführende Nachhaltigkeitsbank“. Die Triodos Bank finanziert ausschließlich\nUnternehmen, Institutionen und Projekte, die „einen Mehrwert für Mensch und\nUmwelt schaffen“. Girokonto-Kund*innen können mit der Triodos-Kreditkarte an\nüber 65.000 Geldautomaten in Deutschland sowie weltweit an allen Automaten mit\nMasterCard-Logo kostenlos Geld abheben.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/finanzen/wissen/triodos-bank/","title":"Triodos Bank"},{"body":"In jedem Schritt der Lebensmittelkette – von der Ernte über die Produktion bis zu den Verbraucher*innen – werden unglaubliche Mengen an Lebensmittel verschwendet. In Deutschland landen im Jahr ca. 12 Mio. Tonnen Lebensmittel im Müll. Ungefähr 1,4 Mio. t (12 %) der verschwendeten Lebensmittel fallen schon bei der Primärproduktion (Ernte, Lagerung, Sortierung, Transport) an und 2,2 Mio. t (18 %) bei der Verarbeitung. Allein in der Fleischproduktion sterben hierzulande fast 100 Mio. Tiere, ohne dass ihr Fleisch jemals verzehrt wird. Oft sterben sie an den schlechten Haltungsbedingungen oder werden aus wirtschaftlichen Gründen getötet, wie es z. B. bei männlichen Küken der Fall ist (Fleischatlas, 2021). Im Handel entstehen im Jahr 0,5 Mio. t (4 %) weggeworfene Lebensmittel, während 1,7 Mio. t (14 %) bei Außer-Haus-Verpflegungen (Restaurants, To-Go) anfallen (BMEL). Die Gründe dafür sind vielfältig. Beispielsweise werden Obst und Gemüse oftmals aussortiert, weil sie nicht den EU-Normen oder den vermeintlichen optischen Anforderungen der Verbraucher*innen entsprechen. (Agrar Koordination, 2013. Nahrungsmittelproduktion und -verschwendung). Ernteverluste, Überproduktion, fehlerhafte Verpackungen oder Absatzprobleme sorgen zudem für zusätzliche Lebensmittelabfälle (Ernährung und Verbraucherbildung 2012). Gerade der Verlust im Handel wären aber zu ca. 90 % vermeidbare Lebensmittelabfälle . Ähnliches gilt für die Verschwendung in Restaurants oder Kantinen durch falsche Planung oder zu großen Portionen (WWF, 2015 b. Das große Wegschmeißen).\nVermeidbare Lebensmittelabfälle\nDer Begriff „vermeidbare Lebensmittelabfälle“ umfasst jene Lebensmittel, die zum Zeitpunkt ihrer Entsorgung noch uneingeschränkt genießbar sind oder die bei rechtzeitigem Verzehr genießbar gewesen wären, also z. B. Backwaren, Milchprodukte oder Gekochtes. Im Gegensatz dazu sind „nicht vermeidbare Lebensmittelabfälle“ solche, die üblicherweise im Zuge der Speisenzubereitung entfernt werden, z. B. Knochen oder Schalen (Thuenen).\nWir selbst tragen oft durch falsche Planung, unsachgemäßer Aufbewahrung oder unnötigen Spontaneinkäufen zur Lebensmittelverschwendung bei. Gleichzeitig haben wir durch die sehr niedrigen Lebensmittelpreise in Deutschland und die dauerhafte Verfügbarkeit eine niedrigere Hemmschwelle entwickelt, Lebensmittel wegzuwerfen.\nDoch der mit Abstand größte Teil der verschwendeten Lebensmittel landet im Müll der privaten Haushalte, also direkt bei uns. Hier werden ca. 6,1 Mio. t (52 %) Lebensmittel weggeworfen, was umgerechnet auf die deutsche Bevölkerung ca. 75,2 kg pro Einwohner*in pro Jahr an Lebensmittelabfall bedeutet. Davon wären theoretisch 32,9 kg vermeidbare Lebensmittelabfälle (Thuenen).\n","excerpt":"\u003cp\u003eIn jedem Schritt der Lebensmittelkette – von der Ernte über die Produktion bis\nzu den Verbraucher*innen – werden unglaubliche Mengen an Lebensmittel\nverschwendet. In Deutschland landen im Jahr ca. 12 Mio. Tonnen Lebensmittel im\nMüll. Ungefähr 1,4 Mio. t (12 %) der verschwendeten Lebensmittel fallen schon\nbei der Primärproduktion (Ernte, Lagerung, Sortierung, Transport) an und 2,2\nMio. t (18 %) bei der Verarbeitung. Allein in der Fleischproduktion sterben\nhierzulande fast 100 Mio. Tiere, ohne dass ihr Fleisch jemals verzehrt wird. Oft\nsterben sie an den schlechten Haltungsbedingungen oder werden aus\nwirtschaftlichen Gründen getötet, wie es z. B. bei männlichen Küken der Fall ist\n(\u003ca href=\"https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/massentierhaltung/massentierhaltung_fleischatlas_2021.pdf\"\u003eFleischatlas, 2021\u003c/a\u003e).\nIm Handel entstehen im Jahr 0,5 Mio. t (4 %) weggeworfene Lebensmittel, während\n1,7 Mio. t (14 %) bei Außer-Haus-Verpflegungen (Restaurants, To-Go) anfallen\n(\u003ca href=\"http://www.bmel.de\"\u003eBMEL\u003c/a\u003e). Die Gründe dafür sind vielfältig. Beispielsweise\nwerden Obst und Gemüse oftmals aussortiert, weil sie nicht den EU-Normen oder\nden vermeintlichen optischen Anforderungen der Verbraucher*innen entsprechen.\n(\u003ca href=\"https://www.agrarkoordination.de/publikationen-shop/publikationen-details/?tt_products%5BbackPID%5D=528%5B\u0026amp;%5Dtt_products%5Bbegin_at%5D=50%5B\u0026amp;%5Dtt_products%5Bproduct%5D=1183%5B\u0026amp;%5DcHash=8f30c206ea71e9104875a792da6942d7%5B\u0026amp;%5DL=0\"\u003eAgrar Koordination, 2013. Nahrungsmittelproduktion und -verschwendung\u003c/a\u003e).\nErnteverluste, Überproduktion, fehlerhafte Verpackungen oder Absatzprobleme\nsorgen zudem für zusätzliche Lebensmittelabfälle\n(\u003ca href=\"http://www.thuenen.de\"\u003eErnährung und Verbraucherbildung 2012\u003c/a\u003e). Gerade der\nVerlust im Handel wären aber zu ca. 90 % vermeidbare Lebensmittelabfälle\n\u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"vermeidbarer-abfall\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n. Ähnliches gilt für die Verschwendung\nin Restaurants oder Kantinen durch falsche Planung oder zu großen Portionen\n(\u003ca href=\"https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Studie_Das_grosse_Wegschmeissen.pdf\"\u003eWWF, 2015 b. Das große Wegschmeißen\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/wissen/lebensmittelverschwendung/","title":"Lebensmittelverschwendung"},{"body":"Bei der Unterkunft lässt sich nicht so pauschal sagen, welche am nachhaltigsten ist. Gerade deshalb ist es hilfreich, sich an Siegeln wie Viabono oder ECOCAMPING zu orientieren. Allerdings spielen bei der Auswahl der Unterkunft auch andere Faktoren wie z. B. die Dauer der Anfahrt eine Rolle. Ein Bio-Hotel, das zwar mit Ökostrom betrieben wird und vegane, regionale und saisonale Speisen anbietet, aber nur mit dem Flugzeug oder dem Auto erreichbar ist, ist vermutlich nicht die nachhaltigste Option. Aber auch eine Reise zu zweit mit dem Wohnmobil zum Campingplatz in Südfrankreich ist nicht gerade klimafreundlich, denn wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, erzeugt mehr CO2 als Pkw-Urlauber*innen, die ebenfalls zelten gehen. Die klimafreundlichste motorisierte Variante ist hierbei übrigens die An- und Abreise mit dem Reisebus (Herrmann 2016: 250). Allgemein gilt jedoch, dass ein Wohnungstausch oder ein Urlaub auf dem Öko-Campingplatz in der Regel ökologischer ist als ein Hotelaufenthalt, vor allem, wenn auf eine motorisierte Anreise verzichtet wird.\nWer es einfach und schlicht mag oder nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hat, dem seien Jugendherbergen und Naturfreundehäuser ans Herz gelegt. Besonders empfehlenswert sind die CO2-neutralen Jugendherbergen in Brilon, Norderney, Lingen, Norddeich, Neuharlingersiel und Juist. In Naturfreundehäusern, von denen es allein in Deutschland 400 Stück gibt, setzt man neben erneuerbaren Energien auf soziales Engagement und Solidarität. Das Angebot richtet sich im Besonderen an alleinerziehende Elternteile, Arbeitslose sowie Menschen mit Behinderung oder mit geringer Kaufkraft. Und auch ein Urlaub in dem Haus der besten Freundin kann aufregend sein. Schließlich geht es den meisten im Urlaub vor allem darum, die eigenen vier Wände zu verlassen und den Alltag für eine Zeit hinter sich zu lassen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eBei der Unterkunft lässt sich nicht so pauschal sagen, welche am nachhaltigsten\nist. Gerade deshalb ist es hilfreich, sich an Siegeln wie Viabono oder\nECOCAMPING zu orientieren. Allerdings spielen bei der Auswahl der Unterkunft\nauch andere Faktoren wie z. B. die Dauer der Anfahrt eine Rolle. Ein Bio-Hotel,\ndas zwar mit Ökostrom betrieben wird und vegane, regionale und saisonale Speisen\nanbietet, aber nur mit dem Flugzeug oder dem Auto erreichbar ist, ist vermutlich\nnicht die nachhaltigste Option. Aber auch eine Reise zu zweit mit dem Wohnmobil\nzum Campingplatz in Südfrankreich ist nicht gerade klimafreundlich, denn wer mit\ndem Wohnmobil unterwegs ist, erzeugt mehr CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e als Pkw-Urlauber*innen,\ndie ebenfalls zelten gehen. Die klimafreundlichste motorisierte Variante ist\nhierbei übrigens die An- und Abreise mit dem Reisebus (Herrmann 2016: 250).\nAllgemein gilt jedoch, dass ein Wohnungstausch oder ein Urlaub auf dem\nÖko-Campingplatz in der Regel ökologischer ist als ein Hotelaufenthalt, vor\nallem, wenn auf eine motorisierte Anreise verzichtet wird.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/wissen/unterkunft/","title":"Unterkunft"},{"body":" The ecological footprint (2004) Trailer In „The Ecological Footprint“ entführt der Mitbegründer des Konzepts vom ökologischen Fußabdruck, Mathis Wackernagel, die Zuschauenden auf eine Reise an die wahren Grenzen unseres Planeten.\n2040 – Wir retten die Welt! (2019) Trailer Der preisgekrönte Regisseur Damon Gameau macht sich auf die Reise, um herauszufinden, wie die Zukunft im Jahr 2040 aussehen könnte.\n","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eThe ecological footprint\u003c/strong\u003e (2004)\n\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=EjyrAHzthTo\"\u003eTrailer\u003c/a\u003e In „The Ecological\nFootprint“ entführt der Mitbegründer des Konzepts vom ökologischen Fußabdruck,\nMathis Wackernagel, die Zuschauenden auf eine Reise an die wahren Grenzen\nunseres Planeten.\u003c/p\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e2040 – Wir retten die Welt!\u003c/strong\u003e (2019)\n\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=TB_h6l2oMFc\"\u003eTrailer\u003c/a\u003e Der preisgekrönte\nRegisseur Damon Gameau macht sich auf die Reise, um herauszufinden, wie die\nZukunft im Jahr 2040 aussehen könnte.\u003c/p\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/co2-fussabdruck/tipps/filme/","title":"Filme"},{"body":"Wenn du deinen CO2-Fußabdruck verringern willst, kannst du viele verschiedene Dinge tun. Wir möchten dich einladen, dir eine der folgenden Challenges auszusuchen und sie zu machen. Wenn du dann motiviert bist, gehe den nächsten Schritt und mache einfach immer weiter! Die Reihenfolge spielt keine Rolle. Suche dir erst einmal etwas aus, was du schaffen kannst und was dich motiviert weiterzumachen.\nWenn es dir wichtig ist, mit möglichst wenigen Änderungen, den größten Effekt bei den Einsparungen zu erzielen, dann ernähre dich vegatarisch/vegan, vermeide Flugreisen und Autofahrten, wechsle zu Ökostrom, optimiere dein Heizverhalten und wechsle zu einer nachhaltigen Bank.\nWir haben die Challenges im folgenden in Anlehnung an den Rechner des Umweltbundesamtes nach Lebensbereichen sortiert.\nWohnen\nThermostat 1 °C niedriger einstellen Stoßlüften statt Kippen Beim Verlassen der Wohnung die Heizung niedriger stellen Richtig heizen\nBeim Verlassen des Hauses solltest du die Temperatur im Wohnraum um ungefähr 2 °C – also auf 18 °C – absenken. Auf diese Weise ist die Wohnung nicht zu stark abgekühlt. Nachts reicht in den Wohnräumen eine Temperatur von etwa 15 °C – ebenso, wenn du im Urlaub bist.\nFenster/Türen abdichten Seltener/kürzer/kälter Duschen (Wasser zu erhitzen, kostet viel Energie) Kürzer duschen\nStelle dir einen Timer von 5 Minuten zum Duschen.\nStrom sparen\nZu echtem Ökostrom-Anbieter wechseln. Gute Anbieter sind zum Beispiel Green Planet Energy, Bürgerwerke, EWS, Naturstrom oder Polarstern. Eine Übersicht findest du z. B. im Ökostromreport 2020 von Robin Wood. Lichtblick ist aus unserer Sicht nicht mehr empfehlenswert.\nThermostat des Kühlschranks 1 °C höher einstellen Kühlschrank\nDie optimale Kühlschrank-Temperatur liegt bei 7 ºC für den mittleren Bereich des Kühlschranks (entspricht der Reglerstufe 1 oder 2).\nFür den Gefrierbereich liegt die ideale Temperatur bei -18 ºC.\nWäsche auf der Leine trocknen Herkömmliche Glühlampen durch LED-Lampen ersetzen Alle Ladekabel immer aus der Steckdose ziehen Mehrfachsteckdose\nHier lohnt es sich auch, eine Mehrfachsteckdose mit Kippschalter zu verwenden – sehr praktisch, um alle Geräte mit einem Knopfdruck von der Stromversorgung zu trennen.\nWäsche weniger heiß waschen Mobilität\nNächstes Mal Auto stehen lassen Fahrgemeinschaft zur Arbeit 1/2/3 Tage/Wochen mit dem Rad zur Arbeit Öffentliche Verkehrsmittel nutzen Nächster Urlaub nicht mit dem Flugzeug Nimm den Zug\nEine gute Alternative zum Fliegen – besonders in Europa – ist der Zug. Schau doch mal auf Traintracks vorbei und entdecke Europa mit dem Zug.\nNächstes Jahr nicht fliegen Bei unter1000.de registrieren (keine Flüge mehr unter 1000 km) Ernährung\n1/2/3 Tage/Wochen vegetarisch Fleisch vs Tofu\nZum Vergleich: Hinter 1.000 kcal Tofu stecken 1,17 kg Treibhausgasemissionen, hinter 1.000 kcal Rindfleisch stecken 36,44 kg Treibhausgasemissionen.\nNur 1 Tag/Woche Fleisch essen 1/2/3 Tage/Wochen vegan Leitungswasser statt Flaschenwasser trinken Kaffeekonsum reduzieren Kaffee\nKaffeebohnen legen einen langen Weg zu uns nach Deutschland zurück, wodurch viel CO2 entsteht. Außerdem werden beim Kaffeeanbau Pestizide und teilweise genmanipulierte Pflanzen eingesetzt. Für den Anbau benötigt man viel Wasser, umgerechnet etwa 140 Liter pro Tasse Kaffee.\n1 Woche lang keine Lebensmittel wegwerfen Konsum\n1/2/3 Monate nichts Neues kaufen Kaputte Gegenstände reparieren Repaircafe\nBesuch’ doch mal ein Repair Café! Das sind Treffen, bei denen die Teilnehmenden alleine oder gemeinsam mit anderen ihre kaputten Dinge reparieren. Meistens ist Werkzeug und Material für alle möglichen Reparaturen vorhanden (Kleidung, elektrische Geräte, Fahrräder etc). Oft sind auch Fachleute vor Ort, die bei der Reparatur helfen können (Elektriker*innen, Schneider*innen etc.).\nHier findest du Infos über Repair Cafés in Hamburg.\nFrist zwischen Entdeckung und Kauf Werbebriefe, Kataloge und Werbe-Newsletter abbestellen Gebraucht kaufen Dinge verschenken Frage dich: brauche ich das wirklich? ","excerpt":"\u003cp\u003eWenn du deinen CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Fußabdruck verringern willst, kannst du viele\nverschiedene Dinge tun. Wir möchten dich einladen, dir eine der folgenden\nChallenges auszusuchen und sie zu machen. Wenn du dann motiviert bist, gehe den\nnächsten Schritt und mache einfach immer weiter! Die Reihenfolge spielt keine\nRolle. Suche dir erst einmal etwas aus, was du schaffen kannst und was dich\nmotiviert weiterzumachen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eWenn es dir wichtig ist, mit möglichst wenigen Änderungen, den größten Effekt\nbei den Einsparungen zu erzielen, dann ernähre dich vegatarisch/vegan, vermeide\nFlugreisen und Autofahrten, wechsle zu Ökostrom, optimiere dein Heizverhalten\nund wechsle zu einer nachhaltigen Bank.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/co2-fussabdruck/handeln/diese-challenges-helfen-dir/","title":"Diese Challenges helfen dir"},{"body":"Wir alle können durch unsere persönlichen Entscheidungen bestimmen, ob unser Fußabdruck, den wir auf der Erde hinterlassen, klimaschonend oder klimaschädlich ist.\nEin kleiner CO2-Fußabdruck bedeutet, dass du sehr wenig CO2 durch deinen Lebensstil produzierst – und das ist gut fürs Klima!\nEin großer CO2-Fußabdruck bedeutet hingegen, dass du recht umweltschädlich lebst: Durch deine Konsumentscheidungen emittierst du sehr viel klimaschädliches CO2. Du könntest also darüber nachdenken, was du in deinem alltäglichen Leben tun kannst, um weniger CO2 zu verursachen.\nSchon mit einfachen, kleinen Veränderungen in deinem Alltag kannst du deinen CO2-Fußabdruck drastisch reduzieren.\nBist du dabei?\n","excerpt":"\u003cp\u003eWir alle können durch unsere persönlichen Entscheidungen bestimmen, ob unser\nFußabdruck, den wir auf der Erde hinterlassen, klimaschonend oder klimaschädlich\nist.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEin kleiner CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Fußabdruck bedeutet, dass du sehr wenig CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e\ndurch deinen Lebensstil produzierst – und das ist gut fürs Klima!\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEin großer CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Fußabdruck bedeutet hingegen, dass du recht\numweltschädlich lebst: Durch deine Konsumentscheidungen emittierst du sehr viel\nklimaschädliches CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e. Du könntest also darüber nachdenken, was du in\ndeinem alltäglichen Leben tun kannst, um weniger CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e zu verursachen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/co2-fussabdruck/handeln/","title":"Handeln"},{"body":"Jeder Mensch emittiert durch die Nutzung von Ressourcen und den Konsum von Produkten Kohlendioxid (CO2). Dieses CO2 gelangt durch Stoffkreisläufe in die Atmosphäre, wo es neben anderen sogenannten Treibhausgasen wie Methan und Lachgas dafür sorgt, dass sich die Erde erwärmt. Wir sprechen dann vom menschengemachten, auch anthropogenen Klimawandel.\nWarum ist CO2 wichtig? Warum müssen wir uns damit beschäftigen?\nTreibhausgase, zu denen auch CO2 gehört, machen nur 0,04 % der Atmosphäre aus. Sie sind jedoch die einzigen Gase, die Wärmestrahlung aufnehmen können. Stickstoff und Sauerstoff können keine Wärmestrahlung aufnehmen. Die Treibhausgase in der Atmosphäre nehmen einen Teil der Wärmestrahlung auf und sorgen dafür, dass ein Teil der Wärme in der Atmosphäre bleibt. Sie verhindern den direkten Austritt der Wärme ins Weltall. Dadurch erwärmt sich die Erde auf eine globale Durchschnittstemperatur von ca. 14 °C. Der natürliche Treibhauseffekt ermöglicht überhaupt erst (menschliches) Leben auf der Erde! Ohne ihn wäre es auf der Erde zu kalt (Greenpeace, Bildungsserver Hamburg).\nSeit etwa 250 Jahren gelangen durch menschliche Aktivitäten zusätzliche Treibhausgase in die Atmosphäre. Durch den menschlichen Einfluss wird der natürliche Treibhauseffekt erheblich verstärkt. Das bisherige Klimasystem wird gestört. Da mehr Treibhausgase in der Atmosphäre sind, kann weniger Wärme ins Weltall entweichen. Dadurch steigt die globale Durchschnittstemperatur immer weiter an. Die derzeitige Konzentration an Treibhausgasen in der Atmosphäre ist höher als in den vergangenen 650.000 Jahren! (Greenpeace, Bildungsserver Hamburg). Der Mensch führt der Atmosphäre mehr CO2 zu, als durch den Kohlenstoffkreislauf wieder aufgenommen werden kann (z. B. durch Wälder, Ozeane, Moore).\nAuf den folgenden Seiten lernst du mehr darüber, was genau der CO2-Fußabdruck überhaupt ist, in welchen Lebensbereichen viel CO2 produziert wird und was du konkret tun kannst, um deinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern.\n","excerpt":"\u003cp\u003eJeder Mensch emittiert durch die Nutzung von Ressourcen und den Konsum von\nProdukten Kohlendioxid (CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e). Dieses CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e gelangt durch\nStoffkreisläufe in die Atmosphäre, wo es neben anderen sogenannten\nTreibhausgasen wie Methan und Lachgas dafür sorgt, dass sich die Erde erwärmt.\nWir sprechen dann vom menschengemachten, auch anthropogenen Klimawandel.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWarum ist CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e wichtig? Warum müssen wir uns damit beschäftigen?\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eTreibhausgase, zu denen auch CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e gehört, machen nur 0,04 % der\nAtmosphäre aus. Sie sind jedoch die einzigen Gase, die Wärmestrahlung aufnehmen\nkönnen. Stickstoff und Sauerstoff können keine Wärmestrahlung aufnehmen. Die\nTreibhausgase in der Atmosphäre nehmen einen Teil der Wärmestrahlung auf und\nsorgen dafür, dass ein Teil der Wärme in der Atmosphäre bleibt. Sie verhindern\nden direkten Austritt der Wärme ins Weltall. Dadurch erwärmt sich die Erde auf\neine globale Durchschnittstemperatur von ca. 14 °C. Der natürliche\nTreibhauseffekt ermöglicht überhaupt erst (menschliches) Leben auf der Erde!\nOhne ihn wäre es auf der Erde zu kalt\n(\u003ca href=\"https://www.greenpeace.de/themen/klimakrise/was-ist-der-treibhauseffekt\"\u003eGreenpeace\u003c/a\u003e,\n\u003ca href=\"https://bildungsserver.hamburg.de/atmosphaere-und-treibhauseffekt/2069648/treibhauseffekt-natuerlich-artikel/\"\u003eBildungsserver Hamburg\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/co2-fussabdruck/","title":"CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Fußabdruck"},{"body":"Um den Treibhauseffekt nicht zu verstärken und die Erwärmung unter 1,5 °C zu halten, darf jeder Mensch auf der Erde nur zwei Tonnen CO2 pro Jahr verursachen. Deutschlands Klimaziel ist es, bis zum Jahr 2050 den Ausstoß von Treibhausgasen um 95 % zu verringern. Das würde bedeuten, dass der Ausstoß pro Person und Jahr in Deutschland auf weniger als 1 t CO2 sinken müsste! Davon sind wir derzeit aber weit entfernt. Deutschland ist absolut gesehen der sechstgrößte CO2-Emittent weltweit (Global Carbon Atlas, 2018). Bei den Pro-Kopf-Emissionen liegt Deutschland mit 11,2 t pro Person und Jahr auf Platz 30 – was aber daran liegt, dass die ganzen erdölfördernden Staaten sehr hohe Pro-Kopf-Emissionen haben. Von den Industrienationen haben nur die USA, Australien, Kanada, Südkorea und Russland höhere Emissionen.\nEin Überblick über den durchschnittlichen CO2-Ausstoß in Deutschland pro Person und Jahr (Umweltbundesamt)\n2,7 t für Wohnen und Strom, 2,1 t für Mobilität, 1,7 t für Ernährung, 3,8 t für sonstigen Konsum (wie Möbel, Kleidung und Elektroartikel), 0,9 t für öffentliche Emissionen.\nGenerell lässt sich weltweit beobachten, dass ein hohes Einkommen mit höheren Emissionen einhergeht. Das lässt sich dadurch erklären, dass mit steigendem Einkommen auch der Konsum zunimmt (Umweltbundesamt, 2016).\nLaut eines Oxfam-Berichts sind die weltweit reichsten 10 % (630 Mio.) im Jahr 2016 für mehr als die Hälfte (52 %) des CO2-Ausstoßes verantwortlich gewesen. Die reichsten 1 % (63 Mio.) allein haben 15 % verursacht, während die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung für nur 7 % verantwortlich gewesen ist.\nZusätzlich zu den privaten Emissionen müssen zum CO2-Fußabdruck auch noch öffentliche Emissionen einberechnet werden. Dazu gehören die Emissionen von Schulen, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen. Pro Jahr fallen davon durchschnittlich 0,9 t CO2 pro Person an (Umweltbundesamt).\n","excerpt":"\u003cp\u003eUm den Treibhauseffekt nicht zu verstärken und die Erwärmung unter 1,5 °C zu\nhalten, darf jeder Mensch auf der Erde nur zwei Tonnen CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e pro Jahr\nverursachen. Deutschlands Klimaziel ist es, bis zum Jahr 2050 den Ausstoß von\nTreibhausgasen um 95 % zu verringern. Das würde bedeuten, dass der Ausstoß pro\nPerson und Jahr in Deutschland auf weniger als 1 t CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e sinken müsste!\nDavon sind wir derzeit aber weit entfernt. Deutschland ist absolut gesehen der\nsechstgrößte CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emittent weltweit\n(\u003ca href=\"http://globalcarbonatlas.org/en/content/welcome-carbon-atlas\"\u003eGlobal Carbon Atlas\u003c/a\u003e,\n2018). Bei den Pro-Kopf-Emissionen liegt Deutschland mit 11,2 t pro Person und\nJahr auf Platz 30 – was aber daran liegt, dass die ganzen erdölfördernden\nStaaten sehr hohe Pro-Kopf-Emissionen haben. Von den Industrienationen haben nur\ndie USA, Australien, Kanada, Südkorea und Russland höhere Emissionen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/co2-fussabdruck/wissen/ueberblick-co2-emissionen-in-deutschland/","title":"Überblick CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emissionen in Deutschland"},{"body":" Carl Tillessen: Konsum – Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen (2020): Die Pandemie hat uns vorübergehend auf einen kalten Konsum-Entzug gesetzt. Doch sie hat uns nicht geheilt. Wir kaufen einfach immer weiter – auch Dinge, die wir eigentlich nicht brauchen. Trendforscher Carl Tillessen nimmt uns mit hinter die Kulissen einer globalen Maschinerie, deren Erfolg vor allem auf Manipulation und Ausbeutung basiert. Pierre Rabhi: Glückliche Genügsamkeit (2015): Wo immer mehr und technisch hochgerüstete Geräte das Leben erleichtern sollten, sind die westlichen Gesellschaften von ihnen abhängig geworden. In seiner grundlegenden Kritik der Moderne enttarnt Pierre Rabhi deren Verlockungen als Blendwerk. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eCarl Tillessen: Konsum – Warum wir kaufen, was wir nicht brauchen (2020): Die\nPandemie hat uns vorübergehend auf einen kalten Konsum-Entzug gesetzt. Doch\nsie hat uns nicht geheilt. Wir kaufen einfach immer weiter – auch Dinge, die\nwir eigentlich nicht brauchen. Trendforscher Carl Tillessen nimmt uns mit\nhinter die Kulissen einer globalen Maschinerie, deren Erfolg vor allem auf\nManipulation und Ausbeutung basiert.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003ePierre Rabhi: Glückliche Genügsamkeit (2015): Wo immer mehr und technisch\nhochgerüstete Geräte das Leben erleichtern sollten, sind die westlichen\nGesellschaften von ihnen abhängig geworden. 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Höre dir den Podcast „Minimalismus JETZT!“ an. Lerne mehr über das Thema, z. B. in unserer Wissensrubrik. Du hast mehr Zeit? Dann such dir doch eine von den folgenden Challenges aus:\nKaufe eine Woche lang nur biologische und faire Lebensmittel. Lade ein paar Freund*innen zu dir ein und schaut euch den Film „Minimalism“ auf Netflix an. Kaufe 1, 2 oder 3 Monate lang gar keine Kleidung mehr. Kaufe in der nächsten Woche etwas in einem Unverpackt-Laden. Lies das Buch „Die Macht des Minimalismus“ von Robert Brand – leihe es dir aus der Bücherei aus. Achte im nächsten Monat bewusst darauf, kein Essen wegzuwerfen. Teile dir Werkzeuge mit deinen Nachbar*innen. Das Thema „Minimalismus“ ist für dich noch neu? Dann probiere es doch mal mit der anfängerfreundlichen Korbmethode . Die Korbmethode\nSchnappe dir einen Wäschekorb oder eine große Kiste und stöbere Zimmer für Zimmer dein Zuhause durch. Alles, was dir nicht mehr gefällt oder du nicht mehr brauchst, kommt in den Korb. Das machst du so lange, bis der Korb voll ist. Natürlich schmeißt du die ausgemisteten Sachen nicht weg – verschenke, tausche, verkaufe oder spende sie!\nDas ist dir zu einfach? Für alle Fortgeschrittenen empfiehlt sich die Kartonmethode . Die Kartonmethode\nAlles, was du besitzt, räumst du in beschriftete Umzugskartons. In den nächsten Tagen lebst du aus den Kartons und nimmst nur die Dinge raus, die du wirklich brauchst. Dabei merkst du schnell, welche Sachen du wirklich brauchst und welche überflüssig sind.\nUnd vergiss nie: Das nachhaltigste Produkt ist das, das du nicht gekauft hast.\n","excerpt":"\u003cp\u003eDu bist dir nun darüber bewusst, dass du mit deinem Konsumverhalten etwas ändern\nkannst, hast aber keine Ahnung, wo du anfangen sollst? Das macht überhaupt\nnichts. Wir haben dir die Arbeit abgenommen und ein paar spannende Challenges\nfür dich zusammengestellt. 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Denn sonst fallen wir immer wieder in unsere über lange Zeit erlernten Konsummuster zurück. Bis zu 90 % unserer täglichen Handlungen sind Gewohnheiten. Das gilt insbesondere auch für unseren Konsum. Dieser dient oft dazu, andere Bedürfnisse, wie den Wunsch nach Anerkennung und Zugehörigkeit, zu erfüllen, oder unerwünschte Gefühle wie Traurigkeit, Einsamkeit oder Frustration zu verdrängen. Versuche durch Achtsamkeit herauszufinden, was in dir den Wunsch nach bestimmten Dingen auslöst. Wenn es in Wirklichkeit gar nicht um die Hose geht, die du gern kaufen möchtest, probiere verschiedene Sachen aus, wie du dein Bedürfnis anders befriedigen kannst.\nSei die Veränderung, die du dir wünschst!\nUnter Tipps findest du konkrete Empfehlungen für Bücher, Filme, Vorträge u. v. m. Wirf gern auch einen Blick in unsere Challenges, denn hier werden dir konkrete Vorschläge unterbreitet, was du machen kannst, um vom Wollen ins Handeln zu kommen!\n","excerpt":"\u003cp\u003eDurch unseren Überkonsum wird das Ökosystem überlastet, da zu viele natürliche\nRessourcen verbraucht werden. Der Klimawandel wird vorangetrieben, die\nUmweltzerstörung nimmt zu. Die gute Nachricht ist aber, dass wir durch\nbedarfsdeckenden Konsum viel verändern können. Wer sich mehr Gedanken über das\neigene Kaufverhalten macht und reflektiert, was die Gründe für den eigenen\n(Über-)Konsum sind, kann einen Beitrag zur notwendigen Veränderung leisten.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDieser Reflexionsprozess kann mühsam sein, ist aber für einen grundlegenden\nWandel erforderlich. Denn sonst fallen wir immer wieder in unsere über lange\nZeit erlernten Konsummuster zurück. Bis zu 90 % unserer täglichen Handlungen\nsind Gewohnheiten. Das gilt insbesondere auch für unseren Konsum. 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Wir können uns der Werbemaschinerie im öffentlichen Raum, im Internet und den Printmedien kaum entziehen. So wird die Konsumfalle stetig aufrecht erhalten.\nDie Konsumpsychologie ist die Schnittstelle zwischen Psychologie und Ökonomie und beschäftigt sich mit dem Forschungsfeld „Konsum“ und wie wir zu (mehr) Konsum angeregt werden können. Damit schlägt sie Brücken zwischen dem Kaufwunsch der Kund*innen und dem Angebot der Händler*innen. Die Konsumpsychologie bedient sich dazu einiger Tricks (Wissenschaft.de), zum Beispiel:\nBesondere Ausleuchtung von Obst und Gemüse. Das Licht ändert sich je nach Abteilung „Olfaktorisches Neuromarketing“: Duftstoffe werden im Laden versprüht, z. B. frischer Orangenduft „Multisensorisches Marketing“: Ansprechen mehrerer Sinneswahrnehmungen, um mit höherer Wahrscheinlichkeit Produkte im Gedächtnis zu verankern Kostproben können Kund*innen zu Spontankäufen verleiten Künstliche Verknappung, z. B. „Angebot nur noch heute!“ Wenn man sich dieser Tricks bewusst ist, kann man seine Kaufentscheidungen hinterfragen. Starte doch gleich heute und beobachte beim Einkaufen, ob du einige dieser Tricks erkennen kannst.\n","excerpt":"\u003cp\u003eKaufen, kaufen, kaufen! Immer und überall und in fast jeder Lebenslage werden\nwir dazu verführt, Dinge zu konsumieren, die wir eigentlich gar nicht benötigen.\nWir sind täglich tausenden von Werbebotschaften ausgesetzt, die uns unbewusst\neinreden, wir bräuchten dieses oder jenes, um schöner, erfolgreicher, gesünder\noder sonst etwas zu sein. Wir können uns der Werbemaschinerie im öffentlichen\nRaum, im Internet und den Printmedien kaum entziehen. 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Vegan-Klischee ade! „Vegan-Klischee ade!“ räumt evidenzbasiert mit den häufigsten Vorurteilen gegenüber der veganen Ernährung auf. Wissenschaftlich fundiert, aber allgemein verständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit essentiellen Nährstoffen und entkräftet weit verbreitete Mythen über die pflanzliche Ernährung\nDr. Rubach, Malte (2019). Die Ökobilanz auf dem Teller: Wie wir mit unserem Essen das Klima schützen können Malte Rubach schaut genauer hin und liefert eine Bestandsaufnahme unseres Ernährungssystems sowie von dessen Auswirkungen auf das Klima. Wir leben in einer Gesellschaft, die durch Technisierung und steigenden Ressourcenverbrauch geprägt ist. Rubach plädiert für einen maßvollen Genuss und zeigt, was wir in Deutschland guten Gewissens noch essen können.\nThurn, Valentin / Oertel, Gundula / Pohl, Christine (2018). Genial Lokal. So kommt die Ernährungswende in Bewegung Bioäpfel aus Argentinien, Brotteiglinge aus Litauen, Erdbeeren aus China. Essen hat meist eine weite Reise hinter sich, ehe es auf unseren Tellern landet. Längst ist es das Produkt einer global agierenden Agrar- und Lebensmittelindustrie. Das ist ökologischer Irrsinn und es macht arm: Menschen im globalen Süden im Wortsinn; die im globalen Norden an Wahlfreiheit und Mitbestimmungschancen. Die Zeit ist reif ist für eine Ernährungswende. Doch die Politik zeigt wenig Engagement und so machen zivilgesellschaftliche Initiativen den Wandel zu ihrer Sache.\nDr. Kremer-Schillings, Willi (2016). Sauerei! Lebensmittelskandale, EU-Subventionen, Massentierhaltung: Die Landwirtschaft ist in Verruf geraten. Bauern werden als engstirnige Hinterwäldler abgestempelt oder geraten als rücksichtslose Naturräuber in Verruf. Doch was steckt wirklich hinter der Legende vom gierigen Bauern? Wer melkt unsere Kühe, erntet unser Getreide und pflückt unsere Äpfel? Wie kann es sein, dass 500 Gramm Katzenfutter mehr kosten als ein ganzes Huhn?\nBusse, Tanja (2015). Die Wegwerfkuh Die deutsche Landwirtschaft produziert immer mehr Milch, Fleisch und Eier in immer kürzerer Zeit. Die Effizienz scheint ihr bestes Argument zu sein. Nur mit den Methoden der Agrarindustrie könne man neun Milliarden Menschen ernähren, behaupten deren Anhänger.\nDoch diese Hochleistungslandwirtschaft ist eine Verschwendungs- und Vernichtungslandwirtschaft . Sie erzeugt Milchkühe, die – bei einer natürlichen Lebenserwartung von zwanzig Jahren – schon nach drei Jahren im Melkstand geschlachtet werden. Sie werden zu einer so hohen Milchproduktion getrieben, dass sie krank und unfruchtbar werden.\nFoer, Jonathan (2019). Wir sind das Klima Der Klimawandel ist zu abstrakt, deshalb lässt er uns kalt. Foer erinnert an die Kraft und Notwendigkeit gemeinsamen Handelns und führt dazu anschaulich viele gelungene Beispiele an, die uns als Ansporn dienen sollen. Wir können die Welt nicht retten, ohne einem der größten CO2- und Methangas-Produzenten zu Leibe zu rücken, der Massentierhaltung. Foer zeigt einen Lösungsansatz auf, der niemandem viel abverlangt, aber extrem wirkungsvoll ist: tierische Produkte nur einmal täglich zur Hauptmahlzeit.\n","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eRittenau, Niko (2020). Vegan-Klischee ade!\u003c/strong\u003e\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003e„Vegan-Klischee ade!“ räumt evidenzbasiert mit den häufigsten Vorurteilen\ngegenüber der veganen Ernährung auf. Wissenschaftlich fundiert, aber allgemein\nverständlich, beantwortet das Buch wichtige Fragen zur Versorgung mit\nessentiellen Nährstoffen und entkräftet weit\u003c/em\u003e \u003cem\u003everbreitete Mythen über die\npflanzliche Ernährung\u003c/em\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eDr. Rubach, Malte (2019). 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Es wird erklärt, was „geplante Obsoleszenz“ ist und Alternativen und Lösungswege aufgezeigt.\nBehind the Screen (2016)\nTrailer\nDer Dokumentarfilm veranschaulicht die globalen Auswirkungen von scheinbar trivialen Handlungen wie dem Kauf eines Computers. Er zeigt die einzelnen Phasen des Kreislaufs von der Erzgewinnung über die Herstellung und den Gebrauch des Produkts bis hin zu seiner endgültigen Entsorgung.\nThe Kongo Tribunal (2017)\nTrailer\nIn mehr als 20 Jahren hat der Kongokrieg bereits über 6 Millionen Tote gefordert. Die Verbrechen des Krieges wurden juristisch nie verfolgt. Viele sehen in dem Konflikt eine der entscheidenden wirtschaftlichen Verteilungsschlachten im Zeitalter der Globalisierung, liegen hier doch die wichtigsten Vorkommen zahlreicher High-Tech-Rohstoffe.\nThe Social Dilemma (2020)\nTrailer\nWir twittern, wir liken und teilen – aber was sind die Konsequenzen unserer wachsenden Abhängigkeit von sozialen Medien? Digitale Plattformen nehmen immer mehr Raum in unserem Alltag ein. Insider aus dem Silicon Valley zeigen, wie soziale Medien die Zivilisation umprogrammieren, indem sie aufdecken, was sich auf der anderen Seite des Bildschirms verbirgt.\nVolkskrankheit FOMO – Fear Of Missing Out (2017)\nAnsehen\nFear Of Missing Out, kurz FOMO – so nennt man die Angst, etwas zu verpassen. In ihrem kurzen Info-Video erklärt Chemikerin Mai anschaulich, was es mit FOMO auf sich hat.\nEndlich offline! Pause vom Handy / SWR Experiment\nAnsehen\nDer ständige Griff zum Handy – eine Gewohnheit, die sowohl bei Studentin Julia als auch bei der fünfköpfigen Familie Argyropoulos den kompletten Tagesablauf und das Zusammenleben bestimmt. Schaffen sie es mit der Hilfe von Coach Niels Pruin, ihr Smartphone öfter mal zur Seite zu legen?\n","excerpt":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKaufen für die Müllhalde (2011) / Arte\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=xaQyoAt6O58\"\u003eAnsehen\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Dokumentation wirft einen kritischen Blick auf die Entstehung der heutigen\nKonsumgesellschaft. Es wird erklärt, was „geplante Obsoleszenz“ ist und\nAlternativen und Lösungswege aufgezeigt.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBehind the Screen (2016)\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=euHu_4hZZMY\"\u003eTrailer\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Dokumentarfilm veranschaulicht die globalen Auswirkungen von scheinbar\ntrivialen Handlungen wie dem Kauf eines Computers. 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Nunu Kaller (2013) Website Dossier: Fast Fashion – Eine Bilanz in 3 Teilen Christliche Initiative Romero (2019) Download frei verfügbar Wegweiser durch das Label-Labyrinth Christliche Initiative Romero (2021) Website ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eEinfach anziehend – Der Guide für alle, die Wegwerfmode satthaben\u003c/strong\u003e Kirsten\nBrodde \u0026amp; Alf-Tobias Zahn (2018)\n\u003ca href=\"https://www.oekom.de/_files_media/titel/leseproben/9783962380540.pdf\"\u003eLeseprobe\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eFashion CHANGERS – Wie wir die Welt mit fairer Mode verändern können\u003c/strong\u003e Jana\nBraumüller, Vreni Jäckle, Nina Lorenzen (2020)\n\u003ca href=\"https://fashionchangers.de/buch/\"\u003eWebsite\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTextil-Fibel\u003c/strong\u003e Greenpeace Magazin (2016), beispielsweise in der\n\u003ca href=\"https://buchhandlung-christiansen.buchhandlung.de/shop/article/29959039/alexandra_baum_kerstin_eitner_susanne_tappe_textil_fibel_5.html\"\u003eBuchhandlung Christiansen in Hamburg\u003c/a\u003e\noder in allen anderen Buchhandlungen erhältlich\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eNachhaltig leben JETZT\u003c/strong\u003e Mimi Sewalski (2020)\n\u003ca href=\"https://www.knesebeck-verlag.de/nachhaltig_leben_jetzt/t-1/897\"\u003eWebsite\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eFair einkaufen – aber wie?\u003c/strong\u003e Martina Hahn und Frank Hermann (faires\nEinkaufen in allen Bereichen, 2019)\n\u003ca href=\"https://www.fairtrade-deutschland.de/service/newsroom/news/details/fair-einkaufen-aber-wie-2-4426\"\u003eWebsite\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eFoot Work: What Your Shoes Are Doing To The World\u003c/strong\u003e Tansy E. 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Wir möchten dich mit den folgenden Challenges einladen, deinen Weg zu einem nachhaltigen Bekleidungskonsum zu beginnen oder weiterzugehen, je nachdem, wo du gerade stehst. Beginne erst einmal mit etwas, das du schaffen kannst, damit du ein Erfolgserlebnis hast und Motivation für die nächsten Schritte bekommst.\nMache Konsumfasten, das heißt, kaufe eine bestimmte Zeit keine Kleidung, Schuhe, Taschen oder Accessoires. Wähle einen Zeitraum, der eine Herausforderung für dich ist, notiere ihn dir und sprich am besten noch mit einer Freundin darüber. Bestelle im nächsten Monat alle Werbesendungen und Newsletter von Modeunternehmen ab, auch die digitalen. Setze dir vor dem nächsten Kauf eine konkrete Überlegungsfrist, z. B. einen Tag oder eine Woche, und kaufe auf keinen Fall sofort. Kaufe dein nächstes Kleidungsstück fair und ökologisch. Hier findest Du nachhaltige Läden in Hamburg und Onlinestores. Mache eine Kleiderschrankinventur. Hier findest du Inspirationen, wie du diese gestalten kannst. Kaufe für eine bestimmte Zeit nur Secondhand-Kleidung, wenn du dir sonst etwas Neues kaufen würdest. Suche dir auch hier einen Zeitraum aus, der eine Herausforderung für dich ist. Sieh dir einen Film zum Thema an (z. B. „The True Cost“ oder „Sweatshop“). Kaufe dein nächstes Kleidungsstück nur bei 100%igem Gefallen. Hast du Zweifel, nimm Abstand vom Kauf. Informiere dich über Siegel für nachhaltige Mode. Recherchiere zu den ökologischen Eigenschaften verschiedener Stoffe. Informiere dich über nachhaltige Mode-Marken (einige Links findest du oben unter dem Reiter „Tipps“). Frage bei deinem Lieblingslabel oder -laden nach, woraus und wo die Kleidung hergestellt wird. Kompensiere deinen nächsten Kleiderkauf (Anbieter empfehlen wir bei „Reisen“ unter Tipps). Kündige deine Kundenkarte eines Modelabels mit dem Hinweis auf mangelnde Nachhaltigkeit. Gucke einen TEDTalk zum Thema. Empfehlungen findest du unter Tipps. Verkaufe, verschenke oder tausche Kleidung, die du nicht mehr trägst. Bei der Verbraucherzentrale bekommst du Tipps, wo du in Hamburg deine alte Kleidung hinbringen kannst. Repariere ein kaputtes Kleidungsstück Ändere ein Kleidungsstück, so dass du wieder Lust hast, es zu tragen. Besuche oder veranstalte eine Kleidertausch-Party (kleidertausch.de). Wenn du in Hamburg oder Umgebung lebst: Buche eine Greenfashion-Tour (greenfashiontours.com). Pflege deine Kleidung ökologisch. Kleidung ökologisch pflegen\nÖkologisch pflegen heißt:\nBeim Waschen eine möglichst niedrige Temperatur und niedrige Schleuderzahl einstellen Wäsche aufhängen, statt den Trockner zu benutzen Möglichst wenig und ökologisches Waschpulver verwenden Auf Weichspüler verzichten Lies ein Buch zum Thema. Empfehlungen findest du unter Tipps. Und vergiss nicht: Das beste Kleidungsstück ist das, das du nicht kaufst!\n","excerpt":"\u003cp\u003eWenn du deinen Bekleidungskonsum verändern möchtest, kannst du viele\nverschiedene Dinge tun. Wir möchten dich mit den folgenden Challenges einladen,\ndeinen Weg zu einem nachhaltigen Bekleidungskonsum zu beginnen oder\nweiterzugehen, je nachdem, wo du gerade stehst. Beginne erst einmal mit etwas,\ndas du schaffen kannst, damit du ein Erfolgserlebnis hast und Motivation für die\nnächsten Schritte bekommst.\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eMache \u003cstrong\u003eKonsumfasten\u003c/strong\u003e, das heißt, kaufe eine bestimmte Zeit keine Kleidung,\nSchuhe, Taschen oder Accessoires. Wähle einen Zeitraum, der eine\nHerausforderung für dich ist, notiere ihn dir und sprich am besten noch mit\neiner Freundin darüber.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eBestelle im nächsten Monat \u003cstrong\u003ealle Werbesendungen\u003c/strong\u003e und Newsletter von\nModeunternehmen ab, auch die digitalen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eSetze dir vor dem nächsten Kauf eine \u003cstrong\u003ekonkrete Überlegungsfrist\u003c/strong\u003e, z. B.\neinen Tag oder eine Woche, und kaufe auf keinen Fall sofort.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eKaufe dein nächstes Kleidungsstück \u003cstrong\u003efair\u003c/strong\u003e und \u003cstrong\u003eökologisch\u003c/strong\u003e. Hier findest\nDu \u003ca href=\"/infothek/bekleidungskonsum/tipps/\"\u003enachhaltige Läden in Hamburg und\nOnlinestores\u003c/a\u003e.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eMache eine Kleiderschrankinventur. Hier findest du\n\u003ca href=\"https://exit-fast-fashion.de/wp-content/uploads/2021/05/Fast-Fashion-Zuhause-%E2%80%93-Der-Kleiderschrank-Check.pdf\"\u003eInspirationen\u003c/a\u003e,\nwie du diese gestalten kannst.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eKaufe für eine bestimmte Zeit nur \u003cstrong\u003eSecondhand-Kleidung\u003c/strong\u003e, wenn du dir sonst\netwas Neues kaufen würdest. Suche dir auch hier einen Zeitraum aus, der eine\nHerausforderung für dich ist.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eSieh dir einen \u003cstrong\u003eFilm\u003c/strong\u003e zum Thema an (z. B. „The True Cost“ oder „Sweatshop“).\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eKaufe dein nächstes Kleidungsstück nur bei \u003cstrong\u003e100%igem Gefallen\u003c/strong\u003e. Hast du\nZweifel, nimm Abstand vom Kauf.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eInformiere dich über \u003ca href=\"https://fairlier.de/textilsiegel-guide/\"\u003e\u003cstrong\u003eSiegel\u003c/strong\u003e\u003c/a\u003e für\nnachhaltige Mode.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eRecherchiere zu den\n\u003ca href=\"https://www.fairlis.de/post/nachhaltige-textilien-und-welche-es-nicht-sind/\"\u003e\u003cstrong\u003eökologischen\u003c/strong\u003e Eigenschaften verschiedener Stoffe\u003c/a\u003e.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eInformiere dich über \u003cstrong\u003enachhaltige Mode-Marken\u003c/strong\u003e (einige Links findest du oben\nunter dem Reiter\n„\u003ca href=\"/infothek/bekleidungskonsum/tipps/\"\u003eTipps\u003c/a\u003e“).\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eFrage bei deinem \u003cstrong\u003eLieblingslabel\u003c/strong\u003e oder -laden nach, woraus und wo die\nKleidung hergestellt wird.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKompensiere\u003c/strong\u003e deinen nächsten Kleiderkauf (Anbieter empfehlen wir bei\n„Reisen“ unter \u003ca href=\"/infothek/reisen/tipps/\"\u003eTipps\u003c/a\u003e).\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKündige\u003c/strong\u003e deine \u003cstrong\u003eKundenkarte\u003c/strong\u003e eines Modelabels mit dem Hinweis auf\nmangelnde Nachhaltigkeit.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eGucke einen \u003cstrong\u003eTEDTalk\u003c/strong\u003e zum Thema. Empfehlungen findest du unter\n\u003ca href=\"/infothek/bekleidungskonsum/tipps/\"\u003eTipps\u003c/a\u003e.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eVerkaufe, verschenke\u003c/strong\u003e oder \u003cstrong\u003etausche\u003c/strong\u003e Kleidung, die du nicht mehr trägst.\nBei der\n\u003ca href=\"https://www.vzhh.de/themen/umwelt-nachhaltigkeit/kleidung-textilien/wohin-den-alten-klamotten\"\u003eVerbraucherzentrale\u003c/a\u003e\nbekommst du Tipps, wo du in Hamburg deine alte Kleidung hinbringen kannst.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eRepariere\u003c/strong\u003e ein kaputtes Kleidungsstück\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eÄndere\u003c/strong\u003e ein Kleidungsstück, so dass du wieder Lust hast, es zu tragen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eBesuche oder veranstalte eine \u003cstrong\u003eKleidertausch-Party\u003c/strong\u003e\n(\u003ca href=\"https://www.kleidertausch.de\"\u003ekleidertausch.de\u003c/a\u003e).\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eWenn du in Hamburg oder Umgebung lebst: Buche eine \u003cstrong\u003eGreenfashion-Tour\u003c/strong\u003e\n(\u003ca href=\"https://greenfashiontours.com\"\u003egreenfashiontours.com\u003c/a\u003e).\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003ePflege\u003c/strong\u003e \u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"oekologisch-pflegen\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n deine Kleidung\n\u003cstrong\u003eökologisch\u003c/strong\u003e.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cdiv\n id=\"oekologisch-pflegen\"\n class=\"relative hidden rounded-lg bg-ksgreen-lighter p-2\"\n\u003e\n \u003cbutton\n data-infotext=\"oekologisch-pflegen\"\n class=\"absolute right-2 top-2 block rounded\"\n aria-label=\"Infobox schließen\"\n \u003e\n \u003csvg class=\"h-6 w-6\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" viewBox=\"0 0 24 24\"\u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M6 18L18 6M6 6l12 12\"\n /\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\n \u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKleidung ökologisch pflegen\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/handeln/diese-challenges-helfen-dir/","title":"Diese Challenges helfen dir"},{"body":"Ein grundlegender Wandel unseres Bekleidungskonsums ist neben den notwendigen politischen und unternehmerischen Veränderungen dringend erforderlich. Als Leitbild kann uns der Begriff „Slow Fashion“ dienen, der oftmals als „Gegenbewegung“ oder „Gegenentwurf“ zu „Fast Fashion“ bezeichnet wird. Er bedeutet übersetzt so viel wie „langsame“ oder „entschleunigte Mode“. Für uns als Konsument*innen bedeutet „Slow Fashion“, dass wir in erster Linie viel weniger Kleidung kaufen und darüber hinaus bei unseren Kaufentscheidungen auf hohe Qualität sowie faire und ökologische Herstellung achten.\nIn einer Welt, in der sich durch die Werbung und die sozialen Medien so vieles um Äußerlichkeiten dreht, ist es für uns gar nicht immer so einfach, unsere Konsumgewohnheiten zu verändern. Uns wird durch subtile Botschaften tagtäglich suggeriert, dass wir erst glücklich, zufrieden, erfolgreich oder schön sind, wenn wir dieses oder jenes besitzen.\nSo unterschiedlich wir Menschen sind, so verschieden sind die Wege, die wir gehen. Manche von uns beschließen, von heute auf morgen nichts Neues mehr zu kaufen. Andere machen einen Schritt nach dem anderen und kommen so auch zum Ziel.\nWas uns aber allen hilft, unseren Konsum zu verändern, ist, darüber nachzudenken, was die Gründe für unser Kaufverhalten sind. Denn nur, wenn wir uns darüber klar werden, in welchen Situationen und aus welchen Gründen wir uns neue Kleidung kaufen, können wir beim nächsten Mal eine bewusste Entscheidung treffen. Dieser Reflexionsprozess erfordert Ehrlichkeit mit sich selbst und ist nicht immer angenehm. Aber es lohnt sich sehr – für dich und uns alle.\nLos geht’s!\nAdressen für Läden mit nachhaltiger Mode in Hamburg, Online-Stores, nachhaltige Modelabels sowie empfehlenswerte Websites, Filme, Bücher u. v. m. findest du oben unter dem Reiter „Tipps“.\n","excerpt":"\u003cp\u003eEin grundlegender Wandel unseres Bekleidungskonsums ist neben den notwendigen\npolitischen und unternehmerischen Veränderungen dringend erforderlich. Als\nLeitbild kann uns der Begriff „Slow Fashion“ dienen, der oftmals als\n„Gegenbewegung“ oder „Gegenentwurf“ zu „Fast Fashion“ bezeichnet wird. Er\nbedeutet übersetzt so viel wie „langsame“ oder „entschleunigte Mode“. Für uns\nals Konsument*innen bedeutet „Slow Fashion“, dass wir in erster Linie viel\nweniger Kleidung kaufen und darüber hinaus bei unseren Kaufentscheidungen auf\nhohe Qualität sowie faire und ökologische Herstellung achten.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/handeln/","title":"Handeln"},{"body":"Die Modeindustrie ist für 10 % des gesamten industriellen Wasserverbrauchs verantwortlich (CIR). Wasser wird sowohl für die Gewinnung der Rohstoffe als auch für die zahlreichen Verarbeitungsschritte benötigt.\nÜber den Wasserverbrauch von Baumwolle wird viel geschrieben. Nach intensiver Recherche sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die meist sehr allgemein gehaltenen Aussagen hierzu nicht zutreffend sind. Der Wasserverbrauch für Baumwolle variert je nach Sorte und Anbaugebiet (Waterfootprint). Dabei ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen dem sog. grünen Wasser, das durch den natürlichen Niederschlag im Boden gespeichert wird, und dem sog. blauen Wasser. Hierunter versteht man das Wasser, mit dem Pflanzen künstlich bewässert werden oder das zur Herstellung von Produkten verwendet wird (Naturfreunde). Der Wasserfußabdruck für blaues Wasser variiert stark. Für Baumwolle aus Usbekistan liegt er zum Beispiel bei 88 %. Das hat u. a. dazu geführt, dass der Aralsee, einst das viertgrößte Binnengewässer der Welt, fast verschwunden wäre (Waterfootprint)\nDoch der hohe Wasserverbrauch ist nicht das einzige Problem: Die Verunreinigung des Wassers durch Pflanzenschutzmittel und Dünger stellt eine langfristige Belastung dar, die in der öffentlichen Diskussion oft untergeht. Dabei werden 16 % aller Insektizide weltweit auf Baumwollfeldern versprüht (Quarks). Um festzumachen, wie schlecht es wirklich um unser Wasser steht, kann man einen Blick auf das sog. „Graue Wasser“ werfen. Es bezeichnet verschmutztes Wasser und das Wasser, das notwendig wäre, um das Wasser wieder in einen unbedenklichen Zustand zu bekommen (Oroverde). Eine Studie des Water Footprint Netzwerkes (im Auftrag der C\u0026amp;A Foundation) hat herausgefunden, dass auf eine Tonne (konventionelle) Baumwolle 266 Millionen Liter Graues Wasser kommen. Eine Reinigung des Abwassers ist unmöglich, da die Pflanzenschutz- und Düngemittel direkt oder nach dem nächsten Regenguss im Boden versickern (Quarks). Deshalb muss der Einsatz von Pestiziden dringend reduziert werden. Schon aus diesem Grund ist (zertifiziert) ökologisch angebaute Baumwolle der konventionell angebauten vorzuziehen. Darüber hinaus verfügen die Böden im ökologischen Landbau über eine größere Speicherkapazität für Wasser, so dass die Pflanzen weniger bewässert werden müssen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eDie Modeindustrie ist für 10 % des gesamten industriellen Wasserverbrauchs\nverantwortlich (\u003ca href=\"https://www.ci-romero.de/produkt/dossier-fast-fashion/\"\u003eCIR\u003c/a\u003e).\nWasser wird sowohl für die Gewinnung der Rohstoffe als auch für die zahlreichen\nVerarbeitungsschritte benötigt.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eÜber den Wasserverbrauch von Baumwolle wird viel geschrieben. Nach intensiver\nRecherche sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die meist sehr allgemein\ngehaltenen Aussagen hierzu nicht zutreffend sind. Der Wasserverbrauch für\nBaumwolle variert je nach Sorte und Anbaugebiet\n(\u003ca href=\"https://waterfootprint.org/en/resources/interactive-tools/product-gallery/\"\u003eWaterfootprint\u003c/a\u003e).\nDabei ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen dem sog. grünen Wasser, das\ndurch den natürlichen Niederschlag im Boden gespeichert wird, und dem sog.\nblauen Wasser. Hierunter versteht man das Wasser, mit dem Pflanzen künstlich\nbewässert werden oder das zur Herstellung von Produkten verwendet wird\n(\u003ca href=\"https://www.naturfreunde.de/gruenes-blaues-und-graues-wasser\"\u003eNaturfreunde\u003c/a\u003e).\nDer Wasserfußabdruck für blaues Wasser variiert stark. Für Baumwolle aus\nUsbekistan liegt er zum Beispiel bei 88 %. Das hat u. a. dazu geführt, dass der\nAralsee, einst das viertgrößte Binnengewässer der Welt, fast verschwunden wäre\n(\u003ca href=\"https://www.waterfootprint.org/en/resources/interactive-tools/product-gallery/\"\u003eWaterfootprint\u003c/a\u003e)\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/wissen/wasser/","title":"Wasser"},{"body":" Mitbegründer des Klimasofas IT-Spezialist und Datenschützer Absolvent des Kurses Klimapsychologie bei der ClimateMind Academy Oberarzt (Anästhesiologie) Vater zweier Kinder und verheiratet mit Silke Verantwortungsbewusst, gründlich und humorvoll ","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /ueber-uns/team/tobi/tobi_hu_240e207ea423fe7c.cad4d3d48bd81ca7dacd47031f4b1b255d81478b9781a2e788dfa1707858427c.webp 1080w,\n /ueber-uns/team/tobi/tobi_hu_4bdc857cab4943d2.9684b2533847d103339c99b70b39595fa7b0842386322b7727b822f294d3d476.webp 960w,\n /ueber-uns/team/tobi/tobi_hu_c76999733681687c.f08dcd672ee2e5536198cec37de167ca8e639bd3422ca460c07da05c6ac719ec.webp 640w,\n /ueber-uns/team/tobi/tobi_hu_e28532e7c83aab61.8f1e035e3229eceae01192970dc3866e2fc8d4c4ebc6ba5683cd12a6c7c88ed3.webp 480w,\n /ueber-uns/team/tobi/tobi_hu_1c9a9575eb153411.41fd7c0d95a15b058553837db831a2cfa0427c1c09743a4cb979e8a258fe1af0.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(min-width: 780px) 698px, calc(95.22vw - 26px)\"\n src=\"/ueber-uns/team/tobi/tobi_hu_240e207ea423fe7c.cad4d3d48bd81ca7dacd47031f4b1b255d81478b9781a2e788dfa1707858427c.webp\"\n width=\"1080\"\n height=\"810\"\n alt=\"Foto von Tobi\"\n /\u003e\n\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eMitbegründer des Klimasofas\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eIT-Spezialist und Datenschützer\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eAbsolvent des Kurses Klimapsychologie bei der\n\u003ca href=\"https://climatemind.de/\"\u003eClimateMind Academy\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eOberarzt (Anästhesiologie)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eVater zweier Kinder und verheiratet mit\n\u003ca href=\"/ueber-uns/team/silke/\"\u003eSilke\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eVerantwortungsbewusst, gründlich und humorvoll\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/ueber-uns/team/tobi/","title":"Tobi"},{"body":"","excerpt":"","ref":"https://www.klimasofa.org/ueber-uns/team/","title":"Team"},{"body":"Vor Antritt der Reise\nÜberlege genau, wie weit und wie lange du verreisen möchtest. Je näher dein Urlaubsziel liegt, desto geringer ist auch der Energieverbrauch und damit die verbrauchten Ressourcen. Passe die Dauer deiner Reise der Entfernung an. Reisedauer\nDu willst nach Neuseeland verreisen? Dann spare lieber etwas länger und fliege für drei bis vier Wochen statt nur eine Woche in dein Traumurlaubsland.\nReise beim nächsten Mal mit der Bahn oder dem Fernbus an statt mit dem eigenen Auto oder dem Flugzeug. Nicht zu fliegen oder wenig zu fliegen , ist für das Klima und die Umwelt am besten. Denn jeder Flug ist einer zu viel. Fliege deshalb nur, wenn es wirklich nicht anders geht und überlege dir gut, ob der Flug seine negativen Klimaauswirkungen wert ist. Flug kompensieren\nWenn Du trotzdem fliegen möchtest oder musst, dann kannst Du die CO2-Emissionen, die durch den Flug entstehen, bei verschiedenen Organisationen (z. B. Atmosfair), die sich für Klimaschutz engagieren, kompensieren.\nUnterstütze Projekte und Initiativen, die den nachhaltigen Tourismus stärken wollen. Informiere dich vorher über öffentliche Reisemittel vor Ort, denn nicht überall ist man unbedingt auf einen Mietwagen oder das eigene Auto angewiesen. Statt dir den zwanzigsten Reiseführer online zu bestellen, verwende lieber gebrauchte Reiseführer oder leihe dir welche von Freund*innen und Familienmitgliedern. Nutze unsere Siegelübersicht, um eine möglichst umweltfreundliche Unterkunft zu finden. Im Urlaubsland\nVerwende Handtücher immer mehrmals , um Wasser einzusparen. Handtücher wiederverwenden\nViele Hotels waschen Handtücher mittlerweile nur, wenn sie auf dem Boden liegen, denke also daran deine aufzuhängen, damit sie nicht täglich gewechselt werden.\nSchließe deine Zimmervorhänge tagsüber und verwende die Klimaanlage nur im Notfall. Besuche einen Markt und kaufe regionale und saisonale Lebensmittel – am besten unverpackt. Lasse dich auf die Kultur ein und respektiere die kulturellen Sitten und Gepflogenheiten der einheimischen Bevölkerung. Du willst doch nicht, dass deinetwegen extra deutsche Bratwürstchen eingeflogen werden, oder? Transportwege\nKurze Transportwege sparen Energie und Ressourcen ein.\nBewege dich mit dem Rad, dem Bus oder Bahn fort oder zu Fuß. So kommst du auch schneller in Kontakt mit Einheimischen. Nimm an einer Führung mit Einheimischen teil. Von ihnen wirst du am meisten lernen können und zugleich die lokale Gemeinde unterstützen. Engagiere dich vor Ort und nimm z. B. an einer CleanUp-Kampagne teil. Sag „Nein!“ zu Tierquälerei als Attraktion für Touristen und verzichte auf Wildtiershows, Elefantenreiten oder Besuche in Zoos mit nicht artgerechter Haltung. Vor der Heimreise\nBedrohte Arten gehören nicht ins Gepäck. Nimm also weder Muscheln, Schnecken noch Korallen (auch in Schmuck) oder andere Tier- und Pflanzenarten gefährdende Souvenirs mit nach Hause. Auch der Sand sollte am Strand bleiben und nicht in deinem Koffer. Bedrohte Arten\nAuch nicht die schicke Tasche aus Krokoleder oder die Statue aus Elfenbein. Vermeide zudem den Kauf von Schnitzereien aus geschützten seltenen Tropenhölzern. Hier kann bei Nichteinhaltung zudem auch eine Strafe bei der Einfuhr nach Deutschland fällig werden.\nVermeide zudem den Kauf von Schnitzereien aus geschützten seltenen Tropenhölzern. Hier kann bei Nichteinhaltung zudem auch eine Strafe bei der Einfuhr nach Deutschland fällig werden. Lebende Souvenirs sind tabu! Ganz egal, ob coole Mini-Schildkröten oder exotische Pflanzen. Bei der Einfuhr müssen nicht nur aufwändige und teure Quarantäneregeln eingehalten werden, sondern auch Schutzbestimmungen beachtet werden. Spar dir den Stress und die Zeit und mache lieber ein paar schöne Fotos am Urlaubsort. Falls es doch ein Souvenir sein soll, kannst du zu FSC-zertifizierten hölzernen Schalen, ätherischen Ölen oder Flechtarbeiten (Hüte, Körbe, Tischsets) greifen. ","excerpt":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eVor Antritt der Reise\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eÜberlege genau, wie weit und wie lange du verreisen möchtest. Je näher dein\nUrlaubsziel liegt, desto geringer ist auch der Energieverbrauch und damit die\nverbrauchten Ressourcen. Passe die Dauer deiner Reise\n\u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"reisedauer\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n \u003c/span\u003e\n der Entfernung an.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cdiv\n id=\"reisedauer\"\n class=\"relative hidden rounded-lg bg-ksgreen-lighter p-2\"\n\u003e\n \u003cbutton\n data-infotext=\"reisedauer\"\n class=\"absolute right-2 top-2 block rounded\"\n aria-label=\"Infobox schließen\"\n \u003e\n \u003csvg class=\"h-6 w-6\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" viewBox=\"0 0 24 24\"\u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M6 18L18 6M6 6l12 12\"\n /\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\n \u003cp\u003e\u003cstrong\u003eReisedauer\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/handeln/diese-challenges-helfen-dir/","title":"Diese Challenges helfen dir"},{"body":"Fast jede*r interessiert sich heute für Nachhaltigkeit, auch in Bezug auf Reisen. Die Reiseanalyse des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aus dem Jahr 2019 bedient sich folgender 5 Indikatoren, um eine Nachhaltigkeitsorientierung festzustellen: Zurückgelegte Entfernung, Reisetage nach Unterkunftstyp, Vornahme von CO2-Kompensation, Nutzung von Angeboten mit Umweltzeichen oder Nachhaltigkeitskennzeichnung und Relevanz von Nachhaltigkeitsüberlegungen.\n56 % der Befragten gaben an, bei ihrer Reiseplanung entweder auf soziale oder ökologische Aspekte achten zu wollen. 37% äußerten gegenüber beiden Aspekten positive Zustimmung (BMU).\nDie Analyse zeigt, dass immer mehr Menschen daran interessiert sind, ihre Urlaubsreise nachhaltiger zu gestalten – wenn ihnen die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Denn es kann sich noch immer nicht jede*r einen Urlaub leisten. Besonders Alleinerziehende sind betroffen, sie gelten als besonders armutsgefährdet (bpb). Viele von ihnen sind auf Hartz IV angewiesen und haben kein Geld für teure Reisen und größere Sorgen als die Planung des nächsten (nachhaltigen) Sommerurlaubs.\nDaher sollte jede*r, für den*die es ganz normal ist zu verreisen, dankbar für diesen Luxus sein und auf klassistische Kommentare gegenüber Menschen, die sich keinen (nachhaltigen) Urlaub leisten können, verzichten. Wenn du aber zu den priviligierten Menschen gehörst, die keine Geldprobleme haben, laden wir dich herzlich dazu ein, gemeinsam mit uns die Wissen-Handlungs-Lücke zu schließen. Wir zeigen dir, warum es sinnvoll ist, mehr Zeit in die Urlaubsplanung zu stecken und wie dein nächster Urlaub so nachhaltig wie nur irgendwie möglich wird.\nLos geht’s!\nUnter Tipps findest du konkrete Adressen für den CO2-Ausgleich deiner Reise und ökologische(re) Unterkünfte, aber auch Vorschläge für lesenswerte Bücher und spannende Reportagen und Vorträge. Du kannst also direkt loslegen!\n","excerpt":"\u003cp\u003eFast jede*r interessiert sich heute für Nachhaltigkeit, auch in Bezug auf\nReisen. Die Reiseanalyse des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und\nnukleare Sicherheit aus dem Jahr 2019 bedient sich folgender 5 Indikatoren, um\neine Nachhaltigkeitsorientierung festzustellen: Zurückgelegte Entfernung,\nReisetage nach Unterkunftstyp, Vornahme von CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Kompensation, Nutzung\nvon Angeboten mit Umweltzeichen oder Nachhaltigkeitskennzeichnung und Relevanz\nvon Nachhaltigkeitsüberlegungen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e56 % der Befragten gaben an, bei ihrer Reiseplanung entweder auf soziale oder\nökologische Aspekte achten zu wollen. 37% äußerten gegenüber beiden Aspekten\npositive Zustimmung (BMU).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/handeln/","title":"Handeln"},{"body":"Du willst ebenfalls tätig werden und dich mit deiner Ernährung beschäftigen? Dann haben wir viele Inspirationen für dich, wie du beginnen kannst.\n","excerpt":"\u003cp\u003eDu willst ebenfalls tätig werden und dich mit deiner Ernährung beschäftigen?\nDann haben wir viele Inspirationen für dich, wie du beginnen kannst.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/handeln/","title":"Handeln"},{"body":" Koch doch mal vegan! In unseren Tipps findest du Kochbücher und Rezept-Blogs mit schmackhaften pflanzlichen Gerichten. Falls es dir schwer fällt, auf Salami oder Schinken zu verzichten, kannst du auf pflanzliche Ersatzprodukte aus Soja, Seitan \u0026amp; Co. zurückgreifen. Bestimmt wirst du auch in deinem Supermarkt fündig! ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eKoch doch mal vegan! In unseren\n\u003ca href=\"/infothek/ernaehrung/tipps/\"\u003eTipps\u003c/a\u003e findest du Kochbücher und\nRezept-Blogs mit schmackhaften pflanzlichen Gerichten.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eFalls es dir schwer fällt, auf Salami oder Schinken zu verzichten, kannst du\nauf pflanzliche Ersatzprodukte aus Soja, Seitan \u0026amp; Co. zurückgreifen. Bestimmt\nwirst du auch in deinem Supermarkt fündig!\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/handeln/pflanzliche-ernaehrung/","title":"Pflanzliche Ernährung"},{"body":"Du bist dir nun sicher, dass du etwas an deinem Digitalkonsum verändern möchtest, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Wir haben hier ein paar konkrete Challenges für dich gesammelt, damit du gleich anfangen kannst. Such dir eine aus und frag vielleicht eine*n Freund*in oder ein Familienmitglied, ob sie nicht vielleicht auch mitmachen möchten. So könnt ihr euch gegenseitig motivieren!\nDiese Challenges sind etwas für dich, wenn du eher wenig Zeit hast:\nDu hörst das neue Album deiner Lieblingsband in Dauerschleife? Dann lade es dir runter und sofort sparst du eine Menge an Datenvolumen. Schütze dein Handy mit einer Hülle (z. B. aus Kork oder Filz) und dein Display mit einer Folie, damit es möglichst lange heil bleibt. Ist dein Handy kaputt und du kannst es nicht mehr reparieren lassen? Dann kaufe dein nächstes doch gebraucht! Faire Handyproduzenten wie Fairphone oder Shiftphone stellen eine Alternative zu kommerziellen Herstellern dar. Du schaust viele Serien und Filme bei Streaming-Anbietern wie Netflix und Co.? Dann kompensiere deine CO2-Emissionen doch beispielsweise mit Atmosfair, Primaklima, KlimaKollekte oder myclimate! Schalte deinen Laptop ganz aus, wenn du ihn nicht benutzt, und klappe ihn nicht einfach nur zu. Bleib achtsam und verwende nicht mehrere elektronische Endgeräte gleichzeitig. Verwende Suchmaschinen wie Ecosia oder Gexsi statt Google. Wechsle zu einem grünen E-Mail-Anbieter wie Posteo oder Mailbox.org. Installiere einen Ad-Blocker in deinem Browser. Empfehlenswert ist beispielsweise uBlock Origin, den es für Firefox, Chrome, Opera und Edge gibt. Wechsle zu Ökostrom, falls du das nicht schon getan hast. Du hast mehr Zeit? Dann such dir doch eine von den folgenden Challenges aus:\nMiste mal aus. Hole die alten Handys und Ladekabel aus den Schubladen und bring sie zu einer Sammelstelle (du kannst zum Beispiel das Projekt des NABU unterstützen). Entrümple dein Handy. Raus mit den Apps, Fotos, Videos und Memos, an die du dich schon kaum mehr erinnern kannst. Schau einen Film oder lies ein Buch zum Thema. Film\nEmpfehlenswert sind „Behind the Screen“ oder „The Kongo Tribunal“.\nBuch\nWie wäre es zum Beispiel mit „Was Bits und Bäume verbindet“? Das Buch kann kostenlos heruntergeladen werden.\nSprich mit einer Person aus deinem Umfeld über nachhaltigen Digitalkonsum. Organisiere eine (digitale) Veranstaltung zum Thema an deiner Schule/Universität/Hochschule (oder einfach bei dir zu Hause). Informiere dich weiter über nachhaltige Digitalisierung! Generell gilt: Benutze dein aktuelles Handy, solange es funktioniert! Denn das nachhaltigste Handy ist das, das du nicht kaufst.\n","excerpt":"\u003cp\u003eDu bist dir nun sicher, dass du etwas an deinem Digitalkonsum verändern\nmöchtest, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Wir haben hier ein paar\nkonkrete Challenges für dich gesammelt, damit du gleich anfangen kannst. Such\ndir eine aus und frag vielleicht eine*n Freund*in oder ein Familienmitglied,\nob sie nicht vielleicht auch mitmachen möchten. So könnt ihr euch gegenseitig\nmotivieren!\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Challenges sind etwas für dich, wenn du eher wenig Zeit hast:\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/digitalkonsum/handeln/diese-challenges-helfen-dir/","title":"Diese Challenges helfen dir"},{"body":"Während die Unternehmen dringend handeln müssen, indem sie zum Beispiel ihre Rechenzentren mit erneuerbarer Energie betreiben oder energieeffizientere Kühlungssysteme für Server entwickeln und einsetzen, können wir als Einzelne über unseren Konsum starken Einfluss nehmen. Dabei geht es sowohl um unsere Kaufentscheidungen in Bezug auf digitale Endgeräte als auch um unseren Datenkonsum. Wir können selbst darüber entscheiden, was, wo, wie oft und wie wir digitale Angebote nutzen.\nDoch wir wissen alle, dass lang antrainierte Gewohnheiten nicht einfach von heute auf morgen verschwinden. In einer Welt, in der uns ständig suggeriert wird, wir bräuchten unbedingt das neueste Smartphone und müssten einen Serienmarathon auf Netflix starten, ist es alles andere als einfach, gegen den Strom zu schwimmen. Die Marketingstrategien der Unternehmen zu entlarven und sich mit den Grundideen von Minimalismus zu beschäftigen, kann dir dabei helfen.\nAus der eigenen Komfortzone herauszutreten und sich ehrlich und kritisch mit dem eigenen Digitalkonsum auseinanderzusetzen, erfordert Mut. Aber es lohnt sich – für dich und für unseren Planeten.\nLos geht’s! Such’ dir unten eine Challenge aus und mach’ dich auf den Weg zu einem nachhaltigeren Leben!\nUnter Tipps findest du außerdem Adressen von Onlinestores für gebrauchte und faire digitale Geräte sowie Empfehlungen für Bücher, Filme, Vorträge u. v. m.\n","excerpt":"\u003cp\u003eWährend die Unternehmen dringend handeln müssen, indem sie zum Beispiel ihre\nRechenzentren mit erneuerbarer Energie betreiben oder energieeffizientere\nKühlungssysteme für Server entwickeln und einsetzen, können wir als Einzelne\nüber unseren Konsum starken Einfluss nehmen. Dabei geht es sowohl um unsere\nKaufentscheidungen in Bezug auf digitale Endgeräte als auch um unseren\nDatenkonsum. Wir können selbst darüber entscheiden, was, wo, wie oft und wie wir\ndigitale Angebote nutzen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDoch wir wissen alle, dass lang antrainierte Gewohnheiten nicht einfach von\nheute auf morgen verschwinden. 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Die EU zählt zu den größten Abnehmern der mit Coltan produzierten Smartphones und unterstützt damit weltweit gewaltvolle Konflikte sowie die Zerstörung von Landschaften (Misereor).\nDeutschlandweit verstauben etwa 206 Millionen alte Handys in unseren Schubladen (Bitkom, 2021). In diesen ungenutzten Geräten stecken viele wertvolle Rohstoffe – insgesamt circa 4,8 Tonnen Gold, 50 Tonnen Silber und 1.827 Tonnen Kupfer.\nJährlich werden rund 720 kg Gold, 264 kg Palladium, 7.320 kg Silber, 396 t Kupfer und 1.531 t Kunststoff für die Herstellung unserer Handys benötigt (Handys für die Umwelt). Obwohl die Produktherstellung von Smartphones und Laptops weitaus schädlicher für die Umwelt ist als unser privater Hausmüll, wurde in 2018 in Deutschland nur gut ein Drittel des erzeugten Elektroschrotts recycelt (eurostat).\nIm Jahr 2019 fielen weltweit etwa 53 Mio. t Elektroschrott an (DW), davon wurden demnach nur knapp 18 Mio. t recycelt.\n","excerpt":"\u003cp\u003eDie meisten von uns besitzen mehr als nur ein digitales Gerät – sei es Computer,\nSmartphone, Smartwatch, Laptop, Tablet oder Fitness-Tracker. Unter der Gold-,\nKupfer- und Aluminium-Gewinnung leiden jedoch Umwelt und Menschen\n(\u003ca href=\"https://www.abenteuer-regenwald.de/bedrohungen/handy\"\u003eAbenteuer Regenwald\u003c/a\u003e).\nProblematisch ist dabei nicht nur die Rodung des Regenwaldes\n(\u003ca href=\"https://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2010-08/gold-guatemala-2\"\u003eDIE ZEIT\u003c/a\u003e),\nsondern auch der hohe Wasserverbrauch beim Abbau der Metalle (Höfner; Frick\n2019, S. 40 f.) und die Umsiedlung von Dörfern im Abbaugebiet\n(\u003ca href=\"https://www.regenwald-schuetzen.org/verbrauchertipps/bodenschaetze/folgen-des-abbaus/\"\u003eOroverde\u003c/a\u003e).\nDie EU zählt zu den größten Abnehmern der mit Coltan produzierten Smartphones\nund unterstützt damit weltweit gewaltvolle Konflikte sowie die Zerstörung von\nLandschaften (\u003ca href=\"https://www.misereor.de/informieren/rohstoffe/coltan\"\u003eMisereor\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/digitalkonsum/wissen/ressourcen/","title":"Ressourcen"},{"body":" Zukunftswissen.fm (Wuppertaler Institut) Wie hängen Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammen? Wie sieht unsere Mobilität von morgen aus? Der Podcast greift verschiedene Themen rund um Transformationsprozesse und Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung auf. Zu Wort kommen dabei Denker*innen sowie Macher*innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Quarks Autokorrektur Klimaneutral, umweltfreundlich, sicher und mit Spaß unterwegs sein – wie kann gute und nachhaltige Mobilität aussehen? Auf Basis wissenschaftlicher Expertise und Studien schaut Quarks genau hin: Was kann jeder von uns tun und welche Ideen gibt es? Der Podcast schaut mithilfe der Wissenschaft auf die Mobilität von morgen. Wenden bitte! (Öko-Institut e. V.) In diesem Podcast sprechen Nadine Kreutzer und Mandy Schoßig mit Wissenschaftler*innen des Öko-Instituts über die Energiewende sowie die Mobilitäts- und Rohstoffwende. She Drives Mobility Katja Diehl behandelt in ihrem Podcast verschiedene Themen zu den Schwerpunkten Mobilität der Zukunft, Neuem Arbeiten und Diversität. Das ist eine gute Frage Podcast In diesem Podcast von Cornelia und Volker Quaschning zur Klimakrise und Energierevolution sprechen die beiden auch über Mobilität. Beispielsweise in der Folge „Umweltsünder E-Auto?“ Zweibahnstrasse – Mobilität der Zukunft Mobilität von morgen ist keine Einbahnstraße, sondern eine Welt voller neuer Möglichkeiten. Welche Trends treiben die Branche an? Was ist schon in der Umsetzung? Freut euch mit Sophia Hoge \u0026amp; Julien Figur auf alles, was kluge Köpfe rund um nachhaltige und innovative Mobilität bewegt! ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://wupperinst.org/aktuelles/podcast/\"\u003eZukunftswissen.fm\u003c/a\u003e (Wuppertaler\nInstitut) Wie hängen Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammen? Wie sieht\nunsere Mobilität von morgen aus? Der Podcast greift verschiedene Themen rund\num Transformationsprozesse und Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung\nauf. Zu Wort kommen dabei Denker*innen sowie Macher*innen aus Wissenschaft,\nPolitik, Wirtschaft und Gesellschaft.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.quarks.de/autokorrektur-der-quarks-podcast-fuer-bessere-mobilitaet/\"\u003eQuarks Autokorrektur\u003c/a\u003e\nKlimaneutral, umweltfreundlich, sicher und mit Spaß unterwegs sein – wie kann\ngute und nachhaltige Mobilität aussehen? Auf Basis wissenschaftlicher\nExpertise und Studien schaut Quarks genau hin: Was kann jeder von uns tun und\nwelche Ideen gibt es? Der Podcast schaut mithilfe der Wissenschaft auf die\nMobilität von morgen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.oeko.de/podcast\"\u003eWenden bitte!\u003c/a\u003e (Öko-Institut e. V.) 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Seit Jahren steigt die Anzahl mit über 48 Mio. Pkw immer weiter an und so auch die Emissionen .\nPkw-Bestand\n2021 waren Pkw mit ca. 48,2 Mio. und einem Plus von 1,1 % erneut das anteilsstärkste Verkehrsmittel in Deutschland. Dabei waren Benzin (65,2 %) und Diesel (31,2 %) die häufigsten Kraftstoffarten. Elektrofahrzeuge wiederum erlebten eine echte Verkaufssteigerung (+126,2 %) (Kraftfahrt-Bundesamt).\nDer hohe Stellenwert des Autos zeigt sich daran, dass im Jahr über 50 % aller Wege mit dem Auto zurückgelegt werden. Die meisten deutschen Haushalte (78 %) besitzen mindestens einen Pkw, auf dem Land sind es sogar 90 % (ADAC). Immerhin beginnt sich die Bindung zum Auto bei jüngeren Menschen zu lockern. Doch vor allem Haushalte mit Kindern, Senior*innen sowie Berufstätigen sind noch auf Autos ausgerichtet (Agora Verkehrswende). Daher bleibt besonders der Pendelverkehr ein Problem, denn dadurch entsteht rund ein Fünftel des gesamten Personenverkehrs in Deutschland.\nBerufspendeln\nInzwischen legen die Deutschen mit durchschnittlich 16 Kilometern immer längere Wege zu ihrer Arbeit zurück. Vor allem in den großen Städten und deren Umland nimmt das Pendeln zu. Das ist nicht nur schädlich für das Klima, sondern auch für die körperliche und psychische Gesundheit (Agora Verkehrswende).\n2020 pendelten in Deutschland 19,6 Mio. Menschen zur Arbeit. Sie legten ihren Weg meistens mit dem Auto zurück (63 %) und waren dabei fast immer allein. Dabei konzentriert sich ein großer Teil des Pendelns auf Wege, die sich auch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen lassen. Und das hat Folgen: Insgesamt trägt das Berufspendeln zu 22,4 % der Emissionen im Personenverkehr bei (Agora Verkehrswende).\nStichwort Emissionen: 2020 waren Autos für 61 % der gesamten Treibhausgasemissionen im Personenverkehr verantwortlich (BMU, Klimaschutz in Zahlen, 2021, S. 36).\nVerantwortung für Emissionen\nPkw mit Dieselmotoren galten lange als umweltfreundliche Alternative zu Benzinern, denn sie arbeiten effizienter. Allerdings sind Diesel-Pkw häufig schwerer. Daher stoßen Benziner (2.370 g CO2 pro Liter) durchschnittlich ähnlich viel CO2 aus wie Dieselautos (2.650 g CO2 pro Liter) (co2online).\nZwar sind Pkw heute durch effizientere Motoren und besserem Kraftstoff etwas umweltfreundlicher als in der Vergangenheit. Das deutliche Mehr an Verkehr hebt das aber wieder auf.\nMehr Verkehr\nSo hat der Pkw-Verkehr zwischen 1995 und 2019 um mehr als 20 % zugenommen (Umweltbundesamt).\nTrotz aller Wünsche erreichen wir mehr Klimaschutz im Verkehr nicht allein durch technische Verbesserungen, sondern nur durch weniger Fahrten und andere Verkehrsmittel (Umweltbundesamt).\nWas viele Autofahrer*innen meistens unterschätzen: Ein Auto ist durch die laufenden Kosten eine Belastung für den eigenen Geldbeutel . Monatlich kostet ein Auto durchschnittlich 425 Euro bzw. über 5.100 Euro im Jahr. Größere Reparaturen sind da noch nicht mit eingerechnet. Hinzu kommt, dass das Fahrzeug jeden Monat ungefähr 141 Euro an Wert verliert. Die monatlichen Ausgaben für ein Auto übersteigen bei Weitem die Kosten für andere Verkehrsmittel (VCD).\nFinanzielle Belastung\nWie hoch die monatlichen Kosten tatsächlich sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Fahrzeugtyp und den gefahrenen Kilometern. Mit der Kilometerzahl steigen nicht nur die Treibstoff-Ausgaben, sondern auch der Verschleiß und damit die Reparatur- und Wartungskosten.\nVerkehrsmittel\nEin ÖPNV-Jahresticket für Berlin kostet beispielsweise rund 880 Euro und eine BahnCard 50 nur 229 Euro jährlich. Das umweltfreundliche Fahrrad kommt im Jahr insgesamt auf bis zu 500 Euro Kosten. Fahrräder sind in der Haltung also durchschnittlich zehnmal günstiger als Autos und auch noch viel besser für die Gesundheit (VCD).\nDa wirken die Ticketpreise des ÖPNV plötzlich nicht mehr so teuer. Dafür muss unsere Gesellschaft mit viel Geld für die Nutzung des Autos aufkommen. Externe Kosten wie Unfall- und Klimakosten werden im Personenverkehr fast ausschließlich durch Pkw verursacht (Bieler; Sutter, Externe Kosten des Verkehrs in Deutschland, 2019, S. 209-211).\nExterne Kosten\nZu den externen Kosten im Verkehr zählen Umweltauswirkungen wie Luftverschmutzung, Lärm und der Ausstoß von Treibhausgasen. Diese Kosten werden nicht von den Verkehrsteilnehmenden, sondern der Allgemeinheit getragen. Eine Fahrt mit dem Pkw verursacht im Durchschnitt rund 6,4 Cent (Benzin) bzw. 7,5 Cent (Diesel) pro gefahrenem Kilometer an Umweltkosten (Umweltbundesamt).\nDie einen lieben sie, für die anderen sind sie ein absolutes Feindbild: SUVs (Sport Utility Vehicle). Der Boom von SUVs ist in den letzten Jahren immer stärker geworden, dabei stehen sie wegen ihrer Umweltauswirkungen durch den hohen Spritverbrauch und Reifenabrieb stark in der Kritik (Quarks).\nSUVs\nSUVs sind aufgrund ihrer Größe so beliebt, da sie häufig ein subjektives Gefühl von Sicherheit vermitteln. Allerdings nehmen sie auch sehr viel Platz im Straßenverkehr ein und sind deutlich gefährlicher für andere Verkehrsteilnehmende. Die eigene höhere Sicherheit wird auf Kosten anderer erkauft (Quarks).\nMomentan sind die Rechte im Verkehr sehr ungleich zugunsten der Autofahrer*innen verteilt. Um den Verkehr gerechter zu gestalten, müssen wir als Gesellschaft aufhören, das Auto als erstrebenswertes Statussymbol zu betrachten (Utopia). Weniger Pkw-Verkehr würde unsere Städte ruhiger, sicherer und gesünder machen. Autos fressen Platz und belasten Luft und Umwelt, dabei gibt es so viele Alternativen. Wo wir noch nicht aufs Auto verzichten können, braucht es andere Autos. Sie müssen auf jeden Fall kleiner, leichter, langsamer sein und anders angetrieben werden. Und vor allem braucht es sehr viel weniger Autos – bis 2035 weniger als halb so viele wie heute. Leider geht die einseitige Förderung des Autoverkehrs weiter. Wir können nicht auf Politik und Wirtschaft warten, sondern haben es selbst in der Hand, ob und womit wir mobil sind (Hennicke; Koska et al., Nachhaltige Mobilität für alle, 2021, S. 207f).\n","excerpt":"\u003cp\u003eVerstopfte Straßen, hohe Unterhaltskosten und schlechte Luft: Die negativen\nSeiten des Autofahrens sind unübersehbar. Dennoch ist das Auto nach wie vor das\nunangefochtene Fortbewegungsmittel unserer Gesellschaft. Seit Jahren steigt die\nAnzahl mit über 48 Mio. Pkw immer weiter an und so auch die Emissionen\n\u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"pkw-bestand\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n.\u003c/p\u003e\n\u003cdiv\n id=\"pkw-bestand\"\n class=\"relative hidden rounded-lg bg-ksgreen-lighter p-2\"\n\u003e\n \u003cbutton\n data-infotext=\"pkw-bestand\"\n class=\"absolute right-2 top-2 block rounded\"\n aria-label=\"Infobox schließen\"\n \u003e\n \u003csvg class=\"h-6 w-6\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" viewBox=\"0 0 24 24\"\u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M6 18L18 6M6 6l12 12\"\n /\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\n \u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePkw-Bestand\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/wissen/autos/","title":"Autos"},{"body":" Going Circular Going Circular dares to imagine a future where humankind not only survives, but flourishes, by rethinking global paradigms and respecting the limits of our planetary resources. Meet four groundbreaking thinkers who navigate environmental, economic, and social crises of the modern age. They each discover that the solutions for creating a circular economy and planet have already been perfected in nature itself. Was man im Leben wirklich braucht Niemals zuvor haben so viele Menschen so viel besessen. Zugestellte Wohnungen, vollgestopfte Kleiderschränke, in denen wir die Übersicht verloren haben. All das entwickelt sich zur Last und weckt Sehnsucht nach Einfachheit und Klarheit. Der Buchmarkt reagiert mit Ratgebern, die versprechen: Entrümpeln macht glücklich! Stimmt das? Die Dokumentation stellt Menschen vor, die den Kampf mit den Dingen aufgenommen haben und gelernt haben zu entscheiden, was für sie wichtig ist – und was nicht. Plastik Planet Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von der Quietscheente bis hin zum Auto. In den Weltmeeren findet man inzwischen sechs Mal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Regisseur Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der Plastikindustrie war, sucht weltweit nach Antworten und deckt unglaubliche Zusammenhänge auf. Albatross – the film In the heart of the great Pacific, a story is taking place that may change the way you see everything – ein herzerwärmender Film, den man sich unbedingt ansehen sollte! ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.startgoingcircular.com/\"\u003e\u003cstrong\u003eGoing Circular\u003c/strong\u003e\u003c/a\u003e Going Circular dares\nto imagine a future where humankind not only survives, but flourishes, by\nrethinking global paradigms and respecting the limits of our planetary\nresources. Meet four groundbreaking thinkers who navigate environmental,\neconomic, and social crises of the modern age. 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Die Dokumentation stellt Menschen vor, die den\nKampf mit den Dingen aufgenommen haben und gelernt haben zu entscheiden, was\nfür sie wichtig ist – und was nicht.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.bpb.de/mediathek/187448/plastic-planet\"\u003e\u003cstrong\u003ePlastik Planet\u003c/strong\u003e\u003c/a\u003e Wir\nsind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Trockenhaube, von\nder Quietscheente bis hin zum Auto. In den Weltmeeren findet man inzwischen\nsechs Mal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik\nnachweisbar! Regisseur Werner Boote, dessen eigener Großvater ein Pionier der\nPlastikindustrie war, sucht weltweit nach Antworten und deckt unglaubliche\nZusammenhänge auf.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.albatrossthefilm.com/\"\u003e\u003cstrong\u003eAlbatross – the film\u003c/strong\u003e\u003c/a\u003e In the heart of\nthe great Pacific, a story is taking place that may change the way you see\neverything – ein herzerwärmender Film, den man sich unbedingt ansehen sollte!\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/tipps/filme/","title":"Filme"},{"body":"","excerpt":"","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/tipps/","title":"Tipps"},{"body":"Jedes Jahr ein neues Handy, hier ein Paar neue Sneaker, da eine Playstation und dort ein Streaming-Abo. Wieso sind wir mit dem, was wir schon besitzen, nie zufrieden? Wieso wollen wir immer mehr?\nReduktion bedeutet nicht, auf alles, was dir Freude bereitet, zu verzichten. Es geht viel mehr darum, dein Bewusstsein dafür zu schärfen, was du bereits hast. Frag dich, ob du damit nicht doch gut auskommst.\nDavon profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch du. Denn wer weniger Dinge besitzt, muss weniger organisieren, aufräumen und putzen und kann den neu gewonnenen Stauraum für Sinnvolles nutzen. Außerdem fällt es uns leichter, unsere Aufmerksamkeit auf die Dinge zu lenken, die wir wirklich mögen und verwenden.\nAuch dein voller Kleiderschrank kann bald der Vergangenheit angehören: bye-bye, verstaubte Geschenke in der hintersten Ecke, auf Nimmerwiedersehen, ihr Fehlkäufe an der Kleiderstange und arrivederci, ihr alten ungenutzten Handys in der Schublade! Aber halt, die Sachen sollst du nicht wegwerfen, sondern am besten verkaufen, verschenken oder upcyceln. Gut erhaltene Kleidungsstücke kannst du spenden, alte Handys einschicken (z. B. bei HandysfuerdieUmwelt.de, beim NABU oder missio) und über das Teeservice von Tante Berta freut sich vielleicht der*die nächste Flohmarktbesucher*in.\n","excerpt":"\u003cp\u003eJedes Jahr ein neues Handy, hier ein Paar neue Sneaker, da eine Playstation und\ndort ein Streaming-Abo. Wieso sind wir mit dem, was wir schon besitzen, nie\nzufrieden? Wieso wollen wir immer mehr?\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eReduktion bedeutet nicht, auf alles, was dir Freude bereitet, zu verzichten. Es\ngeht viel mehr darum, dein Bewusstsein dafür zu schärfen, was du bereits hast.\nFrag dich, ob du damit nicht doch gut auskommst.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDavon profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch du. Denn wer weniger Dinge\nbesitzt, muss weniger organisieren, aufräumen und putzen und kann den neu\ngewonnenen Stauraum für Sinnvolles nutzen. Außerdem fällt es uns leichter,\nunsere Aufmerksamkeit auf die Dinge zu lenken, die wir wirklich mögen und\nverwenden.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/handeln/reduce-weniger-ist-mehr/","title":"Reduce – Weniger ist mehr"},{"body":"Seit Sommer 2021 gelten in Deutschland zwei neue Verordnungen, die besagen, dass Einwegbesteck und -geschirr aus Plastik, Trinkhalme, Rührstäbchen, Wattestäbchen und Luftballonstäbe aus Kunststoff EU-weit nicht mehr produziert werden dürfen. Gleiches gilt für To-go-Getränkebecher, Fast-Food-Verpackungen und Wegwerf-Essensbehälter aus Styropor. Weitere Wegwerfprodukte aus oder mit Kunststoff müssen zudem seit dem 3. Juli 2021 gekennzeichnet werden. Seitdem wird vermehrt auf Einweggeschirr und Verpackungen aus natürlichen Materialien wie etwa aus Bambus gesetzt. Aber ist das wirklich nachhaltiger?\nBambus ist ein schnell nachwachsender Rohstoff. Nach nur drei bis fünf Jahren lässt sich Bambus bereits ernten. Durch ein großflächiges Wurzelsystem stirbt beim Fällen des Bambushalms nicht die gesamte Pflanze ab, sodass ständig neue Pflanzen nachwachsen können. Hinzu kommt, dass durch das schnelle Wachstum Bambus im Vergleich zu Bäumen bis zu viermal mehr CO2 speichern kann.\nDie Pflanze ist extrem widerstandsfähig, sodass beim Anbau kaum Pestizide zum Einsatz kommen. Außerdem ist Bambus sehr hart und dicht und somit optimal für beispielsweise den Möbelbau geeignet. Des Weiteren ist Bambus leicht und flexibel und eignet sich so auch für Fahrradrahmen und Verkleidungen bei Elektrogeräten.\nAber nicht alle als Bambusprodukte verkauften Waren sind wirklich nachhaltig. Zunächst einmal muss der Rohstoff aus Asien oder Südamerika importiert werden. Auch gibt es bislang kaum Zertifizierungen , die sicherstellen, dass für die Plantagen keine Primärwälder zerstört werden.\nProblem beim Import\nDas bedeutet, dass lange Transportwege bei jedem Produkt aus Bambus anfallen.\nTipp beim Kauf von Bambusprodukten\nHier ist es sinnvoll, auf nachhaltigen Anbau zu achten und sich im Zweifelsfall beim Händler nach den Produktionsbedingungen zu erkundigen.\nDas gilt auch für die Einweg-Alternativen aus diesem natürlichen Rohstoff. Hinzu kommt, dass das scheinbar umweltfreundliche Bambusgeschirr oft nicht zu 100 % aus Naturmaterial besteht. Häufig werden künstliches Melaminharz oder andere Kunststoffe beigemischt, um das Geschirr bruchfest zu machen. Aus dem Grund sollte auch der Griff zum „Bambus-to-go-Becher“ vermieden werden, denn bei Hitzezufuhr können sich giftige Stoffe lösen und gesundheitsschädlich wirken.\nFazit: Auch Einweg-Produkte aus Bambus sind im Vergleich zu Mehrweg die schlechtere Alternative!\n","excerpt":"\u003cp\u003eSeit Sommer 2021 gelten in Deutschland zwei neue Verordnungen, die besagen, dass\nEinwegbesteck und -geschirr aus Plastik, Trinkhalme, Rührstäbchen, Wattestäbchen\nund Luftballonstäbe aus Kunststoff EU-weit nicht mehr produziert werden dürfen.\nGleiches gilt für To-go-Getränkebecher, Fast-Food-Verpackungen und\nWegwerf-Essensbehälter aus Styropor. Weitere Wegwerfprodukte aus oder mit\nKunststoff müssen zudem seit dem 3. Juli 2021 gekennzeichnet werden. Seitdem\nwird vermehrt auf Einweggeschirr und Verpackungen aus natürlichen Materialien\nwie etwa aus Bambus gesetzt. Aber ist das wirklich nachhaltiger?\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/wissen/bambus/","title":"Bambus"},{"body":" Nachhaltigkeit und Finanzen – So findet Ihr Euer faires Konto Episode 12 des Podcasts „Auf Geldreise – der Finanztip-Podcast für Frauen“. Natürlich sind die Informationen zum Kontowechsel nicht nur für Frauen relevant. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://aufgeldreise.podigee.io/13-nachhaltigkeit-und-finanzen-so-findet-ihr-euer-faires-konto\"\u003eNachhaltigkeit und Finanzen – So findet Ihr Euer faires Konto\u003c/a\u003e\nEpisode 12 des Podcasts „Auf Geldreise – der Finanztip-Podcast für Frauen“.\nNatürlich sind die Informationen zum Kontowechsel nicht nur für Frauen\nrelevant.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/finanzen/tipps/podcasts/","title":"Podcasts"},{"body":"","excerpt":"","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/finanzen/tipps/","title":"Tipps"},{"body":"Website Ethikbank\nDie EthikBank ist eine „ethisch-ökologische Direktbank“. Mit ihren Krediten finanziert sie ausschließlich „ökologisch und sozial sinnvolle Maßnahmen“. Dazu zählen zum Beispiel ökologische Bauprojekte wie Passiv- und Energiesparhäuser, erneuerbare Energien, Elektromobilität oder kulturelle Projekte. Kund*innen können an allen ca. 19.000 Geldautomaten der deutschen Genossenschaftsbanken (Volks-, Raiffeisen-, Sparda-Bank) kostenfrei Bargeld vom Online-Girokonto abheben.\nDie strengen Anlagekriterien der EthikBank umfassen eine Reihe von Positivkriterien – so müssen Unternehmen, welche die EthikBank finanziert, eine umfassende Umweltpolitik, die Einhaltung der Menschenrechte, die Förderung von Vielfalt und die Gleichberechtigung der Mitarbeiter*innen garantieren. Die EthikBank legt ihre Investitionen und Kredite bis ins Detail offen. Die Bank fördert zudem langfristig ein Ethik-, ein Frauen- und ein Umweltprojekt.\nDie Bank ist eine Zweigniederlassung der Volksbank Eisenberg.\n","excerpt":"\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.ethikbank.de/\"\u003eWebsite Ethikbank\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie EthikBank ist eine „ethisch-ökologische Direktbank“. Mit ihren Krediten\nfinanziert sie ausschließlich „ökologisch und sozial sinnvolle Maßnahmen“. 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Die Bank\nfördert zudem langfristig ein Ethik-, ein Frauen- und ein Umweltprojekt.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/finanzen/wissen/ethikbank/","title":"EthikBank"},{"body":"Biodiversität oder auch biologische Vielfalt kann verstanden werden als die Vielfalt der Arten, die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt der Ökosysteme, zu der Lebensgemeinschaften, Lebensräume wie Wälder und Meere sowie auch Landschaften gehören (Greenpeace, 2021).\nJede Art erfüllt eine bestimmte Funktion im Ökosystem. Wir Menschen sind von funktionierenden Ökosystemen abhängig, zum Beispiel für sauberes Trinkwasser, unsere Nahrung, saubere Atemluft usw. (Greenfacts, 2007).\nEs gibt natürliche Prozesse, die zu einem Massensterben und damit zu einem Verlust der Artenvielfalt führen (z. B. bei den Dinosauriern). Momentan jedoch verursacht der Mensch das 6. Massensterben (Greenfacts, 2007; Umweltinstitut München, 2021).\nDerzeit beobachten Wissenschaftler*innen einen massiven Verlust von Biodiversität, verursacht durch:\ndie Zerstörung von Lebensräumen und Ökosystemen (Rodung der Regenwälder für landwirtschaftliche Nutzung) die Ausbeutung und Übernutzung von natürlichen Ressourcen den Einsatz von Pestiziden und Fungiziden die Verschmutzung durch Abfälle den Anbau in Monokulturen den anthropogenen Klimawandel invasive, eingeschleppte Arten Viele Ursachen sind eng mit der aktuellen Art und Weise, Landwirtschaft zu betreiben, und damit mit unserer Ernährung verknüpft. Der Verlust der Artenvielfalt ist auch in Deutschland stark zu spüren. Die Zahl der Ackerpflanzen auf den Feldern in Mittel- und Norddeutschland ist seit den 1950er Jahren um ca. 75 % zurückgegangen (NABU).\nDie Biomasse der Insekten (sehr wichtig als Bestäuber) in Deutschland ist seit 1989 um ca. 75 % geschrumpft (Utopia, 2017). Der Bestand von 37 Vogelarten in der Agrarlandschaft Europas hat sich in den letzten 30 Jahren halbiert.\nHauptverursacher für diesen zu beobachtenden Trend sind die intensive Landwirtschaft mit ihren Pflanzenschutzmitteln und Monokulturen (landwirtschaftliche Flächen, auf denen ausschließlich eine einzige Nutzpflanzenart über mehrere Jahre hintereinander angebaut wird).\nInsekten sterben durch Einsatz von Pestiziden oder weil sie auf Grund von Monokulturen keinen Lebensraum und keine Nahrung mehr finden (Bundesamt für Naturschutz, 2019).\nVier Fünftel aller Wild- und Kulturpflanzen werden jedoch durch Insekten bestäubt. Der Verlust an Bestäuberarten bedroht auch unsere Ernährung massiv!\nFolgen des Verlusts der Bienen als Bestäuber\nÜber 30 % der essbaren Pflanzen werden von Bienen bestäubt (Greenpeace, 2013) Ohne Bienen wären Nutzpflanzen auf andere, ineffiziente Bestäuber angewiesen. Deswegen kann man sagen, dass es ohne sie bis zu 90 % weniger Ertrag geben würde (Umweltinstitut München, n. A.)! In Deutschland sind sowohl Nutzpflanzen als auch Wildpflanzen (insgesamt etwa 80 % der Arten) auf die Arbeit der Bienen angewiesen (Umweltfragen, 2020) Von den weltweit bekannten Wildbienenarten sind bereits mehr als die Hälfte gefährdet (WWF, 2019) Ohne Biodiversität und gesunde Ökosysteme wären die Regale in den Supermärkten leer und unsere Versorgung mit Lebensmitteln wäre gefährdet.\nFolgen für die Ernährung\nBiodiversität entscheidet also sowohl, wie viel es bei uns zu essen gibt als auch die Vielfalt. Dass wir uns ausgewogen ernähren können, genug Vitamine und Spurenelemente aufnehmen, verdanken wir den verschiedenen Obst- und Gemüsesorten.\n","excerpt":"\u003cp\u003eBiodiversität oder auch biologische Vielfalt kann verstanden werden als die\nVielfalt der Arten, die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt\nder Ökosysteme, zu der Lebensgemeinschaften, Lebensräume wie Wälder und Meere\nsowie auch Landschaften gehören\n(\u003ca href=\"https://www.greenpeace.de/biodiversitaet\"\u003eGreenpeace, 2021\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eJede Art erfüllt eine bestimmte Funktion im Ökosystem. Wir Menschen sind von\nfunktionierenden Ökosystemen abhängig, zum Beispiel für sauberes Trinkwasser,\nunsere Nahrung, saubere Atemluft usw.\n(\u003ca href=\"https://www.greenfacts.org/de/biodiversitat/#:~:text=Kontext%20-%20Biologische%20Vielfalt%2C%20oder%20Biodiversit%C3%A4t%2C%20tr%C3%A4gt%20in,den%20letzten%2050%20Jahren%20schneller%20als%20je%20zuvor\"\u003eGreenfacts, 2007\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEs gibt natürliche Prozesse, die zu einem Massensterben und damit zu einem\nVerlust der Artenvielfalt führen (z. B. bei den Dinosauriern). Momentan jedoch\nverursacht der Mensch das 6. Massensterben\n(\u003ca href=\"https://www.greenfacts.org/de/biodiversitat/#:~:text=Kontext%20-%20Biologische%20Vielfalt%2C%20oder%20Biodiversit%C3%A4t%2C%20tr%C3%A4gt%20in,den%20letzten%2050%20Jahren%20schneller%20als%20je%20zuvor\"\u003eGreenfacts, 2007\u003c/a\u003e;\n\u003ca href=\"http://www.umweltinstitut.org/fragen-und-antworten/biodiversitaet/verlust-der-biodiversitaet.html\"\u003eUmweltinstitut München, 2021\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/wissen/biodiversitaet/","title":"Biodiversität"},{"body":"Bei Bio-Lebensmitteln und Produkten wie Kakao und Kaffee schon längst Mainstream: Siegel. Doch im Tourismusbereich kennt fast niemand empfehlenswerte Siegel, nach denen man bei der Buchung der Unterkunft, Mietwagen, Pauschalreise-Angeboten usw. Ausschau halten könnte. Dabei gibt es sie. Viele. Man könnte sagen zu viele.\nStatt vieler unbekannter Siegel wäre es besser, auf nur wenige Siegel zu setzen, die von externen Stellen geprüft werden. So könnten Urlauber*innen der Siegelflut entkommen und der Bekanntheitsgrad der Siegel in der Tourismusbranche würde ansteigen. Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes kritisierte beispielsweise die Beschränkung der Zertifizierung auf nur einzelne Teile der Reise. Oft würden nur Unterkünfte zertifiziert, damit sei die Reise jedoch noch lange nicht nachhaltig (vgl. Herrmann 2016: 206). Denn nur weil das Hotel Bio-Eier serviert und Yoga-Stunden anbietet, ist damit noch lange nicht die Anreise per Flugzeug kompensiert. Sauter-Servaes betont, man müsse die ökologische Gesamtbilanz der Reise im Blick behalten und nicht auf einzelne nachhaltige Komponenten setzen.\nUnd bei all der berechtigten Kritik an Siegeln: Sie können – wenn sie denn glaubwürdig, transparent und bekannt sind – Orientierung für Interessierte bieten. Wir stellen dir nun einige Siegel vor, die all diese Kriterien erfüllen, sich also sowohl durch hohe Transparenz, einfache Lesbarkeit als auch durch eine unabhängige externe Prüfung und einen hohen Bekanntheitsgrad auszeichnen. Wir beschränken uns hier auf den geographischen Raum Europas. Willst du außerhalb Europas verreisen, empfehlen wir dir einen Siegelcheck auf diesem Portal.\nViabono Bei Viabono handelt es sich um die 2002 gegründete Initiative des Bundesumweltministeriums, der 18 Spitzenverbände, darunter der NABU, der ADAC und und das DJH, angehören. Das Siegel gibt es nur in Deutschland und es wird sowohl an Hotels, Ferienwohnungen, Tagungshäuser, Campingplätze und Jugendherbergen als auch an Restaurants, Pauschal- und Kanuanbieter, Naturparks sowie Tourismuskommunen vergeben. Um eine Zertifizierung zu erhalten, müssen Betriebe in den Bereichen Endenergie, CO2, Wasser und Restabfall 30% unter den von Expert*innen errechneten Benchmarks liegen. Zudem wird Wert auf die Verwendung regionaler und fair produzierter Lebensmittel gelegt. Die Zertifizierung ist zwei Jahre lang gültig. Bei Verstößen gegen die Kriterien werden dem Betrieb Sanktionen auferlegt. Vom Label-Portal „label-online.de“ wird es als empfehlenswert eingestuft, da ein transparenter Vergabeprozess gegeben ist und die Kriterien für die Vergabe des Siegels von unabhängigen Stellen mitentwickelt werden. Dennoch kann das Siegel nicht uneingeschränkt empfohlen werden, da die Kontrollen nur stichprobenartig durchgeführt werden und somit nicht umfassend genug sind.\nBlaue Schwalbe Das von dem Reisemagazin „Anderswo“ vergebene Siegel für Unterkünfte wird bereits seit 1989 an Hotels, Pensionen, Gasthöfe und Campingplätze in Deutschland vergeben, die sich durch ihre ökologische Grundausrichtung von anderen unterscheiden. Berücksichtigt werden dabei Unterkünfte in Deutschland, England, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Österreich, Polen und der Schweiz. Es handelt sich zwar um ein allgemein anspruchsvolles Siegel, das einzelne Nachhaltigkeitsaspekte wie regionales oder saisonales Essen bewertet, vom Siegel-Portal „label-online.de“ wird das Siegel aber nur eingeschränkt empfohlen, da kein unabhängiges Kontrollsystem existiert – Siegelgeber*innen und Prüfer*innen sind identisch. Zudem wird so indirekt Greenwashing gefördert, da sich Unterkünfte durch eine Zertifizierung hervortun können, ohne wirklich über eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie zu verfügen. Bei der Blauen Schwalbe handelt es sich demnach um ein Einsteiger*innen-Siegel, das zwar gute erste Ansätze verfolgt, aber Betriebe zum Greenwashing verführen könnte. Für Verbraucher*innen heißt das: Augen auf bei der Buchung der Unterkunft, da mit dem Blaue Schwalbe-Siegel auch nur einzelne Komponenten zertifiziert werden können, die eine Unterkunft noch lange nicht zu einer nachhaltigen machen.\nECOCAMPING Wer gerne campen geht, sollte auf die europaweit bekannte und anerkannte Management-Auszeichnung ECOCAMPING achten. Diese begleitet Campingplätze auf ihrem Weg zu mehr Umwelt- und Naturschutz. Bisher gibt es 219 Campingplätze in 6 verschiedenen Ländern, die eine Auszeichnung erhalten haben. Das Managementsystem orientiert sich an der EG-Ökoaudit-Verordnung (EMAS) und stellt den gesamten Entwicklungsprozess eines Campingplatzes in den Vordergrund. Es geht vor allem darum, Energieeffizienz zu fördern, auf Ökostrom zu setzen, Wasser sparsam zu verwenden, die Luft rein zu halten und Abfälle zu vermeiden. Auch die Bevorzugung regionaler Dienstleister und Produkte, eine sanfte Mobilität mit Bahn, Bus und Fahrrad sowie eine umweltfreundliche Gestaltung der Freizeitangebote finden Berücksichtigung. Dieses Siegel gibt Urlauber*innen Orientierung, denn Campingbetrieben mit dieser Auszeichnung liegt wirklich ernsthaft etwas an der langfristigen Veränderung in den Bereichen Umweltschutz, Sicherheit und Qualität. Das sieht man unter anderem daran, dass Interessierte einen Maßnahmenplan zu den Zielen des Leitbilds von ECOCAMPING mit mind. 10 Verbesserungsideen für die nächsten 3 Jahre erstellen müssen, um eine Auszeichnung zu erhalten.\nEuropean Charter for Sustainable Tourism in Protected Areas Bei der Charter handelt es sich um eine Auszeichnung der EUROPARC Federation für europäische Naturschutzgebiete, die sich für einen nachhaltigeren Tourismus einsetzen. Wer die Auszeichnung erhalten möchte, muss sich den Zielen der Charta verpflichten und bereit sein, gemeinsam mit den anderen Akteuren Strategien für eine zukünftige touristische Entwicklung des jeweiligen Schutzgebietes zu erarbeiten. Bisher wurden 144 Schutzgebiete in 17 verschiedenen europäischen Ländern ausgezeichnet, dazu gehören auch die Nationalparks Frankenwald, Müritz und Harz.\nÖsterreichisches Umweltzeichen für Tourismus Bei dem Österreichischen Umweltzeichen für Tourismus handelt es sich um das allererste staatliche Ökolabel im Tourismus. Es wird vom Österreichischen Bundesministerium für Land und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft an Hotels, Campingplätze, Restaurants und Reiseveranstalter vergeben, die sich „ökologisch korrekt verhalten“. Darunter verstehen die Auszeichner ein begrenztes CO2-Kontingent, den Verzicht auf Kurzstreckenflüge unter 700 km bei weniger als einer Woche Aufenthalt sowie Kreuzfahrt im Allgemeinen. Wichtig zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass dieses Siegel allein die ökologischen Aktivitäten bewertet, soziale Komponenten spielen für die Auszeichnung keine Rolle, d. h., es wird z. B. nicht darauf geachtet, ob Angestellte auch gerecht bezahlt werden. Zudem finden sich auf der Website zwar Informationen über die Kriterien und Kosten der Auszeichnung, nicht aber über die Überprüfung der Zertifizierung. So bleibt unklar, inwieweit eine unabhängige Kontrolle der Siegelkriterien in den Unterkünften stattfindet.\nIbex fairstay Das Steinbock-Label des Schweizer Tourismus Siegelbetreibers ibex fairstay lockt mit dem einprägsamen Slogan „Ferien mit Mehrwert“. Ausgezeichnet werden sowohl Hotels und Jugendherbergen als auch Ferien- und Tagungs- sowie Wellness- und Gesundheitseinrichtungen. Um das 3 Jahre lang gültige Siegel zu erhalten, müssen Betriebe sich von unabhängigen Auditoren in den Bereichen Regionalität, Soziales Engagement, Wirtschaftlichkeit, Ökologie und Servicequalität überprüfen und bewerten lassen. Im Gegensatz zum Österreichischen Umweltzeichen für Tourismus werden hier also auch soziale Komponenten mit einbezogen, d. h., eine geschlechtergerechte Entlohnung wird garantiert und auch die Lieferanten werden fair bezahlt. Ibex fairstay bewertet die Unterkünfte je nach Ausprägung der Nachhaltigkeit („Performancelevel“) mit einem bronzenen, silbernen, goldenen oder platinen Steinbock. So wird die Nachhaltigkeitsleistung messbar, überprüfbar und leicht kommunizierbar, wovon auch wir als Urlaubsreisende profitieren, da so auf einen Blick ersichtlich wird, wie gut der jeweilige Betrieb bereits performt.\n","excerpt":"\u003cp\u003eBei Bio-Lebensmitteln und Produkten wie Kakao und Kaffee schon längst\nMainstream: Siegel. Doch im Tourismusbereich kennt fast niemand empfehlenswerte\nSiegel, nach denen man bei der Buchung der Unterkunft, Mietwagen,\nPauschalreise-Angeboten usw. Ausschau halten könnte. Dabei gibt es sie. Viele.\nMan könnte sagen zu viele.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eStatt vieler unbekannter Siegel wäre es besser, auf nur wenige Siegel zu setzen,\ndie von externen Stellen geprüft werden. So könnten Urlauber*innen der\nSiegelflut entkommen und der Bekanntheitsgrad der Siegel in der Tourismusbranche\nwürde ansteigen. Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes kritisierte\nbeispielsweise die Beschränkung der Zertifizierung auf nur einzelne Teile der\nReise. Oft würden nur Unterkünfte zertifiziert, damit sei die Reise jedoch noch\nlange nicht nachhaltig (vgl. Herrmann 2016: 206). Denn nur weil das Hotel\nBio-Eier serviert und Yoga-Stunden anbietet, ist damit noch lange nicht die\nAnreise per Flugzeug kompensiert. Sauter-Servaes betont, man müsse die\nökologische Gesamtbilanz der Reise im Blick behalten und nicht auf einzelne\nnachhaltige Komponenten setzen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/wissen/siegelueberblick/","title":"Siegelüberblick"},{"body":" Gratzel (2002). Projekt Green Zero: Können wir klimaneutral leben? Mein konsequenter Weg zu einer ausgeglichenen Ökobilanz Pinzler, Wessel (2018). Vier fürs Klima: Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben. Nelles, David / Serrer, Christian (2019). Kleine Gase – Große Wirkung Der Klimawandel Rahmstorf, Stefan / Schellnhuber, Hans Joachim (2019). Der Klimawandel: Diagnose, Prognose, Therapie Reimer, Nick / Staud, Toralf (2021). Deutschland 2050: Wie der Klimawandel unser Leben verändern wird Der Jugendrat der Generationenstiftung (2019). Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen: 10 Bedingungen für die Rettung unserer Zukunft Neubauer, Luisa / Repenning, Alexander (2019). Vom Ende der Klimakrise: Eine Geschichte unserer Zukunft ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eGratzel (2002). Projekt Green Zero: Können wir klimaneutral leben? Mein\nkonsequenter Weg zu einer ausgeglichenen Ökobilanz\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003ePinzler, Wessel (2018). Vier fürs Klima: Wie unsere Familie versucht,\nCO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-neutral zu leben.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eNelles, David / Serrer, Christian (2019). Kleine Gase – Große Wirkung Der\nKlimawandel\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eRahmstorf, Stefan / Schellnhuber, Hans Joachim (2019). Der Klimawandel:\nDiagnose, Prognose, Therapie\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eReimer, Nick / Staud, Toralf (2021). Deutschland 2050: Wie der Klimawandel\nunser Leben verändern wird\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDer Jugendrat der Generationenstiftung (2019). 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Ohne weitere Spezifizierung bezieht sich der ökologische Fußabdruck im Allgemeinen auf den ökologischen Fußabdruck des Konsums (Global Footprint Network, 2019).\n","excerpt":"\u003cp\u003eDer ökologische Fußabdruck ist ein Maß dafür, wie viel biologisch produktive\nLand- und Wasserfläche ein Mensch benötigt, um alle Ressourcen, die er\nverbraucht, zu produzieren und die Abfälle, die er erzeugt, aufzunehmen. Der\nökologische Fußabdruck wird in globalen Hektar gemessen. Ohne weitere\nSpezifizierung bezieht sich der ökologische Fußabdruck im Allgemeinen auf den\nökologischen Fußabdruck des Konsums\n(\u003ca href=\"https://www.footprintnetwork.org/\"\u003eGlobal Footprint Network\u003c/a\u003e, 2019).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/co2-fussabdruck/wissen/unterschied-oekologischer-fussabdruck-und-co2-fussabdruck/","title":"Unterschied ökologischer Fußabdruck und CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Fußabdruck"},{"body":"","excerpt":"","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/konsum/tipps/","title":"Tipps"},{"body":" Angela Horn (2013): The less you own, the more you have In ihrem TedX Talk geht Angela Horn auf die Vorteile des „Downsizings“ ein und erklärt, wie das Leben mit weniger positiv beeinflusst werden kann. The Minimalists: A rich life with less stuff (2014) and The Art of Letting Go (2016) Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus, ihren 2 Millionen Leser*innen besser bekannt als „The Minimalists“, sprechen bei TEDxWhitefish über Minimalismus, den Wert von Gemeinschaft und die Entdeckung, was Menschen reich macht. Rita Wilkins (2017): Downsize Your Life: Why Less is More Als Expertin und Vordenkerin auf ihrem Gebiet ist Rita Wilkins eine gefragte Referentin und Coach für Lebensplanung. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eAngela Horn (2013):\n\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=CyKmpyYy14k\"\u003eThe less you own, the more you have\u003c/a\u003e\nIn ihrem TedX Talk geht Angela Horn auf die Vorteile des „Downsizings“ ein und\nerklärt, wie das Leben mit weniger positiv beeinflusst werden kann.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eThe Minimalists:\n\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=GgBpyNsS-jU\"\u003eA rich life with less stuff\u003c/a\u003e\n(2014) and\n\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=w7rewjFNiys\"\u003eThe Art of Letting Go\u003c/a\u003e (2016)\nJoshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus, ihren 2 Millionen Leser*innen\nbesser bekannt als „The Minimalists“, sprechen bei TEDxWhitefish über\nMinimalismus, den Wert von Gemeinschaft und die Entdeckung, was Menschen reich\nmacht.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eRita Wilkins (2017):\n\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=eoFPJk4HsgE\"\u003eDownsize Your Life: Why Less is More\u003c/a\u003e\nAls Expertin und Vordenkerin auf ihrem Gebiet ist Rita Wilkins eine gefragte\nReferentin und Coach für Lebensplanung.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/konsum/tipps/vortraege/","title":"Vorträge"},{"body":"In unserem kapitalistischen Wirtschaftssystem ist es sogar notwendig, dass Menschen ständig konsumieren, denn genau das ist Bedingung für die Aufrechterhaltung des Systems. Die Idee, die dahinter steckt, ist die des exponentiellen Wachstums von Kapital, also Gewinnmaximierung. Dazu müssen möglichst viele und große Flächen erschlossen und Rohstoffe verfügbar und nutzbar gemacht werden. Unendliches Wachstum ist auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen jedoch nicht umsetzbar (Greenpeace). Kenneth E. Bolding, ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler britischer Herkunft hat das einmal so formuliert:\n„Wer glaubt, exponentielles Wachstum könne in einer endlichen Welt unendlich weitergehen, ist entweder wahnsinnig oder Ökonom.“\nUm zu verstehen, was exponentielles Wachstum ist, kann man unzählige Beispiele heranziehen. Das wohl derzeit Bekannteste ist das des exponentiellen Wachstums der Anzahl der COVID-19-Infektionen.\nAber auch beim Verbrauch von Wasser, beim Energiebedarf und der Düngerproduktion für landwirtschaftliche Prozesse sind auf globaler Ebene exponentielle Trends zu erkennen (FutureEarth).\n","excerpt":"\u003cp\u003eIn unserem kapitalistischen Wirtschaftssystem ist es sogar notwendig, dass\nMenschen ständig konsumieren, denn genau das ist Bedingung für die\nAufrechterhaltung des Systems. Die Idee, die dahinter steckt, ist die des\nexponentiellen Wachstums von Kapital, also Gewinnmaximierung. Dazu müssen\nmöglichst viele und große Flächen erschlossen und Rohstoffe verfügbar und\nnutzbar gemacht werden. Unendliches Wachstum ist auf einem Planeten mit\nendlichen Ressourcen jedoch nicht umsetzbar\n(\u003ca href=\"https://www.greenpeace.org/international/story/26506/the-end-of-infinite-growth/\"\u003eGreenpeace\u003c/a\u003e).\nKenneth E. Bolding, ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler britischer\nHerkunft hat das einmal so formuliert:\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/konsum/wissen/unendliches-wachstum-auf-einem-endlichen-planeten/","title":"Unendliches Wachstum auf einem endlichen Planeten?"},{"body":"Bei Utopia findest du allgemeine Infos zur CO2-Kompensation.\nAuf folgenden Plattformen kannst du deine CO2-Emissionen kompensieren:\nAtmosfair Climatefair Klima-kollekte Primaklima The compensators MoorFutures ","excerpt":"\u003cp\u003eBei Utopia findest du\n\u003ca href=\"https://utopia.de/ratgeber/fliegen-co2-kompensation-ausgleich/\"\u003eallgemeine Infos zur CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Kompensation\u003c/a\u003e.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAuf folgenden Plattformen kannst du deine CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emissionen kompensieren:\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.atmosfair.de/de/\"\u003eAtmosfair\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://climatefair.de/cf/home\"\u003eClimatefair\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://klima-kollekte.de/\"\u003eKlima-kollekte\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://primaklima.com/de/\"\u003ePrimaklima\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.compensators.org/\"\u003eThe compensators\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.moorfutures.de/\"\u003eMoorFutures\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/tipps/co2-kompensieren/","title":"CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e kompensieren"},{"body":"","excerpt":"","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/tipps/","title":"Tipps"},{"body":"Das System Milch – Die Wahrheit über die Milchindustrie (2017)\nWebsite zum Film\nGrimme-Preisträger Andreas Pichler widmet sich in seinem neuen Film dem bis heute romantisch verklärten Bild der idyllischen Milchviehwirtschaft, von dem in Wahrheit nicht mehr viel übrig ist: Aus dem Geschäft mit der Milch ist eine milliardenschwere Industrie geworden, die dafür sorgt, dass der Milchkonsum weltweit konstant ansteigt. Doch um welchen Preis?\nCowspiracy (2014)\nTrailer\n„Cowspiracy“ deckt die verheerenden Auswirkungen der industriellen Viehwirtschaft auf unseren Planeten auf und bietet nachhaltige Alternativen an, mit dem Ziel, Mutter Erde vor dem Kollaps zu bewahren.\nHope for all (2016)\nTrailer\nDer Dokumentarfilm will auf die verheerenden Folgen der westlichen, vom Konsum von Fleisch- und Milchprodukten geprägten Ernährungsweise aufmerksam machen. Dabei geht es nicht nur um die Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen, sondern vor allem um die Folgen für die Umwelt und das Wohl der Tiere. Außerdem zeigt ein Blick auf globale Zusammenhänge der Nahrungsproduktion, wie der westliche Lebensstil den Hunger in der Welt fördert.\nThe end of meat – eine Welt ohne Fleisch (2017)\nTrailer\nDer Dokumentarfilm ergründet, wie eine Welt komplett ohne Fleischverzehr aussehen würde. Dabei kommen unter anderem Philosophen, Wissenschaftler, Künstler und Aktivisten zu Wort. Es geht vor allem um die Rolle von Tieren in der Gesellschaft.\nCode of Survival – Die Geschichte vom Ende der Gentechnik (2017)\nTrailer\nBei den weltweit Millionen Tonnen von Glyphosat, die zum Einsatz kommen, ist das Resultat verheerend: Giftige Böden, resistente Superunkräuter und verseuchtes Getreide sind nur einige der vielen Folgen, denn oft sind diese noch nicht absehbar. Doch drei nachhaltige Methoden beweisen, dass es auch ohne das Gift funktioniert. Projekte in Indien, Ägypten und Deutschland haben den Start in den gesunden Anbau gewagt.\nMore than honey (2012)\nTrailer\nIn den letzten Jahren sind Millionen Bienen einfach verschwunden. Über die Gründe gibt es diverse Spekulationen. Doch eines ist klar: Wenn die Bienen weiter sterben, wird sich das auch auf das menschliche Leben auswirken. Mehr als ein Drittel der Nahrungsproduktion ist abhängig von der Bestäubung durch Bienen. Die Dokumentation forscht nach den Ursachen für das Bienensterben. Im Zentrum steht das Leben der Insekten, ihre Artenvielfalt sowie ihr Wirken.\nSeaspiracy (2021)\nTrailer\nDer Dokumentarfilmer Ali Tabrizi interessiert sich leidenschaftlich für das Meer und seine Bewohner. Er macht sich auf den Weg, um den Schaden zu dokumentieren, den der Mensch den Meerestieren zufügt – und deckt dabei eine alarmierende globale Korruption auf. Danach stellt er das Konzept des nachhaltigen Fischfangs infrage und zeigt auf, wie die industrielle Fischerei zur massiven Zerstörung der Umwelt beiträgt.\nMeat me halfway (2021)\nTrailer\nDer Weg zu einer pflanzlichen Ernährung hat offensichtliche Vorteile, aber er kann auch isolierend und schwierig sein. Sollte es nicht einen Mittelweg für Menschen geben, die eine Veränderung anstreben, ohne ihr Leben völlig umzukrempeln? Brian Kateman, der Anführer der Reducetarian-Bewegung, erforscht diese Frage durch die Linse seiner eigenen persönlichen Entscheidung, den Fleischkonsum zu reduzieren. Indem er sich damit auseinandersetzt, wie man die widersprüchlichen Ratschläge sortieren kann, sucht Brian einen praktischen Weg nach vorne.\nWeitere Filme auf Filme für die Erde\n","excerpt":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDas System Milch – Die Wahrheit über die Milchindustrie (2017)\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.dassystemmilch.de/\"\u003eWebsite zum Film\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eGrimme-Preisträger Andreas Pichler widmet sich in seinem neuen Film dem bis\nheute romantisch verklärten Bild der idyllischen Milchviehwirtschaft, von dem in\nWahrheit nicht mehr viel übrig ist: Aus dem Geschäft mit der Milch ist eine\nmilliardenschwere Industrie geworden, die dafür sorgt, dass der Milchkonsum\nweltweit konstant ansteigt. 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Über 50 Autor*innen aus der Tech-Szene, Nachhaltigkeitsbewegung und Entwicklungszusammenarbeit zeigen in diesem Buch zur Konferenz, wie die Digitalisierung den sozial-ökologischen Wandel voranbringen kann. Die Beiträge beleuchten die Auswirkungen unseres Digitalkonsums im globalen Süden, den nachhaltigen Umgang mit Daten oder die Risiken und Potenziale eines digitalisierten Wirtschaftssystems.\nSteffen Lange und Tilmann Santarius (2018): Smarte grüne Welt (Oekom Verlag) / Hier geht es zum kostenlosen PDF-Download Steffen Lange und Tilman Santarius analysieren, wie sich die Digitalisierung sozial und ökologisch auswirkt – auf Energie- und Ressourcenverbräuche, Konsum, Arbeitsplätze, Ungleichheit und Wirtschaftswachstum. Und sie zeigen, wie wir die Digitalisierung anders gestalten können – damit sie die Welt auch wirklich sozialer und grüner macht. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eAnja Höfner und Vivian Frick (2018): Was Bits und Bäume verbindet (Oekom\nVerlag) / Hier geht es zum kostenlosen\n\u003ca href=\"https://www.oekom.de/buch/was-bits-und-baeume-verbindet-9783962381493\"\u003ePDF-Download\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cp\u003eDie Konferenz „Bits \u0026amp; Bäume“ bot das bis dato größte Debattenforum für\nDigitalisierung und Nachhaltigkeit. Über 50 Autor*innen aus der Tech-Szene,\nNachhaltigkeitsbewegung und Entwicklungszusammenarbeit zeigen in diesem Buch zur\nKonferenz, wie die Digitalisierung den sozial-ökologischen Wandel voranbringen\nkann. Die Beiträge beleuchten die Auswirkungen unseres Digitalkonsums im\nglobalen Süden, den nachhaltigen Umgang mit Daten oder die Risiken und\nPotenziale eines digitalisierten Wirtschaftssystems.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/digitalkonsum/tipps/buecher/","title":"Bücher"},{"body":"","excerpt":"","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/digitalkonsum/tipps/","title":"Tipps"},{"body":"","excerpt":"","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/tipps/","title":"Tipps"},{"body":" Maxine Bédat (2016): „The High Cost of Our Cheap Fashion“ Maxine Bédat, die Mitbegründerin des Modelabels Zady, spricht in ihrem TEDx-Talk über die Probleme der Fast-Fashion-Wirtschaft und welchen Preis Menschen, Umwelt und Tiere dafür zahlen müssen. Christina Dean (2014): „You are what you wear“ Dr. Christina Dean ist die Gründerin und CEO der NGO Redress und hat sich zur Aufgabe gemacht, das Nachhaltigkeitsbewusstsein in der Modeindustrie zu fördern. In ihrem TEDx-Talk „You are what you wear“ spricht sie insbesondere über unsere Wahl beim Kleidungskonsum. Wenn wir uns gegen die aktuelle Fast-Fashion-Wirtschaft und für nachhaltige Unternehmen entscheiden, können wir gemeinsam den Markt lenken und mehr Nachhaltigkeit einfordern. „The Minimalists“ (2014): „A rich life with less stuff“ Die Autoren und Filmemacher Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus, auch bekannt als „The Minimalists“, sprechen in diesem TEDx-Talk über Minimalismus und die Sehnsucht nach einem einfacheren, glücklicheren Leben. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eMaxine Bédat (2016):\n„\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=5r8V4QWwxf0\u0026amp;feature=emb_title\"\u003eThe High Cost of Our Cheap Fashion\u003c/a\u003e“\nMaxine Bédat, die Mitbegründerin des Modelabels Zady, spricht in ihrem\nTEDx-Talk über die Probleme der Fast-Fashion-Wirtschaft und welchen Preis\nMenschen, Umwelt und Tiere dafür zahlen müssen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eChristina Dean (2014):\n„\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=cduGLWhm1LM\u0026amp;feature=emb_title\"\u003eYou are what you wear\u003c/a\u003e“\nDr. Christina Dean ist die Gründerin und CEO der NGO\n\u003ca href=\"https://www.redress.com.hk/\"\u003eRedress\u003c/a\u003e und hat sich zur Aufgabe gemacht, das\nNachhaltigkeitsbewusstsein in der Modeindustrie zu fördern. In ihrem TEDx-Talk\n„You are what you wear“ spricht sie insbesondere über unsere Wahl beim\nKleidungskonsum. Wenn wir uns gegen die aktuelle Fast-Fashion-Wirtschaft und\nfür nachhaltige Unternehmen entscheiden, können wir gemeinsam den Markt lenken\nund mehr Nachhaltigkeit einfordern.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e„The Minimalists“ (2014):\n„\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?time_continue=3\u0026amp;v=GgBpyNsS-jU\"\u003eA rich life with less stuff\u003c/a\u003e“\nDie Autoren und Filmemacher Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus, auch\nbekannt als „\u003ca href=\"https://www.theminimalists.com/\"\u003eThe Minimalists\u003c/a\u003e“, sprechen in\ndiesem TEDx-Talk über Minimalismus und die Sehnsucht nach einem einfacheren,\nglücklicheren Leben.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/tipps/vortraege/","title":"Vorträge"},{"body":"Für das Glätten, die Veredelung und die Imprägnierung werden 7.000 bis 8.000 verschiedene Chemikalien und für das Färben rund 4.000 unterschiedliche Farbstoffe eingesetzt (Greenpeace-Magazin, Textilfibel 2016, S. 31). Für 1 kg Baumwolle wird ca. 1 kg Chemikalien verwendet, wovon die meisten ungefiltert in die umliegenden Gewässer abgeleitet werden (Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg). 25 % des Gewichts eines T-Shirts machen Chemikalien aus, die wir auf der Haut tragen. Diese Chemikalien stellen eine schwere gesundheitliche Gefährdung von Arbeiter*innen dar: Etwa 20.000 Menschen sterben weltweit jährlich an den Folgen einer Pestizidvergiftung beim Baumwollanbau (Umweltinstitut München e. V.).\n","excerpt":"\u003cp\u003eFür das Glätten, die Veredelung und die Imprägnierung werden 7.000 bis 8.000\nverschiedene Chemikalien und für das Färben rund 4.000 unterschiedliche\nFarbstoffe eingesetzt (Greenpeace-Magazin, Textilfibel 2016, S. 31). Für 1 kg\nBaumwolle wird ca. 1 kg Chemikalien verwendet, wovon die meisten ungefiltert in\ndie umliegenden Gewässer abgeleitet werden\n(\u003ca href=\"https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin//redaktion/m-um/intern/Dateien/Dokumente/2_Presse_und_Service/Publikationen/Umwelt/Nachhaltigkeit/Themenheft_Textil.pdf\"\u003eMinisterium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg\u003c/a\u003e).\n25 % des Gewichts eines T-Shirts machen Chemikalien aus, die wir auf der Haut\ntragen. Diese Chemikalien stellen eine schwere gesundheitliche Gefährdung von\nArbeiter*innen dar: Etwa 20.000 Menschen sterben weltweit jährlich an den\nFolgen einer Pestizidvergiftung beim Baumwollanbau\n(\u003ca href=\"http://www.umweltinstitut.org/fragen-und-antworten/bekleidung/anbau-von-baumwolle.html\"\u003eUmweltinstitut München e. V.\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/wissen/chemikalien/","title":"Chemikalien"},{"body":" Klimasofa-Teamerin der ersten Stunde Absolventin des Kurses Klimapsychologie bei der ClimateMind Academy Referentin der OpenCampus-Reihe „How to become a Changemaker“ Rechtsanwältin Vegan, minimalistisch Begeisterungsfähig, ausgeglichen und kommunikativ ","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /ueber-uns/team/carmen/carmen_hu_989fe705e4283f49.99bc31b4e5a2a387dc6f0fa9f8f602856fd6eba4032f759c8f61498b79729aed.webp 1080w,\n /ueber-uns/team/carmen/carmen_hu_c762fa8b62f888b.e9d9d138f56373655d7af492bedb0df484ff45ab604e31aaf529cf87e70d00c6.webp 960w,\n /ueber-uns/team/carmen/carmen_hu_63401007ff839e28.bf2c4c7d3a361108a33df98e23c70050ee334ca8db8360a74842c184c797b8d5.webp 640w,\n /ueber-uns/team/carmen/carmen_hu_628c05522b394ec5.b76983ad572e020978f39b62c97f1333918b77da56c6e3381027b9cae663d17f.webp 480w,\n /ueber-uns/team/carmen/carmen_hu_8a1a6269e392e4ec.aa02b9e6fa2cfccb0ae75efcec2ff7b36a92918bce1e7e7d0860bae03e4e5a9a.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(min-width: 780px) 698px, calc(95.22vw - 26px)\"\n src=\"/ueber-uns/team/carmen/carmen_hu_989fe705e4283f49.99bc31b4e5a2a387dc6f0fa9f8f602856fd6eba4032f759c8f61498b79729aed.webp\"\n width=\"1080\"\n height=\"810\"\n alt=\"Foto von Carmen\"\n /\u003e\n\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eKlimasofa-Teamerin der ersten Stunde\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eAbsolventin des Kurses Klimapsychologie bei der\n\u003ca href=\"https://climatemind.de/\"\u003eClimateMind Academy\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eReferentin der OpenCampus-Reihe „How to become a Changemaker“\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eRechtsanwältin\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eVegan, minimalistisch\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eBegeisterungsfähig, ausgeglichen und kommunikativ\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/ueber-uns/team/carmen/","title":"Carmen"},{"body":"Das Klimasofa in den Medien 20.09.2021 – taz taz-Artikel\nIm Hinblick auf die Hamburger Klimawoche erscheint ein Interview mit Silke, der Initiatorin des Klimasofas über das Projekt. Das Klimasofa war während der Hamburger Klimawoche 2021 – wie im Vorjahr – mit acht Webinaren stark vertreten.\nSommer 2021 – Der klimafreundliche Hamburg-Guide Der klimafreundliche Hamburg-Guide\nDas Klimasofa wird in der Ausgabe 2021 des klimafreundlichen Hamburg-Guides erwähnt. Die handliche Broschüre kann kostenlos in den Kundenzentren der Hamburger Bezirksämter und den Bücherhallen abgeholt werden. Außerdem liegt sie im Foyer der Umweltbehörde in Hamburg-Wilhelmsburg aus.\nAlternativ kann der klimafreundliche Hamburg-Guide als PDF-Datei heruntergeladen werden.\nSommer 2021 – #moinzukunft Website #moinzukunft\nDas Projekt wird auf der Website #moinzukunft vorgestellt. #moinzukunft ist eine Hamburger Plattform für mehr Klimaschutz im Alltag.\nSommer 2021 – LOOP LOOP Ausgabe #03\nDas Magazin „LOOP“ der Stadtreinigung Hamburg widmet dem Klimasofa eine ganze Seite in ihrem jährlich erscheinenden Heft.\nApril 2021 – National Geographic Ausgabe 04/2021\nDie Zeitschrift National Geographic berichtet über das Projekt in ihrer Aprilausgabe.\n24.04.2020 – Hinz und Kunzt Willkommen auf dem Klimasofa\nJochen Harberg berichtet in der Rubrik „Stadtgespräch“ von Hinz\u0026amp;Kunzt über einen Klimasofa-Abend, den er, kurz bevor das Coronavirus Deutschland erreichte, selbst besucht hat. Hans Schäfers, Professor für intelligente Energiesysteme und Energieeffizienz an der HAW Hamburg und Mitglied der „Scientists for Future“, berichtete in seinem faktenstarken Vortrag über den Klimawandel, bevor die Gäste des Klimasofa-Abends in Eppendorf sich auf unterschiedliche Praxisstationen verteilten.\n16.03.2020 – NDR Info Radio-Reportage – das Klimasofa (MP3)\nIn dieser NDR Info Radio-Reportage berichtet die Journalistin Lea Eichhorn über die Eindrücke der Gäste eines erfolgreichen Klimasofa-Abends, über das Konzept hinter dem Klimasofa und wie die Idee entstanden ist.\n01.03.2020 – Blankeneser Klönschnack Klimaschutz kann auf dem Sofa starten\nIn der Märzausgabe des Lokalmagazins „Blankeneser Klönschnack“ wird in der Rubrik „Grüne Seite“ über die Idee des Klimasofas und das Konzept dahinter gesprochen.\n20.01.2020 – Hamburger Abendblatt Auf dem „Klimasofa“ etwas für den Umweltschutz tun\nIn diesem Beitrag spricht Friederike Ulrich mit Silke, der Gründerin des Klimasofas.\n20.01.2020 – NDR2 Das Klimasofa (MP3)\nIn diesem NDR2-Beitrag von Anna Rüter wird über unseren ersten Klimasofa-Abend am 16.01.2020 berichtet. Zu der Premiere auf dem Sofa bei Paul Herrmann in der Schanze war HAW-Professor Dr. Rainer Schoenen zu Gast und sprach in seinem Vortrag über nachhaltige Digitalisierung, bevor die Gäste sich in interaktiven Workshops zu diesem und weiteren nachhaltigen und klimaschutzrelevanten Themen austauschten.\n","excerpt":"\u003ch2 id=\"das-klimasofa-in-den-medien\"\u003eDas Klimasofa in den Medien\u003c/h2\u003e\n\u003ch3 id=\"20092021-taz\"\u003e20.09.2021 – taz\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://taz.de/Das-Gefuehl-du-kannst-etwas-tun/!5797678/\"\u003etaz-Artikel\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Hinblick auf die Hamburger Klimawoche erscheint ein Interview mit Silke, der\nInitiatorin des Klimasofas über das Projekt. Das Klimasofa war während der\nHamburger Klimawoche 2021 – wie im Vorjahr – mit acht Webinaren stark vertreten.\u003c/p\u003e\n\u003ch3 id=\"sommer-2021-der-klimafreundliche-hamburg-guide\"\u003eSommer 2021 – Der klimafreundliche Hamburg-Guide\u003c/h3\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.moinzukunft.hamburg/alltags-tipps/freizeit-nachhaltig-gestalten/der-klimafreundliche-hamburg-guide-14242\"\u003eDer klimafreundliche Hamburg-Guide\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Klimasofa wird in der Ausgabe 2021 des klimafreundlichen Hamburg-Guides\nerwähnt. Die handliche Broschüre kann kostenlos in den Kundenzentren der\nHamburger Bezirksämter und den Bücherhallen abgeholt werden. Außerdem liegt sie\nim Foyer der Umweltbehörde in Hamburg-Wilhelmsburg aus.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/ueber-uns/presse/","title":"Presse"},{"body":" Schnapp dir einen Saisonkalender und kaufe die nächsten 2 Wochen ausschließlich Obst und Gemüse ein, das gerade Saison hat. Kauf doch mal auf dem Markt ein statt im Supermarkt und unterstütze lokale Bauernhöfe aus deiner Region. Sollte es bei dir keinen Markt in der Nähe geben, kannst du im Internet nach Gemüse-und-Obst-Kisten Ausschau halten (z. B. etepetete oder biokiste). ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eSchnapp dir einen\n\u003ca href=\"https://www.regional-saisonal.de/saisonkalender\"\u003eSaisonkalender\u003c/a\u003e und kaufe\ndie nächsten 2 Wochen ausschließlich Obst und Gemüse ein, das gerade Saison\nhat.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eKauf doch mal auf dem Markt ein statt im Supermarkt und unterstütze lokale\nBauernhöfe aus deiner Region. Sollte es bei dir keinen Markt in der Nähe\ngeben, kannst du im Internet nach Gemüse-und-Obst-Kisten Ausschau halten (z.\nB. \u003ca href=\"https://etepetete-bio.de/\"\u003eetepetete\u003c/a\u003e oder\n\u003ca href=\"https://www.biokiste-hamburg.de/\"\u003ebiokiste\u003c/a\u003e).\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/handeln/regional-und-saisonal/","title":"Regional und saisonal"},{"body":"Die Digitalisierung birgt durch den hohen Stromverbrauch, der durch den weltweiten Datenverkehr verursacht wird, ein nicht unbeträchtliches Risiko im Kampf gegen den Klimawandel. Oft wird der eigene Ressourcenverbrauch unterschätzt. Doch wäre das Internet ein Land, hätte es den weltweit drittgrößten Stromverbrauch (Höfner; Frick, Was Bits und Bäume verbindet 2019, S. 26).\nNach Schätzungen der französischen NGO „The Shift Project“ verursacht der Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik weltweit doppelt so viele Treibhausgasemissionen wie die zivile Luftfahrt (Der Tagesspiegel). Video-on-Demand-Services wie Netflix und Amazon Prime machen einen besonders großen Teil davon aus: Über 100 Millionen Tonnen CO2 – also so viel wie ganz Griechenland im Jahr 2017 ausgestoßen hat – werden durch Video-Streaming verursacht (Utopia).\nWir nutzen unser Smartphone durchschnittlich etwa 3,7 Stunden pro Tag (FAZ) und nach durchschnittlich 18-24 Monaten muss ein neues her (Basic Thinking). Das ist alles andere als nachhaltig.\nBesonders der sog. „Rebound-Effekt“ trägt dazu bei, dass Effizienzgewinne neuer Technologien nicht – wie oft erhofft – zu einem geringeren Ressourcenverbrauch führen, sondern zu einem erhöhten (bpb). Pkws verbrauchen zwar immer weniger Treibstoff, aber mit dem effizienteren Verbrauch steigt auch die Anzahl der SUVs und anderen großen Autos. Entscheidet man sich dennoch für ein Auto mit geringem Treibstoffverbrauch, wird dies meist auch für kurze Strecken verwendet, die man sonst mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt hätte (Umweltbundesamt).\n","excerpt":"\u003cp\u003eDie Digitalisierung birgt durch den hohen Stromverbrauch, der durch den\nweltweiten Datenverkehr verursacht wird, ein nicht unbeträchtliches Risiko im\nKampf gegen den Klimawandel. Oft wird der eigene Ressourcenverbrauch\nunterschätzt. Doch wäre das Internet ein Land, hätte es den weltweit\ndrittgrößten Stromverbrauch (Höfner; Frick, Was Bits und Bäume verbindet 2019,\nS. 26).\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eNach Schätzungen der französischen NGO „The Shift Project“ verursacht der\nBereich der Informations- und Kommunikationstechnik weltweit doppelt so viele\nTreibhausgasemissionen wie die zivile Luftfahrt\n(\u003ca href=\"https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/stromfresser-internet-was-unser-digitalkonsum-an-energie-kostet/25182828.html\"\u003eDer Tagesspiegel\u003c/a\u003e).\nVideo-on-Demand-Services wie Netflix und Amazon Prime machen einen besonders\ngroßen Teil davon aus: Über 100 Millionen Tonnen CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e – also so viel wie\nganz Griechenland im Jahr 2017 ausgestoßen hat – werden durch Video-Streaming\nverursacht\n(\u003ca href=\"https://utopia.de/ratgeber/streaming-dienste-klima-netflix-co2/\"\u003eUtopia\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/digitalkonsum/","title":"Digitalkonsum"},{"body":"Obwohl der Elektroschrottanteil pro Kopf 2019 in Europa, Ozeanien und den USA am höchsten lag (DW, BR), landet unser „Wohlstandsschrott“ weit weg, z. B. in Ghana (Planet Wissen). Die in den Altgeräten enthaltenen Metalle sind begehrt und werden in Entwicklungsländern unter gefährlichen Bedingungen von den Plastikverkleidungen getrennt. Dabei treten krebserregende Gifte wie Blei, Cadmium und Quecksilber aus, die tagtäglich von Menschen eingeatmet werden. Nach Schätzungen der International Labour Organization (ILO) arbeiten weltweit etwa 15-20 Millionen Menschen unter diesen gefährlichen Bedingungen in der Abfallwirtschaft, darunter viele Kinder (ILO 2016, WHO 2021).\nStatt Recycling und einen bewussten Konsum zu fördern, setzen viele Unternehmen noch immer auf Obsoleszenz, d. h. geplanten Verschleiß. Doch seit Januar 2021 müssen zumindest in Frankreich eine Reihe von Elektronikprodukten mit Informationen über ihre Reparierbarkeit gekennzeichnet werden (Innovationorigins).\nFür die Idee eines Gesetzes für ein Recht auf Reparierbarkeit steht die Website iFixit mit zahlreichen Informationen zur Reparatur von verschiedenen Elektrogeräten. Alte Handys können zu Sammelstellen vom NABU oder „Handys für die Umwelt“ gebracht werden. Mit dem Erlös werden dann Umweltprojekte unterstützt, die z. B. das Bienensterben verhindern sollen (NABU).\n","excerpt":"\u003cp\u003eObwohl der Elektroschrottanteil pro Kopf 2019 in Europa, Ozeanien und den USA am\nhöchsten lag (\u003ca href=\"https://www.dw.com/de/elektrom%C3%BCll-recyceln/a-54000832\"\u003eDW\u003c/a\u003e,\n\u003ca href=\"https://www.br.de/nachrichten/wissen/globaler-e-waste-monitor-2020-viel-mehr-elektroschrott-weltweit\"\u003eBR\u003c/a\u003e),\nlandet unser „Wohlstandsschrott“ weit weg, z. B. in Ghana\n(\u003ca href=\"https://www.planet-wissen.de/kultur/afrika/ghana/pwiegiftigerelektromuell100.html\"\u003ePlanet Wissen\u003c/a\u003e).\nDie in den Altgeräten enthaltenen Metalle sind begehrt und werden in\nEntwicklungsländern unter gefährlichen Bedingungen von den Plastikverkleidungen\ngetrennt. Dabei treten krebserregende Gifte wie Blei, Cadmium und Quecksilber\naus, die tagtäglich von Menschen eingeatmet werden. Nach Schätzungen der\nInternational Labour Organization (ILO) arbeiten weltweit etwa 15-20 Millionen\nMenschen unter diesen gefährlichen Bedingungen in der Abfallwirtschaft, darunter\nviele Kinder\n(\u003ca href=\"https://www.ilo.org/ipec/Regionsandcountries/Africa/WCMS_618949/lang--en/index.htm\"\u003eILO 2016\u003c/a\u003e,\n\u003ca href=\"https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/341718/9789240023901-eng.pdf\"\u003eWHO 2021\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/digitalkonsum/wissen/muell/","title":"Müll"},{"body":" In Deutschland gibt es keine einheitlichen Ver­öffent­lichungs­pflich­ten für zivil­gesell­schaft­liche Organi­sa­tionen. Wir möchten, dass unsere Unterstützer*innen jederzeit nachvollziehen können, welche Ziele wir verfolgen, wer bei uns Ent­schei­dungs­träger*innen sind, woher unsere finan­ziellen Mittel kommen und wie wir diese verwenden.\nDurch die folgenden zehn Informationen erfüllen wir die Anforderungen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ) von Transparency Deutschland.\nName, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr\nName, Sitz, Anschrift Gründungsjahr 2019 Ansprechpartner: Dr. Tobias Quathamer – info@klimasofa.org Der Verein hat bis November 2022 den Namen „Fairbunden e. V.“ geführt und wurde dann in „Klimasofa e. V.“ umbenannt. Vollständige Satzung sowie Angaben zu den Zielen unserer Organisation\nSatzung Unser Leitbild Angaben zur Steuerbegünstigung\nUnsere Arbeit ist wegen Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes sowie der Bildung nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamts Hamburg-Nord (Steuernummer 17/430/00192) vom 16.10.2024 (Veranlagungszeitraum 2021 bis 2023) nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.\nName und Funktion wesentlicher Entscheidungsträger\nVorsitzende: Silke Quathamer 1. Stellvertreterin: Carmen Schreib 2. Stellvertreter: Dr. Tobias Quathamer Tätigkeitsbericht\nTätigkeitsbericht 2025 Personalstruktur\nDer Verein beschäftigt kein Personal. Alle anfallenden Tätigkeiten werden ehrenamtlich erbracht. Derzeit besteht unser Team aus 5 Personen.\nAngaben zur Mittelherkunft\nEinnahmenüberschussrechnung 2025 Angaben zur Mittelverwendung\nEinnahmenüberschussrechnung 2025 Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten\nKeine\nNamen von Personen, deren jährliche Zuwendung mehr als 10 % unserer gesamten Jahreseinnahmen ausmachen\nIm Jahr 2025 hat der Verein folgende Zuwendungen erhalten:\nEUR 30 – Spende Privatperson EUR 20 – Spende Privatperson ","excerpt":"\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.transparente-zivilgesellschaft.de/\"\u003e\u003cimg\n class=\"w-full my-4\"\n srcset=\"\n /ueber-uns/transparenz/Transparente_Zivilgesellschaft_hu_c737a7a79b1fdce7.d02f72af269292c0e5500a2941a080865f1c32e330b80f2b567d3796ac9daf8b.webp 735w,\n /ueber-uns/transparenz/Transparente_Zivilgesellschaft_hu_510116d84de0bc1a.a942f7683882d5315f1e72613f2831630c6794a1889f95362779e181acd928ad.webp 640w,\n /ueber-uns/transparenz/Transparente_Zivilgesellschaft_hu_2d42ffbd3fd4e459.6b33ad6336c6a3fd5fb379e4900f06242df703e073d6be0080679d9c27eee215.webp 480w,\n /ueber-uns/transparenz/Transparente_Zivilgesellschaft_hu_f3d82348eee3aef6.fd5f17f94e148c4765b4b95bcf0d305c8b2b71c675143fd4d939672907e5bdf8.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 735px) 100vw, 735px\"\n src=\"/ueber-uns/transparenz/Transparente_Zivilgesellschaft_hu_c737a7a79b1fdce7.d02f72af269292c0e5500a2941a080865f1c32e330b80f2b567d3796ac9daf8b.webp\"\n width=\"735\"\n height=\"200\"\n alt=\"Initiative Transparente Zivilgesellschaft\"\n /\u003e\n\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIn Deutschland gibt es keine einheitlichen Ver­öffent­lichungs­pflich­ten für\nzivil­gesell­schaft­liche Organi­sa­tionen. Wir möchten, dass unsere\nUnterstützer*innen jederzeit nachvollziehen können, welche Ziele wir verfolgen,\nwer bei uns Ent­schei­dungs­träger*innen sind, woher unsere finan­ziellen\nMittel kommen und wie wir diese verwenden.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDurch die folgenden zehn Informationen erfüllen wir die Anforderungen der\n\u003ca href=\"https://www.transparente-zivilgesellschaft.de/\"\u003eInitiative Transparente Zivilgesellschaft (ITZ)\u003c/a\u003e\nvon Transparency Deutschland.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/ueber-uns/transparenz/","title":"Transparenz"},{"body":" YouTube Kanal des Wuppertaler Instituts zur Mobilität Why We Cycle (2017)/Trailer Bei Gesprächen mit gewöhnlichen Radfahrer*innen und Expert*innen werden einige offensichtliche, aber noch viel mehr verborgene Auswirkungen des Radfahrens auf Menschen, die Gesellschaft und die Organisation der Städte aufgedeckt. Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen (2016)/Trailer Ein Film von Aktivist Cyril Dion und Schauspielerin Mélanie Laurent über die Lösungen, die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Sie sprechen mit Expert*innen und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Ab in die Zukunft – Die Welt von Morgen (2016)/ Trailer In den knapp einstündigen Serien-Episoden wirst du durch die Welt von morgen geführt, indem die Regisseure und Regisseurinnen neue Technologien vorstellen, die das menschliche Leben in rasantem Tempo verändern. Bikes vs Cars (2015)/Trailer Bikes vs Cars zeigt eine globale Krise, über die wir uns längst bewusst sind und über die wir sprechen sollten: ganze Städte, die von Autos vereinnahmt und verschlungen werden. In diesem Film kommen Aktivist*innen und Denker*innen zu Wort, die für eine Verbesserung insbesondere in den Städten kämpfen. Verkehrswende: Vorfahrt fürs Fahrrad? (2021)/Film Wem gehört die Straße? Wie soll der Verkehr in Städten, Gemeinden und Dörfern organisiert werden? NDR Reporter Güven Purtul geht dieser Frage nach und zeigt auch Beispiele aus dem Ausland. Auf der Couch – Mobilität ohne Autos (2021)/Film In der Folge „Auf der Couch“ diskutieren die beiden Gäste Lutz Leif Linden und Katja Diehl mit dem Psychologen Dr. Leon Windscheid über Mobilität ohne Auto. Planet e. – Mythos Elektroauto (2021)/Film Aus für Verbrenner, freie Fahrt für Elektroautos. Die Politik ist sich selten so einig. Im Netz ernten Kritiker*innen Shitstorms. Doch ein Blick auf die Fakten bringt Ernüchterung. Planet e. – Auto adé! (2019)/Film Blechlawinen wälzen sich durch die Städte. Schadstoffe und Lärm machen krank. Treibhausgase heizen das Klima an. Müssen unsere Autos raus aus der Stadt? E-Mobilität – Mit Vollgas in die Verkehrswende? (2021)/Film Elektroautos gelten als die Antwort auf viele Umweltprobleme. Aber ganz so einfach ist es nicht. Wie wollen wir uns in Zukunft überhaupt durch die Stadt bewegen? Wie umweltfreundlich sind Elektroautos? Und welche Rolle spielt Wasserstoff bei der Mobilität von morgen? ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/playlist?list=PLawIPjQv6gfxVtMsz4k85w_ngxxCjrGsi\"\u003eYouTube Kanal\u003c/a\u003e\ndes Wuppertaler Instituts zur Mobilität\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eWhy We Cycle (2017)/\u003ca href=\"https://whywecycle.eu/#trailer\"\u003eTrailer\u003c/a\u003e Bei Gesprächen\nmit gewöhnlichen Radfahrer*innen und Expert*innen werden einige\noffensichtliche, aber noch viel mehr verborgene Auswirkungen des Radfahrens\nauf Menschen, die Gesellschaft und die Organisation der Städte aufgedeckt.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eTomorrow – Die Welt ist voller Lösungen\n(2016)/\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=4rPGVPC6KYQ\"\u003eTrailer\u003c/a\u003e Ein Film von\nAktivist Cyril Dion und Schauspielerin Mélanie Laurent über die Lösungen, die\nwir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Sie sprechen\nmit Expert*innen und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die\nalternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eAb in die Zukunft – Die Welt von Morgen (2016)/\n\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=lGqH02XAVxE\"\u003eTrailer\u003c/a\u003e In den knapp\neinstündigen Serien-Episoden wirst du durch die Welt von morgen geführt, indem\ndie Regisseure und Regisseurinnen neue Technologien vorstellen, die das\nmenschliche Leben in rasantem Tempo verändern.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eBikes vs Cars (2015)/\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=oSuGh0PIOMo\"\u003eTrailer\u003c/a\u003e\nBikes vs Cars zeigt eine globale Krise, über die wir uns längst bewusst sind\nund über die wir sprechen sollten: ganze Städte, die von Autos vereinnahmt und\nverschlungen werden. In diesem Film kommen Aktivist*innen und Denker*innen\nzu Wort, die für eine Verbesserung insbesondere in den Städten kämpfen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eVerkehrswende: Vorfahrt fürs Fahrrad?\n(2021)/\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=cm9stDDpz7Q\"\u003eFilm\u003c/a\u003e Wem gehört die\nStraße? Wie soll der Verkehr in Städten, Gemeinden und Dörfern organisiert\nwerden? NDR Reporter Güven Purtul geht dieser Frage nach und zeigt auch\nBeispiele aus dem Ausland.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eAuf der Couch – Mobilität ohne Autos\n(2021)/\u003ca href=\"https://www.zdf.de/politik/auf-der-couch/aufdercouchmobilitaet-100.html\"\u003eFilm\u003c/a\u003e\nIn der Folge „Auf der Couch“ diskutieren die beiden Gäste Lutz Leif Linden und\nKatja Diehl mit dem Psychologen Dr. Leon Windscheid über Mobilität ohne Auto.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003ePlanet e. – Mythos Elektroauto\n(2021)/\u003ca href=\"https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-mythos-elektroauto-100.html\"\u003eFilm\u003c/a\u003e\nAus für Verbrenner, freie Fahrt für Elektroautos. Die Politik ist sich selten\nso einig. Im Netz ernten Kritiker*innen Shitstorms. Doch ein Blick auf die\nFakten bringt Ernüchterung.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003ePlanet e. – Auto adé!\n(2019)/\u003ca href=\"https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-auto-ad-100.html\"\u003eFilm\u003c/a\u003e\nBlechlawinen wälzen sich durch die Städte. Schadstoffe und Lärm machen krank.\nTreibhausgase heizen das Klima an. Müssen unsere Autos raus aus der Stadt?\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eE-Mobilität – Mit Vollgas in die Verkehrswende?\n(2021)/\u003ca href=\"https://www.ardmediathek.de/video/planet-wissen/e-mobilitaet-mit-vollgas-in-die-verkehrswende/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTkxNDBmZjEwLWJhOTUtNDBlNy1iMTdhLWUwMTMwMWU3OGM3Nw/\"\u003eFilm\u003c/a\u003e\nElektroautos gelten als die Antwort auf viele Umweltprobleme. Aber ganz so\neinfach ist es nicht. Wie wollen wir uns in Zukunft überhaupt durch die Stadt\nbewegen? Wie umweltfreundlich sind Elektroautos? Und welche Rolle spielt\nWasserstoff bei der Mobilität von morgen?\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/tipps/filme-und-dokumentationen/","title":"Filme und Dokumentationen"},{"body":"Sie sind die Hoffnung aller, die auch in Zukunft nicht auf das Auto verzichten wollen oder können: Elektroautos. Dabei handelt es sich entweder um rein batterie-elektrische Modelle (BEV) oder um Plug-In-Hybride (PHEV). BEV-Modelle sind reine Elektrofahrzeuge, die ausschließlich mit einem Elektromotor ausgestattet sind. Sie erhalten ihre Energie aus einer Batterie im Fahrzeug, die ihrerseits über das Stromnetz aufgeladen wird (ADAC). Da die elektrische Energie direkt ohne Umwandlung genutzt wird, gelten Elektroautos als sehr effizient (Utopia).\nEffiziente Elektroautos\nBatterieelektrische Pkw haben trotz Stromverlusten bei der Ladung noch einen ⁠Gesamtwirkungsgrad⁠ von 62 % (Umweltbundesamt). Damit ist der Elektromotor etwa dreimal effizienter als ein Verbrennermotor (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz).\nIm Oktober 2021 waren rund 516.000 BEV auf deutschen Straßen unterwegs. (Kraftfahrt-Bundesamt). Zudem wurden Ende des Jahres 2021 in Deutschland erstmals mehr E-Autos zugelassen als Benziner (Spiegel).\nElektroautos werden häufig als „emissionsfrei“ bezeichnet, weil sie keine direkten Emissionen erzeugen. Trotzdem gilt: Kein Auto ist klimaneutral! Bei der Herstellung kommt es wegen der Batterie zu einem wesentlich höheren CO2-Ausstoß als bei konventionellen Autos. Genauso muss der Strom für die Fahrzeuge erst mal erzeugt werden. Diese CO2-Nachteile gleichen sich allerdings ab einer Fahrleistungen von 50.000 bis 100.000 Kilometern wieder aus (ADAC). Dafür ist eines entscheidend: Je größer der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien, desto geringer fallen die Gesamtemissionen aus. Darüber hinaus kann sich durch E-Autos auch der Straßenverkehrslärm deutlich reduzieren (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung).\nStraßenverkehrslärm\nLärm entsteht bei Fahrzeugen auf unterschiedliche Weise: Bei Elektrofahrzeugen entfällt die Abgasanlage und der Motor ist deutlich leiser. Wahrnehmbar ist eine Lärmreduzierung aber erst, wenn genügend Fahrzeuge geräuscharm fahren (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung).\nPraktisch an der Elektromobilität ist gewiss das Aufstellen von Ladestationen vor dem eigenen Haus. So kann das Elektroauto über Nacht geladen werden. Dabei dauert das Laden zwar länger, allerdings stehen private Fahrzeuge nachts durchschnittlich mehr als zehn Stunden still. Diese Zeit reicht aus, um die meisten elektrischen Fahrzeuge vollständig zu laden. Für das Laden zwischendurch gibt es Schnellladestationen (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung).\nSchnellladestationen\nDiese werden vorwiegend für Langstrecken an zentralen, verkehrsgünstigen Punkten in Städten oder entlang von Autobahnen genutzt. Der Strom ist dort in der Regel teurer als bei privaten Stationen mit geringerer Ladeleistung. Zudem kann sich durch zu häufiges Laden mit hohen Leistungen die Batterielebensdauer reduzieren (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung).\nReicht denn der Strom, wenn bald Millionen Elektroautos durch die Straßen rollen? In den letzten Jahren hatte Deutschland insgesamt gesehen immer einen Stromüberschuss ins Ausland exportiert. Natürlich muss für immer mehr E-Autos auch deutlich mehr Strom produziert werden. Andererseits erhöht sich die Anzahl der Elektroautos nur langsam, sodass auch die Stromproduktion über die Jahre gesteigert werden könnte. Es müssen auch nicht alle E-Autos gleichzeitig geladen werden. Für die Umwelt ist vor allem entscheidend, dass der genutzte Strom aus rein erneuerbaren Energien besteht (SWR3). Problematisch wird hingegen auch in naher Zukunft die Förderung von Rohstoffen sein, weil diese häufig mit Umwelt- und sozialen Problemen verbunden ist (siehe Kapitel Ökobilanz).\nGleichzeitig haben viele Menschen Angst, mit einem Elektroauto nicht weit zu kommen. Jedoch können fast alle neuen E-Fahrzeuge inzwischen eine Reichweite von mehr als 200 km aufweisen, manche mehr als 500 km. Allerdings brauchen wir solch lange Strecken meist gar nicht. 90 % der privaten Pkw in Deutschland legen täglich weniger als 80 km zurück. Im Alltag können die meisten Fahrten problemlos mit Elektroautos bewältigt werden, selbst ohne Lademöglichkeit zwischendurch (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung).\nReichweite\nDie Nutzung verbrauchsintensiver Zusätze wie Heizung oder Klimaanlage, aber auch kalte Außentemperaturen und eine ungünstige Fahrweise können die Reichweite spürbar senken (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung).\nSehr viele Elektroautos sind auf Dauer schon jetzt günstiger als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, da sich viele Kosten einsparen lassen.\nKosten\nBei Autos mit konventionellen Motoren machen Wartung und Verschleiß einen großen Teil der Kosten aus. E-Autos hingegen haben geringere Wartungs- und Betriebskosten. Beispielsweise können keine Schäden an den verschleißanfälligen Bauteilen wie Kupplung, Getriebe und Auspuff auftreten. Auch der Ölwechsel entfällt (Utopia).\nBeispielsweise sind die Wartungskosten bei E-Autos um etwa ein Drittel geringer. Zudem ist der genutzte Strom meistens günstiger als Sprit und die Nutzer*innen wären nicht von den Fördermengen einzelner autokratischer Staaten abhängig. Der Umweltbonus sorgt dafür, dass E-Autos insgesamt günstig sind. Trotz des hohen Anschaffungspreises ergibt sich daher auf fünf Jahre oftmals eine Ersparnis von bis zu 20 Cent pro Kilometer (Utopia).\nSo manche Halbwahrheit kursiert rund ums Elektroauto: So gab es Berichte, dass E-Autos wegen der Batterie leichter in Brand geraten würden als Verbrenner-Pkw. Doch ein E-Auto ist nicht gefährlicher als ein Auto mit gefülltem Tank. Ebenso stellt das Parken in einer Tiefgarage kein Problem dar (Elektro-Mobilität NRW).\nElektroautos haben echtes Potenzial als Teil eines nachhaltigen Mobilitätskonzepts, denn sie könnten dort zum Einsatz kommen, wo nur schwer auf das Auto verzichtet werden kann und klimafreundlichere Verkehrsmittel keine Alternative darstellen. Finanzielle Anreize für E-Autos hingegen müssen sinnvoll gesetzt werden, sodass die Nutzer*innen nicht mehr Strecken mit dem Auto zurücklegen als bisher. Zudem darf der momentane Trend zu großen und schweren SUV nicht anhalten, sonst verpuffen alle Vorteile des Elektroantriebs (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung). Zur Reduzierung der Emissionen im Verkehr ist es keine Lösung, jedes Verbrenner-Auto einfach durch ein E-Auto zu ersetzen. Viele Probleme wie der Flächenverbrauch werden auch mit E-Autos nicht gelöst (Utopia). Es geht nicht nur um die Antriebstechnik, sondern wir müssen unser Bewusstsein für nachhaltiges Verkehrsverhalten schärfen. Züge für längere Strecken und ÖPNV, Fahrräder und unsere guten alten Füße tragen uns deutlich umweltfreundlicher durch unseren Alltag als ein Elektroauto.\n","excerpt":"\u003cp\u003eSie sind die Hoffnung aller, die auch in Zukunft nicht auf das Auto verzichten\nwollen oder können: Elektroautos. Dabei handelt es sich entweder um rein\nbatterie-elektrische Modelle (BEV) oder um Plug-In-Hybride (PHEV). BEV-Modelle\nsind reine Elektrofahrzeuge, die ausschließlich mit einem Elektromotor\nausgestattet sind. Sie erhalten ihre Energie aus einer Batterie im Fahrzeug, die\nihrerseits über das Stromnetz aufgeladen wird\n(\u003ca href=\"https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/info/elektroauto-pro-und-contra/\"\u003eADAC\u003c/a\u003e).\nDa die elektrische Energie direkt ohne Umwandlung genutzt wird, gelten\nElektroautos als sehr effizient \u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"effiziente-elektroautos\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n\n(\u003ca href=\"https://utopia.de/ratgeber/was-ist-nachhaltiger-brennstoffzelle-elektroauto-oder-hybrid/\"\u003eUtopia\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/wissen/elektroautos/","title":"Elektroautos"},{"body":" Ton-Mitschnitt aus dem Online-Workshop mit der Autorin und Zero Waste-Bloggerin Olga Witt Zero Waste Experiment: So will Mai auf Plastik verzichten TedTalk von Bea Johnson: Zero Waste is not recycling more, but less TedTalk von Lauren Singer: Why I live a zero waste life ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=4Y5KokPFLVw\"\u003eTon-Mitschnitt aus dem Online-Workshop mit der Autorin und Zero Waste-Bloggerin Olga Witt\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=F2oWssOqiWw\"\u003eZero Waste Experiment: So will Mai auf Plastik verzichten \u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=kWnsmzSSgdI\"\u003eTedTalk von Bea Johnson: Zero Waste is not recycling more, but less \u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=pF72px2R3Hg\"\u003eTedTalk von Lauren Singer: Why I live a zero waste life \u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/tipps/vortraege/","title":"Vorträge"},{"body":"Reuse, also wiederverwenden, bedeutet, dass wir das, was bereits vorhanden ist, nutzen und so die Lebensdauer von Dingen verlängern, sodass weniger produziert werden muss.\nDas können wir auf unterschiedliche Weise tun. Wir können Kaputtes reparieren, zu etwas anderem benutzen oder sogar durch Upcycling etwas ganz Neues kreieren.\nWenn du selbst nicht das richtige Werkzeug oder Können hast, musst du deine Sachen trotzdem nicht wegwerfen. Mittlerweile gibt es in vielen Städten sog. Repair-Cafés, in denen du Unterstützung bei der Reparatur bekommst. Übersichten für viele Städe findest du auf den Seiten von Reparatur-Initiativen und Repaircafe. Oft kannst du auch Repair-Cafés auf der Website deines Ortes finden, wie beispielsweise Repair-Cafés in Hamburg.\nAußerdem kannst du auch deine Nachbar*innen, Freund*innen, Kommiliton*innen oder Bekannten fragen, ob sie dir helfen können. Schließlich gibt es zum Beispiel auf YouTube jede Menge Reparatur-Anleitungen, mit deren Hilfe du einem kaputten Gegenstand neues Leben einhauchen kannst. Und das fühlt sich richtig gut an, sodass auch dein Belohnungszentrum aktiviert wird!\nAbgesehen von den positiven Auswirkungen auf unsere Psyche und den Erhalt unserer Lebensgrundlagen sind Reparaturen fast immer günstiger als ein Neukauf. Du sparst also nicht nur Ressourcen und Energie, sondern vermutlich auch Geld!\nWenn wir wirklich etwas brauchen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, gut erhaltene Sachen gebraucht zu kaufen, zu tauschen oder geschenkt zu bekommen. Und wenn wir etwas nicht mehr benötigen, können wir die Dinge anderen zum Kauf, Tausch oder als Geschenk anbieten.\nSchließlich geht es auch noch darum, möglichst keine Einwegprodukte mehr zu verwenden, die meist eine sehr kurze Lebensdauer haben. Wir sind uns oft gar nicht bewusst, wie viele Einwegprodukte wir nutzen, weil wir uns sehr daran gewöhnt haben. Unten bei den Challenges geben wir dir Tipps, welche Einwegprodukte du einfach durch Mehrwegalternativen ersetzen kannst.\n","excerpt":"\u003cp\u003eReuse, also wiederverwenden, bedeutet, dass wir das, was bereits vorhanden ist,\nnutzen und so die Lebensdauer von Dingen verlängern, sodass weniger produziert\nwerden muss.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDas können wir auf unterschiedliche Weise tun. Wir können Kaputtes reparieren,\nzu etwas anderem benutzen oder sogar durch Upcycling etwas ganz Neues kreieren.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eWenn du selbst nicht das richtige Werkzeug oder Können hast, musst du deine\nSachen trotzdem nicht wegwerfen. Mittlerweile gibt es in vielen Städten sog.\nRepair-Cafés, in denen du Unterstützung bei der Reparatur bekommst. Übersichten\nfür viele Städe findest du auf den Seiten von\n\u003ca href=\"https://www.reparatur-initiativen.de/\"\u003eReparatur-Initiativen\u003c/a\u003e und\n\u003ca href=\"https://repaircafe.org/de/\"\u003eRepaircafe\u003c/a\u003e. 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Zum anderen geht es um die biologische Abbaubarkeit der Stoffe, was bedeutet, dass unter bestimmten Bedingungen eine Zersetzung stattfindet. Diese beiden Eigenschaften gehen aber nicht unbedingt miteinander einher, sodass es eben auch Stoffe gibt, die zwar biobasiert, aber nicht biologisch abbaubar sind und umgekehrt einige erdölbasierte Kunststoffe dennoch biologisch abbaubar sind.\nWichtig ist also zunächst, dass das Material sowohl biobasiert als auch biologisch abbaubar ist.\nAber auch dann bleibt es dabei, dass Mehrweg-Produkte, zum Beispiel Becher bei Veranstaltungen und in der Gastronomie, eine viel günstigere Umweltbilanz aufweisen, als zum Beispiel Einwegbecher aus PLA (Polylactid).\nDenn die biologische Abbaubarkeit heißt ja leider nicht, dass die Produkte aus den entsprechenden Materialien auch tatsächlich durch natürliche Prozesse zersetzt werden. In der Regel landen sie mangels Sammelsystemen in Müllverbrennungsanlagen (Deutsche Umwelthilfe).\nAuch ist der Irrglaube, dass Verpackungen aus Bioplastik in die Biotonne gehören, leider weit verbreitet. Ebenso wenig gehört Bioplastik in die gelbe Tonne, denn zurzeit fehlen noch die geeigneten Recyclingverfahren. Also wohin damit? Um das Material am Ende doch noch sinnvoll zu verwerten, sollte es im Restmüll entsorgt werden. Durch das Verbrennen entstehen so immerhin noch nutzbare Energie und sehr viel weniger CO2-Emissionen als bei normalem Plastik (Planet Wissen).\nUnser Fazit ist, dass sog. „Bio-Plastik“ keine Lösung unseres Müllproblems, sondern allenfalls unter bestimmten Umständen die weniger schädliche Alternative ist. Es muss immer darum gehen, jede nicht zwingend notwendige Verpackung zu vermeiden oder Mehrwegsysteme zu nutzen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eImmer häufiger stoßen wir auf Produkte, die aus „Bio-Plastik“ oder\n„Bio-Kunststoff“ hergestellt sind oder deren Verpackung „bio“ ist. Diese Dinge\nwerden uns als nachhaltigere Alternative zum herkömmlichen Plastik angeboten.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAllerdings sind diese Begriffe irreführend, da uns damit eine umfassende\nbiologische Eigenschaft vorgegaukelt wird. Die eigentliche Unterscheidung ist\naber zum einen der Rohstoff, aus dem der Kunststoff besteht, nämlich aus Erdöl\n(z. B. PP, PE, PVC) oder aus nachwachsenden Rohstoffen (z. B. PLA, PCL, PBS).\nZum anderen geht es um die biologische Abbaubarkeit der Stoffe, was bedeutet,\ndass unter bestimmten Bedingungen eine Zersetzung stattfindet. Diese beiden\nEigenschaften gehen aber nicht unbedingt miteinander einher, sodass es eben auch\nStoffe gibt, die zwar biobasiert, aber nicht biologisch abbaubar sind und\numgekehrt einige erdölbasierte Kunststoffe dennoch biologisch abbaubar sind.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/wissen/bioplastik/","title":"Bioplastik"},{"body":"Website Umweltbank\nDie Umweltbank verbindet Banking mit ökologischer und sozialer Verantwortung. Deshalb hat sie sich dem Umweltschutz in ihrer Satzung verpflichtet und finanziert ausschließlich Umweltprojekte: vom Solarpark bis zum Holzhaus. Seit der Gründung 1997 wurden mit inzwischen mehr als 160 Mitarbeiter*innen über 22.700 solcher Projekte umgesetzt.\nIhren Kund*innen bietet die Umweltbank sowohl kurzfristige als auch langfristige Geldanlagen, vom Tagesgeldkonto bis zu Sparbriefen und Wachstumssparverträgen. Über ein Depot kann man via Umweltbank in nachhaltige Fonds und Wertpapiere investieren. Auch für Kredite kann die Umweltbank ein interessanter Ansprechpartner sein. Bei der Baufinanzierung gibt es bei der Umweltbank zum Beispiel verbesserte Konditionen für besonders energiesparende Häuser.\nEin Girokonto wird derzeit nicht angeboten.\n","excerpt":"\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.umweltbank.de/\"\u003eWebsite Umweltbank\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Umweltbank verbindet Banking mit ökologischer und sozialer Verantwortung.\nDeshalb hat sie sich dem Umweltschutz in ihrer Satzung verpflichtet und\nfinanziert ausschließlich Umweltprojekte: vom Solarpark bis zum Holzhaus. Seit\nder Gründung 1997 wurden mit inzwischen mehr als 160 Mitarbeiter*innen über\n22.700 solcher Projekte umgesetzt.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIhren Kund*innen bietet die Umweltbank sowohl kurzfristige als auch\nlangfristige Geldanlagen, vom Tagesgeldkonto bis zu Sparbriefen und\nWachstumssparverträgen. Über ein Depot kann man via Umweltbank in nachhaltige\nFonds und Wertpapiere investieren. Auch für Kredite kann die Umweltbank ein\ninteressanter Ansprechpartner sein. Bei der Baufinanzierung gibt es bei der\nUmweltbank zum Beispiel verbesserte Konditionen für besonders energiesparende\nHäuser.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/finanzen/wissen/umweltbank/","title":"Umweltbank"},{"body":" Remote-Klimasofa-Teamerin aus dem Emsland Absolventin des Kurses Klimapsychologie bei der ClimateMind Academy Studentin Kommunikationswissenschaft Ehem. Praktikantin bei einer Non-Profit-Organisation im Bereich Umwelt- und Klimaschutz Unkomplizierte Veganerin und Fair-Fashion-Enthusiastin Motiviert, verlässlich und kommunikativ ","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /ueber-uns/team/anka/anka_hu_b8e85edd399a5870.2428cdaa425e0fe58ccd15bd4af980664e670277126cae27bac983985f9b682e.webp 1080w,\n /ueber-uns/team/anka/anka_hu_659a494c85336ae2.e0c52b159fd171b40f9c0d4a26be2b9ec6005ee5d328e3c6c47b474649dc3c57.webp 960w,\n /ueber-uns/team/anka/anka_hu_6b533ac5b7a2a6be.8ddda43febe2f8ea69dda5e6d307eed6d8fee6d10abadb81761d02e5b70c24be.webp 640w,\n /ueber-uns/team/anka/anka_hu_c3f566b358dd163e.52a48475ecd5f30e5e575960a19dbf17616fed1790011bb6271a98d891c0172b.webp 480w,\n /ueber-uns/team/anka/anka_hu_a7c818ab9d3b3241.1eb967dfd2663ba745bccf176fcb99d54aa1b8ee90d2b0d3ea6b563df35ee8be.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(min-width: 780px) 698px, calc(95.22vw - 26px)\"\n src=\"/ueber-uns/team/anka/anka_hu_b8e85edd399a5870.2428cdaa425e0fe58ccd15bd4af980664e670277126cae27bac983985f9b682e.webp\"\n width=\"1080\"\n height=\"810\"\n alt=\"Foto von Anka\"\n /\u003e\n\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eRemote-Klimasofa-Teamerin aus dem Emsland\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eAbsolventin des Kurses Klimapsychologie bei der\n\u003ca href=\"https://climatemind.de/\"\u003eClimateMind Academy\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eStudentin Kommunikationswissenschaft\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eEhem. 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Außerdem wird das Wasser gereinigt, indem es langsam durch den Boden und die unterschiedlich großen Löcher versickert, bevor es in das Grundwasser gelangt.\nKohlenstoffspeicher Kohlenstoffspeicher\nBoden kann große Mengen an Kohlenstoff speichern. Laut eines Forschungsberichts des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie von 2011 sind Böden der größte terrestrische Speicher (\u0026quot;Senke\u0026quot;) für Kohlenstoff.\nGrundlage für unsere Ernährung Ernährung\n90-95 % unserer Lebensmittel werden direkt auf Boden produziert! Ausnahme dabei sind Fische, Meeresfrüchte und Co. aus Gewässern (Seen, Flüsse, Meere). Weltweit werden durchschnittlich 80 % der Kalorienzufuhr pro Person durch den Konsum von Lebensmitteln gedeckt, die auf Böden gewachsen sind.\nIn einer Handvoll Erde leben mehr Mikroorganismen als Menschen auf der Erde (Bundesinformationszentrum Landwirtschaft, 2021)!\nDurch die intensive Landwirtschaft hat sich der Zustand der Böden immer weiter verschlechtert, die natürliche Fruchtbarkeit der Böden hat abgenommen (Bodenatlas, 2015). 17 % der Böden in der EU sind bereits degradiert (also in ihrer Qualität deutlich verschlechtert bis zerstört) und 45 % haben durch die landwirtschaftliche Nutzung deutlich an organischer Substanz (Humus und Bodenlebewesen) verloren. Der schlechte Zustand der Böden wird mit immer mehr Mineraldünger und Kalkgaben verborgen, sodass die Erträge weiterhin stabil sind. Langfristig ist jedoch mit Ertragsausfällen zu rechnen (Bodenatlas, 2015).\nIntensive Nutzung\nUm die wachsende Bevölkerung zu ernähren, müssen mehr Lebensmittel produziert werden. In den letzten 50 Jahren haben sich die Erträge aus der globalen landwirtschaftlichen Produktion verdreifacht. Gleichzeitig hat die landwirtschaftlich genutzte Fläche aber nur um 12 % zugenommen. Grund für das extreme Ertragswachstum ist die „moderne“ Landwirtschaft: Hochleistungssaatgut, Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel, Monokulturen sowie intensive Bewässerung kommen zum Einsatz, um die Produktivität der Böden zu steigern.\nDie intensive Nutzung belastet die Böden stark und führt dazu, dass die Böden kaputt gehen und sie ihre natürlichen Funktionen verlieren (Bodenatlas, 2015).\nGeschädigte Böden sind oft nicht wieder herzustellen. Es dauert mehrere hundert Jahre, bis sich Boden neu bildet (Pflanzenforschung, 2015).\n","excerpt":"\u003cp\u003eGesunde Böden sind für uns überlebenswichtig, denn der Boden erfüllt viele\nwichtige Funktionen\n(\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/daten-zur-umwelt-2018-umwelt-landwirtschaft\"\u003eUBA, 2018\u003c/a\u003e;\n\u003ca href=\"https://www.boell.de/sites/default/files/bodenatlas2015_iv.pdf\"\u003eBodenatlas, 2015\u003c/a\u003e):\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eLebensraum \u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"boden-lebensraum\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cdiv\n id=\"boden-lebensraum\"\n class=\"relative hidden rounded-lg bg-ksgreen-lighter p-2\"\n\u003e\n \u003cbutton\n data-infotext=\"boden-lebensraum\"\n class=\"absolute right-2 top-2 block rounded\"\n aria-label=\"Infobox schließen\"\n \u003e\n \u003csvg class=\"h-6 w-6\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" viewBox=\"0 0 24 24\"\u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M6 18L18 6M6 6l12 12\"\n /\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\n \u003cp\u003e\u003cstrong\u003eLebensraum\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eBoden ist Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen. Ohne Boden könnten keine\nPflanzen wachsen und wir könnten keine Lebensmittel anbauen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/wissen/bodenbeschaffenheit/","title":"Bodenbeschaffenheit"},{"body":"Die Bedeutung der Ernährung „Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.“ – Albert Einstein\nSchon Albert Einstein wusste, dass die Ernährung ein entscheidender Faktor im Hinblick auf Klimaschutz und unser Überleben auf der Erde ist. Allein durch die Nutztierhaltung werden zwischen 14,5 % (FAO) und 51 % (World Watch Institut) der gesamten globalen Treibhausgasemissionen verursacht. Für die Haltung der Nutztiere wird rund ein Drittel der gesamten Landoberfläche der Erde beansprucht.\nAußerdem ist die Landwirtschaft für 70 % des globalen Frischwasserverbrauchs verantwortlich (FAO).\nWas wir essen, beeinflusst also nicht nur unsere Gesundheit, sondern hat auch weitreichende Auswirkungen auf das Klima, auf Ökosysteme und auch auf andere Menschen, die in der Lebensmittelproduktion arbeiten.\nDoch woher kommt eigentlich die Nahrung, die wir tagtäglich zu uns nehmen? Und welche Auswirkungen hat unsere Ernährung auf die Umwelt, Tiere und auf andere Menschen?\nWir geben euch hier einen Überblick über die Probleme im Zusammenhang mit unseren Lebensmitteln. Unter Tipps findet ihr im Anschluss weitere Anregungen zu einer nachhaltigen Ernährung.\n","excerpt":"\u003ch2 id=\"die-bedeutung-der-ernährung\"\u003eDie Bedeutung der Ernährung\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003e„Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der\nSchritt zur vegetarischen Ernährung.“\u003c/em\u003e – Albert Einstein\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eSchon Albert Einstein wusste, dass die Ernährung ein entscheidender Faktor im\nHinblick auf Klimaschutz und unser Überleben auf der Erde ist. Allein durch die\nNutztierhaltung werden zwischen 14,5 %\n(\u003ca href=\"http://www.fao.org/3/a0255e/a0255e00.htm\"\u003eFAO\u003c/a\u003e) und 51 %\n(\u003ca href=\"https://awellfedworld.org/wp-content/uploads/Livestock-Climate-Change-Anhang-Goodland.pdf\"\u003eWorld Watch Institut\u003c/a\u003e)\nder gesamten globalen Treibhausgasemissionen verursacht. Für die Haltung der\nNutztiere wird rund ein Drittel der gesamten Landoberfläche der Erde\nbeansprucht.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/","title":"Ernährung"},{"body":"Wie wir im Urlaub essen, kann sich positiv oder negativ auf unsere persönliche Klimabilanz auswirken. Statt auch im Ausland traditionell deutsche Speisen wie Schnitzel mit Bratkartoffeln zu wählen, sind Gerichte aus lokalen Lebensmitteln vorzugswürdig. Solche findet man häufig in Restaurants etwas abseits der Touristenströme. So profitiert auch die lokale Bevölkerung von deinem Urlaub und in der Regel greifst du so automatisch zu saisonalen Lebensmitteln, die keine langen Transportwege hinter sich haben. Das wirkt sich nicht nur positiv auf Umwelt und Klima aus, sondern auch auf den Geschmack der Speisen. Außerdem förderst du so nachhaltigen Ackerbau und trägst zum Erhalt lokaler Märkte bei und ganz nebenbei reduzierst du noch deinen ökologischen Fußabdruck (Reisezeilen).\nDoch nicht nur die Lokalität spielt bei der Essensauswahl eine Rolle, auch die Ernährungsweise macht einen Unterschied. Wer vorwiegend zu vegetarischen, oder noch besser, zu veganen Lebensmitteln greift, spart eine Menge CO2 ein. Eine Scheibe Brot mit Käse bringt durchschnittlich 5,7 kg CO2-Äquivalente/kg auf die Waage, bei dem veganen Ersatz sind es hingegen nur 2,0 kg CO2-Äquivalente/kg. Ähnlich verhält es sich bei anderen pflanzlichen Produkten, besonders durch den Austausch von Butter mit Margarine kannst du eine Menge an CO2 einsparen (Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg). Natürlich sollte man nicht nur im Urlaub darauf achten, sich möglichst vegetarisch/vegan, saisonal und regional zu ernähren, aber vielleicht ist der nächste Urlaub für dich genau der richtige Zeitpunkt, um damit zu beginnen?\nNeben der Lokalität und dem CO2-Fußabdruck, den Lebensmittel in der Produktion verursachen, wirkt sich auch die Wahl der Verpackung auf die Nachhaltigkeit deiner Ernährung aus. Versuche also auch im Urlaub, möglichst unverpackt einzukaufen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eWie wir im Urlaub essen, kann sich positiv oder negativ auf unsere persönliche\nKlimabilanz auswirken. Statt auch im Ausland traditionell deutsche Speisen wie\nSchnitzel mit Bratkartoffeln zu wählen, sind Gerichte aus lokalen Lebensmitteln\nvorzugswürdig. Solche findet man häufig in Restaurants etwas abseits der\nTouristenströme. So profitiert auch die lokale Bevölkerung von deinem Urlaub und\nin der Regel greifst du so automatisch zu saisonalen Lebensmitteln, die keine\nlangen Transportwege hinter sich haben. Das wirkt sich nicht nur positiv auf\nUmwelt und Klima aus, sondern auch auf den Geschmack der Speisen. Außerdem\nförderst du so nachhaltigen Ackerbau und trägst zum Erhalt lokaler Märkte bei\nund ganz nebenbei reduzierst du noch deinen ökologischen Fußabdruck\n(\u003ca href=\"https://www.reisezeilen.de/lokales-essen-auf-reisen/\"\u003eReisezeilen\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/wissen/gastronomie/","title":"Gastronomie"},{"body":" Jackson Carpenter (2017): Three Steps to Cut Your Carbon Footprint 60 % Today/Englisch Diana Ivanova (2016): The carbon footprint of consumption/Englisch ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eJackson Carpenter (2017):\u003c/strong\u003e\n\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=63hAHbkzJG4\"\u003eThree Steps to Cut Your Carbon Footprint 60 % Today\u003c/a\u003e/Englisch\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eDiana Ivanova (2016):\u003c/strong\u003e\n\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=jXCZ9MFBBp4\"\u003eThe carbon footprint of consumption\u003c/a\u003e/Englisch\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/co2-fussabdruck/tipps/vortraege/","title":"Vorträge"},{"body":"Im Bereich Wohnen entstehen die meisten Emissionen durch die Nutzung von Strom und Heizung. Diese sind für bis zu ein Viertel unseres privaten CO2-Ausstoßes verantwortlich.\nDie Heizung macht dabei 16 % aus (was 1,77 t CO2 entspricht), beim Stromverbrauch sind es 6 % und 0,7 t CO2 (Umweltbundesamt).\nJe nachdem, wie groß der Wohnraum ist, den man beheizen muss und wie viele elektrische Geräte man besitzt, kann der Anteil an Emissionen auch größer sein:\nEine Person, die in einer kleinen Wohnung lebt (ca. 30 m²) und nicht übermäßig heizt (\u0026lt; 20° C), verursacht ca. 1,6 t CO2 pro Jahr. Eine Person, die in einer größeren Wohnung lebt (ca. 60 m²) und viel heizt (\u0026gt; 21° C), verursacht einen CO2-Ausstoß von 4,0 t pro Jahr, also das Zweieinhalbfache an CO2-Emissionen! (CO2-Rechner Umweltbundesamt) ","excerpt":"\u003cp\u003eIm Bereich Wohnen entstehen die meisten Emissionen durch die Nutzung von Strom\nund Heizung. Diese sind für bis zu ein Viertel unseres privaten\nCO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Ausstoßes verantwortlich.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Heizung macht dabei 16 % aus (was 1,77 t CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e entspricht), beim\nStromverbrauch sind es 6 % und 0,7 t CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e\n(\u003ca href=\"https://uba.co2-rechner.de/\"\u003eUmweltbundesamt\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eJe nachdem, wie groß der Wohnraum ist, den man beheizen muss und wie viele\nelektrische Geräte man besitzt, kann der Anteil an Emissionen auch größer sein:\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/co2-fussabdruck/wissen/wohnen-und-energie/","title":"Wohnen und Energie"},{"body":" Minimalismus JETZT von der Künstlerin und Aktivistin Jasmin Mittag: In den Podcast-Folgen berichtet Jasmin Mittag von ihren persönlichen Minimalismus-Challenges, monatlichen Selbstversuchen und Themen wie digitaler Achtsamkeit, Finanzen und Zeitmanagement. The Minimalists Podcast von Joshua Fields \u0026amp; Ryan Nicodemus/Englisch In zahlreichen Podcast-Folgen berichten und diskutieren Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus über alles rund ums Thema Minimalismus. Dabei gehen sie auf ihren minimalistischen Lebensstil ein und geben viele nützliche Tipps und Denkanstöße. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://minimalismus.jetzt/podcast/\"\u003eMinimalismus JETZT\u003c/a\u003e von der Künstlerin\nund Aktivistin Jasmin Mittag: In den Podcast-Folgen berichtet Jasmin Mittag\nvon ihren persönlichen Minimalismus-Challenges, monatlichen Selbstversuchen\nund Themen wie digitaler Achtsamkeit, Finanzen und Zeitmanagement.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.theminimalists.com/podcast/\"\u003eThe Minimalists Podcast\u003c/a\u003e von Joshua\nFields \u0026amp; Ryan Nicodemus/Englisch In zahlreichen Podcast-Folgen berichten und\ndiskutieren Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus über alles rund ums\nThema Minimalismus. Dabei gehen sie auf ihren minimalistischen Lebensstil ein\nund geben viele nützliche Tipps und Denkanstöße.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/konsum/tipps/podcasts/","title":"Podcasts"},{"body":"Die Idee des unendlichen Wachstums und die damit einhergehenden Konsummuster haben katastrophale Folgen für Klima und Ökosysteme. Ressourcen werden ausgebeutet, Ökosysteme zerstört, Biodiversität geht durch die Zerstörung von Lebensräumen verloren. Einhergehend mit dem unstillbaren Hunger nach neuen, besseren und schöneren Produkten entstehen weitere Probleme für Umwelt und Mensch. Dazu zählen zum Beispiel die Berge von zum Teil giftigem Müll, die Verschwendung von Ressourcen und auch die großen sozialen Ungerechtigkeiten wie Kinderarbeit beim Abbau von seltenen Erden und Dumpinglöhne für Arbeiter*innen in großen Textilfirmen.\nMinütlich landet das Äquivalent einer Wagenladung Plastik im Meer (Greenpeace) Etwa die Hälfte aller Lebensmittel wird von Herstellern, Supermärkten und Verbrauchern weggeschmissen 18 Mio. t Lebensmittel werden in Deutschland weggeworfen, 10 Mio. t davon sind vermeidbar 22 Mio. t CO2 entstehen durch vermeidbare deutsche Lebensmittelverschwendung, ein Drittel der deutschen CO2-Emissionen der Landwirtschaft (WWF) Jährlich werden 310.000 Hektar Regenwald für Ressourcen und Weideflächen abgeholzt (Planet Wissen) ","excerpt":"\u003cp\u003eDie Idee des unendlichen Wachstums und die damit einhergehenden Konsummuster\nhaben katastrophale Folgen für Klima und Ökosysteme. 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Dazu zählen zum Beispiel die Berge von zum Teil giftigem Müll, die\nVerschwendung von Ressourcen und auch die großen sozialen Ungerechtigkeiten wie\nKinderarbeit beim Abbau von seltenen Erden und Dumpinglöhne für Arbeiter*innen\nin großen Textilfirmen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/konsum/wissen/die-folgen-von-ueber-konsum/","title":"Die Folgen von (Über-)Konsum"},{"body":" Fairreisen von Frank Herrmann Dasselbe in Grün vom Fernweh Collective Unser grünes Hamburg von der Hamburg Tourismus GmbH (nachhaltiger Cityguide) Und jetzt retten wir die Welt! von Ilona Koglin und Marek Rohde ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.oekom.de/buch/fairreisen-9783865818089\"\u003eFairreisen\u003c/a\u003e von Frank\nHerrmann\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.thefernweh.co/shop/buch-dasselbe-in-gruen\"\u003eDasselbe in Grün\u003c/a\u003e vom\nFernweh Collective\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.oekom.de/buch/unser-gruenes-hamburg-13857\"\u003eUnser grünes Hamburg\u003c/a\u003e\nvon der Hamburg Tourismus GmbH (nachhaltiger Cityguide)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.kosmos.de/themenwelten/mensch-natur/nachhaltigkeit/11096/und-jetzt-retten-wir-die-welt?number=17054\"\u003eUnd jetzt retten wir die Welt!\u003c/a\u003e\nvon Ilona Koglin und Marek Rohde\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/tipps/buecher/","title":"Bücher"},{"body":" Vegan ist ungesund (YouTube-Kanal u. a. mit Tests von Ersatzprodukten, macht Veganismus unterhaltsam und nicht so ernst) Niko Rittenau (Wissenschaftlicher YouTube-Kanal) Sebastian Copien (veganer Koch) jessvegan (Youtube, Instagram – ganz viele Rezepte, Ersatzprodukte-Tests für den Umstieg etc.) avantgardevegan (veganer Koch, auf Englisch) ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/channel/UCURHLn3nl9AFVeD1G0lnlaw\"\u003eVegan ist ungesund\u003c/a\u003e\n(YouTube-Kanal u. a. mit Tests von Ersatzprodukten, macht Veganismus\nunterhaltsam und nicht so ernst)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/user/NPRittenau\"\u003eNiko Rittenau\u003c/a\u003e (Wissenschaftlicher\nYouTube-Kanal)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/channel/UCQQ-Qm0MQ13lBHN1uz1U2Ug\"\u003eSebastian Copien\u003c/a\u003e\n(veganer Koch)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/user/JessVeganLifestyle\"\u003ejessvegan\u003c/a\u003e (Youtube,\nInstagram – ganz viele Rezepte, Ersatzprodukte-Tests für den Umstieg etc.)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/c/avantgardevegan\"\u003eavantgardevegan\u003c/a\u003e (veganer Koch,\nauf Englisch)\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/tipps/blogs-youtube/","title":"Blogs \u0026 Youtube"},{"body":" Dirk Messner (2020): Sustainability in The Digital Age / Englisch In seinem Vortrag skizziert Prof. Dr. Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), welche Rolle die Digitalisierung bisher im Klimaschutz spielte (nämlich eine sehr kleine) und wie sich dies in Zukunft ändern könnte.\nDouglas Rushkoff (2018): How to be „Team Human“ in the Digital Future / Englisch In seinem leidenschaftlichen Vortrag fordert Rushkoff, dass wir aufhören, Technologie zu nutzen, um Menschen für den Markt zu optimieren und anfangen, sie zu nutzen, um eine Zukunft zu gestalten, die sich auf unsere vordigitalen Werte wie Verbindung, Kreativität und Respekt konzentriert.\n","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eDirk Messner (2020):\n\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=VpFgNZSwm-A\"\u003eSustainability in The Digital Age\u003c/a\u003e\n/ Englisch\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cp\u003eIn seinem Vortrag skizziert Prof. Dr. Dirk Messner, Präsident des\nUmweltbundesamtes (UBA), welche Rolle die Digitalisierung bisher im Klimaschutz\nspielte (nämlich eine sehr kleine) und wie sich dies in Zukunft ändern könnte.\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eDouglas Rushkoff (2018):\n\u003ca href=\"https://www.ted.com/talks/douglas_rushkoff_how_to_be_team_human_in_the_digital_future\"\u003eHow to be „Team Human“ in the Digital Future\u003c/a\u003e\n/ Englisch\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cp\u003eIn seinem leidenschaftlichen Vortrag fordert Rushkoff, dass wir aufhören,\nTechnologie zu nutzen, um Menschen für den Markt zu optimieren und anfangen, sie\nzu nutzen, um eine Zukunft zu gestalten, die sich auf unsere vordigitalen Werte\nwie Verbindung, Kreativität und Respekt konzentriert.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/digitalkonsum/tipps/vortraege/","title":"Vorträge"},{"body":" „The Minimalist“ Podcast In zahlreichen Podcast-Folgen berichten und diskutieren Joshua Fields Millburn und Ryan Nicodemus über alles rund ums Thema Minimalismus. Der Podcast ist auf Englisch. Talk Slow Bei Talk Slow sprechen die Gastgeberinnen mit Leuten, die Mode anders denken. Die bereit sind, Ästhetik und Ethik zu verbinden. Und sich trauen, neue Wege zu gehen. Um Mode wieder zu dem zu machen, was sie einmal war: ein langlebiger Wegbegleiter und ein Thema voller Leidenschaft. Fair Fashion Talk In dem Podcast „Fair Fashion Talk“ werden alle Themen und Fragen rund um nachhaltige Mode beantwortet und diskutiert. Wie definiert man Fair Fashion und welche guten Gründe gibt es noch, um Fair Fashion zu unterstützen? Fashion Revolution Der Fashion Revolution Podcast erforscht die verborgenen Geschichten hinter der Kleidung, die wir tragen. Durch Interviews und Nachforschungen erkundet Fashion Revolution die Schnittmenge von Nachhaltigkeit, Ethik und Transparenz in der Modeindustrie. Der Podcast ist auf Englisch. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.theminimalists.com/podcast/\"\u003e„The Minimalist“ Podcast\u003c/a\u003e In\nzahlreichen Podcast-Folgen berichten und diskutieren Joshua Fields Millburn\nund Ryan Nicodemus über alles rund ums Thema Minimalismus. Der Podcast ist auf\nEnglisch.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://talkslow.de/\"\u003eTalk Slow\u003c/a\u003e Bei Talk Slow sprechen die Gastgeberinnen\nmit Leuten, die Mode anders denken. Die bereit sind, Ästhetik und Ethik zu\nverbinden. Und sich trauen, neue Wege zu gehen. Um Mode wieder zu dem zu\nmachen, was sie einmal war: ein langlebiger Wegbegleiter und ein Thema voller\nLeidenschaft.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.fairfashiontalk.de/\"\u003eFair Fashion Talk\u003c/a\u003e In dem Podcast „Fair\nFashion Talk“ werden alle Themen und Fragen rund um nachhaltige Mode\nbeantwortet und diskutiert. Wie definiert man Fair Fashion und welche guten\nGründe gibt es noch, um Fair Fashion zu unterstützen?\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.fashionrevolution.org/resources/listen-to-the-fashion-revolution-podcast/\"\u003eFashion Revolution\u003c/a\u003e\nDer Fashion Revolution Podcast erforscht die verborgenen Geschichten hinter\nder Kleidung, die wir tragen. Durch Interviews und Nachforschungen erkundet\nFashion Revolution die Schnittmenge von Nachhaltigkeit, Ethik und Transparenz\nin der Modeindustrie. Der Podcast ist auf Englisch.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/tipps/podcasts/","title":"Podcasts"},{"body":"Jede*r sechste Erwerbstätige weltweit arbeitet in der Textilindustrie. Es ist die drittgrößte Fertigungsindustrie der Welt. Der Anteil der Kinderarbeit ist hoch, genaue Zahlen hierzu gibt es nicht (CIR). Etwa 300.000 junge Frauen werden in Indien als Textil-Sklavinnen gehalten (Terre des hommes). Der Lohn in den Produktionsländern liegt oft weit unter den Lebenshaltungskosten (Clean Clothes Campain). 27 Mio. Arbeiter*innen leiden unter arbeitsbedingten Erkrankungen (Umweltinstitut München e. V.).\n","excerpt":"\u003cp\u003eJede*r sechste Erwerbstätige weltweit arbeitet in der Textilindustrie. Es ist\ndie drittgrößte Fertigungsindustrie der Welt. Der Anteil der Kinderarbeit ist\nhoch, genaue Zahlen hierzu gibt es nicht\n(\u003ca href=\"https://www.ci-romero.de/produkt/dossier-fast-fashion/\"\u003eCIR\u003c/a\u003e). Etwa 300.000\njunge Frauen werden in Indien als Textil-Sklavinnen gehalten\n(\u003ca href=\"http://www.sklaverei-in-mode.de/\"\u003eTerre des hommes\u003c/a\u003e). Der Lohn in den\nProduktionsländern liegt oft weit unter den Lebenshaltungskosten\n(\u003ca href=\"https://fashionchecker.org/de/\"\u003eClean Clothes Campain\u003c/a\u003e). 27 Mio.\nArbeiter*innen leiden unter arbeitsbedingten Erkrankungen\n(\u003ca href=\"http://www.umweltinstitut.org/fragen-und-antworten/bekleidung/anbau-von-baumwolle.html\"\u003eUmweltinstitut München e. V.\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/wissen/arbeitsbedingungen/","title":"Arbeitsbedingungen"},{"body":"Selbstgekocht schmeckt doch immer noch am besten, oder? Doch es schmeckt nicht nur, sondern bringt auch in vielerlei Hinsicht Vorteile für die Umwelt mit sich. Zudem kannst du auch noch Geld dabei sparen! Probier’s doch mal mit Quiche, Spaghetti mit Linsenbolognese oder Ofenkartoffeln mit Kräuterquark. Du magst es lieber süß? Wie wäre es dann mit Crêpes oder Zimtschnecken?\n","excerpt":"\u003cp\u003eSelbstgekocht schmeckt doch immer noch am besten, oder? Doch es schmeckt nicht\nnur, sondern bringt auch in vielerlei Hinsicht Vorteile für die Umwelt mit sich.\nZudem kannst du auch noch Geld dabei sparen! Probier’s doch mal mit\n\u003ca href=\"https://biancazapatka.com/de/vegane-spinat-quiche/\"\u003eQuiche\u003c/a\u003e,\n\u003ca href=\"https://elavegan.com/de/vegane-spaghetti-bolognese/\"\u003eSpaghetti mit Linsenbolognese\u003c/a\u003e\noder\n\u003ca href=\"https://biancazapatka.com/de/gefuellte-ofen-kartoffeln/\"\u003eOfenkartoffeln mit Kräuterquark\u003c/a\u003e.\nDu magst es lieber süß? Wie wäre es dann mit\n\u003ca href=\"https://www.eat-this.org/die-besten-veganen-crepes/\"\u003eCrêpes\u003c/a\u003e oder\n\u003ca href=\"https://www.mrsflury.com/zimtschnecken-vegan/\"\u003eZimtschnecken\u003c/a\u003e?\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/handeln/selbst-kochen/","title":"Selbst kochen"},{"body":"Die Produktion von Smartphones belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch die Menschen vor Ort. Kinderarbeit ist keine Seltenheit und auch die Vertreibung indigener Völker wird für die Rohstoffgewinnung in Kauf genommen (Höfner; Frick 2019, S. 16).\nUnter gesundheitsschädigenden Arbeitsbedingungen schuften kongolesische Kinder für einen Niedriglohn bis zu 24 Stunden am Stück (Amnesty). In der Demokratischen Republik Kongo werden mindestens 50 % des für die Produktion von Smartphones benötigten Kobalts gewonnen. Die Arbeit in den Minen birgt viele Risiken: Allein zwischen September 2014 und Dezember 2015 sind mindestens 80 Arbeiter*innen verstorben. Nicht selten wird der Kobaltabbau von Rebellengruppen kontrolliert und durch Korruption beeinflusst, sodass eine Einführung von Arbeitsstandards zusätzlich erschwert wird (Höfner; Frick 2019, S. 16). Häufig unerwähnt bleibt auch der Missbrauch von Frauen durch ihre Vorgesetzten. Sie sind auf das Gehalt angewiesen, um ihre Familien zu versorgen und ihren Vergewaltigern damit schutzlos ausgeliefert (ABC).\nDie Lösung des Problems liegt in der Kontrolle der Wertschöpfungskette durch die Hersteller. Denn obwohl die allermeisten von ihnen behaupten, eine Null-Toleranz-Politik bzgl. Kinderarbeit zu haben, sieht die Realität oft anders aus. Aber auch wir als Verbraucher*innen können den Wandel im Kleinen vorantreiben, indem wir auf fair produzierte Handys der Marken Fairphone oder Shiftphone sowie gebrauchte Smartphones zurückgreifen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eDie Produktion von Smartphones belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch die\nMenschen vor Ort. Kinderarbeit ist keine Seltenheit und auch die Vertreibung\nindigener Völker wird für die Rohstoffgewinnung in Kauf genommen (Höfner; Frick\n2019, S. 16).\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eUnter gesundheitsschädigenden Arbeitsbedingungen schuften kongolesische Kinder\nfür einen Niedriglohn bis zu 24 Stunden am Stück\n(\u003ca href=\"https://www.amnesty.org/en/latest/news/2016/01/Child-labour-behind-smart-phone-and-electric-car-batteries/\"\u003eAmnesty\u003c/a\u003e).\nIn der Demokratischen Republik Kongo werden mindestens 50 % des für die\nProduktion von Smartphones benötigten Kobalts gewonnen. Die Arbeit in den Minen\nbirgt viele Risiken: Allein zwischen September 2014 und Dezember 2015 sind\nmindestens 80 Arbeiter*innen verstorben. Nicht selten wird der Kobaltabbau von\nRebellengruppen kontrolliert und durch Korruption beeinflusst, sodass eine\nEinführung von Arbeitsstandards zusätzlich erschwert wird (Höfner; Frick 2019,\nS. 16). Häufig unerwähnt bleibt auch der Missbrauch von Frauen durch ihre\nVorgesetzten. Sie sind auf das Gehalt angewiesen, um ihre Familien zu versorgen\nund ihren Vergewaltigern damit schutzlos ausgeliefert\n(\u003ca href=\"https://www.abc.net.au/news/2020-03-01/tech-companies-rely-child-labour-abuse-to-mine-coltan-in-congo/11855258\"\u003eABC\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/digitalkonsum/wissen/arbeitsbedingungen/","title":"Arbeitsbedingungen"},{"body":" Ted Talks Bill Ford: Eine Zukunft ohne Verkehrskollaps (2011) Bill Ford hat Benzin im Blut – sein Urgroßvater war Henry Ford. Seine Vision der zukünftigen Mobilität beinhaltet \u0026quot;intelligente Straßen\u0026quot;, noch intelligentere öffentliche Verkehrsmittel und eine bisher unerreichte Umweltfreundlichkeit. Ted Talks Monica Araya: How cities are detoxing transportation (2020) Überall auf der Welt fordern die Menschen saubere Luft – und die Städte beginnen darauf zu reagieren, sagt Monica Araya, Verfechterin der Elektrifizierung. Sie nimmt uns mit auf eine Weltreise durch städtische Gebiete, die daran arbeiten, ihre Verkehrssysteme in den nächsten zehn Jahren vollständig zu elektrifizieren und auf emissionsfreie Motorräder, Autos, Busse, Fähren und mehr umzustellen. Ted Talks Freeman H. Shen: A future with fewer cars (2021) Freeman H. Shen stellt sich eine Zukunft vor, in der KI-gesteuerte Elektrofahrzeuge viele der Probleme lösen werden, die Autos derzeit verursachen wie Smog, Verkehrsstaus, Unfälle und, ja, die endlose Suche nach einem Parkplatz um den Block. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.ted.com/talks/bill_ford_a_future_beyond_traffic_gridlock?language=de\"\u003eTed Talks\u003c/a\u003e\nBill Ford: Eine Zukunft ohne Verkehrskollaps (2011) Bill Ford hat Benzin im\nBlut – sein Urgroßvater war Henry Ford. Seine Vision der zukünftigen Mobilität\nbeinhaltet \u0026quot;intelligente Straßen\u0026quot;, noch intelligentere öffentliche\nVerkehrsmittel und eine bisher unerreichte Umweltfreundlichkeit.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.ted.com/talks/monica_araya_how_cities_are_detoxing_transportation\"\u003eTed Talks\u003c/a\u003e\nMonica Araya: How cities are detoxing transportation (2020) Überall auf der\nWelt fordern die Menschen saubere Luft – und die Städte beginnen darauf zu\nreagieren, sagt Monica Araya, Verfechterin der Elektrifizierung. 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Den Preis aber müssen wir alle zahlen, denn Fliegen stößt eine Menge Treibhausgasemissionen aus. Setzt sich das Wachstum des Flugverkehrs fort, werden mögliche Klimaschutzerfolge in anderen Bereichen zunichte gemacht (VCD). Der Luftverkehr gehört zu den größten Umweltsündern unter allen Verkehrsmitteln. Allein der von Deutschland ausgehende Luftverkehr stößt jährlich 30 Mio. Tonnen CO2, der innerdeutsche Luftverkehr rund zwei Mio. Tonnen CO2 aus. Wäre der globale Luftverkehr ein Land, stünde er in normalen Zeiten in den Top Ten der höchsten Emittenten (BUND). Insgesamt beträgt der Gesamtanteil von Flugreisen an der globalen Erwärmung etwa 5 %. Dabei spielt nicht nur CO2 eine Rolle, sondern auch der gefährlichere Ausstoß von Stickoxiden und Wasserdampf in der hohen Luftschicht (Utopia).\nStickoxide und Wasserdampf\nBeim Verbrennen von Kerosin entstehen klimaschädliche Abgase aus Wasserdampf, Kohlendioxid und Stickoxiden. Deren Auswirkungen sind in den Höhen, in denen Flugzeuge fliegen, rund dreimal größer als am Boden. Das vergrößert den Treibhauseffekt deutlich, vor allem, da die Schadstoffe bis zu 100 Jahre in der Atmosphäre bleiben. Die von Flugzeugen erzeugten Kondensstreifen verstärken das Aufheizen unserer Atmosphäre zusätzlich, weil sie die Rückstrahlung der Wärme vom Erdboden in den Weltraum vermindern (VCD).\nDa die Zahl der Flüge rasant ansteigt, haben sich die CO2-Emissionen des Flugverkehrs in Deutschland seit 1990 etwa verdoppelt. Zugleich sind sehr viele Deutsche durch Fluglärm in ihrer Gesundheit und Lebensqualität stark einschränkt. Gleichzeitig verursacht der Fluglärm große finanzielle Schäden (VCD).\nFinanzielle Schäden\nFluglärm sorgt teilweise für einen Wertverfall von Häusern und kostet unser Gesundheitssystem für die Behandlung fluglärmbedingter Krankheiten eine Menge Geld (VCD).\nBesonders Kurzstreckenflüge sind ein Albtraum für unser Klima und gehen meistens auf das Konto von Geschäftsreisen. Dabei wären Inlandsflüge in der Regel gar nicht nötig, denn solche Strecken könnten entweder mit dem Zug zurückgelegt oder durch digitale Alternativen wie Zoom etc. verhindert werden (BUND). Trotz aller Kritik sind Flüge innerhalb Deutschlands weiterhin möglich. Wie unsinnig dies ist, zeigt z. B. die Verbindung München nach Nürnberg (Utopia). Insgesamt ist das Fliegen zwölfmal so klimaschädlich wie Bahnfahren, daher müssen so viele Flüge wie möglich auf die Schiene verlegt werden, vor allem die Kurzstreckenflüge (Greenpeace).\nVerbindung München nach Nürnberg\nDie beiden Städte liegen etwa 170 Kilometer entfernt und der Flug dauert nur 35 Minuten, während der Zug ca. 1 Stunde benötigt. Allerdings ist man mit der Fahrt zum Flughafen, dem Check-In etc. insgesamt länger als eine Stunde unterwegs.\nAber warum ist der Flug nach Mallorca manchmal günstiger als die S-Bahn-Fahrt zum Flughafen? Der Flugverkehr hat im Vergleich zum Bahnverkehr viele unfaire Wettbewerbsvorteile vonseiten der Politik erhalten. Günstige Tickets werden erst durch die indirekten hohen Subventionen und Steuererleichterungen im Umfang von ca. 12 Mrd. Euro jährlich möglich. Dazu zählen z. B. die Befreiung von der Kerosinsteuer und der Mehrwertsteuer auf Flugtickets (Am Boden bleiben).\nKerosinsteuer\nAllein durch die Steuerbefreiung des Kerosins schenkt der Staat der Industrie jährlich über 7 Mrd. Euro an Steuereinnahmen (Am Boden bleiben). Da ein Ende der Kerosinsteuerbefreiung auf internationaler Ebene noch nicht abzusehen ist, müsste Deutschland selbst eine Kerosinsteuer einführen. Die Niederlande und Norwegen sind diesen Weg bereits gegangen (VCD).\nWährend der Staat für absurd billige Flüge mit aufkommt, müssen Bahnreisende weiterhin hohe Ticketpreise bezahlen. Die Airlines streichen nicht nur die Subventionen ein. Mit strikten Einsparungen bei den Personalkosten werden die Tiefstpreise erst möglich (Umweltbundesamt, Umweltschonender Luftverkehr, 2019, S. 17-19).\nPersonalkosten\nPilot*innen und Kabinenpersonal sind überwiegend über Personalagenturen beschäftigt und die Airlines sparen die Sozialversicherungsbeiträge. Niedrige Tarife, minimaler Personaleinsatz und rigorose Ausschöpfung der Arbeitszeiten sind an der Tagesordnung.\nUnser Steuergeld fließt nicht nur in die Airlines, sondern auch in die Finanzierung der unrentablen Flughäfen. Von den 16 internationalen Flughäfen in Deutschland schreiben 10 rote Zahlen und werden dauerhaft subventioniert. Die 19 regionalen Flughäfen würde ohne die staatlichen Hilfen nicht überleben (Am Boden bleiben). Welche finanziellen Auswüchse das annehmen kann, zeigt der Berliner Flughafen.\nNichtsdestotrotz hoffen viele Menschen mit neuen Antrieben und klimaschonenden Kraftstoffen, auch in Zukunft fliegen zu können. Diese Träume haben mit der heutigen Realität nichts zu tun, denn der Luftverkehr ist kaum elektrifizierbar. Die Nutzung von möglichst treibhausgasneutralen Kraftstoffen wie Wasserstoff oder synthetischen Kraftstoffen kann einen wichtigen Beitrag leisten.\nDoch Wasserstoff ist mit Problemen verbunden: Zwar macht der Einsatz von Wasserstoff als Treibstoff einen Luftfahrtantrieb kohlenstofffrei. Jedoch muss zur Erzeugung von Wasserstoff viel Strom und Wasser bereitgestellt werden. Zudem müsste der Strom natürlich aus rein erneuerbaren Energien stammen und zum Flughafen transportiert werden. Dafür gibt es viel zu wenig grünen Strom und der produzierte Wasserstoff wird genauso in anderen Branchen gebraucht. Für alternativlose Langstreckenflüge sind synthetische Kraftstoffe und Wasserstoff in Zukunft eine mögliche Alternative, stellen aber keine nachhaltige Lösung dar (DLR).\nInzwischen gibt es die Möglichkeit, die Umweltbelastungen der eigenen Flüge zu kompensieren. Allerdings ist die Bilanz ernüchternd. Weniger als 1 % aller Flüge ab Deutschland werden kompensiert. Wir können also nicht so weitermachen wie bisher. Der einzige Ausweg ist, Flüge zu reduzieren. Ein erster Schritt dazu wären ehrliche Preise: Das Fliegen muss so teuer werden, dass die Klimaschäden angemessenen sichtbar werden (GEO). Denn ohne harte Maßnahmen wird sich das starke Wachstum ungebremst fortsetzen. Die entstehenden Emissionen können auch effizientere Flugzeuge nicht ausgleichen (Am Boden bleiben).\nNatürlich sind manche Ziele nur mit dem Flugzeug zu erreichen und ohne das Fliegen wird es auch in Zukunft nicht gehen. Bis es aber wirkliche technische Veränderungen gibt, können wir selbst – soweit es geht – aufs Fliegen verzichten. Muss ich also wirklich nach Asien in den Urlaub fliegen? Muss ich mit einer „Billig-Airline“ für ein paar Euro übers Wochenende nach Mallorca fliegen? Oder kann ich Reisen, vor allem innerhalb des Landes, nicht auch mit der Bahn zurücklegen? So kann jede*r aktiv zum Klimaschutz beitragen!\n","excerpt":"\u003cp\u003eFür viele ist es heute selbstverständlich, schnell mal günstig mit dem Flugzeug\nzu verreisen. Den Preis aber müssen wir alle zahlen, denn Fliegen stößt eine\nMenge Treibhausgasemissionen aus. Setzt sich das Wachstum des Flugverkehrs fort,\nwerden mögliche Klimaschutzerfolge in anderen Bereichen zunichte gemacht\n(\u003ca href=\"https://www.vcd.org/themen/flugverkehr/kerosinsteuer/\"\u003eVCD\u003c/a\u003e). Der Luftverkehr\ngehört zu den größten Umweltsündern unter allen Verkehrsmitteln. Allein der von\nDeutschland ausgehende Luftverkehr stößt jährlich 30 Mio. Tonnen CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e,\nder innerdeutsche Luftverkehr rund zwei Mio. Tonnen CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e aus. Wäre der\nglobale Luftverkehr ein Land, stünde er in normalen Zeiten in den Top Ten der\nhöchsten Emittenten\n(\u003ca href=\"https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/flugverkehr-weniger-fluege-mehr-gerechtigkeit\"\u003eBUND\u003c/a\u003e).\nInsgesamt beträgt der Gesamtanteil von Flugreisen an der globalen Erwärmung etwa\n5 %. Dabei spielt nicht nur CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e eine Rolle, sondern auch der\ngefährlichere Ausstoß von Stickoxiden und Wasserdampf\n\u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"stickoxide-und-wasserdampf\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n in der hohen Luftschicht\n(\u003ca href=\"https://utopia.de/ratgeber/co2-ausstoss-beim-flugzeug-so-viel-emissionen-verursachen-flugreisen/\"\u003eUtopia\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/wissen/flugverkehr/","title":"Flugverkehr"},{"body":" CorinnaFee (Videos über Minimalismus, Veganismus und Zero Waste) ZeroWaste Deutschland (Geld sparen mit Zero Waste, Möglichkeiten ohne Unverpacktladen, nachhaltiger Konsum) Wasteland Rebel (Blog mit Tipps \u0026amp; Tricks rund um Nachhaltigkeit mit Zero Waste Schwerpunkt inkl. Unverpackt-Karte) Zero Waste Lifestyle (Blog von Olga Witt, der Inhaberin und Gründerin des Unverpacktladens „Tante Olga“ in Köln) Zero Waste Familie (Blog über Zero Waste Ideen mit Kindern) Trash is for tossers (Laurens Zero Waste Reise begann mit einem Glas voll Müll, das sie weltweit bekannt machte. Auf ihrem englischsprachigen Blog zeigt sie, wie jede*r von uns müllfreier leben kann). Gittemary (Englischsprachiger Blog einer Dänin, die seit 2015 weitgehend müllfrei lebt) ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/c/CorinnaFee/videos\"\u003eCorinnaFee\u003c/a\u003e (Videos über\nMinimalismus, Veganismus und Zero Waste)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/channel/UCQ3H0L9BJkQlEX-Y7oHUnXg/videos\"\u003eZeroWaste Deutschland\u003c/a\u003e\n(Geld sparen mit Zero Waste, Möglichkeiten ohne Unverpacktladen, nachhaltiger\nKonsum)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://wastelandrebel.com/de/\"\u003eWasteland Rebel\u003c/a\u003e (Blog mit Tipps \u0026amp; Tricks\nrund um Nachhaltigkeit mit Zero Waste Schwerpunkt inkl.\n\u003ca href=\"https://wastelandrebel.com/de/liste-unverpackt-laeden/\"\u003eUnverpackt-Karte)\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://zerowastelifestyle.de/\"\u003eZero Waste Lifestyle\u003c/a\u003e (Blog von Olga Witt,\nder Inhaberin und Gründerin des Unverpacktladens „Tante Olga“ in Köln)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.zerowastefamilie.de/\"\u003eZero Waste Familie\u003c/a\u003e (Blog über Zero Waste\nIdeen mit Kindern)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.trashisfortossers.com/\"\u003eTrash is for tossers\u003c/a\u003e (Laurens Zero Waste\nReise begann mit einem Glas voll Müll, das sie weltweit bekannt machte. 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Das ist aber nicht der Fall, da viele Verpackungen und Gegenstände gar nicht recycelt werden können und die Abfallwirtschaft den immer größer werdenden Mengen nicht mehr gewachsen ist!\nDeshalb ist es wichtig, dass vor dem Recycling die anderen 3 Rs („Refuse, Reduce, Reuse“; ablehnen, reduzieren und wiederverwenden) ausgeschöpft werden und nur dann, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, die Sachen dem Recycling zugeführt werden.\nEchtes Recycling bedeutet, dass aus alten, kaputten und unbrauchbaren Gegenständen, die man nicht wiederverwenden kann, etwas gleichwertiges Neues gemacht wird. Das ist zum Beispiel beim Recycling von Glas der Fall oder wenn „altes“ Gold eingeschmolzen und zu neuem Schmuck verarbeitet wird. Oft ist es jedoch so, dass eher ein „Downcycling“ stattfindet. Das heißt, dass aus dem ursprünglichen Material ein minderwertiges Produkt hergestellt wird. Diese Methode findet im großen Stil bei Altkleidern Anwendung. Weltweit werden derzeit nur 1 % der Altkleider zu neuer Kleidung! Der Rest wird zu Putzlappen oder Matratzenfüllungen verarbeitet, und ein großer Teil wird einfach auf Müllkippen in Afrika oder Südamerika abgeladen, wo der Textilmüll verbrannt oder einfach gewartet wird, bis die Sachen verrotten.\nDamit Recycling funktionieren kann, ist es schon beim Kauf wichtig, auf die Recylingfähigkeit des Produkts zu achten. Diese ist umso besser, je weniger Materialien untrennbar miteinander verbunden sind, wenn also die Sachen möglichst sortenrein hergestellt werden.\nBei der Entsorgung ist es dann entscheidend, dass wir unseren nicht vermeidbaren Müll richtig trennen und Wertstoffe wie Elektronik, Batterien, Kork, Wachs, Brillen u. a. zu Sammelstellen bringen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eViele Menschen glauben, dass Recycling das Müllproblem löst. Das ist aber nicht\nder Fall, da viele Verpackungen und Gegenstände gar nicht recycelt werden können\nund die Abfallwirtschaft den immer größer werdenden Mengen nicht mehr gewachsen\nist!\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDeshalb ist es wichtig, dass vor dem Recycling die anderen 3 Rs („Refuse,\nReduce, Reuse“; ablehnen, reduzieren und wiederverwenden) ausgeschöpft werden\nund nur dann, wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt, die Sachen dem\nRecycling zugeführt werden.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/handeln/recycle-aus-alt-wird-neu/","title":"Recycle – Aus alt wird neu"},{"body":"Der Anteil von Elektroschrott pro Kopf war im Jahr 2019 in Europa und den USA weltweit am größten (DW, BR). Das liegt vor allem an unserem exzessiven Konsum von Elektronikartikeln, den nur wenige überdenken. Der Gipfel des Ganzen: Statt uns um die Entsorgung unseres eigenen Mülls zu kümmern, exportieren wir unseren „Wohlstandsschrott“ in weit entfernte Länder, z. B. nach Ghana (Planet Wissen). Dort sind die in den Altgeräten enthaltenen Metalle begehrt und werden unter gefährlichen Bedingungen von den Plastikverkleidungen getrennt.\nElektroschrott-Weltmeister\nIn den USA fielen im Jahr 2019 im Schnitt etwas mehr als 19 kg Elektroschrott pro Kopf an, in Deutschland knapp 23 kg pro Kopf und in Norwegen mehr als 28 kg pro Kopf. (DW)\nGefahren für die Arbeiter*innen\nDabei treten krebserregende Gifte wie Blei, Cadmium und Quecksilber aus, die tagtäglich von Menschen eingeatmet werden. Nach Schätzungen der International Labour Organization (ILO) arbeiten weltweit etwa 15-20 Millionen Menschen unter diesen gefährlichen Bedingungen in der Abfallwirtschaft, darunter viele Kinder (ILO 2016, WHO 2021).\nStatt Recycling und einen bewussten Konsum zu fördern, setzen viele Unternehmen noch immer auf Obsoleszenz, d. h. geplanten Verschleiß. Das bedeutet, dass Geräte wie Handys, Laptops oder auch Haushaltsgeräte extra so gebaut werden, dass sie nach relativ kurzer Zeit kaputt gehen oder auf Grund von Softwareveränderungen nicht mehr nutzbar sind. Für die Idee eines Gesetzes für ein Recht auf Reparierbarkeit steht die Website iFixit mit zahlreichen Informationen zur Reparatur von verschiedenen Elektrogeräten. Alte Handys können zu Sammelstellen vom NABU oder „Handys für die Umwelt“ gebracht werden. Mit dem Erlös werden dann Umweltprojekte unterstützt, die z. B. das Bienensterben verhindern sollen (NABU).\nFrankreich legt vor\nSeit Januar 2021 müssen in Frankreich eine Reihe von Elektronikprodukten mit Informationen über ihre Reparierbarkeit gekennzeichnet werden (Innovationorigins).\nWenn du dich näher damit beschäftigen möchtest, findest du in unserer Infothek weitergehende Informationen zum Thema Digitalkonsum.\n","excerpt":"\u003cp\u003eDer Anteil von Elektroschrott pro Kopf war im Jahr 2019 in Europa und den USA\n\u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"elektroschrottweltmeister\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n weltweit am größten\n(\u003ca href=\"https://www.dw.com/de/elektrom%C3%BCll-recyceln/a-54000832\"\u003eDW\u003c/a\u003e,\n\u003ca href=\"https://www.br.de/nachrichten/wissen/globaler-e-waste-monitor-2020-viel-mehr-elektroschrott-weltweit,S3ZvJab\"\u003eBR\u003c/a\u003e).\nDas liegt vor allem an unserem exzessiven Konsum von Elektronikartikeln, den nur\nwenige überdenken. Der Gipfel des Ganzen: Statt uns um die Entsorgung unseres\neigenen Mülls zu kümmern, exportieren wir unseren „Wohlstandsschrott“ in weit\nentfernte Länder, z. B. nach Ghana\n(\u003ca href=\"https://www.planet-wissen.de/kultur/afrika/ghana/pwiegiftigerelektromuell100.html\"\u003ePlanet Wissen\u003c/a\u003e).\nDort sind die in den Altgeräten enthaltenen Metalle begehrt und werden unter\ngefährlichen Bedingungen \u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"elektroschrottgefahren\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n von den\nPlastikverkleidungen getrennt.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/wissen/elektroschrott/","title":"Elektroschrott"},{"body":"Was hat unser Geld mit Nachhaltigkeit zu tun? Das Thema Finanzen spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, die Welt in ökologischer und sozialer Hinsicht besser zu machen. Denn mit Krediten von konventionellen Banken fördern wir – ohne es zu wollen – die Rüstungsindustrie, fossile Energieunternehmen, Massentierhaltung, Menschenrechtsverletzungen, Kinderarbeit u. v. m.\nUnsere Entscheidung, wem wir unser Geld geben, hat ganz konkrete Auswirkungen. Laut einer Studie von adelphi werden durch Investitionen in konventionelle Anlageprodukte 42 % mehr Treibhausgase finanziert als durch eine nachhaltige Geldanlage. Bei einer Geldanlage von EUR 5.000 macht das eine Tonne Treibhausgase aus.\nMit einem Wechsel zu einer nachhaltigen Bank kannst du mit dazu beitragen, dass Kredite nur an Unternehmen vergeben werden, die strenge ökologische und ethische Kriterien erfüllen.\nNachhaltige Banken sind ganz normale Banken und erbringen typische Finanzdienstleistungen (Girokonto, Tagesgeld, Geldanlagen und Altersvorsorgeprodukte) oder vergeben Kredite. Diese ethisch-nachhaltigen Banken bieten außerdem ein hohes Maß an Transparenz, damit Kunden nachvollziehen können, an welchen Geschäften sie sich beteiligen.\nEs gibt derzeit in Deutschland vier nachhaltige Banken, von denen drei ein Girokonto für den täglichen Zahlungsverkehr anbieten. Außerdem bietet seit 2018 das Start-Up „Tomorrow“, das keine Bank im eigentlichen Sinne ist, ebenfalls ein rein digitales Girokonto an. Mehr Informationen zu den einzelnen Banken findet ihr im Folgenden.\nWillst du wissen, welche Geschäfte deine Bank macht? Dann schaue entweder im FairFinanceGuide nach oder frage deine Bank direkt. Bei der Antwort solltest du dich nicht mit Schlagwörtern wie nachhaltig oder grün abspeisen lassen, sondern genaue Informationen über die getätigten Kreditvergaben erbitten.\n","excerpt":"\u003ch2 id=\"was-hat-unser-geld-mit-nachhaltigkeit-zu-tun\"\u003eWas hat unser Geld mit Nachhaltigkeit zu tun?\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Thema Finanzen spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, die Welt in\nökologischer und sozialer Hinsicht besser zu machen. Denn mit Krediten von\nkonventionellen Banken fördern wir – ohne es zu wollen – die Rüstungsindustrie,\nfossile Energieunternehmen, Massentierhaltung, Menschenrechtsverletzungen,\nKinderarbeit u. v. m.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eUnsere Entscheidung, wem wir unser Geld geben, hat ganz konkrete Auswirkungen.\nLaut einer Studie von\n\u003ca href=\"https://www.adelphi.de/de/system/files/mediathek/bilder/der_carbon_footprint_von_kapitalanlagen_1.pdf\"\u003eadelphi\u003c/a\u003e\nwerden durch Investitionen in konventionelle Anlageprodukte 42 % mehr\nTreibhausgase finanziert als durch eine nachhaltige Geldanlage. Bei einer\nGeldanlage von EUR 5.000 macht das eine Tonne Treibhausgase aus.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/finanzen/","title":"Finanzen"},{"body":"Website Tomorrow\nTomorrow wurde 2018 gegründet. Bislang bietet das Start-Up nur ein Girokonto an, das über eine eigene App verwaltet wird. Ohne App gibt es keinen Kontozugriff – man muss also ein Smartphone besitzen, um ein Konto bei Tomorrow zu führen.\nDas Girokonto bei Tomorrow gibt es in drei Varianten, die zwischen 3 und 15 € pro Monat kosten und dafür verschiedene Leistungen enthalten.\nWichtig zu wissen: Tomorrow ist keine eigenständige Bank, sondern ein FinTech. Das Start-Up nutzt die Infrastruktur der Solarisbank, um seine Finanzdienstleistungen anzubieten. Die Solarisbank wiederum hat Ökologie und Nachhaltigkeit gar nicht im Fokus.\nTomorrow selbst gibt an, dass das Geld der Kund*innen ausschließlich in nachhaltige Projekte investiert wird. Allerdings trifft das immer nur auf einen Teil der Einlagen zu, der Rest liegt weiterhin bei der nicht nachhaltigen Solarisbank. Aus Sicht des Klimasofas sind derzeit daher nur die vier vorgenannten „echten“ Banken empfehlenswert.\n","excerpt":"\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.tomorrow.one/\"\u003eWebsite Tomorrow\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eTomorrow wurde 2018 gegründet. Bislang bietet das Start-Up nur ein Girokonto an,\ndas über eine eigene App verwaltet wird. Ohne App gibt es keinen Kontozugriff –\nman muss also ein Smartphone besitzen, um ein Konto bei Tomorrow zu führen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Girokonto bei Tomorrow gibt es in drei Varianten, die zwischen 3 und 15 €\npro Monat kosten und dafür verschiedene Leistungen enthalten.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eWichtig zu wissen: Tomorrow ist keine eigenständige Bank, sondern ein FinTech.\nDas Start-Up nutzt die Infrastruktur der Solarisbank, um seine\nFinanzdienstleistungen anzubieten. 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Mais, Weizen, Zuckerrübe, Raps), aus schnellwachsenden Gehölzen, die auf landwirtschaftlichen Flächen angebaut werden, aus Holz aus der Forstwirtschaft oder aber aus biogenen Abfall- und Reststoffen aus Land- und Forstwirtschaft, Haushalten, Industrie gewonnen werden (Umweltbundesamt, 2020).\nInsgesamt werden 14 Mio. ha zur Erzeugung von Nahrungsmitteln verwendet, wovon 6,9 Mio. ha für die Produktion von Exportgütern beansprucht werden (Destatis, 2019). Um den aktuellen Bedarf an Ernährungsgütern für alle Menschen in Deutschland zu decken, wird aber eine Fläche von ca. 19 Mio. ha benötigt. Es wird also mehr konsumiert als faktisch auf der zur Verfügung stehenden Fläche in Deutschland produziert werden kann. Der Flächenverbrauch für Ernährungsgüter, die in Deutschland konsumiert werden, schlägt sich dabei für tierische Produkte (inkl. Futtermittel) mit 61 % nieder, wohingegen der Flächenverbrauch für pflanzliche Lebensmittel bei nur 39 % liegt (Destatis, 2019).\nFläche für Fleischkonsum\nViel Fläche wird v. a. benötigt, um den Bedarf an Fleisch und Lebensmitteln tierischen Ursprungs zu decken (WWF, 2015). Konkret bedeutet das:\nDer Flächenfußabdruck eines Menschen in Deutschland, den er für seinen Konsum an Agrarprodukten hinterlässt, hat eine Größe von 2.681 m² (zu Agrarprodukten gesamt zählen neben Nahrungsmitteln z. B. noch Rohstoffe für Textilien wie Baumwolle und Biosprit). Davon sind 2.397 m² ernährungsbedingt. Davon 1.721 m² aus tierischen Produkten. Das sind stolze 70 %! Das meiste (1.019 m² pro Kopf) entfällt dabei auf den Fleischkonsum. Es folgen Milchprodukte mit 602 m². Erst dann kommen Getreideerzeugnisse mit einem personalisierten Flächenfußabdruck in Höhe von 231 m². ","excerpt":"\u003cp\u003eIn Deutschland werden ca. 16,7 Mio. ha landwirtschaftlich genutzt, das\nentspricht \u003cstrong\u003eca. 47 % der Gesamtfläche Deutschlands\u003c/strong\u003e. Die landwirtschaftliche\nNutzfläche teilt sich auf folgende Bereiche auf:\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e57,2 % auf die Produktion von Futtermittel (v. a. für Grünfutter wie z. B.\nGras, Heu und Getreide),\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e26,9 % für die Erzeugung pflanzlicher Nahrungsmittel,\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e15,8 % auf die Erzeugung von Bioenergie \u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"bioenergie\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n und\nSonstiges.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cdiv\n id=\"bioenergie\"\n class=\"relative hidden rounded-lg bg-ksgreen-lighter p-2\"\n\u003e\n \u003cbutton\n data-infotext=\"bioenergie\"\n class=\"absolute right-2 top-2 block rounded\"\n aria-label=\"Infobox schließen\"\n \u003e\n \u003csvg class=\"h-6 w-6\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" viewBox=\"0 0 24 24\"\u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M6 18L18 6M6 6l12 12\"\n /\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\n \u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBioenergie\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/wissen/flaechenverbrauch/","title":"Flächenverbrauch"},{"body":"Im Urlaub wird besonders gerne konsumiert, schließlich will man der Freundin ein Souvenir mitbringen – vielleicht diese tolle Schnitzerei oder die schöne Haizahn-Kette, die man auf dem Markt entdeckt hat. Noch schnell ein Wasser in der Einwegflasche kaufen und auf geht’s zum Wasserpark, der Spiel und Spaß für die ganze Familie verspricht.\nSouvenirs Konventionelle, für den Massentourismus produzierte Souvenirs wirken sich in vielerlei Hinsicht negativ auf unsere Umwelt aus. Zum einen handelt es sich bei vielen Souvenirs um illegale Produkte, die gegen Tierschutzrechte verstoßen. Laut Zollkriminalamt wurden allein 2015 rund 580.000 geschützte Pflanzen- oder Tierarten bzw. daraus produzierte Souvenirs beschlagnahmt. Neben dem dadurch verursachten Artensterben und Tierleid kommt es bei der Herstellung von billigen Touristenprodukten wie Anhängern, T-Shirts oder lustigen Magnetschildchen auch zu einer Ressourcenverschwendung. Es werden nicht nur Materialen für Produkte verschwendet, die im besten Fall ein paar Monate / Jahre später wieder auf dem Müll landen, sondern auch unnötige Transportwege verursacht, um die Produkte aus den Billiglohnländern um die ganze Welt zu fliegen (Careelite).\n","excerpt":"\u003cp\u003eIm Urlaub wird besonders gerne konsumiert, schließlich will man der Freundin ein\nSouvenir mitbringen – vielleicht diese tolle Schnitzerei oder die schöne\nHaizahn-Kette, die man auf dem Markt entdeckt hat. Noch schnell ein Wasser in\nder Einwegflasche kaufen und auf geht’s zum Wasserpark, der Spiel und Spaß für\ndie ganze Familie verspricht.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eSouvenirs\u003c/strong\u003e Konventionelle, für den Massentourismus produzierte Souvenirs\nwirken sich in vielerlei Hinsicht negativ auf unsere Umwelt aus. Zum einen\nhandelt es sich bei vielen Souvenirs um illegale Produkte, die gegen\nTierschutzrechte verstoßen. Laut Zollkriminalamt wurden allein 2015 rund 580.000\ngeschützte Pflanzen- oder Tierarten bzw. daraus produzierte Souvenirs\nbeschlagnahmt. Neben dem dadurch verursachten Artensterben und Tierleid kommt es\nbei der Herstellung von billigen Touristenprodukten wie Anhängern, T-Shirts oder\nlustigen Magnetschildchen auch zu einer Ressourcenverschwendung. Es werden nicht\nnur Materialen für Produkte verschwendet, die im besten Fall ein paar Monate /\nJahre später wieder auf dem Müll landen, sondern auch unnötige Transportwege\nverursacht, um die Produkte aus den Billiglohnländern um die ganze Welt zu\nfliegen\n(\u003ca href=\"https://www.careelite.de/nachhaltige-souvenirs-was-beachten/\"\u003eCareelite\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/wissen/konsum-vor-ort/","title":"Konsum vor Ort"},{"body":" 1,5 Grad – der Klima-Podcast mit Luisa Neubauer Climaware ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://open.spotify.com/show/28sR8OiOq0MMnGEzMJTXSt\"\u003e1,5 Grad – der Klima-Podcast mit Luisa Neubauer\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.climaware.org/\"\u003eClimaware\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/co2-fussabdruck/tipps/podcasts/","title":"Podcasts"},{"body":"Mobilität benötigt Energie, je nach Fortbewegungsmittel variiert hier die Menge an CO2-Emissionen, die durch das Verkehrsmittel ausgestoßen wird.\nVerkehrsmittel im Vergleich (basierend auf den durchschnittlichen Treibhausgasemissionen im Personenverkehr in Deutschland (2018), Angaben in Gramm pro Personenkilometer (Umweltbundesamt):\nFernlinienbus: 29 g/Personenkilometer Bahn (Fernverkehr): 32 g/Personenkilometer Bahn (Nahverkehr): 57 g/Personenkilometer Linienbus: 80 g/Personenkilometer Pkw: 147 g/Personenkilometer Fliegen: 230 g/Personenkilometer Fliegen ist damit die klimaschädlichste Art der Fortbewegung (Umweltbundesamt). Generell gilt: je schwerer und schneller ein Verkehrsmittel ist, desto mehr Energie wird benötigt, um es anzutreiben, was einen höheren CO2-Ausstoß zur Folge hat (Utopia).\n","excerpt":"\u003cp\u003eMobilität benötigt Energie, je nach Fortbewegungsmittel variiert hier die Menge\nan CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emissionen, die durch das Verkehrsmittel ausgestoßen wird.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eVerkehrsmittel im Vergleich\u003c/strong\u003e (basierend auf den durchschnittlichen\nTreibhausgasemissionen im Personenverkehr in Deutschland (2018), Angaben in\nGramm pro Personenkilometer\n(\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/flugreisen#gewusst-wie\"\u003eUmweltbundesamt\u003c/a\u003e):\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eFernlinienbus: 29 g/Personenkilometer\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eBahn (Fernverkehr): 32 g/Personenkilometer\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eBahn (Nahverkehr): 57 g/Personenkilometer\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eLinienbus: 80 g/Personenkilometer\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003ePkw: 147 g/Personenkilometer\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eFliegen: 230 g/Personenkilometer\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cp\u003eFliegen ist damit die klimaschädlichste Art der Fortbewegung\n(\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/flugreisen#gewusst-wie\"\u003eUmweltbundesamt)\u003c/a\u003e.\nGenerell gilt: je schwerer und schneller ein Verkehrsmittel ist, desto mehr\nEnergie wird benötigt, um es anzutreiben, was einen höheren CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Ausstoß\nzur Folge hat (\u003ca href=\"https://utopia.de/ratgeber/co2-ausstoss-pro-kopf/#3\"\u003eUtopia\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/co2-fussabdruck/wissen/mobilitaet/","title":"Mobilität"},{"body":" JANAklar Lisa Sophie Laurent, vor allem das Video Minimalismus Update nach 4 Jahren – das hat sich verändert Corinna Fee ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/channel/UC_tx9mCedUqbU_Ci7yotcDQ\"\u003eJANAklar \u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eLisa Sophie Laurent, vor allem das Video\n\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=0TckYg3bLN8\"\u003eMinimalismus Update nach 4 Jahren – das hat sich verändert\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=IFS_bbfKFG8\"\u003eCorinna Fee \u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/konsum/tipps/youtube-kanaele/","title":"YouTube-Kanäle"},{"body":"Der sogenannte „Earth Overshoot Day“ (oder „Erdüberlastungstag“) gibt den Tag im Jahr an, an dem wir die planetaren Ressourcen eines Jahres aufgebraucht haben und anfangen, Reserven zu verbrauchen. Die Biokapazität des Planeten ist ab diesem Tag erschöpft. Im Jahr 2022 wurde der globale „Earth Overshoot Day“ am 28. Juli erreicht (GlobalFootprintNetwork).\nSchaut man sich die Entwicklung des globalen „Earth Overshoot Day“ an, so ist zu erkennen, dass der Verbrauch der planetaren Ressourcen immer früher erreicht wird. Das hängt mit der steigenden Ressourcennutzung und dem immer weiter wachsenden Konsum zusammen.\n1970: 29. Dezember 1990: 11. Oktober 2022: 28. Juli Wenn alle Menschen weltweit so leben und konsumieren würden wie in Deutschland, dann wäre der „Earth Overshoot Day“ dieses Jahr bereits am 4. Mai erreicht (Overshootday).\n","excerpt":"\u003cp\u003eDer sogenannte „Earth Overshoot Day“ (oder „Erdüberlastungstag“) gibt den Tag im\nJahr an, an dem wir die planetaren Ressourcen eines Jahres aufgebraucht haben\nund anfangen, Reserven zu verbrauchen. Die Biokapazität des Planeten ist ab\ndiesem Tag erschöpft. Im Jahr 2022 wurde der globale „Earth Overshoot Day“\nam 28. Juli erreicht\n(\u003ca href=\"https://www.footprintnetwork.org/\"\u003eGlobalFootprintNetwork\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eSchaut man sich die Entwicklung des globalen „Earth Overshoot Day“ an, so ist zu\nerkennen, dass der Verbrauch der planetaren Ressourcen immer früher erreicht\nwird. Das hängt mit der steigenden Ressourcennutzung und dem immer weiter\nwachsenden Konsum zusammen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/konsum/wissen/earth-overshoot-day/","title":"Earth Overshoot Day"},{"body":" Tourismus-Kollaps vom ZDF über Massentourismus Webinar der Hochschulen BaWü im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche 2020 über nachhaltigen Tourismus Albatross-Dokumentation über Plastikmüll und das Leben der Wasservögel (Projekt auf Spendenbasis, kostenlos abrufbar) Puls-Reportage über Tipps zum Urlaub mit dem Fahrrad 5 Tipps für nachhaltige(re) Reisen von „Lass ma’ nachhaltig“ Gespräch über nachhaltiges Reisen mit Dr. Dirk Reiser, Dozent für Nachhaltiges Tourismusmanagement an der Hochschule Rhein-Waal ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.zdf.de/dokumentation/3sat-wissenschaftdoku/tourismus-kollaps-106.html\"\u003eTourismus-Kollaps\u003c/a\u003e\nvom ZDF über Massentourismus\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=N_LVYXXQPkc\"\u003eWebinar\u003c/a\u003e der Hochschulen BaWü im\nRahmen der Nachhaltigkeitswoche 2020 über nachhaltigen Tourismus\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.albatrossthefilm.com/watch-albatross\"\u003eAlbatross-Dokumentation\u003c/a\u003e\nüber Plastikmüll und das Leben der Wasservögel (Projekt auf Spendenbasis,\nkostenlos abrufbar)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=ZJEwPgUk-SA\"\u003ePuls-Reportage\u003c/a\u003e über Tipps zum\nUrlaub mit dem Fahrrad\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=vtbdkUN0jIM\"\u003e5 Tipps\u003c/a\u003e für nachhaltige(re)\nReisen von „Lass ma’ nachhaltig“\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.youtube.com/watch?v=NBptpAZ_Zbo\"\u003eGespräch über nachhaltiges Reisen\u003c/a\u003e\nmit Dr. Dirk Reiser, Dozent für Nachhaltiges Tourismusmanagement an der\nHochschule Rhein-Waal\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/tipps/filme/","title":"Filme"},{"body":"Bundeszentrum für Ernährung – Planetary Health Diet\nhttps://ernte-teilen.org/\nhttps://www.solidarische-landwirtschaft.org/startseite\nhttps://www.slowfood.de/\n","excerpt":"\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.bzfe.de/nachhaltiger-konsum/lagern-kochen-essen-teilen/planetary-health-diet/\"\u003eBundeszentrum für Ernährung – Planetary Health Diet\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://ernte-teilen.org/\"\u003ehttps://ernte-teilen.org/\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.solidarische-landwirtschaft.org/startseite\"\u003ehttps://www.solidarische-landwirtschaft.org/startseite\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.slowfood.de/\"\u003ehttps://www.slowfood.de/\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/tipps/websites/","title":"Websites"},{"body":" Zukunftswissen.fm vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie (seit Mai 2020) Wie hängen Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammen? Was bedeutet der Strukturwandel für Deutschland? Wird mit dem europäischen Green Deal in Europa jetzt alles „grün“? Antworten auf diese und weitere Fragen beantworten Expert*innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im neuen Podcast „Zukunftswissen.fm“ des Wuppertal Instituts.\nZeit für Klima von ZEIT ONLINE / Folge 3 (5. Oktober 2020) Markus Haas vom Telekommunikationsanbieter Telefónica Deutschland sieht in Digitalisierung und Nachhaltigkeit eine Symbiose: wir brauchen die fortschreitende digitale Aufstellung, um das Klima schützen zu können. Wie genau, erläutert er in dieser Folge. Fairquatscht – Der Nachhaltigkeitspodcast / Folge 19 (2. Februar 2020) Kann Digitalisierung nachhaltig sein? Dematerialisierung meint, dass digitale Geräte zunehmend haptische Produkte wie Bücher oder Filme ersetzen. Eine Entwicklung, die immer mal wieder als Weg zum nachhaltigen Konsum gedeutet wird. Aber ist dem wirklich so? Über diese und viele weitere, spannende Fragen spricht Moderatorin Marisa Becker in dieser Folge mit dem Autor Prof. Tilman Santarius („Smarte grüne Welt“).\n","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://wupperinst.org/aktuelles/podcast/\"\u003eZukunftswissen.fm\u003c/a\u003e vom Wuppertal\nInstitut für Klima, Umwelt und Energie (seit Mai 2020)\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cp\u003eWie hängen Nachhaltigkeit und Digitalisierung zusammen? Was bedeutet der\nStrukturwandel für Deutschland? Wird mit dem europäischen Green Deal in Europa\njetzt alles „grün“? Antworten auf diese und weitere Fragen beantworten\nExpert*innen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im neuen\nPodcast „Zukunftswissen.fm“ des Wuppertal Instituts.\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.zeit.de/angebote/zeit-studio-podcasts/zeit-fuer-klima/nachhaltige-digitalisierung\"\u003eZeit für Klima\u003c/a\u003e\nvon ZEIT ONLINE / Folge 3 (5. Oktober 2020) Markus Haas vom\nTelekommunikationsanbieter Telefónica Deutschland sieht in Digitalisierung und\nNachhaltigkeit eine Symbiose: wir brauchen die fortschreitende digitale\nAufstellung, um das Klima schützen zu können. Wie genau, erläutert er in\ndieser Folge.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.radio.de/p/fairquatscht\"\u003eFairquatscht – Der Nachhaltigkeitspodcast\u003c/a\u003e\n/ Folge 19 (2. Februar 2020) Kann Digitalisierung nachhaltig sein?\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003cp\u003eDematerialisierung meint, dass digitale Geräte zunehmend haptische Produkte wie\nBücher oder Filme ersetzen. Eine Entwicklung, die immer mal wieder als Weg zum\nnachhaltigen Konsum gedeutet wird. Aber ist dem wirklich so? Über diese und\nviele weitere, spannende Fragen spricht Moderatorin Marisa Becker in dieser\nFolge mit dem Autor Prof. Tilman Santarius („Smarte grüne Welt“).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/digitalkonsum/tipps/podcasts/","title":"Podcasts"},{"body":"Apps\nFair Fashion? (Android, iOS): mit dieser App erfährst du alle wichtigen Informationen über fair produzierte Kleidung. Basierend auf einer Firmenbefragung findest du auch Bewertungen zu verschiedenen Labels. Good On You – Ethical Fashion (Android, iOS): (nur in englischer Sprache) Good On You gibt dir Einschätzungen zur Nachhaltigkeit von Marken und hilft dir, ethische und nachhaltige Modelabels aus der ganzen Welt zu finden. Die Datenbank umfasst mehr als 2.000 Modemarken, die in einem Ratingsystem hinsichtlich der drei Kategorien Mensch, Umwelt und Tier eine Bewertung anzeigen („We Avoid“, „Not Good Enough“, „It’s A Start“, „Good“ and „Great“). ToxFox (Android, iOS) und Nestbau – Giftfrei einkaufen (Android, iOS) sind speziell dafür gedacht, Schadstoffe aufzuspüren, Hersteller anzufragen und sie zum Handeln zu drängen. Das tut nicht nur der Umwelt, sondern auch dir gut. Treeday (Android, iOS): mit der App findest du die grünsten Unternehmen in nächster Umgebung. Ob du Hunger hast, einkaufen gehst, dich neu einkleiden willst – selbst, wenn du dich neu einrichtest oder ein Haus baust – für alles gibt es ein nachhaltiges Angebot! ","excerpt":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eApps\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eFair Fashion?\u003c/strong\u003e (Android, iOS): mit dieser App erfährst du alle wichtigen\nInformationen über fair produzierte Kleidung. Basierend auf einer\nFirmenbefragung findest du auch Bewertungen zu verschiedenen Labels.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eGood On You – Ethical Fashion\u003c/strong\u003e (Android, iOS): (nur in englischer Sprache)\nGood On You gibt dir Einschätzungen zur Nachhaltigkeit von Marken und hilft\ndir, ethische und nachhaltige Modelabels aus der ganzen Welt zu finden. Die\nDatenbank umfasst mehr als 2.000 Modemarken, die in einem Ratingsystem\nhinsichtlich der drei Kategorien Mensch, Umwelt und Tier eine Bewertung\nanzeigen („We Avoid“, „Not Good Enough“, „It’s A Start“, „Good“ and „Great“).\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eToxFox\u003c/strong\u003e (Android, iOS) und \u003cstrong\u003eNestbau – Giftfrei einkaufen\u003c/strong\u003e (Android, iOS)\nsind speziell dafür gedacht, Schadstoffe aufzuspüren, Hersteller anzufragen\nund sie zum Handeln zu drängen. 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V.).\n","excerpt":"\u003cp\u003eDer Anbau von Baumwolle benötigt viel Bodenfläche\n(\u003ca href=\"https://www.suedwind-institut.de/alle-verfuegbaren-publikationen/fs_flaechenkonkurrenz_das_beispiel_baumwolle.html\"\u003eSüdwindinstitut für Ökonomie und Ökumene\u003c/a\u003e).\nDiese Flächen stehen dann nicht mehr für die Produktion von Nahrungsmitteln zur\nVerfügung, die in den Anbauländern dringend benötigt werden\n(\u003ca href=\"https://epub.wupperinst.org/frontdoor/deliver/index/docId/1958/file/WP148.pdf\"\u003eWuppertalinstitut\u003c/a\u003e).\nDurch die starke künstliche Bewässerung versalzen die Böden, die dann\nunfruchtbar werden. Der massive Einsatz von Pestiziden und Dünger schädigt die\nBöden langfristig\n(\u003ca href=\"http://www.umweltinstitut.org/fragen-und-antworten/bekleidung/anbau-von-baumwolle.html\"\u003eUmweltinstitut München e. V.\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/wissen/flaechennutzung/","title":"Flächennutzung"},{"body":"Du hast ein paar Minuten Zeit? Dann informier’ dich doch einmal über die verschiedenen Bio-Siegel und achte bei deinem nächsten Einkauf darauf, Produkte zu kaufen, die z. B. über ein Naturland- oder Demeter-Siegel verfügen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eDu hast ein paar Minuten Zeit? Dann informier’ dich doch einmal über die\n\u003ca href=\"https://www.verbraucherzentrale-hessen.de/feature/wichtige-bio-oeko-siegel-ueberblick\"\u003everschiedenen Bio-Siegel\u003c/a\u003e\nund achte bei deinem nächsten Einkauf darauf, Produkte zu kaufen, die z. B. über\nein Naturland- oder Demeter-Siegel verfügen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/handeln/oekologische-erzeugung/","title":"Ökologische Erzeugung"},{"body":"FOMO („Fear of missing out“) zählt schon länger nicht mehr zu den unbekannten Akronymen. Spätestens seit der Verbreitung sozialer Netzwerke wie Instagram, Facebook, TikTok und Co. ist die Angst davor, ständig etwas Wichtiges zu verpassen und davon ausgeschlossen zu sein (MedLexi), zur Normalität für viele Teenager und Erwachsene geworden. Im Jahr 2019 verbrachte jeder Mensch etwa 192 Minuten täglich im Internet. 2011 waren es noch knapp 70 Minuten (Statista). FOMO führt allerdings nicht nur zu einem persönlichen Unwohlsein, sondern auch zu einem erhöhten Stromverbrauch (Lean-IT-Report), der sich wiederum negativ auf das Klima auswirkt. Denn ein erhöhter Stromverbrauch führt gleichzeitig auch zu einem erhöhten Ausstoß von CO2-Emissionen. Vor allem die sehr hohe Auflösung beim Streaming von Videos trägt zum hohen Datenverkehr bei.\nZwar kann man die CO2-Emissionen kompensieren (z. B. bei Atmosfair), aber noch besser ist es natürlich, wenn man diese gar nicht erst entstehen lässt oder zumindest die eigene Nutzungsdauer von Streamingdiensten bewusst reduziert.\n","excerpt":"\u003cp\u003eFOMO („Fear of missing out“) zählt schon länger nicht mehr zu den unbekannten\nAkronymen. Spätestens seit der Verbreitung sozialer Netzwerke wie Instagram,\nFacebook, TikTok und Co. ist die Angst davor, ständig etwas Wichtiges zu\nverpassen und davon ausgeschlossen zu sein (\u003ca href=\"https://medlexi.de/FOMO\"\u003eMedLexi\u003c/a\u003e),\nzur Normalität für viele Teenager und Erwachsene geworden. Im Jahr 2019\nverbrachte jeder Mensch etwa 192 Minuten täglich im Internet. 2011 waren es noch\nknapp 70 Minuten\n(\u003ca href=\"https://www.statista.com/statistics/319732/daily-time-spent-online-device/\"\u003eStatista\u003c/a\u003e).\nFOMO führt allerdings nicht nur zu einem persönlichen Unwohlsein, sondern auch\nzu einem erhöhten Stromverbrauch\n(\u003ca href=\"https://theshiftproject.org/wp-content/uploads/2019/03/Executive-Summary_Lean-ICT-Report_EN_lowdef.pdf\"\u003eLean-IT-Report\u003c/a\u003e),\nder sich wiederum negativ auf das Klima auswirkt. Denn ein erhöhter\nStromverbrauch führt gleichzeitig auch zu einem erhöhten Ausstoß von\nCO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emissionen. Vor allem die sehr hohe Auflösung beim Streaming von\nVideos trägt zum hohen Datenverkehr bei.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/digitalkonsum/wissen/gebrauch/","title":"Gebrauch"},{"body":" Drei Fragen an Nina 1. Wer bist Du und wie bist Du zum Klimasofa gestoßen?\nIch bin Nina, Geographin und seit September 2020 beim Klimasofa dabei. Ende 2019 habe ich Silke und Tobi bei einer Veranstaltung der Scientists for Future kennengelernt und war sofort von der Idee des Klimasofas begeistert.\n2. Was ist Deine Rolle beim Klimasofa?\nBisher recherchiere ich vor allem für die Präsentationen und unterstütze das Team mit meinen Kenntnissen zum Thema Klimawandel. Zukünftig möchte ich auch selbst Webinare halten und hoffentlich bald mal einen Klimasofa-Abend im ursprünglichen Format miterleben.\n3. Was motiviert Dich, beim Klimasofa mitzumachen? ⁣⁣ Ich möchte Menschen zeigen, dass ein klimabewusster, nachhaltiger und generationengerechter Lebensstil nicht Verzicht und finanzielle Kosten bedeutet, sondern die eigene Lebensqualität verbessern und Spaß machen kann. Beim Klimasofa gefällt mir besonders gut, dass wir einfach umzusetzende Lösungsansätze für jeden aufzeigen, sodass die Teilnehmenden direkt loslegen und schnelle erste Erfolge beim Klimaschutz im Alltag verzeichnen können. Das motiviert für weitere Schritte. Ich glaube, dass wir als Gesellschaft einfach mehr Mut brauchen, öfter etwas Neues auszuprobieren.\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /ueber-uns/team/nina/nina_hu_2f9615da542ece50.48baabf53c07bbf022ca82e758a5116d3d6a5472e39cd92efed7dd49d15cab93.webp 1080w,\n /ueber-uns/team/nina/nina_hu_12ee66ca9b93bdb6.9d5b250905f6bb4c355d8c783231c5f90d922ae3c49e1f878916a2d6992b19e7.webp 960w,\n /ueber-uns/team/nina/nina_hu_45c3cf8e7d0d42e5.611f146a425ce8bc72bb9fecc86f98c3e196ab858abc9eb78786032b3dbbf0c9.webp 640w,\n /ueber-uns/team/nina/nina_hu_1c18809b6286ef78.82a922dd7024d23f4726a65eb28e3f3015c90fe1f06e662807b8c3fe4d2fc61f.webp 480w,\n /ueber-uns/team/nina/nina_hu_72bac05e603ba484.9c66aa119ca34505cf65878defcfe7d2dcbc643a6008c7ed692919a9673adeeb.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(min-width: 780px) 698px, calc(95.22vw - 26px)\"\n src=\"/ueber-uns/team/nina/nina_hu_2f9615da542ece50.48baabf53c07bbf022ca82e758a5116d3d6a5472e39cd92efed7dd49d15cab93.webp\"\n width=\"1080\"\n height=\"810\"\n alt=\"Foto von Nina\"\n /\u003e\n\n\u003ch2 id=\"drei-fragen-an-nina\"\u003eDrei Fragen an Nina\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e1. Wer bist Du und wie bist Du zum Klimasofa gestoßen?\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIch bin Nina, Geographin und seit September 2020 beim Klimasofa dabei. Ende 2019\nhabe ich Silke und Tobi bei einer Veranstaltung der Scientists for Future\nkennengelernt und war sofort von der Idee des Klimasofas begeistert.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/ueber-uns/team/nina/","title":"Nina"},{"body":" Agora Verkehrswende und Ellery Studio (2021). Abgefahren – Eine infografische Novelle zur Verkehrswende Zukunft nachhaltige Mobilität. Replik auf die beliebtesten Verkehrswende Einwände Heinrich Böll Stiftung (2018). Eine lebenswerte Stadt für alle Hennicke/Koska/Rasch (2021) Nachhaltige Mobilität für alle – Ein Plädoyer für mehr Verkehrsgerechtigkeit /PDF Flore/Kröcher/Czycholl (2021). Unterwegs zur neuen Mobilität – Perspektiven für Verkehr, Umwelt und Arbeit. Scharffenberg (2020). No Car – Eine Streitschrift für die Mobilität der Zukunft. Tannenhauer (2021). Wider das System Auto – Warum wir eine nachhaltige Mobilität brauchen. Canzler/Knie (2016). Die digitale Mobilitätsrevolution – Vom Ende des Verkehrs, wie wir ihn kannten. Loderhose (2021). Wenn Sie ein Elektroauto kaufen, müssen Sie das lesen – ultimative Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Elektromobilität. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eAgora Verkehrswende und Ellery Studio (2021).\n\u003ca href=\"https://www.agora-verkehrswende.de/fileadmin/Projekte/2020/Abgefahren-Comic/ElleryStudio-AGORAVerkehrswende-Abgefahren-OnlineVersion.pdf\"\u003eAbgefahren\u003c/a\u003e –\nEine infografische Novelle zur Verkehrswende\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eZukunft nachhaltige Mobilität.\n\u003ca href=\"https://www.zukunft-nachhaltige-mobilitaet.de/replik-auf-die-beliebtesten-verkehrswende-einwaende/\"\u003eReplik auf die beliebtesten Verkehrswende Einwände\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eHeinrich Böll Stiftung (2018).\n\u003ca href=\"https://www.boell.de/de/2018/12/14/eine-lebenswerte-stadt-fuer-alle?dimension1=ds_regionale_verkehrswende\"\u003eEine lebenswerte Stadt für alle\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eHennicke/Koska/Rasch (2021) Nachhaltige Mobilität für alle – Ein Plädoyer für\nmehr Verkehrsgerechtigkeit\n/\u003ca href=\"https://epub.wupperinst.org/frontdoor/index/index/start/22/rows/10/sortfield/year_sort/sortorder/desc/searchtype/simple/query/nachhaltige+mobilit%C3%A4t+/yearfq/2021/docId/7747\"\u003ePDF\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eFlore/Kröcher/Czycholl (2021). Unterwegs zur neuen Mobilität – Perspektiven\nfür Verkehr, Umwelt und Arbeit.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eScharffenberg (2020). No Car – Eine Streitschrift für die Mobilität der\nZukunft.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eTannenhauer (2021). Wider das System Auto – Warum wir eine nachhaltige\nMobilität brauchen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eCanzler/Knie (2016). Die digitale Mobilitätsrevolution – Vom Ende des\nVerkehrs, wie wir ihn kannten.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eLoderhose (2021). Wenn Sie ein Elektroauto kaufen, müssen Sie das lesen –\nultimative Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Elektromobilität.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/tipps/buecher/","title":"Bücher"},{"body":"Flugzeug, Zug oder Auto: Die Wahl des Verkehrsmittels ist oft nicht einfach. Wegen vieler politischer Entscheidungen zugunsten des Autos ist der Verkehr aber eines der größten Sorgenkinder für die deutsche Klimawende. Immerhin verursacht der Verkehr heute rund ein Fünftel der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland (Umweltbundesamt). Die Treibhausgasemissionen sanken 2020 zwar unter dem Einfluss der Pandemie auf 146 Mio. Tonnen. Das stellte im Vergleich zu 1990 aber nur eine Verbesserung von 4 % dar. Zudem war der Verkehrssektor in den Jahren zuvor der einzige Bereich, in dem der Emissionsausstoß konstant blieb (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz). Wegen dieser jahrelangen Versäumnisse müssen nun schnell radikale Veränderungen her.\nDoch es gibt große Unterschiede zwischen den Verkehrsmitteln. Wenig überraschend waren 2020 die durchschnittlichen Treibhausgasemissionen bei Inlandsflügen am höchsten (284 Gramm pro Personenkilometer). Pkw hingegen stießen im Durchschnitt 152 g/Pkm aus.\nInlandsflüge\nFlugzeuge verursachen viele Treibhausgase, doch sind Fahrten in einem Benzin- oder Dieselauto mit nur einer Person ähnlich schädlich. Besonders Inlandsflüge sollten besser auf den umweltfreundlicheren Schienenverkehr verlagert werden (eea).\nIm Vergleich dazu sind Fahrten mit der Bahn im Nah- und Fernverkehr (85 bzw. 50 g/Pkm) sowie mit Straßen- und U-Bahnen (75 g/Pkm) deutlich umweltfreundlicher (Umweltbundesamt). Pkw belasten heute Umwelt und ⁠Klima zwar im Schnitt⁠ durch technische Fortschritte weniger als früher.\nFortschritte\nDie Qualität der Kraftstoffe wurde verbessert und der Staat verschärfte Abgasvorschriften, sodass Autohersteller ihre Motoren und Abgastechnik verbesserten. Der Abgasskandal und der Einsatz sogenannter Abschalteinrichtungen haben allerdings deutlich gemacht, dass sich die Gesellschaft für die Senkung von Emissionen nicht allein auf die Wirtschaft verlassen darf. Strengere Kontrollen und Vorschriften sind nötig (Umweltbundesamt).\nDoch die immer weiter steigende Menge an immer größeren und schwereren Autos heben die erreichten Verbesserungen wieder auf. Für die Einhaltung der Klimaziele reicht der Glaube an rein technische Verbesserungen der Autos nicht aus. Nur eine Kombination von Maßnahmen für einen effizienteren und insgesamt reduzierten Verkehr sowie einer bewussteren Wahl des Verkehrsmittels jeder einzelnen Person löst diese Herausforderung (Umweltbundesamt).\nIm Güterverkehr ist der Lkw mit Abstand am schädlichsten für unsere Umwelt. Im Jahr 2020 stießen Lkw 111 g Treibhausgase pro Personenkilometer aus, Binnenschiffen und Güterzüge hingegen nur 31 g/Pkm bzw. 16 g/Pkm. Wegen des steigenden Verkehrsaufkommens erhöhten sich die absoluten CO2-Emissionen des Straßengüterverkehrs zwischen 1995 und 2019 trotz allem von 39,3 auf 47,4 Mio. Tonnen. Zudem ist der motorisierte Straßenverkehr beim Ausstoß von Luftschadstoffen wie Stickstoffdioxid oder Feinstaub immer noch der Hauptverursacher. Zwar ist der Ausstoß seit 1990 gesunken, doch in den letzten Jahren flacht dieser Trend ab (Umweltbundesamt).\nUns sollte bewusst sein, dass wir durch unsere heutige Art des möglichst günstigen und schnellen Reisens auch im Urlaub eine Menge Treibhausgase verursachen. Zum Beispiel verursacht eine 7-tägige Mittelmeerkreuzfahrt insgesamt über eine Tonne CO2-Emissionen pro Person und allein damit viermal so viel wie der globale Durchschnitt im Jahr. Der von vielen geliebte zweiwöchige Mallorca-Urlaub verursacht eine ähnliche Menge CO2 .\nMenge CO2\nDer Großteil der Emissionen entsteht dabei durch die An- und Abreise mit dem Flugzeug. Bei der wesentlich kürzeren Kreuzfahrt kommt noch eine Menge CO2 durch die energieintensivere Unterkunft auf dem Schiff hinzu (WWF).\nUrlauber*innen können mittlerweile im Internet ihre Treibhausgasemissionen für die Reise berechnen und oftmals kompensieren .\nKompensieren\nReisende zahlen dabei einen entsprechenden Betrag, um die entstandenen Treibhausgasemissionen an anderer Stelle auszugleichen. Dies geschieht durch die gezielte Förderung einzelner Projekte. Sowohl die Emissionsrechner als auch die Kompensationsanbieter sind in ihrer Qualität und ihren Berechnungsmethoden noch sehr unterschiedlich (WWF).\nUnabhängig davon, ob wir auf dem Weg zur Arbeit oder in den Urlaub sind, ist es in Sachen Treibhausgasemissionen am umweltfreundlichsten, unsere Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen. Wo dies nicht möglich ist, sollten wir auf das Auto und das Flugzeug verzichten und lieber den öffentlichen Nah- und Fernverkehr nutzen. Die Politik muss der Bevölkerung offen und ehrlich deutlich machen: Um klimaneutral zu werden, können wir nicht einfach weitermachen wie bisher, sondern müssen unser Reiseverhalten ändern.\n","excerpt":"\u003cp\u003eFlugzeug, Zug oder Auto: Die Wahl des Verkehrsmittels ist oft nicht einfach.\nWegen vieler politischer Entscheidungen zugunsten des Autos ist der Verkehr aber\neines der größten Sorgenkinder für die deutsche Klimawende. Immerhin verursacht\nder Verkehr heute rund ein Fünftel der gesamten Treibhausgasemissionen in\nDeutschland\n(\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet\"\u003eUmweltbundesamt\u003c/a\u003e).\nDie Treibhausgasemissionen sanken 2020 zwar unter dem Einfluss der Pandemie auf\n146 Mio. Tonnen. Das stellte im Vergleich zu 1990 aber nur eine Verbesserung von\n4 % dar. Zudem war der Verkehrssektor in den Jahren zuvor der einzige Bereich,\nin dem der Emissionsausstoß konstant blieb\n(\u003ca href=\"https://www.bmuv.de/media?tx_bmubmedia_media%5Bmedia%5D=1485\u0026amp;cHash=f11efe757b1efcafe45ac4dd5fab6afb\"\u003eBundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz\u003c/a\u003e).\nWegen dieser jahrelangen Versäumnisse müssen nun schnell radikale Veränderungen\nher.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/wissen/treibhausgasemissionen/","title":"Treibhausgasemissionen"},{"body":" Amélie geht Zero Waste Amélie hat sich vorgenommen, ihr Leben zu entschleunigen. Sie will langsamer sprechen und nachhaltiger leben. Sie hat die Nase voll von Verpackungen und will Schluss machen mit dem ganzen Entsorgen und Recyceln. Auf ihrem Weg dazu, weniger bzw. gar keinen Müll mehr zu produzieren, spricht sie in „Zero Waste“ mit Menschen, deren Herz auch für „Fridays for Future“ schlägt und die sich mit den Themen Zero Waste und Nachhaltigkeit schon richtig gut auskennen. Lass dich auch inspirieren! Gefährlich praktisch – unser Leben mit Plastik (Deutschlandfunk Nova) Dass ein Leben ganz ohne Müll möglich sein soll, konnte sich Redakteurin Kerstin nicht vorstellen. Dabei ist das Fehlen von Müll der natürliche Zustand der Erde. Ob und wie ein Leben ganz ohne Müll möglich sein könnte, hat Kerstin herausgefunden. Sie hat dafür in Deutschland, aber auch in San Francisco recherchiert. don’t waste – be happy Hier bekommst du Wissen und Inspiration rund um den Zero-Waste-Lifestyle, das moderne Eco-Elternsein und die Achtsamkeit für die Dinge, die wirklich zählen. Es erwarten dich praktische Nachhaltigkeits-Tipps, inspirierende Experteninterviews mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten und Geschichten aus dem Leben einer berufstätigen Zero-Waste-Mama. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003e\u003ca href=\"https://www.podcastfabrik.de/podcasts/ameliegehtzerowaste/\"\u003eAmélie geht Zero Waste\u003c/a\u003e\u003c/strong\u003e\nAmélie hat sich vorgenommen, ihr Leben zu entschleunigen. Sie will langsamer\nsprechen und nachhaltiger leben. Sie hat die Nase voll von Verpackungen und\nwill Schluss machen mit dem ganzen Entsorgen und Recyceln. Auf ihrem Weg dazu,\nweniger bzw. gar keinen Müll mehr zu produzieren, spricht sie in „Zero Waste“\nmit Menschen, deren Herz auch für „Fridays for Future“ schlägt und die sich\nmit den Themen Zero Waste und Nachhaltigkeit schon richtig gut auskennen. Lass\ndich auch inspirieren!\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.deutschlandfunknova.de/serien/ohne-muell-kerstin-will-es-schaffen\"\u003e\u003cstrong\u003eGefährlich praktisch – unser Leben mit Plastik (Deutschlandfunk Nova)\u003c/strong\u003e\u003c/a\u003e\nDass ein Leben ganz ohne Müll möglich sein soll, konnte sich Redakteurin\nKerstin nicht vorstellen. Dabei ist das Fehlen von Müll der natürliche Zustand\nder Erde. Ob und wie ein Leben ganz ohne Müll möglich sein könnte, hat Kerstin\nherausgefunden. Sie hat dafür in Deutschland, aber auch in San Francisco\nrecherchiert.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.dontwastebehappy.de/\"\u003e\u003cstrong\u003edon’t waste – be happy\u003c/strong\u003e\u003c/a\u003e Hier bekommst\ndu Wissen und Inspiration rund um den Zero-Waste-Lifestyle, das moderne\nEco-Elternsein und die Achtsamkeit für die Dinge, die wirklich zählen. Es\nerwarten dich praktische Nachhaltigkeits-Tipps, inspirierende\nExperteninterviews mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten und Geschichten aus\ndem Leben einer berufstätigen Zero-Waste-Mama.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/tipps/podcasts/","title":"Podcasts"},{"body":"Organische Abfälle sind goldwert, denn diese kannst du ganz einfach kompostieren. Entweder auf dem eigenen Kompost im Garten, in einer Wurmkiste auf dem Balkon oder in der Biotonne. Biomüll selbst zu kompostieren hat den Vorteil, dass du den entstandenen Dünger für deine Pflanzen nutzen kannst. Die freuen sich ganz bestimmt über die vielen Nährstoffe deines Komposts. Verwendest du stattdessen eine Biomülltonne, kann dein lokaler Abfallentsorger daraus wertvollen Dünger und sogar Energie gewinnen (Umweltbundesamt).\n","excerpt":"\u003cp\u003eOrganische Abfälle sind goldwert, denn diese kannst du ganz einfach\nkompostieren. Entweder auf dem eigenen Kompost im Garten, in einer\n\u003ca href=\"https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/verbraucher-tipps/190920-nabu-anleitung-wurmkiste.pdf\"\u003eWurmkiste\u003c/a\u003e\nauf dem Balkon oder in der Biotonne. Biomüll selbst zu kompostieren hat den\nVorteil, dass du den entstandenen Dünger für deine Pflanzen nutzen kannst. Die\nfreuen sich ganz bestimmt über die vielen Nährstoffe deines Komposts. Verwendest\ndu stattdessen eine Biomülltonne, kann dein lokaler Abfallentsorger daraus\nwertvollen Dünger und sogar Energie gewinnen\n(\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/verwertung-entsorgung-ausgewaehlter-abfallarten/bioabfaelle\"\u003eUmweltbundesamt\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/handeln/rot-zurueck-zu-den-wurzeln/","title":"Rot – Zurück zu den Wurzeln"},{"body":"Immer mehr Lebensmittel werden in Glas-Verpackungen angeboten. Glas wird von vielen Menschen als umweltverträglich eingestuft und somit als gute Alternative zur Konservendose aus Aluminium oder zur Plastikflasche gewertet. Aber ist diese Verpackung wirklich so umweltschonend? Ja und nein!\nDie Ökobilanz einer Glasverpackung hängt unter anderem von drei wichtigen Faktoren ab.\nMaterialeinsatz und Produktion: Rohstoffe, die zur Herstellung von Glas benötigt werden, sind Quarzsand, Soda, Kalkstein, Dolomit und recyceltes Glas. Außerdem sind enorm hohe Temperaturen notwendig. Die dafür eingesetzte Energie „lohnt“ sich nur, wenn das hergestellte Glas möglichst lange genutzt wird. Transportweg: Generell ist der CO2-Fußabdruck von Glas pro Gramm geringer als der von Plastik. Das Problem: Glas ist wesentlich schwerer als Plastik. Dementsprechend ist auf dem Transportweg, den eine Flasche zurücklegt, bis sie im Handel verkauft wird, mehr Energie notwendig. Laut NABU haben Plastikmehrwegflaschen (PET-Mehrweg) gegenüber Glasflaschen Umweltvorteile beim Transport, weil sie leichter sind. Eine Studie vom ifeu (Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH) zeigt, wie kompliziert ein Vergleich zwischen den unterschiedlichen Verpackungen wirklich ist. Zum Beispiel sind regional vertriebene 0,5-Liter Mehrweg-Glasflaschen im Vergleich zu 0,5-Liter PET-Einwegflaschen noch ökologisch überlegen. Vergleicht man allerdings die 1,5-Liter PET-Einwegflaschen mit einer 0,7-Liter Glas-Mehrwegflasche, können keine eindeutigen Vor-und Nachteile mehr festgestellt werden – sofern der Transportweg der Plastikflasche gering ist. Das Verhältnis zwischen Verpackung und Inhalt wird durch die zunehmende Flaschengröße besser zugunsten des Einwegplastiks. Wiederverwertung: Wenn es sich um Einwegglas handelt (was bisher meist der Fall ist), muss dieses nach dem Gebrauch wieder eingeschmolzen werden – und das erfordert in der Regel Temperaturen um die 1000 ºC, was ebenfalls nicht besonders umweltfreundlich ist und viel CO2 verursacht. Unter Berücksichtigung dieser drei Gesichtspunkte ist neu hergestelltes Glas im Vergleich zu Kunststoff keine umweltschonende Alternative.\nBesser ist es, auf Altglas zurückzugreifen. Laut Umweltbundesamt lag die Recyclingquote in der Glasproduktion 2018 bei 83 % (Umweltbundesamt, Statista). Altglas kann unendlich oft wieder eingeschmolzen und zur Herstellung neuer Glasprodukte genutzt werden. Solch eine erneute stoffliche Nutzung ist umweltverträglich und kann viele Rohstoffe einsparen, wenn die verschiedenen Glasprodukte wie Flaschen und Fenstergläser an ihrem Lebensende dem richtigen Entsorgungsweg zugeführt werden. Dabei ist die Farbreinheit der Altglasscherben besonders wichtig.\nAllerdings liegt auch hier der Energieaufwand, der zum Recyceln benötigt wird, ungefähr in der Größenordnung von der Neuherstellung eines Getränkekartons – der auch noch zu 75 % aus nachwachsenden Rohstoffen besteht.\nLeider bieten immer mehr Lieferanten ihre Produkte in speziell gestalteten Flaschen an. Diese müssen immer zurück zum Abfüller transportiert werden, teils durch die gesamte Republik. Standardflaschen hingegen gehen in einen gemeinsamen „Flaschenpool“ und können vom nächstgelegenen Abfüller wieder eingesetzt werden. Daher ist es ökologisch besser, Getränke in Standardmehrwegflaschen zu bevorzugen und sich nicht von dem Design und gutem Marketing anziehen zu lassen. Immerhin senkt die Nutzung von Altglas den Verbrauch von neuen Rohstoffen.\nKunststoff vs. Glas – ganz schön kompliziert\nWenn man allein diese wenigen Gesichtspunkte beim Einkauf berücksichtigt, merkt man schnell, wie kompliziert der Vergleich ist. Zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass Glas nachhaltiger sein kann als Plastik, wenn …\n… eine Standardgrößenverpackung genutzt und immer wieder verwendet wird. So werden keine neuen Rohstoffe benötigt und die Produktion verbraucht weniger Energie. Glasmehrwegflaschen können bis zu 50 Mal wieder befüllt werden. Die Alternative aus Kunststoff nur bis zu 25 Mal.\n… die Transportwege kurz sind. Bei regionalen Produkten ist es durchaus sinnvoll, sie in Glas zu verpacken, denn das kann dann von örtlichen Betrieben, die über die entsprechenden Maschinen verfügen, wieder gereinigt werden. Wenn man auf Mehrwegglasbehälter aus der Region zurückgreift, schont man nicht nur die Umwelt, sondern auch die eigene Gesundheit.\nGlas vs. Tetrapak – was ist umweltfreundlicher?\nBei Getränkekartons wie Tetrapaks handelt es sich ausschließlich um Einwegverpackungen, da diese vom Pfandsystem ausgenommen sind. Sie bestehen aus verschiedenen Schichten von Karton, Kunststoff und manchmal noch Aluminium. Teilweise wird Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft genutzt oder die Bestandteile bestehen aus recyceltem Material.\nAufgrund des geringen Gewichts wird beim Transport weniger Energie als bei Glas oder Kunststoff benötigt. Doch das Recycling ist umso aufwändiger, da die verschiedenen Schichten getrennt werden müssen.\nDas Umweltbundesamt berichtet, dass in Analysen verschiedener Studien Mehrweg-Glas und Getränkekartons aus ökologischer Sicht gleichauf liegen.\nFazit\nMittlerweile werden immer mehr regionale Produkte in Standardmehrwegflaschen angeboten. So gibt es zum Beispiel nicht nur Milch und Joghurt im Pfandglas, sondern auch Mais, Cornichons, Kichererbsen und pflanzliche Alternativen. Ebenso greifen auch viele Getränkehersteller wieder auf die Standardflasche zurück. Durch den Kauf von Produkten in gängigen Pfandbehältern fördert man die Nachfrage am Ausbau der Angebotsvielfalt.\nÜbrigens: Schraubdeckel dürfen mit in den Container\nSchraubdeckel aus Metall und Kunststoff können ebenso gut wie Glas recycelt werden. Dafür ist es sinnvoll, diese korrekt zu entsorgen. Allerdings ist es nicht schlimm, wenn du mal einen Deckel im Altglas vergisst. Das gesammelte Glas aus dem Container wird in der Recyclinganlage zerkleinert und sortiert. Deckel und Verschlüsse aus verschiedenen Materialien wie Aluminium, Kunststoff oder Kork werden dabei maschinell aussortiert. In modernen Recyclinganlagen kommen dafür Magnete und Kameras zum Einsatz.\nWenn du Metalldeckel, Kron- und Weinkorken nicht nur recyceln, sondern beim Entsorgen Projekte unterstützen möchtest, solltest du diese separat sammeln. Es gibt z. B. in Hamburg an vielen Orten Stationen, wo du diese abgeben kannst. Der Verein Collect Kronkorken holt sie dann ab und bringt sie zu Wertstoffhändlern. Den Erlös setzt Collect e. V. dann in Umwelt- und Tierschutzprojekten wieder ein.\n","excerpt":"\u003cp\u003eImmer mehr Lebensmittel werden in Glas-Verpackungen angeboten. Glas wird von\nvielen Menschen als umweltverträglich eingestuft und somit als gute Alternative\nzur Konservendose aus Aluminium oder zur Plastikflasche gewertet. Aber ist diese\nVerpackung wirklich so umweltschonend? Ja und nein!\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Ökobilanz einer Glasverpackung hängt unter anderem von drei wichtigen\nFaktoren ab.\u003c/p\u003e\n\u003col\u003e\n\u003cli\u003eMaterialeinsatz und Produktion: Rohstoffe, die zur Herstellung von Glas\nbenötigt werden, sind Quarzsand, Soda, Kalkstein, Dolomit und recyceltes\nGlas. Außerdem sind enorm hohe Temperaturen notwendig. Die dafür eingesetzte\nEnergie „lohnt“ sich nur, wenn das hergestellte Glas möglichst lange genutzt\nwird.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eTransportweg: Generell ist der CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Fußabdruck von Glas pro Gramm\ngeringer als der von Plastik. Das Problem: Glas ist wesentlich schwerer als\nPlastik. Dementsprechend ist auf dem Transportweg, den eine Flasche\nzurücklegt, bis sie im Handel verkauft wird, mehr Energie notwendig. Laut\n\u003ca href=\"https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/essen-und-trinken/16469.html\"\u003eNABU\u003c/a\u003e\nhaben Plastikmehrwegflaschen (PET-Mehrweg) gegenüber Glasflaschen\nUmweltvorteile beim Transport, weil sie leichter sind. Eine\n\u003ca href=\"https://www.ifeu.de/fileadmin/uploads/oekobilanzen/pdf/IFEU%20Handreichung%20zur%20Einweg-Mehrweg-Diskussion%20(13Juli2010).pdf\"\u003eStudie vom ifeu\u003c/a\u003e\n(Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH) zeigt, wie\nkompliziert ein Vergleich zwischen den unterschiedlichen Verpackungen\nwirklich ist. Zum Beispiel sind regional vertriebene 0,5-Liter\nMehrweg-Glasflaschen im Vergleich zu 0,5-Liter PET-Einwegflaschen noch\nökologisch überlegen. Vergleicht man allerdings die 1,5-Liter\nPET-Einwegflaschen mit einer 0,7-Liter Glas-Mehrwegflasche, können keine\neindeutigen Vor-und Nachteile mehr festgestellt werden – sofern der\nTransportweg der Plastikflasche gering ist. Das Verhältnis zwischen\nVerpackung und Inhalt wird durch die zunehmende Flaschengröße besser\nzugunsten des Einwegplastiks.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eWiederverwertung: Wenn es sich um Einwegglas handelt (was bisher meist der\nFall ist), muss dieses nach dem Gebrauch wieder eingeschmolzen werden – und\ndas erfordert in der Regel Temperaturen um die 1000 ºC, was ebenfalls nicht\nbesonders umweltfreundlich ist und viel CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e verursacht.\u003c/li\u003e\n\u003c/ol\u003e\n\u003cp\u003eUnter Berücksichtigung dieser drei Gesichtspunkte ist neu hergestelltes Glas im\nVergleich zu Kunststoff keine umweltschonende Alternative.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/wissen/glas/","title":"Glas"},{"body":"Für die Produktion einiger Lebensmittel, beispielsweise für Kaffee, wird nicht nur eine große Menge an Fläche benötigt, sondern auch sehr viel Wasser. Wasser spielt vom Anbau bis hin zum Konsum eine bedeutende Rolle, denn es wird in fast jedem Verarbeitungsschritt benötigt. Schon beim Anbau in Ländern wie Brasilien, Kolumbien, Vietnam oder Honduras müssen die Kaffeepflanzen oft zusätzlich bewässert werden, um der hohen Nachfrage des Marktes gerecht zu werden. Zur Weiterverarbeitung werden ebenfalls Mengen an Wasser benötigt, beispielsweise zum Lösen des Fruchtfleisches von der Bohne, zum Waschen der Bohnen etc.\nIn einer Studie von Chapagain und Hoekstra (2003) wurde der Wasserverbrauch vom Anbau, über die Weiterverarbeitung bis zum Konsum berechnet mit dem Ergebnis, dass für die Herstellung von 1 kg Kaffeebohnen 22.530 Liter Wasser verbraucht werden!\nFür eine Tasse Kaffee (durchschnittlich 7 g Kaffeepulver) entspricht dies rund 157,72 Liter Wasser (Chapagain und Hoekstra, 2003). Pro Tag macht das bei durchschnittlich 2 Tassen Kaffee mehr als 300 Liter Wasser für unseren Kaffeekonsum , pro Person!\nDer Wasserfußabdruck\nUm zu berechnen, wie viel Wasser ein Produkt vom Anbau bis zum Konsum benötigt, hilft das Konzept des Wasserfußabdrucks: Er gibt an, wie viel Wasser ein Produkt beispielsweise benötigt, verbraucht und verschmutzt. Dies gilt vom Anbau, zur Weiterverarbeitung bis hin zum Konsum. Der Wasserfußabdruck kann für Produkte aber auch für den persönlichen Lebensstil berechnet werden (Waterfootprint, 2021).\nDer hohe Wasserverbrauch hat in den Anbauländern schwerwiegende Folgen und führt zu ausgetrockneten Böden und Wasserverteilungskämpfen, aber auch zu Wasserverschmutzung, was Erkrankungen der Bevölkerung zur Folge haben kann (Albert-Schweizer-Stiftung, n. A.; KlasseWasser, n. A.).\nWenn ganz Deutschland eine Woche auf Kaffee verzichten würde, könnten so 183.259 Millionen Liter Wasser gespart werden.\n","excerpt":"\u003cp\u003eFür die Produktion einiger Lebensmittel, beispielsweise für Kaffee, wird nicht\nnur eine große Menge an Fläche benötigt, sondern auch sehr viel Wasser. Wasser\nspielt vom Anbau bis hin zum Konsum eine bedeutende Rolle, denn es wird in fast\njedem Verarbeitungsschritt benötigt. Schon beim Anbau in Ländern wie Brasilien,\nKolumbien, Vietnam oder Honduras müssen die Kaffeepflanzen oft zusätzlich\nbewässert werden, um der hohen Nachfrage des Marktes gerecht zu werden. Zur\nWeiterverarbeitung werden ebenfalls Mengen an Wasser benötigt, beispielsweise\nzum Lösen des Fruchtfleisches von der Bohne, zum Waschen der Bohnen etc.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/wissen/wasserverbrauch/","title":"Wasserverbrauch"},{"body":"Viele Urlauber*innen hinterlassen bei ihren Reisen nicht nur Fußabdrücke im Sand, sondern vor allem eine Menge Müll, insbesondere Plastikabfall. Er sammelt sich an Meeresufern beliebter Urlaubsziele, zersetzt sich zu kleinen Partikeln und gelangt von dort aus in die Mägen von Meerestieren wie Albatrossen, Schildkröten und Fischen. Laut einer Studie des Fachmagazins Proceedings of the National Academy of Sciences wird sich die weltweite Kunststoffproduktion alle 11 Jahre verdoppeln (Herrmann 2016: 159). Bis 2050 werden 95 % aller Seevogelarten Plastik verschluckt haben (ebd.). Das Umweltbundesamt geht davon aus, dass etwa 30 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Ozeanen landen (Herrmann 2016: 160), also bis zu 18.000 Plastikteilchen pro Quadratkilometer Meeresoberfläche. Sichtbar seien davon aber nur etwa 15 %, der Rest sinkt auf den Meeresboden und bleibt unserem Auge verborgen (NABU).\nDoch große Mengen des Mülls stammen nicht etwa von den Einheimischen, sondern von uns Tourist*innen, und obwohl wir Mit- bzw. Hauptverursacher des Problems sind, wollen wir selbst nur ungern in Regionen reisen, die vermüllt sind. Müllfreie Städte und Wanderwege, intakte Tierwelten und sauberes Badewasser sind das Kapital des Tourismus – verschwinden sie, verschwinden auch die Touristen (Herrmann 2016: 162). Damit Touristen weiterhin von malerischen Stränden und traumhaften Berglandschaften angelockt werden können, müssen diese Landschaften gründlich gereinigt werden und das kostet Hotels, Gemeinden und Städte eine Menge Geld. Auch deshalb sind wir alle gefragt, wenn es um Müllvermeidung und korrekte Müllentsorgung geht. Zusammen können wir verhindern, dass es 2050 mehr Plastik als Fische in den Weltmeeren gibt (Ellen MacArthur Foundation).\n","excerpt":"\u003cp\u003eViele Urlauber*innen hinterlassen bei ihren Reisen nicht nur Fußabdrücke im\nSand, sondern vor allem eine Menge Müll, insbesondere Plastikabfall. Er sammelt\nsich an Meeresufern beliebter Urlaubsziele, zersetzt sich zu kleinen Partikeln\nund gelangt von dort aus in die Mägen von Meerestieren wie Albatrossen,\nSchildkröten und Fischen. Laut einer Studie des Fachmagazins \u003cem\u003eProceedings of the\nNational Academy of Sciences\u003c/em\u003e wird sich die weltweite Kunststoffproduktion alle\n11 Jahre verdoppeln (Herrmann 2016: 159). Bis 2050 werden 95 % aller\nSeevogelarten Plastik verschluckt haben (ebd.). Das Umweltbundesamt geht davon\naus, dass etwa 30 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Ozeanen landen (Herrmann\n2016: 160), also bis zu 18.000 Plastikteilchen pro Quadratkilometer\nMeeresoberfläche. Sichtbar seien davon aber nur etwa 15 %, der Rest sinkt auf\nden Meeresboden und bleibt unserem Auge verborgen\n(\u003ca href=\"https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/muellkippe-meer/muellkippemeer.html\"\u003eNABU\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/wissen/plastikmuell/","title":"Plastikmüll"},{"body":" EarthHero (Android, iOS): Earth Hero berechnet und verfolgt deine Emissionen im Laufe der Zeit und macht es dir leicht, zu sehen, wie du im Vergleich zu den globalen Reduktionszielen abschneidest und verbindet dich mit anderen Pionieren für einen niedrigen Kohlenstoffausstoß. KlimaHelden (Android, iOS): Ob ein autofreier Ausflugstipp oder ein saisonales Rezept – mit der „KlimaHelden“-App bekommst du jeden Tag eine Idee auf dein Handy geschickt, wie du mit kleinen Änderungen im Alltag etwas bewegen kannst. Während sich bei Veranstaltungs- und Ausflugstipps alles um die Region Hannover dreht, können alle anderen Vorschläge überall umgesetzt werden. Go Green Challenge (Android, iOS): Dieser Begleiter gibt dir wöchentliche und tägliche Aufgaben, die du lösen sollst. Durch das Lösen der Aufgaben kannst du deinen Einfluss auf deine Umwelt nach dem Prinzip verbessern: Jeder Schritt zählt! ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eEarthHero\u003c/strong\u003e (Android, iOS): Earth Hero berechnet und verfolgt deine\nEmissionen im Laufe der Zeit und macht es dir leicht, zu sehen, wie du im\nVergleich zu den globalen Reduktionszielen abschneidest und verbindet dich mit\nanderen Pionieren für einen niedrigen Kohlenstoffausstoß.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKlimaHelden\u003c/strong\u003e (Android, iOS): Ob ein autofreier Ausflugstipp oder ein\nsaisonales Rezept – mit der „KlimaHelden“-App bekommst du jeden Tag eine Idee\nauf dein Handy geschickt, wie du mit kleinen Änderungen im Alltag etwas\nbewegen kannst. Während sich bei Veranstaltungs- und Ausflugstipps alles um\ndie Region Hannover dreht, können alle anderen Vorschläge überall umgesetzt\nwerden.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eGo Green Challenge\u003c/strong\u003e (Android, iOS): Dieser Begleiter gibt dir wöchentliche\nund tägliche Aufgaben, die du lösen sollst. Durch das Lösen der Aufgaben\nkannst du deinen Einfluss auf deine Umwelt nach dem Prinzip verbessern: Jeder\nSchritt zählt!\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/co2-fussabdruck/tipps/apps/","title":"Apps"},{"body":"Unsere Ernährung hat einen großen Einfluss auf unseren CO2-Fußabdruck. 26 % der globalen Treibhausgasemissionen entstehen im Zusammenhang mit unserer Ernährung (Ourworldindata). Im Folgenden zeigen wir dir, welchen Anteil verschiedene landwirtschaftliche Prozesse an den Gesamtemissionen haben:\nViehbestand und Fischzucht: 31 %\nDie Emissionen entstehen hauptsächlich durch die Produktion von Methan während des Verdauungsprozesses (hauptsächlich bei Rindern), Treibstoffverbrauch in der Fischerei und indirekt durch die Verwendung von Tierfutter, das hohe CO2-Emissionen in der Herstellung aufweist.\nPflanzenproduktion: 27 %\nBei der Produktion von Pflanzen werden Treibhausgase z. B. durch den Einsatz von Dünger freigesetzt (Lachgas). Beim Anbau mancher Pflanzen entsteht Methan, beispielsweise bei Reis. Der Reisanbau ist nach Schätzungen des Weltklimarats (IPCC) einer der Hauptgründe für steigende Emissionen von Methan (WELT).\nDie landwirtschaftlichen Maschinen emittieren CO2 durch die Verbrennung von Diesel und Benzin.\nFlächennutzung: 24 %\nDie meisten landwirtschaftlich genutzten Flächen dienen der Fleischproduktion. Dabei entstehen doppelt so viele Emissionen durch die Flächennutzung für Viehzucht (16 %) als für den Pflanzenanbau für Menschen (8 %).\nVersorgungsketten: 18 %\nAuch bei der Lebensmittelverarbeitung und dem Transport vom Erzeuger zum Konsumenten entstehen CO2-Emissionen. Gerade bei Produkten, die nur unter bestimmten klimatischen Bedingungen angebaut werden können und dann weltweit exportiert werden, spielen Emissionen für den Transport eine große Rolle.\n","excerpt":"\u003cp\u003eUnsere Ernährung hat einen großen Einfluss auf unseren CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Fußabdruck.\n26 % der globalen Treibhausgasemissionen entstehen im Zusammenhang mit unserer\nErnährung\n(\u003ca href=\"https://ourworldindata.org/environmental-impacts-of-food\"\u003eOurworldindata)\u003c/a\u003e. Im\nFolgenden zeigen wir dir, welchen Anteil verschiedene landwirtschaftliche\nProzesse an den Gesamtemissionen haben:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eViehbestand und Fischzucht: 31 %\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Emissionen entstehen hauptsächlich durch die Produktion von Methan während\ndes Verdauungsprozesses (hauptsächlich bei Rindern), Treibstoffverbrauch in der\nFischerei und indirekt durch die Verwendung von Tierfutter, das hohe\nCO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emissionen in der Herstellung aufweist.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/co2-fussabdruck/wissen/ernaehrung/","title":"Ernährung"},{"body":"Nachhaltiger Konsum – Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz\nKompetenzzentrum nachhaltiger Konsum\nNachhaltiger Warenkorb\nKlimafakten Klimareporter\nKlimalounge\nIPCC\nSkepticalscience\n","excerpt":"\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.bmuv.de/themen/nachhaltigkeit-digitalisierung/konsum-und-produkte/nachhaltiger-konsum\"\u003eNachhaltiger Konsum – Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://nachhaltigerkonsum.info/\"\u003eKompetenzzentrum nachhaltiger Konsum\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.nachhaltiger-warenkorb.de/nachhaltiger-konsum/\"\u003eNachhaltiger Warenkorb\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.klimafakten.de/\"\u003eKlimafakten \u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.klimareporter.de/\"\u003eKlimareporter\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/\"\u003eKlimalounge\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.de-ipcc.de/\"\u003eIPCC\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://skepticalscience.com/\"\u003eSkepticalscience\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/konsum/tipps/websites/","title":"Websites"},{"body":"Der ökologische Fußabdruck ist eine Methode, um die Summe der durch den Konsum von Waren, Energie und Dienstleistungen in einem Jahr in Anspruch genommenen Biokapazität der Erde zu messen – unabhängig davon, wo auf der Welt diese Inanspruchnahme passiert. Somit dient er als Maßstab für den globalen Flächen- und Ressourcenverbrauch (GlobalFootprintNetwork). Die Methode wurde Anfang der 90er Jahre von den Wissenschaftlern William Rees und Mathis Wackernagel entwickelt.\nRessourcen, die verbraucht werden, sind beispielsweise Holz, fossile Energieträger, Flächen für Infrastruktur und Wohnraum, Böden für den Anbau von Lebensmitteln und Fischbestände. Der ökologische Fußabdruck wird in globalen Hektar (gha) angegeben.\nDie Einheit gha wird für den ökologischen Fußabdruck benutzt, um einen internationalen Vergleich zu ermöglichen. Während ein Land vielleicht besonders fruchtbare Böden und Wälder hat, ist die Geografie einer anderen Nation eher wüstenähnlich. Um einen allgemeinen Querschnitt der ganzen Welt zu erhalten, wird die benötigte Fläche mit dem globalen Durchschnittsboden berechnet.\nDa die Fläche der Erde begrenzt ist, stehen mit steigender Bevölkerungszahl weniger Ressourcen für die einzelnen Individuen zur Verfügung.\nDer ökologische Fußabdruck kann für ein Land, ein einzelnes Produkt oder für die gesamte Menschheit berechnet werden. Der ökologische Fußabdruck pro Kopf (2016) einzelner Länder im Vergleich zeigt, wie unterschiedlich stark die Menschen global für den Ressourcenverbrauch verantwortlich sind (GlobalFootprintNetwork):\nDemokratische Republik Kongo: 0,7 gha Deutschland: 4,9 gha Luxemburg: 15,3 gha „Wie viele Planeten von der Qualität der Erde wären nötig, wenn alle sieben Milliarden Menschen die gleiche Ressourcenmenge verbrauchen würden wie ich?“ – genau diese Frage kann dir der ökologische Fußabdruck beantworten (meinfußabdruck).\n","excerpt":"\u003cp\u003eDer ökologische Fußabdruck ist eine Methode, um die Summe der durch den Konsum\nvon Waren, Energie und Dienstleistungen in einem Jahr in Anspruch genommenen\nBiokapazität der Erde zu messen – unabhängig davon, wo auf der Welt diese\nInanspruchnahme passiert. Somit dient er als Maßstab für den globalen Flächen-\nund Ressourcenverbrauch\n(\u003ca href=\"https://www.footprintnetwork.org/our-work/ecological-footprint/\"\u003eGlobalFootprintNetwork\u003c/a\u003e).\nDie Methode wurde Anfang der 90er Jahre von den Wissenschaftlern William Rees\nund Mathis Wackernagel entwickelt.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eRessourcen, die verbraucht werden, sind beispielsweise Holz, fossile\nEnergieträger, Flächen für Infrastruktur und Wohnraum, Böden für den Anbau von\nLebensmitteln und Fischbestände. Der ökologische Fußabdruck wird in globalen\nHektar (gha) angegeben.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/konsum/wissen/der-oekologische-fussabdruck/","title":"Der ökologische Fußabdruck"},{"body":"Shoppen bis zum Umfallen Schaut man sich die Definitionen der Wörter Bedarf und (Über-)Konsum genauer an, wird deutlich, worin das Problem besteht. Unter Bedarf werden alle Produkte umfasst, die der Bedürfnisbefriedigung dienen, das heißt durch den Erwerb der Produkte werden Grundbedürfnisse wie das Bedürfnis nach Sauerstoff, Wasser, Nahrung und Homöostase (Schutz vor Witterung, Behausung) gestillt. Diese stehen in der Maslowschen Bedürfnispyramide ganz unten, sie bilden die Basis für alle anderen Bedürfnisse. (Über-)Konsum hingegen bezeichnet den Erwerb von Produkten, der über die Befriedigung der Grundbedürfnisse hinausgeht. Wir konsumieren also mehr als wir eigentlich brauchen.\nIn Deutschland sind laut Statistischem Bundesamt die privaten Ausgaben für Konsumgüter pro Einwohner im Jahr 2020 um 10,7 % gestiegen (im Vergleich zum Vorjahr 2019).\n","excerpt":"\u003ch2 id=\"shoppen-bis-zum-umfallen\"\u003eShoppen bis zum Umfallen\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eSchaut man sich die Definitionen der Wörter Bedarf und (Über-)Konsum genauer an,\nwird deutlich, worin das Problem besteht. Unter Bedarf werden alle Produkte\numfasst, die der Bedürfnisbefriedigung dienen, das heißt durch den Erwerb der\nProdukte werden Grundbedürfnisse wie das Bedürfnis nach Sauerstoff, Wasser,\nNahrung und Homöostase (Schutz vor Witterung, Behausung) gestillt. Diese stehen\nin der\n\u003ca href=\"https://www.scribbr.de/modelle-konzepte/beduerfnispyramide-maslow/\"\u003eMaslowschen Bedürfnispyramide\u003c/a\u003e\nganz unten, sie bilden die Basis für alle anderen Bedürfnisse. (Über-)Konsum\nhingegen bezeichnet den Erwerb von Produkten, der über die Befriedigung der\nGrundbedürfnisse hinausgeht. Wir konsumieren also mehr als wir eigentlich\nbrauchen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/konsum/","title":"Konsum"},{"body":" Tourism-Watch Zentrum für Nachhaltigen Tourismus Datenbank zu Plastikmüll im Meer Label Online (Siegel im Tourismusbereich) Wegweiser durch den Labeldschungel Der WWF-Souvenirratgeber, als PDF-Datei. Den Ratgeber gibt es mittlerweile auch als App für Android und iOS. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.tourism-watch.de/de/thema/umwelt-und-klima\"\u003eTourism-Watch\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"http://www.zenat-tourismus.de/index.php?lang=de\"\u003eZentrum für Nachhaltigen Tourismus\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://oneearth-oneocean.com/\"\u003eDatenbank zu Plastikmüll im Meer\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://label-online.de/\"\u003eLabel Online\u003c/a\u003e (Siegel im Tourismusbereich)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.fairunterwegs.org/fileadmin/user_upload/Dokumente/PDF/Dokumente_intern/PDF-Labelguide_Dritte_Auflage_DE_2016.pdf\"\u003eWegweiser durch den Labeldschungel\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDer\n\u003ca href=\"https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Souvenirratgeber.pdf\"\u003eWWF-Souvenirratgeber\u003c/a\u003e,\nals PDF-Datei. Den Ratgeber gibt es mittlerweile auch als App für\n\u003ca href=\"https://play.google.com/store/apps/details?id=de.wwf.souvenirratgeber\u0026amp;pli=1\"\u003eAndroid\u003c/a\u003e\nund\n\u003ca href=\"https://apps.apple.com/de/app/wwf-souvenirratgeber/id1348317055?ls=1\"\u003eiOS\u003c/a\u003e.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/tipps/websites/","title":"Websites"},{"body":" Forest (Android, iOS): Mit Forest pflanzt du fiktive Bäume, die verwelken, sobald du die App verlässt und dich nicht mehr richtig konzentrierst. Bist du bereit, dein Handy für einen von dir vorher festgelegten Zeitraum beiseite zu legen? Tipp: In der Pro-Version von Forest kannst du sogar echte Bäume pflanzen. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eForest\u003c/strong\u003e (Android, iOS): Mit Forest pflanzt du fiktive Bäume, die verwelken,\nsobald du die App verlässt und dich nicht mehr richtig konzentrierst. Bist du\nbereit, dein Handy für einen von dir vorher festgelegten Zeitraum beiseite zu\nlegen? \u003cem\u003eTipp: In der Pro-Version von Forest kannst du sogar echte Bäume\npflanzen.\u003c/em\u003e\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/digitalkonsum/tipps/apps/","title":"Apps"},{"body":"Fashion Changers\nFair Fashion Guide\nGet changed! – The Fair Fashion Network\nGrüne Mode\nINKOTA\nFairwertung\nKampagne für Saubere Kleidung\nFuture Fashion\nFluter Thema Mode (Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung)\n","excerpt":"\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://fashionchangers.de\"\u003eFashion Changers\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.fairfashionguide.de\"\u003eFair Fashion Guide\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.getchanged.net\"\u003eGet changed! – The Fair Fashion Network\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.gruenemode.de\"\u003eGrüne Mode\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.inkota.de\"\u003eINKOTA\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://fairwertung.de/\"\u003eFairwertung\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.sauberekleidung.de\"\u003eKampagne für Saubere Kleidung\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.futurefashion.de\"\u003eFuture Fashion\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.fluter.de/mode\"\u003eFluter Thema Mode (Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung)\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/tipps/websites/","title":"Websites"},{"body":"Die Fast- und Ultra-Fast-Fashion-Industrie (52 Kollektionen im Jahr) verursacht immense Mengen an Textilmüll. 230 bis 460 Mio. Kleidungsstücke werden in Deutschland gar nicht erst verkauft (Welt). 35 % des Textilmülls entstehen schon bei der Fertigung (Brodde/Zahn, Einfach anziehend, 2018). Lediglich 25 % aller Textilien in Deutschland werden recycelt. Ein Großteil davon wird downgecycelt, zum Beispiel zu Putzlappen (Greenpeace). Textilrecycling ist technisch sehr aufwändig und teuer. Viele Mischfasern sind derzeit gar nicht recyclingfähig (Greenpeace-Magazin, Textilfibel 2016, S. 26-27). Lediglich ca. 1 % der weltweit gesammelten Altkleider wird zu neuen Kleidungsstücken (Ellen Mac Arthur Foundation).\nAllein in Deutschland werden jährlich ca. 1 Mio. Tonnen Altkleider gesammelt. Das entspricht 62.000 LKW-Ladungen, die aneinandergereiht von Flensburg bis Innsbruck reichen würden (Dachverband Fairwertung e. V.).\n","excerpt":"\u003cp\u003eDie Fast- und Ultra-Fast-Fashion-Industrie (52 Kollektionen im Jahr) verursacht\nimmense Mengen an Textilmüll. 230 bis 460 Mio. Kleidungsstücke werden in\nDeutschland gar nicht erst verkauft\n(\u003ca href=\"https://www.welt.de/wirtschaft/article203216646/Bekleidung-Hunderte-Millionen-Textilien-fabrikneu-vernichtet.html\"\u003eWelt\u003c/a\u003e).\n35 % des Textilmülls entstehen schon bei der Fertigung (Brodde/Zahn, Einfach\nanziehend, 2018). Lediglich 25 % aller Textilien in Deutschland werden recycelt.\nEin Großteil davon wird downgecycelt, zum Beispiel zu Putzlappen\n(\u003ca href=\"https://www.greenpeace.de/presse/publikationen/konsumkollaps-durch-fast-fashion\"\u003eGreenpeace\u003c/a\u003e).\nTextilrecycling ist technisch sehr aufwändig und teuer. Viele Mischfasern sind\nderzeit gar nicht recyclingfähig (Greenpeace-Magazin, Textilfibel 2016, S.\n26-27). Lediglich ca. 1 % der weltweit gesammelten Altkleider wird zu neuen\nKleidungsstücken\n(\u003ca href=\"https://www.ellenmacarthurfoundation.org/publications/a-new-textiles-economy-redesigning-fashions-future\"\u003eEllen Mac Arthur Foundation\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/wissen/muell/","title":"Müll"},{"body":"Kaufe eine Woche/einen Monat lang, wenn möglich, ausschließlich fair gehandelte Lebensmittel, die mit Siegeln wie FairTrade, Gepa oder Naturland Fair ausgezeichnet sind.\n","excerpt":"\u003cp\u003eKaufe eine Woche/einen Monat lang, wenn möglich, ausschließlich fair gehandelte\nLebensmittel, die mit Siegeln wie FairTrade, Gepa oder Naturland Fair\nausgezeichnet sind.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/handeln/faire-herstellung/","title":"Faire Herstellung"},{"body":"Die beschleunigte Datenspeicherung verursacht nicht nur immens hohe Stromkosten, sondern führt auch zu einem hohen CO2-Ausstoß, der insbesondere aus Rechenzentren stammt (MDR).\nRund 9.000 DIN-A4-Seiten voller Codezeilen und 87.33 Megabyte braucht es, um bei Amazon 12 Aufrufe zu tätigen (Spiegel). Durch die Datenspeicherung und -monetarisierung versucht Amazon, seine Kund*innen zum Kauf neuer Produkte anzuregen und somit den Umsatz zu steigern.\nAuf Basis von Daten, die im Vorhinein gesammelt wurden, das sog. „Profiling“ (Santarius), wird zudem ein auf die Nutzer*innen persönlich zugeschnittenes Profil erstellt, das dann wiederum für das Direktmarketing und personalisierte Werbung genutzt wird (taz).\n","excerpt":"\u003cp\u003eDie beschleunigte Datenspeicherung verursacht nicht nur immens hohe Stromkosten,\nsondern führt auch zu einem hohen CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Ausstoß, der insbesondere aus\nRechenzentren stammt\n(\u003ca href=\"https://www.mdr.de/wissen/faszination-technik/stromverbrauch-rechenzentren-koennen-heizen-und-kuehlen100.html\"\u003eMDR\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eRund 9.000 DIN-A4-Seiten voller Codezeilen und 87.33 Megabyte braucht es, um bei\nAmazon 12 Aufrufe zu tätigen\n(\u003ca href=\"https://www.spiegel.de/netzwelt/web/nutzerdaten-als-kunst-der-code-hinter-einer-amazon-bestellung-a-1296452.html\"\u003eSpiegel\u003c/a\u003e).\nDurch die Datenspeicherung und -monetarisierung versucht Amazon, seine\nKund*innen zum Kauf neuer Produkte anzuregen und somit den Umsatz zu steigern.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAuf Basis von Daten, die im Vorhinein gesammelt wurden, das sog. „Profiling“\n(\u003ca href=\"http://www.santarius.de/2042/digitalisierung-nachhaltiger-konsum-konsumsteigerung-widersprueche/\"\u003eSantarius\u003c/a\u003e),\nwird zudem ein auf die Nutzer*innen persönlich zugeschnittenes Profil erstellt,\ndas dann wiederum für das Direktmarketing und personalisierte Werbung genutzt\nwird (\u003ca href=\"https://taz.de/Profiling-im-Internet-Fernsehen/!5432575/\"\u003etaz\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/digitalkonsum/wissen/datenschutz/","title":"Datenschutz"},{"body":" Changing Cities Klimawende ADFC Fuss e. V. Bahn für alle Solimob ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://changing-cities.org/bundesweite-initiativen/\"\u003eChanging Cities\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.klimawende.org/\"\u003eKlimawende\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.adfc.de/\"\u003eADFC\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://fuss-ev.de/\"\u003eFuss e. V.\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://bahn-fuer-alle.de/\"\u003eBahn für alle\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.solimob.de/\"\u003eSolimob\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/tipps/organisationen/","title":"Organisationen"},{"body":"Mobilität ist eine der zentralen Voraussetzungen für Teilhabe in unserer Gesellschaft. Egal ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit – überall spielt Mobilität eine Rolle. Wir haben inzwischen eine große Auswahl an Fortbewegungsmitteln: Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Züge, Fahrräder, zu Fuß oder mit dem Auto. Nie waren wir freier in der Gestaltung unserer Mobilität. Doch gleichzeitig belastet unsere heutige Art, von einem Ort zum anderen zu kommen, die Umwelt in starkem Maße. Seit 1960 hat sich der gesamte Personenverkehr in Deutschland vervierfacht. Infolgedessen ist der motorisierte Verkehr für viele Treibhausgase, Luftschadstoffe, Lärm und für einen hohen Flächen- und Ressourcenverbrauch verantwortlich, obwohl die Fahrzeuge deutlich sauberer und leiser geworden sind. Insgesamt verursacht der Verkehr (Personen- und Güterverkehr) rund ein Fünftel der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland (Umweltbundesamt).\nUm das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050 zu erreichen, muss sich der Verkehr in Deutschland radikal ändern, denn der Verkehrssektor trägt bisher nichts zum Erreichen der Klimaschutzziele bei. Von 1990 bis zum Jahr 2019 sind die Emissionen praktisch nicht gesunken (zukunft-mobilitaet.net). Dabei ist eine klimaneutrale Mobilitätswende einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren, um die klimapolitischen Ziele Deutschlands und der Europäischen Union zu erreichen. Die Möglichkeiten dafür haben wir schon heute, wir müssen sie nur nutzen. Trotzdem müssen wir auch unseren Anspruch an Mobilität überdenken. Müssen wir wirklich immer, überall und zu jeder Zeit mobil sein? Lieber sollten wir uns bewusst machen, welche Konsequenzen unser Mobilitätswunsch hat. Dazu haben wir im Folgenden die wesentlichen Fakten zu den einzelnen Verkehrsmitteln und ihre Auswirkungen auf unsere Umwelt und Gesellschaft zusammengetragen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eMobilität ist eine der zentralen Voraussetzungen für Teilhabe in unserer\nGesellschaft. Egal ob zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit – überall\nspielt Mobilität eine Rolle. Wir haben inzwischen eine große Auswahl an\nFortbewegungsmitteln: Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV), Züge, Fahrräder,\nzu Fuß oder mit dem Auto. Nie waren wir freier in der Gestaltung unserer\nMobilität. Doch gleichzeitig belastet unsere heutige Art, von einem Ort zum\nanderen zu kommen, die Umwelt in starkem Maße. Seit 1960 hat sich der gesamte\nPersonenverkehr in Deutschland vervierfacht. Infolgedessen ist der motorisierte\nVerkehr für viele Treibhausgase, Luftschadstoffe, Lärm und für einen hohen\nFlächen- und Ressourcenverbrauch verantwortlich, obwohl die Fahrzeuge deutlich\nsauberer und leiser geworden sind. Insgesamt verursacht der Verkehr (Personen-\nund Güterverkehr) rund ein Fünftel der gesamten Treibhausgasemissionen in\nDeutschland\n(\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/nachhaltige-mobilitaet\"\u003eUmweltbundesamt\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/","title":"Mobilität"},{"body":"Der Hype um Elektromobilität hat auch seine Schattenseiten. Wenn nur betrachtet wird, wie viel Treibhausgas während des Fahrens ausgestoßen wird, so schneiden Elektroautos im Vergleich gut ab. Doch für die gesamte Ökobilanz müssen noch weitere Aspekte hinzugezogen werden (WirtschaftsWoche). Die Herstellung der Elektrofahrzeuge ist für deren Ökobilanz ein großes Problem: Es werden hier mehr CO2-Emissionen ausgestoßen als bei einem nagelneuen Verbrenner. Grundsätzlich gleicht das E-Auto, sobald es auf den Straßen unterwegs ist, diesen CO2-Rucksack aber nach und nach aus (SWR3). Das liegt an der deutlich besseren Energieeffizienz, welche den höheren Energieaufwand bei der Fahrzeugherstellung ausgleicht. Wenn der Anteil der erneuerbaren Energien weiter steigt, wird dieser Vorteil noch weiter zunehmen (BMU, Wie umweltfreundlich sind Elektroautos?, 2021, S. 15 – 18). E-Autos können aber auch in naher Zukunft nicht komplett klimaneutral sein.\nProblematisch ist auch der Ressourcenbedarf. Auf der einen Seite brauchen Elektrofahrzeuge mehr wertvolle Metalle und seltene Erden als konventionelle Fahrzeuge. Ein Beispiel sind Lithium, Nickel und Kobalt, die in großen Mengen vor allem für die Herstellung der Batterien von entscheidender Bedeutung sind. Ein wichtiger Rohstoff ist auch Kupfer für die Fahrzeugelektronik und Ladeinfrastruktur. Auf der anderen Seite spart die Elektromobilität im Vergleich zum Verbrenner wichtige Rohstoffe ein. Das Blei in der Starterbatterie findet genauso wenig Verwendung wie die Metalle und seltene Erden für den Katalysator (Öko-Institut e. V.).\nWertvolle Metalle\nEine Antriebsbatterie kann zum Beispiel zwischen 6 bis 11 kg Lithium sowie zwischen 9 bis 13 kg Kobalt enthalten (Öko-Institut e. V.).\nDoch entzündet sich zurecht Kritik an den unmenschlichen und umweltzerstörenden Abbaubedingungen der benötigten Rohstoffe. Wie zum Beispiel bei Lithium, das meistens in Australien und in Südamerika gewonnen wird. Besonders in Südamerika benötigt der Abbau große Mengen an Wasser und gefährdet die ökologisch sensiblen Salzseen (BMU, Wie umweltfreundlich sind Elektroautos?, 2021, S. 15 – 18).\nMenge an Wasser\nDer Wasserbedarf, um genug Lithium für eine Antriebsbatterie herzustellen, liegt etwas höher als für die Erzeugung von gut einem Kilogramm Rindfleisch (BMU, Wie umweltfreundlich sind Elektroautos?, 2021, S. 15 – 18).\nDas wichtige Metall Kobalt wird vor allem in der Demokratischen Republik Kongo unter teils lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen abgebaut, teilweise mithilfe von Kinderarbeit. Daher sind Rohstoffe wie Lithium und Kobalt sozial und ethisch problematisch. Leider werden die Rohstoffe für die Herstellung von Verbrenner-Pkw ebenfalls unter ethisch fragwürdigen Bedingungen abgebaut.\nDer in den Medien oftmals wiederholte Vorwurf, die benötigten Rohstoffe würden für Elektroautos in großen Mengen nicht ausreichen, ist nicht richtig. Studien belegen, dass alle benötigten Rohstoffe in genügend Mengen vorhanden sind, selbst wenn die Nachfrage der Fahrzeuge deutlich steigt (SWR3). Allerdings können für manche Rohstoffe kurzfristig Verknappungen oder Preissteigerungen auftreten (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz).\nFür die Rohstoffschonung spielt Recycling eine zentrale Rolle. Es gibt weltweit über eine Milliarde Autos und in jedem stecken große Mengen an wertvollen Rohstoffen. In den vergangenen Jahren wurden bereits Kobalt und Nickel aus Lithium-Ionen-Batterien recycelt . Das Recycling der Rohstoffe senkt nicht nur die ökologischen und sozialen Folgen in den Abbauländern, sondern reduziert auch die Emissionen (Öko-Institut e. V.).\nRecycling\nEin Teil der Rohstoffe aus den Batterien ist recyclebar: Nickel und Kobalt zu über 90 %, Lithium nur zu 25 bis 50 %. Leider ist der Recycling-Prozess momentan noch aufwendig und teuer. Für die Hersteller ist es teilweise günstiger, neue Batterien herzustellen als zu recyceln. Der Umweltschaden für die Neuherstellung wird fast nie berücksichtigt (SWR3).\nEmissionen\nRecyceltes Aluminium beispielsweise verursacht 95 % weniger Treibhausgas als neues Aluminium (Öko-Institut e. V.).\nTrotzdem ist klar, dass auch bei alternativen Antrieben jetzt schon an die Zukunft gedacht werden muss. Manche Trends zur Senkung des Rohstoffbedarfs machen daher Mut. So gibt es mittlerweile Batterien, die ganz ohne Kobalt auskommen und bei insgesamt geringerem Rohstoffeinsatz höhere Reichweiten ermöglichen (BMUV, Wie umweltfreundlich sind Elektroautos?, 2021, S. 15 – 18). Für den Klimaschutz ist es sinnvoll, ein altes Auto mit hohem Kraftstoffverbrauch durch ein Fahrzeug mit deutlich niedrigerem Verbrauch zu ersetzen, falls ein Auto unbedingt nötig sein sollte (VCD). Die Politik wiederum muss den Herstellern verbindliche Regeln zum Recycling und nachhaltigen Lieferketten vorgeben. Trotzdem sollte sich jede*r beim Kauf eines Fahrzeugs bewusst machen, welche Materialien für die Herstellung verwendet wurden und woher diese kommen. Jedes Auto mit Verbrennungsmotor durch ein E-Auto zu ersetzen, ist aufgrund der Ökobilanz keine nachhaltige Lösung. Die Elektromobilität kann eine sinnvolle Ergänzung in einem durchdachten Mobilitätskonzept sein. Allerdings gibt es immer umweltfreundlichere Alternativen zum Autofahren wie den ÖPNV, das Fahrrad oder kurze Strecken einfach mal zu Fuß zu gehen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eDer Hype um Elektromobilität hat auch seine Schattenseiten. Wenn nur betrachtet\nwird, wie viel Treibhausgas während des Fahrens ausgestoßen wird, so schneiden\nElektroautos im Vergleich gut ab. Doch für die gesamte Ökobilanz müssen noch\nweitere Aspekte hinzugezogen werden\n(\u003ca href=\"https://www.wiwo.de/technologie/mobilitaet/oekobilanz-von-e-autos-und-wasserstoff-pkw-e-autos-sparen-gegenueber-benzinern-fast-70-prozent-co2/27438812.html\"\u003eWirtschaftsWoche\u003c/a\u003e).\nDie Herstellung der Elektrofahrzeuge ist für deren Ökobilanz ein großes Problem:\nEs werden hier mehr CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emissionen ausgestoßen als bei einem nagelneuen\nVerbrenner. Grundsätzlich gleicht das E-Auto, sobald es auf den Straßen\nunterwegs ist, diesen CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Rucksack aber nach und nach aus\n(\u003ca href=\"https://www.swr3.de/aktuell/fake-news-check/faktencheck-sind-e-autos-doch-klima-killer-co2-bei-herstellung-problematisch-100.html\"\u003eSWR3\u003c/a\u003e).\nDas liegt an der deutlich besseren Energieeffizienz, welche den höheren\nEnergieaufwand bei der Fahrzeugherstellung ausgleicht. Wenn der Anteil der\nerneuerbaren Energien weiter steigt, wird dieser Vorteil noch weiter zunehmen\n(BMU, Wie umweltfreundlich sind Elektroautos?, 2021, S. 15 – 18). E-Autos können\naber auch in naher Zukunft nicht komplett klimaneutral sein.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/wissen/oekobilanz/","title":"Ökobilanz"},{"body":" toogoodtogo Lebensmittel retten leicht gemacht! Mit der App „Too Good to Go“ kannst du dir Lebensmittel von Supermärkten, Bäckereien und Restaurants in deiner Nähe anzeigen lassen, die sonst im Müll landen würden. Du erhältst immer eine Überraschungstüte (z. T. thematisch zugeordnet wie „Obsttüte“) zu einem vergünstigten Preis und tust der Umwelt zugleich etwas Gutes. codecheck CodeCheck lässt sich etwas schwieriger zu den Zero-Waste-Apps zuordnen, obwohl du mit der App Mikroplastik und die Verschwendung wertvoller Rohstoffe vermeiden kannst. Du scannst dafür einfach den Barcode eines beliebigen Produkts im Supermarkt und bekommst direkt eine Auswertung der Inhaltsstoffe. Das hilft dir im Fachbegriffe-Dschungel der Inhaltsstoffe von Produkten den Überblick zu behalten. refill Wasser in der Plastikflasche kaufen? Uncool! Denn der größte Teil der jährlich produzierten Wasserflaschen landet im Meer oder auf einer Mülldeponie. Beim PET-Recyclingsystem handelt es sich keineswegs um ein geschlossenes Kreislaufsystem. Aus den wenigsten Flaschen entstehen neue, insgesamt fallen jährlich etwa 450.000 Tonnen an Kunststoffabfällen durch PET-Flaschen an (Quarks 2018). Mit Refill findest du in vielen Städten eine Wassernachfüllstation in deiner Nähe. So kannst du unterwegs ganz einfach deine Wasserflasche mit Leitungswasser auffüllen – ohne Müll und kostenfrei! nebenan.de Vielleicht überrascht es dich, diese App als Zero-Waste-App empfohlen zu bekommen. Aber nebenan.de bringt nicht nur Nachbar*innen enger zusammen, sondern sorgt auch dafür, dass eine Menge an Verpackungsmüll eingespart werden kann – ganz im Sinne des Zero-Waste-Lebensstils. Du suchst vielleicht eine Bohrmaschine. Frau Müller hat eine und leiht sich im Gegenzug deine Heißklebepistole für ihr Bastelprojekt aus. Gerade solche Geräte werden weniger häufig oder nur für kurze Zeit gebraucht, ein super Anwendungsbeispiel für Zero Waste im Alltag! replaceplastic Wenn du ein Produkt im Supermarktregal findest, das unnötig in Plastik verpackt ist, kannst du den Hersteller mit einem Scan in der App direkt darauf hinweisen und ihm ein Feedback geben. So inspirierst du den Hersteller dazu, seine Verpackung zu überdenken! Notizen Die Notizapp auf deinem Handy eignet sich super, um Einkaufslisten mit dem Partner oder der Partnerin, der Familie, der WG usw. zu teilen. So behaltet ihr den Überblick über eure Lebensmittel und kauft wirklich nur ein, was ihr braucht (Doppeleinkäufe adé!). ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003etoogoodtogo\u003c/strong\u003e Lebensmittel retten leicht gemacht! Mit der App „Too Good to\nGo“ kannst du dir Lebensmittel von Supermärkten, Bäckereien und Restaurants in\ndeiner Nähe anzeigen lassen, die sonst im Müll landen würden. Du erhältst\nimmer eine Überraschungstüte (z. T. thematisch zugeordnet wie „Obsttüte“) zu\neinem vergünstigten Preis und tust der Umwelt zugleich etwas Gutes.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003ecodecheck\u003c/strong\u003e CodeCheck lässt sich etwas schwieriger zu den Zero-Waste-Apps\nzuordnen, obwohl du mit der App Mikroplastik und die Verschwendung wertvoller\nRohstoffe vermeiden kannst. Du scannst dafür einfach den Barcode eines\nbeliebigen Produkts im Supermarkt und bekommst direkt eine Auswertung der\nInhaltsstoffe. Das hilft dir im Fachbegriffe-Dschungel der Inhaltsstoffe von\nProdukten den Überblick zu behalten.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003erefill\u003c/strong\u003e Wasser in der Plastikflasche kaufen? Uncool! Denn der größte Teil\nder jährlich produzierten Wasserflaschen landet im Meer oder auf einer\nMülldeponie. Beim PET-Recyclingsystem handelt es sich keineswegs um ein\ngeschlossenes Kreislaufsystem. Aus den wenigsten Flaschen entstehen neue,\ninsgesamt fallen jährlich etwa 450.000 Tonnen an Kunststoffabfällen durch\nPET-Flaschen an\n(\u003ca href=\"https://www.quarks.de/umwelt/muell/so-werden-plastikflaschen-wiederverwertet/\"\u003eQuarks 2018\u003c/a\u003e).\nMit Refill findest du in vielen Städten eine Wassernachfüllstation in deiner\nNähe. So kannst du unterwegs ganz einfach deine Wasserflasche mit\nLeitungswasser auffüllen – ohne Müll und kostenfrei!\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003enebenan.de\u003c/strong\u003e Vielleicht überrascht es dich, diese App als Zero-Waste-App\nempfohlen zu bekommen. Aber nebenan.de bringt nicht nur Nachbar*innen enger\nzusammen, sondern sorgt auch dafür, dass eine Menge an Verpackungsmüll\neingespart werden kann – ganz im Sinne des Zero-Waste-Lebensstils. Du suchst\nvielleicht eine Bohrmaschine. Frau Müller hat eine und leiht sich im Gegenzug\ndeine Heißklebepistole für ihr Bastelprojekt aus. Gerade solche Geräte werden\nweniger häufig oder nur für kurze Zeit gebraucht, ein super Anwendungsbeispiel\nfür Zero Waste im Alltag!\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003ereplaceplastic\u003c/strong\u003e Wenn du ein Produkt im Supermarktregal findest, das unnötig\nin Plastik verpackt ist, kannst du den Hersteller mit einem Scan in der App\ndirekt darauf hinweisen und ihm ein Feedback geben. So inspirierst du den\nHersteller dazu, seine Verpackung zu überdenken!\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eNotizen\u003c/strong\u003e Die Notizapp auf deinem Handy eignet sich super, um Einkaufslisten\nmit dem Partner oder der Partnerin, der Familie, der WG usw. zu teilen. So\nbehaltet ihr den Überblick über eure Lebensmittel und kauft wirklich nur ein,\nwas ihr braucht (Doppeleinkäufe adé!).\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/tipps/apps/","title":"Apps"},{"body":"Auf die Plätze, fertig – los! (Für Eilige) Frag beim Bäcker, ob du dein Brot auch in einem Baumwollbeutel statt Einwegpapiertüten mitnehmen kannst. Dafür kann man wunderbar Jutebeutel oder Obstbeutel verwenden (gibt’s auch in Supermärkten zu kaufen). Achte bei Joghurtbechern und anderen Verpackungen aus mehreren Bestandteilen (von z. B. Käse) darauf, diese voneinander zu trennen. Beim Joghurt also Aluminiumdeckel, Papierbandage, Plastikbecher. Denke immer daran, deine eigene Trinkflasche mitzunehmen. Diese kannst du überall mit Leitungswasser auffüllen und so eine Menge Müll sparen! Verzichte auf die dünnen Plastiktüten in der Obst- und Gemüseabteilung. Die wirfst du sowieso direkt weg! Tausche deine Plastikzahnbürste gegen eine Bambuszahnbürste aus oder überlege, dir eine nachhaltige elektrische Zahnbürste oder Zahnbürstenaufsätze zu kaufen (z. B. von happybrush). Setze auf feste statt flüssiger Seife! Macht die Hände genauso sauber und sieht dabei auch noch schöner aus. Besser selbst gemacht als selbst gekauft (Für Kreative) Räume deinen Kleiderschrank aus und organisiere mit deinen Freund*innen eine Kleidertauschparty! Schau doch mal, ob es bei dir nicht etwas zu reparieren gibt. Das Loch im Socken, der Reißverschluss der geliebten Tasche oder die Patches auf der Jeansjacke – es gibt zu allen „Problemen“ ein passendes Tutorial auf YouTube! Du willst dich richtig austoben? Dann stelle doch gleich deine eigene Bodybutter oder dein eigenes Deo her! Nur von Sonnencreme-DIYs solltest du unbedingt die Finger lassen – der Sonnenschutz lässt sich nicht einfach durch Kokosöl oder andere Öle ersetzen! Ziehe andere mit! (Für Fortgeschrittene) Veranstalte einen Plogging-/CleanUp-Tag und sammle zusammen mit anderen Interessierten Müll beim Joggen, Walken und Spazieren ein. Lade deine Freund*innen zu dir nach Hause ein und serviere ihnen ausschließlich selbstgemachte Snacks. Profi-Tipp: Habe die Rezepte parat, am besten als QR-Code oder Link, falls jemand fragt. :) Eröffne einen eigenen Bücherschrank bei dir in der Stadt. Engagiere dich in einem lokalen Umweltprojekt. Online kannst du leicht Übersichten für verschiedene Orte finden, hier ist ein Beispiel für Hamburg. ","excerpt":"\u003ch3 id=\"auf-die-plätze-fertig-los-für-eilige\"\u003eAuf die Plätze, fertig – los! (Für Eilige)\u003c/h3\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eFrag beim Bäcker, ob du dein Brot auch in einem Baumwollbeutel statt\nEinwegpapiertüten mitnehmen kannst. Dafür kann man wunderbar Jutebeutel oder\nObstbeutel verwenden (gibt’s auch in Supermärkten zu kaufen).\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eAchte bei Joghurtbechern und anderen Verpackungen aus mehreren Bestandteilen\n(von z. B. Käse) darauf, diese voneinander zu trennen. Beim Joghurt also\nAluminiumdeckel, Papierbandage, Plastikbecher.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDenke immer daran, deine eigene Trinkflasche mitzunehmen. 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Macht die Hände genauso sauber und\nsieht dabei auch noch schöner aus.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003ch3 id=\"besser-selbst-gemacht-als-selbst-gekauft-für-kreative\"\u003eBesser selbst gemacht als selbst gekauft (Für Kreative)\u003c/h3\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eRäume deinen Kleiderschrank aus und organisiere mit deinen Freund*innen eine\nKleidertauschparty!\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eSchau doch mal, ob es bei dir nicht etwas zu reparieren gibt. Das Loch im\nSocken, der Reißverschluss der geliebten Tasche oder die Patches auf der\nJeansjacke – es gibt zu allen „Problemen“ ein passendes Tutorial auf YouTube!\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eDu willst dich richtig austoben? Dann stelle doch gleich deine eigene\nBodybutter oder dein eigenes Deo her! Nur von Sonnencreme-DIYs solltest du\nunbedingt die Finger lassen – der Sonnenschutz lässt sich nicht einfach durch\nKokosöl oder andere Öle ersetzen!\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e\n\u003ch3 id=\"ziehe-andere-mit-für-fortgeschrittene\"\u003eZiehe andere mit! (Für Fortgeschrittene)\u003c/h3\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003eVeranstalte einen Plogging-/CleanUp-Tag und sammle zusammen mit anderen\nInteressierten Müll beim Joggen, Walken und Spazieren ein.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eLade deine Freund*innen zu dir nach Hause ein und serviere ihnen\nausschließlich selbstgemachte Snacks. \u003cstrong\u003eProfi-Tipp\u003c/strong\u003e: Habe die Rezepte parat,\nam besten als QR-Code oder Link, falls jemand fragt. :)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eEröffne einen eigenen Bücherschrank bei dir in der Stadt.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eEngagiere dich in einem lokalen Umweltprojekt. Online kannst du leicht\nÜbersichten für verschiedene Orte finden, hier ist ein Beispiel für\n\u003ca href=\"https://www.freiwillig.hamburg/ehrenamt-in-hamburg-finden-freiwillig-ehrenamtlich-engagiert.html\"\u003eHamburg\u003c/a\u003e.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/handeln/diese-challenges-helfen-dir/","title":"Diese Challenges helfen dir"},{"body":"Die Textil-Industrie verursacht solche Mengen Müll, dass dieser inzwischen an Orten wie der Atacama-Wüste abgeladen wird und dort all die giftigen Chemikalien in die Umwelt gelangen (Tagesschau). Eine erhebliche Menge, nämlich 35 % des Textilmülls, entsteht schon bei der Fertigung (Brodde/Zahn, Einfach anziehend, 2018). Auch die Überproduktion heizt das Entsorgungsproblem weiter an. 230 bis 460 Millionen Kleidungsstücke werden in Deutschland gar nicht erst verkauft (Welt). Allein in Deutschland entsprechen die jährlichen Altkleidermengen 62.000 LKW-Ladungen, die aneinandergereiht von Flensburg bis Innsbruck reichen würden (Dachverband Fairwertung e. V.).\nUnd entgegen der Vorstellung vieler Menschen gibt es kein funktionierendes Recycling von Bekleidung. Lediglich 25 % aller Textilien in Deutschland werden recycelt. Ein Großteil davon wird „downgecycelt“, zum Beispiel zu Putzlappen (Greenpeace). Textilrecycling ist technisch sehr aufwändig und teuer. Viele Mischfasern sind derzeit gar nicht recyclingfähig (Greenpeace-Magazin, Textilfibel 2016). Lediglich ca. 1 % der weltweit gesammelten Altkleider wird wirklich zu neuen Kleidungsstücken, auch wenn die zahlreichen Marketing-Aussagen der großen Textilketten etwas anderes versprechen (Ellen Mac Arthur Foundation).\nWenn du dich näher damit beschäftigen möchtest, findest du in unserer Infothek weitergehende Informationen zum Thema Bekleidungskonsum.\n","excerpt":"\u003cp\u003eDie Textil-Industrie verursacht solche Mengen Müll, dass dieser inzwischen an\nOrten wie der Atacama-Wüste abgeladen wird und dort all die giftigen Chemikalien\nin die Umwelt gelangen\n(\u003ca href=\"https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/muellhalde-atacama-wueste-101.html\"\u003eTagesschau\u003c/a\u003e).\nEine erhebliche Menge, nämlich 35 % des Textilmülls, entsteht schon bei der\nFertigung (Brodde/Zahn, Einfach anziehend, 2018). Auch die Überproduktion heizt\ndas Entsorgungsproblem weiter an. 230 bis 460 Millionen Kleidungsstücke werden\nin Deutschland gar nicht erst verkauft\n(\u003ca href=\"https://www.welt.de/wirtschaft/article203216646/Bekleidung-Hunderte-Millionen-Textilien-fabrikneu-vernichtet.html\"\u003eWelt\u003c/a\u003e).\nAllein in Deutschland entsprechen die jährlichen Altkleidermengen 62.000\nLKW-Ladungen, die aneinandergereiht von Flensburg bis Innsbruck reichen würden\n(\u003ca href=\"https://www.fairwertung.de/zahlen.2/index.html\"\u003eDachverband Fairwertung e. V.\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/wissen/hosen-t-shirts-und-pullover/","title":"Hosen, T-Shirts und Pullover"},{"body":"Palmöl steckt heutzutage in jedem zweiten Produkt im Supermarkt. Auch in Produkten, in denen man kein Palmöl erwarten würde, kann man bei näherem Hinsehen feststellen, dass auch dort Palmöl verarbeitet wurde. Dazu zählen beispielsweise Kerzen, Waschmittel, Seifen, Cremes, Müsli oder Tiefkühlpizza. Palmöl trifft man aber nicht nur in Produkten aus dem Supermarkt an. Es ist aufgrund seiner Eigenschaften vielseitig verwendbar und kommt auch in der Produktion von Biodiesel zum Einsatz. Die vier Anwendungsbereiche von Palmöl umfassen Treibstoff, Kosmetik, Lebensmittel sowie Wasch- und Putzmittel.\nWas ist Palmöl?\nPalmöl ist das wichtigste Pflanzenöl der Welt. Laut WWF wachsen Ölpalmen derzeit auf einer Fläche von weltweit etwa 19 Millionen Hektar. Das entspricht mehr als der Hälfte der Fläche Deutschlands. Hauptanbauländer sind Malaysia und Indonesien. Für den Anbau in Monokulturen werden riesige Flächen Regenwald abgeholzt. Die Welt ist hungrig nach Palmöl! Die weltweite Produktionsmenge des Pflanzenöls wächst seit Jahren stetig, derzeit bei ca. 74 Millionen t im Jahr (WWF, 2020).\nDas Problem mit dem Palmöl\nUm den derzeitigen globalen Bedarf nach Palmöl zu bedienen, werden riesige Anbauflächen für die Palmölpflanzen benötigt. Dazu wird Regenwald vernichtet, hauptsächlich in Malaysia und Indonesien, wo sich die größten Plantagen befinden. Die Palmölpflanzen werden dort in Monokulturen angebaut. Der Raubbau an der Natur führt zu einigen gravierenden Problemen:\nVerlust von fruchtbarem Boden Boden\nBei den Rodungen geht jahrhundertealter Regenwald unwiderruflich verloren. Im Regenwald werden Nährstoffe, die sich in herabfallendem Material befinden, von Bakterien und Pilzen zersetzt und wieder an den Boden abgegeben, wo sie von den Baumwurzeln aufgenommen werden können und wieder in den Nährstoffkreislauf gelangen. Ohne diesen Prozess würden die Nährstoffe vom Regen sehr schnell ausgewaschen werden. Ohne das Ökosystem Regenwald wird der einst fruchtbare Boden zerstört (Abenteuer Regenwald, 2021).\nVerlust von Artenvielfalt Artenvielfalt\nWenn Regenwälder zerstört werden, verschwinden wichtige Lebensräume und damit ihre Bewohner, oftmals seltene Tier- und Pflanzenarten, sogenannte endemische Arten, die nur dort zu finden sind (OroVerde, 2021).\nHoher CO2-Ausstoß CO2-Ausstoß\nDer Regenwald wir in den meisten Fällen nicht abgeholzt, sondern abgebrannt. Zudem werden Torfböden trockengelegt. Beides sind enorm wichtige Kohlenstoffspeicher. Bei beiden Prozessen werden Unmengen an CO2 in die Atmosphäre abgegeben, welches vorher in den Bäumen oder im Torf gespeichert war. Diese Rodungspraktiken haben dazu geführt, dass Indonesien heute zu einem der Länder mit dem höchsten CO2- Ausstoß weltweit gehört (Edgar, 2021).\nMenschenrechtsverletzungen Menschenrechte\nDie massive Ausdehnung der Ölplantagen führt häufig zu Landkonflikten zwischen der indigenen Bevölkerungsgruppen und den Palmölkonzernen. Die Kleinbauern, die seit Jahrhunderten das Land nachhaltig bewirtschaften und im und vom Wald leben, werden von ihrem Land vertrieben.\nGroße Palmöl Produzenten holzen z. T. ohne Erlaubnis große Waldflächen ab und entziehen damit den indigenen Völkern die Lebensgrundlage. Das nennt man \u0026quot;land grabbing\u0026quot; (Rettet den Regenwald, 2013).\nBeispiel Borneo\nVon den ursprünglichen Waldgebieten Borneos, die einst 95 % der Insel bedeckten, ist laut WWF nur noch die Hälfte übrig geblieben (Focus, 2016). Zwischen 2003 und 2007 verlor Borneo demnach jedes Jahr im Durchschnitt 1,15 Millionen ha Wald (Focus, 2016). Dabei wird ein Großteil der gerodeten Fläche für den Palmölanbau genutzt, aber auch für die Gewinnung von Holz und Kautschuk (CIFOR, 2021).\n","excerpt":"\u003cp\u003ePalmöl \u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"palmoel\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n steckt heutzutage in jedem zweiten Produkt\nim Supermarkt. Auch in Produkten, in denen man kein Palmöl erwarten würde, kann\nman bei näherem Hinsehen feststellen, dass auch dort Palmöl verarbeitet wurde.\nDazu zählen beispielsweise Kerzen, Waschmittel, Seifen, Cremes, Müsli oder\nTiefkühlpizza. Palmöl trifft man aber nicht nur in Produkten aus dem Supermarkt\nan. Es ist aufgrund seiner Eigenschaften vielseitig verwendbar und kommt auch in\nder Produktion von Biodiesel zum Einsatz. Die vier Anwendungsbereiche von Palmöl\numfassen Treibstoff, Kosmetik, Lebensmittel sowie Wasch- und Putzmittel.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/wissen/palmoel/","title":"Palmöl"},{"body":"Während die einen zu wenig oder nur verunreinigtes Trinkwasser vorfinden, verschwenden andere hunderte Liter Wasser für Pools, Wasserparks und Golfplätze. Der Tourismus verschlingt so viel Wasser, dass für die Einheimischen nur ein kleiner Rest übrig bleibt. In manchen Hotels wie dem 5-Sterne-Hotel Riu Guanacaste in Costa Rica fallen täglich rund 600 Liter Wasser pro Gast (!) an (Herrmann 2016: 167). Das ist das Fünffache des durchschnittlichen Tagesverbrauchs der lokalen Bevölkerung. Noch eindrücklicher ist ein Vergleich des Wasserverbrauchs von Einheimischen und Tourist*innen im indischen Goa: Hier verbraucht ein Tourist im 5-Sterne-Ressort 1.785 Liter Wasser pro Zimmer und Tag, während die lokale Bevölkerung mit rund 14 Litern Wasser täglich auskommen muss (Brot für die Welt).\nWährend die Grundwasserpegel weiter sinken, verbrauchten Touristen fröhlich weiter dutzende Liter an Wasser – und das nicht nur in der Unterkunft, sondern auch bei Freizeitaktivitäten und Ausflügen im Urlaubsland. Tourism Watch schätzt, dass dadurch noch einmal zwischen 10 und 875 Liter Wasser pro Übernachtung hinzukommen. Ändert sich nichts, wird sich der Wasserverbrauch im Tourismus bis 2050 fast verdoppeln – und das, obwohl bereits jetzt etwa 660 Millionen Menschen weltweit keinen Zugang zu (sauberem) Trinkwasser haben (bpb) und 1,4 Milliarden Menschen mit nur wenigen Litern pro Tag auskommen müssen (Auswärtiges Amt). An diesem Ungleichgewicht zwischen Einheimischen und Tourist*innen muss sich etwas ändern – auf individueller und politischer Ebene.\n","excerpt":"\u003cp\u003eWährend die einen zu wenig oder nur verunreinigtes Trinkwasser vorfinden,\nverschwenden andere hunderte Liter Wasser für Pools, Wasserparks und Golfplätze.\nDer Tourismus verschlingt so viel Wasser, dass für die Einheimischen nur ein\nkleiner Rest übrig bleibt. In manchen Hotels wie dem 5-Sterne-Hotel Riu\nGuanacaste in Costa Rica fallen täglich rund 600 Liter Wasser pro Gast (!) an\n(Herrmann 2016: 167). Das ist das Fünffache des durchschnittlichen\nTagesverbrauchs der lokalen Bevölkerung. Noch eindrücklicher ist ein Vergleich\ndes Wasserverbrauchs von Einheimischen und Tourist*innen im indischen Goa: Hier\nverbraucht ein Tourist im 5-Sterne-Ressort 1.785 Liter Wasser pro Zimmer und\nTag, während die lokale Bevölkerung mit rund 14 Litern Wasser täglich auskommen\nmuss\n(\u003ca href=\"https://www.brot-fuer-die-welt.de/blog/2017-tourismus-vergroessert-wasserknappheit/\"\u003eBrot für die Welt\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/wissen/wasserknappheit/","title":"Wasser(knappheit)"},{"body":" Umweltbundesamt: Klimaneutral leben – Persönliche CO2-Bilanz im Blick Klimafakten Klimareporter Klimalounge IPCC Skepticalscience ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/klimaneutral-leben-persoenliche-co2-bilanz-im-blick\"\u003eUmweltbundesamt: Klimaneutral leben – Persönliche CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Bilanz im Blick\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.klimafakten.de/\"\u003eKlimafakten \u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.klimareporter.de/\"\u003eKlimareporter\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/\"\u003eKlimalounge\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.de-ipcc.de/\"\u003eIPCC\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://skepticalscience.com/\"\u003eSkepticalscience\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/co2-fussabdruck/tipps/websites/","title":"Websites"},{"body":"Mit Konsum ist der Kauf von Dingen gemeint, der die Befriedigung der Grundbedürfnisse übersteigt. Dazu gehören z. B. Kleidung, Möbel, Elektrogeräte oder Nahrungsmittel, die nicht für den täglichen Bedarf benötigt werden, aber auch Dienstleistungen.\nLaut Umweltbundesamt ist unser Konsumverhalten für ca. 34 % unseres CO2-Fußabdrucks verantwortlich! (Umweltbundesamt)\nKonsum und CO2-Emissionen\n22 Mio. t CO2 entstehen durch vermeidbare Lebensmittelverschwendung. Das entspricht einem Drittel der deutschen landwirtschaftlichen Emissionen (WWF) 8 % der globalen CO2-Emissionen entstehen durch die Textil- und Schuhindustrie. Die Produktion von 10 Jeans erzeugt so viel CO2 wie ein Flug von Berlin nach München (CIR) – ungefähr 0,15 t CO2 (atmosfair) 3,7 % der globalen CO2-Emissionen werden durch digitale Technologien erzeugt (Stand 2018) (Theshiftproject) Hier gibt es also ein sehr großes Einsparungspotential!\n","excerpt":"\u003cp\u003eMit Konsum ist der Kauf von Dingen gemeint, der die Befriedigung der\nGrundbedürfnisse übersteigt. Dazu gehören z. B. Kleidung, Möbel, Elektrogeräte\noder Nahrungsmittel, die nicht für den täglichen Bedarf benötigt werden, aber\nauch Dienstleistungen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eLaut Umweltbundesamt ist unser Konsumverhalten für ca. 34 % unseres\nCO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Fußabdrucks verantwortlich!\n(\u003ca href=\"https://uba.co2-rechner.de/\"\u003eUmweltbundesamt\u003c/a\u003e)\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKonsum und CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emissionen\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e22 Mio. t CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e entstehen durch vermeidbare Lebensmittelverschwendung.\nDas entspricht einem Drittel der deutschen landwirtschaftlichen Emissionen\n(\u003ca href=\"https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Studie_Das_grosse_Wegschmeissen.pdf\"\u003eWWF\u003c/a\u003e)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e8 % der globalen CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emissionen entstehen durch die Textil- und\nSchuhindustrie. 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Entwickelt wurde das Konzept von Friedrich Schmidt-Bleek vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie.\nJe schwerer dein Rucksack, desto mehr Ressourcen wurden benötigt und umso größer sind die ökologischen Folgen deines Konsums. Dein Lebensstil und dein Konsumverhalten spiegeln also das Gewicht deines ökologischen Rucksacks wieder (Verbraucherzentrale Bayern).\nBeispiel Smartphone\nIn einem Smartphone sind viele verschiedene seltene Metalle verbaut wie z. B. Tantal. Auch die Verpackung und der Transport machen sich bemerkbar, da sie ebenfalls Ressourcen verbrauchen. Dein Smartphone wiegt zwar nur an die 100 g, das Gewicht des ökologischen Rucksacks ist aber um ein Vielfaches höher: Bei der Produktion des Smartphones fallen insgesamt 75 kg an! (Utopia).\nAuf den Seiten des Wuppertal Instituts kannst du das Gewicht deines ökologischen Rucksacks berechnen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eDie Idee hinter dem ökologischen Rucksack ist, den Verbrauch von Ressourcen, die\nbenötigt werden, um Konsumgüter herzustellen und diese wieder zu entsorgen, in\neiner symbolischen Gewichtseinheit darzustellen. Entwickelt wurde das Konzept\nvon Friedrich Schmidt-Bleek vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und\nEnergie.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eJe schwerer dein Rucksack, desto mehr Ressourcen wurden benötigt und umso größer\nsind die ökologischen Folgen deines Konsums. Dein Lebensstil und dein\nKonsumverhalten spiegeln also das Gewicht deines ökologischen Rucksacks wieder\n(\u003ca href=\"https://www.verbraucherzentrale-bayern.de/wissen/digitale-welt/mobilfunk-und-festnetz/oekologischer-rucksack-11539\"\u003eVerbraucherzentrale Bayern\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/konsum/wissen/der-oekologische-rucksack/","title":"Der ökologische Rucksack"},{"body":" Einfachbewusst (Christof Herrmann bloggt über sein Fernwanderer-Dasein, er hat die Alpen bereits vier Mal überquert) Lilies Diary (Lily bloggt über nachhaltige Familienreisen, Ausflugsziele und mehr) ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.einfachbewusst.de/\"\u003eEinfachbewusst\u003c/a\u003e (Christof Herrmann bloggt\nüber sein Fernwanderer-Dasein, er hat die Alpen bereits vier Mal überquert)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.lilies-diary.com/\"\u003eLilies Diary\u003c/a\u003e (Lily bloggt über 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href=\"https://utopia.de/ratgeber/streaming-dienste-klima-netflix-co2/\"\u003eUtopia – Streamingdienste\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.abenteuer-regenwald.de/bedrohungen/handy\"\u003eAbenteuer Regenwald – Handys\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/digitalkonsum/tipps/websites/","title":"Websites"},{"body":" 3freunde.de (T-Shirts bedruckt und zum Selbstbedrucken) almalovis.de armedangels.de (einer der größten Einzelanbieter, mit großer Auswahl an Jeans) arthurandhenry.com (Anzughemden) avocadostore.de (das „Zalando“ der nachhaltigen Mode, gut geeignet, um sich einen Überblick über verschiedene Labels zu verschaffen) better2gether-shop.com (ebenfalls eine Einkaufsplattform, auf der verschiedene Labels angeboten werden) bidges-sons.com bleed-clothing.com brands-fashion.com (Arbeitsbekleidung) dedicatedbrand.com ethletic.com (Sneaker) fairbleiben.com (Einkaufsplattform, auf der verschiedene Labels angeboten werden) faircouture.com (Rucksäcke, Taschen und Accessoires) fairjeans.de (große Auswahl an Jeans) fairtradekleidung.org (Fairtrade-Informationen und Labelfinder) fairtragen.de filippa-k.com format-favourites.de getchanged.net (fairfashion-Netzwerk, Store- und Labelfinder) glore.de goodsociety.org (große Auswahl an Jeans) greenality.de (Einkaufsplattform, auf der verschiedene Labels angeboten werden) grueneerde.com gruenewiese-shop.de (Einkaufsplattform, auf der verschiedene Labels angeboten werden) gruenschnabel-shop.de (Einkaufsplattform, auf der verschiedene Labels angeboten werden) hessnatur.com hirschkind.de (neben Mode auch Bettwäsche, Kissenbezüge und schöne Einkaufsbeutel) isabelldehillerin.com (edle Mode) junglefolk.com katharinehamnett.com kingsofindigo.com (Jeans) komana-design.com (etwas hochpreisige und ausgefallene Mode) kuyichi.com (große Auswahl an Jeans) langerchen.com (tolle Jacken und Mäntel) lanius.com (schöne feminine Mode) livingcrafts.de (Shop mit großer Auswahl auch an Wäsche und Nachtwäsche) loveco-shop.de (vegane Mode verschiedener Labels) madeinfreedom.de (nur T-Shirts) manomama.de melawear.de (neben Mode tolle Rucksäcke und Sneaker) misericordia.com (individuelle Mode, hergestellt und bedruckt in Peru) mr-mrs-green.com mudjeans.eu (Jeans) recolution.de shirtsforlife.de thokkthokkmarket.com trigema.de utopia.de (hier findest du ganz viele Labels und Stores und Informationen über nachhaltige Mode und Schuhe) vaude.com veja-store.com (Sneaker und Taschen) waschbaer.de zuendstoff-clothing.de ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.3freunde.de/\"\u003e3freunde.de\u003c/a\u003e (T-Shirts bedruckt und zum\nSelbstbedrucken)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.almalovis.de/\"\u003ealmalovis.de\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.armedangels.de/\"\u003earmedangels.de\u003c/a\u003e (einer der größten\nEinzelanbieter, mit großer Auswahl an Jeans)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.arthurandhenry.com/\"\u003earthurandhenry.com\u003c/a\u003e (Anzughemden)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.avocadostore.de/\"\u003eavocadostore.de\u003c/a\u003e (das „Zalando“ der\nnachhaltigen Mode, gut geeignet, um sich einen Überblick über verschiedene\nLabels zu verschaffen)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.better2gether-shop.com/\"\u003ebetter2gether-shop.com\u003c/a\u003e (ebenfalls eine\nEinkaufsplattform, auf der verschiedene Labels angeboten werden)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.bidges-sons.com/\"\u003ebidges-sons.com\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.bleed-clothing.com/\"\u003ebleed-clothing.com\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.brands-fashion.com/\"\u003ebrands-fashion.com\u003c/a\u003e (Arbeitsbekleidung)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.dedicatedbrand.com/\"\u003ededicatedbrand.com\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.ethletic.com/\"\u003eethletic.com\u003c/a\u003e (Sneaker)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.fairbleiben.com/\"\u003efairbleiben.com\u003c/a\u003e (Einkaufsplattform, auf der\nverschiedene Labels angeboten werden)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.faircouture.com/\"\u003efaircouture.com\u003c/a\u003e (Rucksäcke, Taschen und\nAccessoires)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.fairjeans.de/\"\u003efairjeans.de\u003c/a\u003e (große Auswahl an Jeans)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"http://www.fairtradekleidung.org/\"\u003efairtradekleidung.org\u003c/a\u003e\n(Fairtrade-Informationen und Labelfinder)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.fairtragen.de/\"\u003efairtragen.de\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca 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(Einkaufsplattform,\nauf der verschiedene Labels angeboten werden)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.gruenschnabel-shop.de/\"\u003egruenschnabel-shop.de\u003c/a\u003e\n(Einkaufsplattform, auf der verschiedene Labels angeboten werden)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.hessnatur.com/\"\u003ehessnatur.com\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.hirschkind.de/\"\u003ehirschkind.de\u003c/a\u003e (neben Mode auch Bettwäsche,\nKissenbezüge und schöne Einkaufsbeutel)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"http://www.isabelldehillerin.com/\"\u003eisabelldehillerin.com\u003c/a\u003e (edle Mode)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.junglefolk.com/\"\u003ejunglefolk.com\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.katharinehamnett.com/\"\u003ekatharinehamnett.com\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca 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href=\"https://www.thokkthokkmarket.com/\"\u003ethokkthokkmarket.com\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.trigema.de/\"\u003etrigema.de\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.utopia.de/\"\u003eutopia.de\u003c/a\u003e (hier findest du ganz viele Labels und\nStores und Informationen über nachhaltige Mode und Schuhe)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.vaude.com/\"\u003evaude.com\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.veja-store.com/\"\u003eveja-store.com\u003c/a\u003e (Sneaker und Taschen)\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.waschbaer.de/\"\u003ewaschbaer.de\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca 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Wolle stammt in der Regel von Schafen, denen ohne Narkose Hautlappen um den After herum herausgeschnitten werden. Diese Praxis nennt man „Mulesing“ (nach John Mules). Diese quälerische Prozedur wird vollzogen, um einen Befall mit Ungeziefer zu verhindern. Tatsächlich besteht die Anfälligkeit für den Ungezieferbefall jedoch nur, weil die Schafe so gezüchtet wurden, dass sie möglichst viel Haut haben, damit man so viel Wolle wie möglich herausbekommt. Mulesing ist in Deutschland und Neuseeland aus Tierschutzgründen verboten, in Australien (einem der größten Lieferanten für Wolle) und in Asien aber erlaubt und weit verbreitet. Auch die Wolle von Angora-Kaninchen und Kaschmir-Ziegen wird in den allermeisten Fällen unter Qualen für die Tiere gewonnen. Auch für Seide werden Tiere gequält und sogar getötet. Für 450 g Seide sterben ca. 3.000 Raupen, indem sie mit kochendem Wasser übergossen werden. Für Pelze werden überall auf der Welt Tiere nicht artgerecht und unter unwürdigen Bedingungen gehalten. Jedes Jahr sterben ca. 70 bis 80 Mio. Tiere, damit ihre Pelze verarbeitet werden können (PETA Deutschland e. V.)\n","excerpt":"\u003cp\u003eRohstoffe tierischen Ursprungs zur Herstellung von Textilien werden unter\nMissachtung des Wohles der Tiere gewonnen. Wolle stammt in der Regel von\nSchafen, denen ohne Narkose Hautlappen um den After herum herausgeschnitten\nwerden. Diese Praxis nennt man\n„\u003ca href=\"https://de.wikipedia.org/wiki/Mulesing\"\u003eMulesing\u003c/a\u003e“ (nach John Mules). Diese\nquälerische Prozedur wird vollzogen, um einen Befall mit Ungeziefer zu\nverhindern. Tatsächlich besteht die Anfälligkeit für den Ungezieferbefall jedoch\nnur, weil die Schafe so gezüchtet wurden, dass sie möglichst viel Haut haben,\ndamit man so viel Wolle wie möglich herausbekommt. Mulesing ist in Deutschland\nund Neuseeland aus Tierschutzgründen verboten, in Australien (einem der größten\nLieferanten für Wolle) und in Asien aber erlaubt und weit verbreitet. Auch die\nWolle von Angora-Kaninchen und Kaschmir-Ziegen wird in den allermeisten Fällen\nunter Qualen für die Tiere gewonnen. Auch für Seide werden Tiere gequält und\nsogar getötet. Für 450 g Seide sterben ca. 3.000 Raupen, indem sie mit kochendem\nWasser übergossen werden. Für Pelze werden überall auf der Welt Tiere nicht\nartgerecht und unter unwürdigen Bedingungen gehalten. Jedes Jahr sterben ca. 70\nbis 80 Mio. Tiere, damit ihre Pelze verarbeitet werden können (PETA Deutschland\ne. V.)\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/wissen/tierwohl/","title":"Tierwohl"},{"body":" Nimm dir vor, frisch zu kochen anstatt Essen zu bestellen oder Fertiggerichte bzw. hoch verarbeitete Produkte zu konsumieren.\nPlane deine Einkäufe und erstelle dir einen groben Plan mit Gerichten für die nächste Woche. So weißt du auch gleich, was du kochen kannst, wenn dir einmal die Ideen ausgehen.\nDenke daran: das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist kein Verfallsdatum! Die meisten Lebensmittel sind auch danach noch problemlos genießbar.\nReste kann man wunderbar kreativ verwerten. Teile sie mit anderen über Foodsharing oder erwirb selbst Lebensmittel, die sonst weggeschmissen werden würden (z. B. über toogoodtogo oder Sirplus).\n","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eNimm dir vor, frisch zu kochen anstatt Essen zu bestellen oder Fertiggerichte\nbzw. hoch verarbeitete Produkte zu konsumieren.\u003c/p\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003ePlane deine Einkäufe und erstelle dir einen groben Plan mit Gerichten für die\nnächste Woche. So weißt du auch gleich, was du kochen kannst, wenn dir einmal\ndie Ideen ausgehen.\u003c/p\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eDenke daran: das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist kein Verfallsdatum! Die\nmeisten Lebensmittel sind auch danach noch problemlos genießbar.\u003c/p\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cp\u003eReste kann man wunderbar kreativ verwerten. Teile sie mit anderen über\nFoodsharing oder erwirb selbst Lebensmittel, die sonst weggeschmissen werden\nwürden (z. 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Gerade in Städten gibt es Platzprobleme, denn Autos haben hier seit Jahrzehnten absolute Priorität. Wegen der Parkplätze und Straßen verbraucht ein Auto in der Stadt pro beförderter Person ca. 100 m2 und damit sehr viel mehr als die anderen Verkehrsmittel (Bus: 20 m2, Fahrrad: 10 m2; Straßenbahn: 8 m2, Fußgänger: 2 m2). Weniger Autos auf Straßen und Parkplätzen schafft Platz, der besser für Wohn- und Erholungsraum, Parks sowie für eine umweltfreundliche Mobilität genutzt werden kann (Allianz pro Schiene).\nDurch die jahrzehntelange autofreundliche Verkehrspolitik müssen sich heute Radler*innen und Fußgänger*innen jeden Meter erkämpfen. Gleichzeitig behindern Falschparker*innen den Verkehrsfluss, parken in zweiter Reihe oder zugeparkte Geh- und Radwege zwingen andere Verkehrsteilnehmende zu riskanten Manövern (VCD). Die Aufteilung des Verkehrs zugunsten des Autos geschieht auf Kosten eines lebenswerten öffentlichen Raumes und hat für die Stadtbewohner*innen viele Nachteile .\nNachteile\nFußgänger*innen und Radfahrenden steht immer weniger Platz zur Verfügung. Durch die immer größer und mehr werdenden Autos und die hohen Geschwindigkeiten wird das Überqueren von Straßen langwieriger und die Unfallgefahr steigt. Darüber hinaus ist die Wohnqualität in den Städten durch den Lärm und fehlendes Grün stark eingeschränkt und auch für den Einzelhandel überwiegen die Nachteile eines autoorientierten und wenig einladenden Umfelds (Umweltbundesamt).\nAutos stehen am Tag im Schnitt mehr als 23 Stunden einfach nur herum und nehmen daher wertvolle Fläche ohne Mehrwert für die Gesellschaft ein. Besonders Parkplätze verbrauchen viel öffentliche Fläche (12 m2 im Schnitt pro Auto), die eigentlich allen zur Verfügung stehen sollte, aber von der nur wenige Autofahrer*innen profitieren. Rufe nach noch mehr Parkplätzen und Tiefgaragen können nicht die Lösung sein. Je mehr Parkplätze zur Verfügung stehen, desto mehr Verkehr gibt es auch (Heise). Zudem bringen Parkplätze Probleme und hohe Kosten mit sich.\nProbleme und Kosten\nDer Bau von Parkplätzen und vor allem von Tiefgaragen und Parkhäusern kostet die Kommunen eine Menge Geld. In manchen Wohnvierteln können durch die Parkplatzsituation Rettungskräfte kaum an ihren Einsatzort gelangen. Außerdem ist die Suche nach einem Parkplatz sehr zeitaufwendig. Durchschnittlich 40 bis 70 Stunden im Jahr verbringen Autofahrer*innen mit der Suche nach einem Parkplatz, das entspricht 5 bis 8 Urlaubstagen (Agora Verkehrswende, Umparken – den öffentlichen Raum gerechter verteilen, 2020, S. 1-6).\nWo die Parkplätze hingegen nicht umsonst sind, nutzen Autobesitzer*innen weniger ihre Fahrzeuge, weil sich die Suche nach einem kostenfreien Parkplatz nicht lohnt (Deutsches Institut für Urbanistik). In Deutschland müssen sich Autofahrer*innen hierbei leider keine Sorgen machen. Die Parkgebühren sind sehr niedrig und decken nicht mal einen Bruchteil dessen ab, was die Allgemeinheit jährlich für Parkplätze ausgibt. Insbesondere der Bewohnerparkausweis ist in deutschen Städten im Vergleich zum europäischen Ausland spottbillig . Genauso sind die öffentlichen Parkgebühren hier viel zu niedrig .\nBewohnerparkausweis\nJe nach Gemeinde kostet ein deutscher Bewohnerparkausweis zwischen 30 und 70 Euro pro Jahr. In Stockholm sind es hingegen 827 Euro pro Jahr und selbst der Deutsche Städtetag fordert einen Preisrahmen von bis zu 200 Euro pro Jahr (Agora Verkehrswende, Umparken – den öffentlichen Raum gerechter verteilen, 2020, S. 1-6).\nParkgebühren\nEine Stunde Parken in der Berliner Innenstadt kostet im Schnitt 3 Euro, in Amsterdam hingegen sind es 7,50 Euro, in London 5,70 Euro oder in Kopenhagen 5,00 Euro. Zudem sind die Parkgebühren z. B. in München seit 2003 konstant geblieben, aber der ÖPNV wurde um 74 % teurer (Agora Verkehrswende, Umparken – den öffentlichen Raum gerechter verteilen, 2020, S. 1-6).\nMaßnahmen gegen die Parkplatzprobleme gibt es viele, aber sie sind nur dann wirksam, wenn gleichzeitig das Zufußgehen, Radfahren und der ÖPNV attraktiver gestaltet werden (Push \u0026amp; Pull). Parken muss teurer sein als das ÖPNV-Ticket, erst dann werden Busse und Bahnen eine echte Alternative (Agora Verkehrswende, Umparken – den öffentlichen Raum gerechter verteilen, 2020, S. 1-6). Leider fehlt es vielen Kommunalpolitiker*innen am politischen Willen , weil nur wenige Verkehrsthemen so kontrovers diskutiert werden wie das Parken.\nMaßnahmen\nMaßnahmen sind zum Beispiel eine deutliche Anhebung der Parkgebühren, die Umwidmung von Parkplätzen oder die Schaffung von Park \u0026amp; Ride-Angeboten (Agora Verkehrswende, Umparken – den öffentlichen Raum gerechter verteilen, 2020, S. 1-6).\nPolitischer Wille\nMaßnahmen wie die Verknappung und Verteuerung von Parkraum polarisieren und stoßen immer wieder auf Widerstände aus Teilen der Bevölkerung. Viele der Argumente dieser Gegner*innen können durch Fakten, eine sachliche Argumentation und eine gute Kommunikationsarbeit entkräftet werden (Heinrich Böll Stiftung, Praxis kommunale Verkehrswende, Berlin, S. 58-64).\nEines müssen wir uns in Erinnerung rufen: Es gibt kein gesetzliches Recht auf kostenloses Parken (Heinrich Böll Stiftung, Praxis kommunale Verkehrswende, 2020, S. 58-64). Dafür macht das richtige Parkraummanagement Städte grüner, sorgt für weniger Verkehr und für bessere Luft und lässt Geschäfte von mehr Fuß- und Radverkehr profitieren (Agora Verkehrswende, Umparken – den öffentlichen Raum gerechter verteilen, 2020, S. 1-6).\nFür eine klimafreundliche Verkehrswende in den Städten muss dem Auto weniger Raum gegeben und der Straßenraum neu aufgeteilt werden. Eine Alternative sind Fahrräder. Sie nutzen den knappen öffentlichen Raum besser als Autos und sind deutlich umweltfreundlicher. Auf der Fläche, auf der ein Auto abgestellt werden kann, finden bis zu zehn Räder Platz; den Straßenraum, den ein fahrendes Auto bei Tempo 50 einnimmt, können sich mehr als drei Radfahrende teilen (Heinrich Böll Stiftung, Praxis kommunale Verkehrswende, 2020, S. 41-45).\nAutostädte müssen nicht zwangsläufig welche bleiben. Paris und andere Städte machen es uns vor, wie Verkehrsraum auch gegen den Widerstand der Autolobby schnell umverteilt werden kann. Die Zeit in der Corona-Pandemie hat die Flächenaufteilung auch in unseren Städten verändert. Pop-up-Fahrradwege sorgten für Diskussionen, aber auch schnell für mehr Platz. Die Umwandlung von Parkplätzen zu Aufenthaltsflächen für Cafés und damit einem Stück mehr Lebensqualität haben gezeigt, dass es mit dem Willen und wenig Bürokratie möglich ist, schnell etwas zu verändern und den Vorrang für Autos zu brechen.\nParis\nIm Rahmen des Konzepts der „15-Minuten-Stadt“ wird das Fahrrad zum zentralen Element des Pariser Verkehrs. Dementsprechend wurden Auto- zu Fahrradstraßen gemacht und Schnellstraßen entlang der Seine zu einem langen Park umgebaut. Bis 2026 sollen 180 Kilometer zusätzliche Radwege entstehen und die Zahl der Stellplätze verdreifacht werden (Spiegel). Auch drastische Maßnahmen werden nicht gescheut: In Singapur kostet es beispielsweise 30.000 Euro, ein neues Auto zuzulassen (Süddeutsche).\n","excerpt":"\u003cp\u003eInsgesamt nimmt der Verkehr in Deutschland ca. 5 % der gesamten Fläche des\nLandes ein. Dabei wird mehr als die Hälfte dieser Fläche allein vom\nStraßenverkehr besetzt\n(\u003ca href=\"https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Flaechennutzung/Tabellen/bodenflaeche-insgesamt.html\"\u003eStatistisches Bundesamt\u003c/a\u003e).\nGerade in Städten gibt es Platzprobleme, denn Autos haben hier seit Jahrzehnten\nabsolute Priorität. Wegen der Parkplätze und Straßen verbraucht ein Auto in der\nStadt pro beförderter Person ca. 100 m\u003csup\u003e2\u003c/sup\u003e und damit sehr viel mehr als\ndie anderen Verkehrsmittel (Bus: 20 m\u003csup\u003e2\u003c/sup\u003e, Fahrrad: 10 m\u003csup\u003e2\u003c/sup\u003e;\nStraßenbahn: 8 m\u003csup\u003e2\u003c/sup\u003e, Fußgänger: 2 m\u003csup\u003e2\u003c/sup\u003e). Weniger Autos auf\nStraßen und Parkplätzen schafft Platz, der besser für Wohn- und Erholungsraum,\nParks sowie für eine umweltfreundliche Mobilität genutzt werden kann\n(\u003ca href=\"https://www.allianz-pro-schiene.de/wp-content/uploads/2021/02/210205_Flaechenverbrauch.pdf\"\u003eAllianz pro Schiene\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/wissen/flaechenverbrauch/","title":"Flächenverbrauch"},{"body":" Cradle to cradle Cradle to cradle Deutschland Zero Waste Verein Zero Waste Germany Zero Waste Hamburg Zero Waste Europe ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.c2ccertified.org/\"\u003eCradle to cradle\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://c2c.ngo/\"\u003eCradle to cradle Deutschland\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://zerowasteverein.de/\"\u003eZero Waste Verein\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://zerowastegermany.de/\"\u003eZero Waste Germany\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.zerowaste-hamburg.de/\"\u003eZero Waste Hamburg\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://zerowasteeurope.eu/\"\u003eZero Waste Europe\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/tipps/organisationen/","title":"Organisationen"},{"body":"In jedem Schritt der Lebensmittelkette – von der Ernte über die Produktion bis zu den Verbraucher*innen – werden unglaubliche Mengen an Lebensmitteln verschwendet. In Deutschland landen pro Jahr ca. 12 Mio. Tonnen Lebensmittel im Müll. Die Gründe dafür sind vielfältig. Beispielsweise werden Obst und Gemüse oft aussortiert, weil sie nicht den EU-Normen oder den optischen Anforderungen der Verbraucher*innen entsprechen (Agrar Koordination, 2013. Nahrungsmittelproduktion und -verschwendung). Ernteverluste, Überproduktion, fehlerhafte Verpackungen oder Absatzprobleme sorgen für zusätzliche Lebensmittelabfälle (Ernährung und Verbraucherbildung 2012). Gerade im Handel könnten aber ca. 90 % der Lebensmittelabfälle vermieden werden. Ähnliches gilt für die Verschwendung in Restaurants oder Kantinen durch falsche Planung oder zu große Portionen (WWF, 2015 b. Das große Wegschmeißen).\nLebensmittel im Müll\nUngefähr 1,4 Mio. t (12 %) der verschwendeten Lebensmittel fallen schon bei der Primärproduktion (Ernte, Lagerung, Sortierung, Transport) und 2,2 Mio. t (18 %) bei der Verarbeitung an. Allein in der Fleischproduktion sterben hierzulande fast 100 Mio. Tiere, ohne dass ihr Fleisch jemals verzehrt wird (Fleischatlas, 2021). Im Handel entstehen im Jahr 0,5 Mio. t (4 %), während 1,7 Mio. t (14 %) Lebesmittelmüll bei Außer-Haus-Verpflegungen (Restaurants, To-Go) anfallen (BMEL).\nDoch der mit Abstand größte Teil der Lebensmittel, die im Müll landen (52 %), kommt aus den privaten Haushalten. In Deutschland werden ca. 6,1 Mio. t Lebensmittel weggeworfen, was umgerechnet auf die Bevölkerung ca. 75,2 kg pro Einwohner*in und Jahr an Lebensmittelabfall bedeutet. Durch die Veränderung unserer Kauf-, Koch- und Aufbewahrungsgewohnheiten könnten wir diesen Müll stark reduzieren.\nWenn du dich näher damit beschäftigen möchtest, findest du in unserer Infothek weitergehende Informationen zum Thema Ernährung.\n","excerpt":"\u003cp\u003eIn jedem Schritt der Lebensmittelkette – von der Ernte über die Produktion bis\nzu den Verbraucher*innen – werden unglaubliche Mengen an Lebensmitteln\nverschwendet. In Deutschland landen pro Jahr ca. 12 Mio. Tonnen\n\u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"lebensmittelmüll\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n Lebensmittel im Müll. Die Gründe dafür\nsind vielfältig. Beispielsweise werden Obst und Gemüse oft aussortiert, weil sie\nnicht den EU-Normen oder den optischen Anforderungen der Verbraucher*innen\nentsprechen\n(\u003ca href=\"https://www.agrarkoordination.de/material/publikationen-details/?tt_products%5BbackPID%5D=528%5B\u0026amp;%5Dtt_products%5Bbegin_at%5D=50%5B\u0026amp;%5Dtt_products%5Bproduct%5D=1183%5B\u0026amp;%5DcHash=8f30c206ea71e9104875a792da6942d7%5B\u0026amp;%5DL=0\"\u003eAgrar Koordination, 2013. Nahrungsmittelproduktion und -verschwendung\u003c/a\u003e).\nErnteverluste, Überproduktion, fehlerhafte Verpackungen oder Absatzprobleme\nsorgen für zusätzliche Lebensmittelabfälle\n(\u003ca href=\"https://www.thuenen.de/\"\u003eErnährung und Verbraucherbildung 2012\u003c/a\u003e). Gerade im\nHandel könnten aber ca. 90 % der Lebensmittelabfälle vermieden werden. Ähnliches\ngilt für die Verschwendung in Restaurants oder Kantinen durch falsche Planung\noder zu große Portionen\n(\u003ca href=\"https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Studie_Das_grosse_Wegschmeissen.pdf\"\u003eWWF, 2015 b. Das große Wegschmeißen\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/wissen/lebensmittel/","title":"Lebensmittel"},{"body":"Der Zustand der globalen Fischbestände ist alarmierend. Laut Berechnungen des UN-Umweltprogramms ist spätestens 2050 weltweit keine kommerzielle Fischerei mehr möglich, da der Großteil der Bestände vollständig erschöpft sein wird. Schon jetzt sind etwa 33 % aller Fischbestände überfischt und weitere 60 % bereits völlig erschöpft (WWF, 2021). Durch die immer weiter steigende Nachfrage nach Fisch (2016 wurden weltweit 154,4 Mio. t Fisch konsumiert, 2009 waren es noch 123,8 Mio. t) werden im kommerziellen Fischfang immer größere Netze in tieferen Gewässern genutzt, was auch zur Folge hat, dass 38,5 Mio. t Beifang pro Jahr entstehen, wodurch die ohnehin stark geschädigten Ökosysteme zusätzlich vernichtet werden (CareElite, 2019). Die Zerstörung der marinen Ökosysteme ist nicht nur besonders kritisch im Hinblick auf den Artenverlust und die Zerstörung von ökologischem Gleichgewicht, sondern auch hinsichtlich der Arbeitslosigkeit, da weltweit rund 800 Millionen Menschen direkt von der Fischerei bzw. vom Fisch als Hauptproteinquelle abhängig sind (CareElite, 2019).\nBeifang\nAls Beifang werden die mitgefangenen Fische und Meerestiere bezeichnet, die von anderer Art sind als die zum eigentlichen Fang gehörenden (Duden, 2021).\nDie kommerzielle Fischerei bietet ein sehr lukratives Geschäft, oft wird sich daher illegaler Fangmethoden bedient, um den Profit noch zu steigern.\nDer weltweite Fang aus illegaler Fischerei beträgt Schätzungen zufolge jährlich bis zu 26 Millionen Tonnen Fisch im Wert von 8,6 bis 19,8 Milliarden Euro und steht an sechster Stelle auf der Liste der am gewinnbringendsten Formen transnationaler Kriminalität (WWF, 2018).\nEs dauert sehr lange, bis sich dezimierte Fischbestände vollständig erholt haben. Aufgrund der schieren Größe und Fläche der Ozeane ist es schwierig, illegale Fischerei zu entdecken und zu unterbinden. Dadurch haben Bestände meistens gar keine Chance, sich zu erholen und werden weiter befischt, bis sie schließlich ganz erschöpft sind (WWF, 2018).\n","excerpt":"\u003cp\u003eDer Zustand der globalen Fischbestände ist alarmierend. Laut Berechnungen des\nUN-Umweltprogramms ist spätestens 2050 weltweit keine kommerzielle Fischerei\nmehr möglich, da der Großteil der Bestände vollständig erschöpft sein wird.\nSchon jetzt sind etwa 33 % aller Fischbestände überfischt und weitere 60 %\nbereits völlig erschöpft\n(\u003ca href=\"https://www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/fischerei/ueberfischung/\"\u003eWWF, 2021\u003c/a\u003e).\nDurch die immer weiter steigende Nachfrage nach Fisch (2016 wurden weltweit\n154,4 Mio. t Fisch konsumiert, 2009 waren es noch 123,8 Mio. t) werden im\nkommerziellen Fischfang immer größere Netze in tieferen Gewässern genutzt, was\nauch zur Folge hat, dass 38,5 Mio. t Beifang pro Jahr\n\u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"beifang\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n entstehen, wodurch die ohnehin stark geschädigten\nÖkosysteme zusätzlich vernichtet werden\n(\u003ca href=\"https://www.careelite.de/ueberfischung-fakten-statistiken/\"\u003eCareElite, 2019\u003c/a\u003e).\nDie Zerstörung der marinen Ökosysteme ist nicht nur besonders kritisch im\nHinblick auf den Artenverlust und die Zerstörung von ökologischem Gleichgewicht,\nsondern auch hinsichtlich der Arbeitslosigkeit, da weltweit rund 800 Millionen\nMenschen direkt von der Fischerei bzw. vom Fisch als Hauptproteinquelle abhängig\nsind\n(\u003ca href=\"https://www.careelite.de/ueberfischung-fakten-statistiken/\"\u003eCareElite, 2019\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/wissen/ueberfischung/","title":"Überfischung"},{"body":"Noch bis vor wenigen Jahren galten Kreuzfahrten als luxuriöse Urlaubsmöglichkeit für Urlauber*innen mit dem nötigen Kleingeld. Doch inzwischen explodiert die Branche: 2015 gab es laut der Cruise Lines International Association 471 Kreuzfahrtschiffe und auch die Anzahl der Wiederholungsreisenden steigt. 2014 konnte die Branche einen Umsatz von 110 Milliarden Euro verzeichnen. Das Wachstum von 2010 bis 2020 liegt bei 77 % (Herrmann 2016: 64f). Auch vor Ort lässt sich der Aufstieg des Trends verfolgen: Allein in Hamburg verdreifachte sich die Zahl der Ankünfte von Kreuzfahrtschiffen auf 156 (ebd.).\nDoch die großen wirtschaftlichen Erfolge gehen einher mit irreversiblen Klimaschäden, Niedriglöhnen und harten Arbeitsbedingungen. Zudem ist umstritten, ob die Branche überhaupt einen volkswirtschaftlichen Gesamtnutzen hat. Antje Monshausen, Tourismusreferentin bei Brot für die Welt, sagt dazu: „Es reicht nicht, allein einzelne vorbildliche Initiativen auf lokaler Ebene zu fördern, wenn gleichzeitig etwa der Kreuzfahrt-Tourismus Impulse für lokale Entwicklung geradezu sabotiert.“ Unter der Kreuzfahrtindustrie leiden demnach nicht nur die Umwelt und Natur, sondern auch die Einheimischen bei den sog. Landgängen der Urlauber*innen.\nÖlverschmutzung\nFast alle Kreuzfahrtschiffe werden mit Schweröl betrieben, einem Antriebsstoff, der hundertmal umweltschädlicher ist als Diesel (Planet Wissen). An Land darf dieser Kraftstoff gar nicht verwendet werden, da er 3.500 mal mehr Schwefel enthält als auf Europas Straßen erlaubt ist (Utopia). Dennoch fahren noch immer fast alle Kreuzfahrtschiffe mit Schweröl und verbrauchen davon durchschnittlich 150 Tonnen pro Tag. Sichtbar werden die gravierenden Umweltauswirkungen vor allem bei Unfällen, da sich der Ölfilm dann im Meer verteilt. Darunter leiden vor allem Tiere wie Schildkröten und Wasservögel. Laut dem NABU-Kreuzfahrtranking verzichten derzeit lediglich 3 Reedereien auf Schweröl: Ponant, Hapag-Lloyd Cruises und Hurtigruten.\nEnergie\nNicht die ganze Zeit über befinden sich die Schiffe auf hoher See, 40 % der Zeit liegen sie in Häfen. Während die Urlauber*innen auf Landgang sind und Souvenirs shoppen, laufen die Kreuzfahrtschiffe im Dieselbetrieb weiter. Dabei verbrauchen sie die Energie einer Kleinstadt (Herrmann 2016: 70). Tatsächlich gibt es dazu im Hamburger Hafen eine Alternative: Hier können die Schiffe während ihrer Liegezeit Landstrom beziehen und müssen nicht im Dieselbetrieb laufen (Utopia). Doch leider sind nur wenige Schiffe für die Versorgung mit Landstrom gerüstet, weshalb nur wenige von der nachhaltigeren Option Gebrauch machen. Zudem ändert die reduzierte Abgasbelastung an Land natürlich nichts an den Abgasen, die die Kreuzfahrtschiffe weiterhin munter auf See ausstoßen. Um diese auch außerhalb der Liegezeit mit sauberer Energie zu betreiben, braucht es Veränderungen an der Quelle, d. h. am Schiff selbst.\nLuftverunreinigung\nAuch die CO2-Bilanz von Kreuzfahrtschiffen ist miserabel. Zynisch formuliert könnte man sagen, wer mit dem Auto reist, ist im Vergleich sehr klimafreundlich unterwegs. In einer Vergleichstabelle des NABU lässt sich erkennen, wie viel umweltschädlicher ein Kreuzfahrtschiff im Vergleich zum Pkw ist. Ein einziges Kreuzfahrtschiff stößt genauso viel Schwefeldioxide (SO2) aus wie 376 Millionen Pkws. Es sorgt für genauso viel Feinstaub wie 1.052.885 Pkws. Dabei ist die hohe Abgasbelastung nicht nur für die Umwelt problematisch, auch für die eigene Gesundheit kann die „frische Seebrise“ zum Problem werden. Verdeckte Messungen des Fernsehsenders France 3 ergaben, dass die Luft an Bord eines Kreuzfahrtschiffs deutlich schlechter ist als man bisher annahm: Die ultrafeinen Partikel lagen bei 380.000 cm³. Das ist das 200-fache des Werts, der in natürlicher Umgebungsluft gemessen wurde (NABU). Der gesamte CO2-Fußabdruck einer siebentägigen Mittelmeerkreuzfahrt beläuft sich laut dem WWF auf 1.224 kg pro Person (Herrmann 2016: 75). Den größten Anteil nimmt dabei die oft vergessene An- und Abreise per Flugzeug mit 685 kg ein. An Bord kommen dann noch einmal 439 kg für die Unterkunft und 79 kg für Verpflegung dazu sowie 21 kg für freizeitliche Aktivitäten (ebd.).\nBallastwasser\nEin weiteres ökologisches Problem, das weitaus weniger Beachtung findet als die CO2-Emissionen oder das Schweröl ist das sog. Ballastwasser. Damit wird Wasser bezeichnet, das von Kreuzfahrtschiffen be- und entladen wird, um ihre Stabilität zu optimieren. Dabei können invasive Arten eingeschleppt und Krankheitserreger und Mikroorganismen verteilt werden (Planet Wissen). Im schlimmsten Fall kann sich so ein ganzes Ökosystem verändern (Umwelt Bundesamt). 1991 wütete in Peru eine Cholera-Epidemie, die sich erst durch das im dortigen Hafen abgelassene Ballastwasser verbreitete. Die Epidemie führte zu 500 Toten und mehr als 100.000 Erkrankten (Planet Wissen).\nSchiffsmüll\nAuch Abwasser und Müll sind ein großes Problem an Bord von Kreuzfahrtschiffen. Es wird gewaschen, gekocht, geputzt, geschwommen, geduscht und, und, und. Dabei entstehen große Mengen an Abwasser und Abfall – etwa 35.000 Tonnen Abfall auf allen AIDA-Kreuzfahrtschiffen pro Tag (Herrmann 2016: 77).\nAbgesehen von den vielen Tonnen an Abfällen und anderem Müll, die durch den individuellen Konsum der Urlauber*innen an Bord des Schiffs zustandekommen, birgt vor allem die Verschrottung der Kreuzfahrtschiffe große Umweltprobleme. Nach rund 20 Jahren hat ein Kreuzfahrtschiff ausgedient (Planet Wissen). Viele Reedereien entscheiden sich dann dafür, die Schiffe an Entwicklungsländer zu verkaufen, die diese zerlegen und die Schrottteile verkaufen. Andere landen auf sog. Schiffsfriedhöfen in Ländern wie Indien oder Pakistan, weit entfernt von den Ländern, in denen sie ursprünglich produziert wurden (ebd.). Dort werden sie ohne ausreichende Recyclingstandards und Sicherheitsmaßnahmen abgebaut, wobei Treibstoff, Plastik und Rost ins Meer gelangen und langfristig dem Ökosystem schaden.\nBelastungen für Mitarbeiter*innen und Einwohner*innen\nNeben den offensichtlichen Umweltschäden, die die Kreuzfahrtbranche verursacht, trägt sie indirekt auch die Schuld für wirtschaftliche und soziale Probleme. Denn von den Landgängen profitieren die Einheimischen nur bedingt. Da die Urlauber*innen an Bord des Schiffes speisen und schlafen, landet nur wenig Geld bei der lokalen Bevölkerung. Selbst Touren und Aktivitäten vor Ort werden meist bereits an Bord gekauft. Tourism Watch ergänzt, dass „mehr als 50 Prozent der touristischen Aktivitäten an Land [...] an Bord von den Kreuzfahrtgesellschaften direkt verkauft“ (via Utopia) werden. Somit verbleibt der Großteil des Gewinns bei den Reedereien und Reiseveranstaltern.\nZudem sparen diese gerne hunderte Millionen Euro an Steuern durch die sog. Ausflaggung ein, indem unter anderer Flagge gefahren wird, d. h., das Schiff ist in einem anderen Land registriert, das nicht dem Heimatstaat des Schiffseigentümers entspricht (Die Zeit). Da die Arbeitsgesetze auf den Bahamas, Panama oder Malta deutlich lockerer sind, es keinen Mindestlohn oder Arbeitszeitbegrenzung gibt, schuften die Bordmitarbeiter*innen meist an sechs bis sieben Tagen pro Woche. Obwohl 2013 ein Mindestkodex in Kraft trat, der die Arbeitszeiten und Unterbringung der Angestellten an Bord des Schiffs regelt, sind Arbeitszeiten von bis zu 14 Stunden täglich noch immer erlaubt.\n","excerpt":"\u003cp\u003eNoch bis vor wenigen Jahren galten Kreuzfahrten als luxuriöse Urlaubsmöglichkeit\nfür Urlauber*innen mit dem nötigen Kleingeld. Doch inzwischen explodiert die\nBranche: 2015 gab es laut der Cruise Lines International Association 471\nKreuzfahrtschiffe und auch die Anzahl der Wiederholungsreisenden steigt. 2014\nkonnte die Branche einen Umsatz von 110 Milliarden Euro verzeichnen. Das\nWachstum von 2010 bis 2020 liegt bei 77 % (Herrmann 2016: 64f). Auch vor Ort\nlässt sich der Aufstieg des Trends verfolgen: Allein in Hamburg verdreifachte\nsich die Zahl der Ankünfte von Kreuzfahrtschiffen auf 156 (ebd.).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/wissen/kreuzfahrten-warum-eine-seefahrt-nicht-immer-lustig-ist/","title":"Kreuzfahrten: Warum eine Seefahrt nicht immer lustig ist"},{"body":"Während 1995 noch 531 Millionen Menschen in den Urlaub fuhren, waren es 2017 bereits 1,3 Milliarden Menschen (DW). Da Flüge immer billiger werden, können es sich auch immer mehr Menschen leisten, in den Urlaub zu fliegen. Was dabei oft in Vergessenheit gerät: Die sog. Touristifizierung wirkt sich spürbar negativ auf Mensch, Klima und Umwelt aus. Laut eines Berichts des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2019 entfallen 8 % der Treibhausgas-Emissionen auf den weltweiten Tourismus mit steigender Tendenz. Auch die Einheimischen in den beliebten Urlaubsorten leiden unter dem globalen Tourismus. Tim Freytag, Professor für Humangeografie an der Uni Freiburg, vergleicht den Prozess mit der Gentrifizierung : „Ärmere Bewohner werden verdrängt, und die Wohnviertel werden immer homogener“ (DW). Expert*innen sind sich einig: Tourismus muss nachhaltiger und rücksichtsvoller gestaltet werden.\nGentrifizierung\nGentrifizierung bezeichnet zumeist die Verdrängung einkommensschwächerer Haushalte durch wohlhabendere Haushalte in innerstädtischen Quartieren, somit einen wichtigen Aspekt der Auswirkung sozialer Ungleichheit auf den Wohnungsmärkten (bpb).\nIn Deutschland fliegt jede*r Dritte einmal pro Jahr in den Urlaub. Dabei produziert laut der International Civil Aviation Organization bereits ein einfacher Flug in der Economy Class von Hamburg nach Mallorca rund 160 kg CO2 pro Kopf.\nHinzu kommt: Während es sich die einen leisten können, mehrmals pro Jahr zu verreisen, sind andere so arm, dass sie sich keine einzige Urlaubsreise leisten können. Rund 14,5 % der Deutschen, das ist jeder Siebte, sind 2019 unfreiwillig zu Hause geblieben (Change Magazin). Im europäischen Vergleich schneidet Deutschland dennoch gut ab: In beliebten Urlaubsländern wie Rumänien, Kroatien und Zypern konnte sich 2019 nicht einmal jeder Zweite leisten, eine Urlaubsreise anzutreten (WirtschaftsWoche). Trotz all der positiven Veränderungen bleiben Urlaubsreisen ein Luxus und keine Selbstverständlichkeit.\nEs gibt neben den klimaschädlichen Folgen auch noch weitere Gründe dafür, das eigene Urlaubspensum sowie die Wahl des Reiseziels zu überdenken. Natürlich geht es nicht darum, einfach gar nicht mehr zu verreisen. Stattdessen geht es darum, seltener, bewusster und nachhaltiger unterwegs zu sein sowie der Natur und Einheimischen wieder mit angemessenen Respekt zu begegnen.\nIm Folgenden erfährst du etwas darüber, mit welchen Verkehrsmitteln du am klimafreundlichsten reist, welche Vorteile eine pflanzliche Ernährungsweise auf Reisen mit sich bringt und welche Unterkünfte nachhaltiger sind als andere. Unter der Rubrik „Handeln“ kannst du zudem nachlesen, was du konkret vor und während der Urlaubsreise machen kannst, um CO2 einzusparen, die Biodiversität zu erhalten und die Umwelt zu schützen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eWährend 1995 noch 531 Millionen Menschen in den Urlaub fuhren, waren es 2017\nbereits 1,3 Milliarden Menschen\n(\u003ca href=\"https://www.dw.com/de/die-schattenseiten-des-tourismus/a-45143568\"\u003eDW\u003c/a\u003e). Da\nFlüge immer billiger werden, können es sich auch immer mehr Menschen leisten, in\nden Urlaub zu fliegen. Was dabei oft in Vergessenheit gerät: Die sog.\nTouristifizierung wirkt sich spürbar negativ auf Mensch, Klima und Umwelt aus.\nLaut eines\n\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/479/publikationen/texte_149-2020_treibhausgas-emissionen_im_deutschland-tourismus.pdf\"\u003eBerichts des Umweltbundesamtes\u003c/a\u003e\naus dem Jahr 2019 entfallen 8 % der Treibhausgas-Emissionen auf den weltweiten\nTourismus mit steigender Tendenz. Auch die Einheimischen in den beliebten\nUrlaubsorten leiden unter dem globalen Tourismus. Tim Freytag, Professor für\nHumangeografie an der Uni Freiburg, vergleicht den Prozess mit der\nGentrifizierung \u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"gentrifizierung\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n: „Ärmere Bewohner werden\nverdrängt, und die Wohnviertel werden immer homogener“\n(\u003ca href=\"https://www.dw.com/de/die-schattenseiten-des-tourismus/a-45143568\"\u003eDW\u003c/a\u003e).\nExpert*innen sind sich einig: Tourismus muss nachhaltiger und rücksichtsvoller\ngestaltet werden.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/","title":"Reisen"},{"body":"Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)\n","excerpt":"\u003cp\u003e\u003ca href=\"https://www.ipcc.ch/\"\u003eIntergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)\u003c/a\u003e\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/co2-fussabdruck/tipps/organisationen-institutionen/","title":"Organisationen/Institutionen"},{"body":"Eine Auswahl an Läden und Labels in Hamburg, die faire und ökologische Mode anbieten und beweisen, dass „fairmade“ und „öko“ eben auch „trendy“ und „schick“ sein können!\nGrüne Erde, Hermannstraße 18 Hessnatur, Alstertor 17 Manufactum, Fischertwiete 2 Maas Naturwaren, Grindelallee 166 Marlowe nature, Beim Schlump 5, Beim Schlump 9, und Bahrenfelder Straße 176 (abwechslungsreiche Mode von Marken aus natürlichen Stoffen und Naturtextilien, die fair gehandelt, nachhaltig und ökologisch sind) Paletti Naturtextilien, Rutschbahn 5 Love it green, Schrammsweg 4 Glore, Marktstraße 137 und Holstenstraße 175 (Concept Stores, die ausschließlich Kleidung und Accessoires anbieten, die konsequent ökologisch und umweltverträglich hergestellt werden, sowie fair gehandelt sind – ganz im Stile der „globally responsible fashion“) Vunderland, Marktstraße 31 Mr. und Mrs. Green, Marktstraße 15 Rosenblatt und Fabeltiere, Clemens-Schultz-Straße 43 Ware Werte, Keplerstraße 15 Sole rebels, Neuer Kamp 3 (vegane Schuhe) Friedchen, Eulenstraße 47 Cyrostore, Neuer Kamp 30 Jan Spille, Friedensalle 8 (Schmuck aus Eco + Fairtrade Gold und Silber) Su, Bahrenfelder Straße 107 (führt einige faire Ökolabels, aber auch andere Mode) Oak, Bahrenfelder Straße 130 und Osterstraße 175 (führt einige faire Ökolabels, aber auch andere Mode) ","excerpt":"\u003cp\u003eEine Auswahl an Läden und Labels in Hamburg, die faire und ökologische Mode\nanbieten und beweisen, dass „fairmade“ und „öko“ eben auch „trendy“ und „schick“\nsein 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Mode)\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/tipps/laeden-fuer-faire-und-oekologische-mode-in-hamburg/","title":"Läden für faire und ökologische Mode in Hamburg"},{"body":"Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Emissionen, die ein Baumwoll-Shirt von der Produktion bis zur Entsorgung freisetzt, entfällt auf die Gebrauchsphase durch das Waschen, Trocknen und Bügeln. Allerdings ist die Höhe sehr von der individuellen Pflege und auch von der Art der bezogenen Energie abhängig.\nBeim Waschen von Textilien, die auf der Basis von Erdöl hergestellt werden, entsteht darüber hinaus Mikroplastik, das nur teilweise in den Klärwerken aufgefangen wird. Insgesamt stammen ca. 35 % des Mikroplastiks in der Umwelt aus synthetischen Textilien (BUND). Die Menge des Mikroplastiks hängt vom jeweiligen Material ab. Fleecestoffe verlieren besonders viele Mikrofasern, ca. 2.000 pro Waschgang (Umweltbundesamt)\n","excerpt":"\u003cp\u003eEin nicht unbeträchtlicher Teil der Emissionen, die ein Baumwoll-Shirt von der\nProduktion bis zur Entsorgung freisetzt, entfällt auf die Gebrauchsphase durch\ndas Waschen, Trocknen und Bügeln. Allerdings ist die Höhe sehr von der\nindividuellen Pflege und auch von der Art der bezogenen Energie abhängig.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eBeim Waschen von Textilien, die auf der Basis von Erdöl hergestellt werden,\nentsteht darüber hinaus Mikroplastik, das nur teilweise in den Klärwerken\naufgefangen wird. Insgesamt stammen ca. 35 % des Mikroplastiks in der Umwelt aus\nsynthetischen Textilien\n(\u003ca href=\"https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meere_mikroplastik_aus_textilien_faltblatt.pdf\"\u003eBUND\u003c/a\u003e).\nDie Menge des Mikroplastiks hängt vom jeweiligen Material ab. Fleecestoffe\nverlieren besonders viele Mikrofasern, ca. 2.000 pro Waschgang\n(\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/was-ist-mikroplastik\"\u003eUmweltbundesamt\u003c/a\u003e)\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/wissen/gebrauch-und-pflege/","title":"Gebrauch und Pflege"},{"body":" Mobilitäts-Kostencheck CO2-Fußabdruck meines Fluges berechnen CO2-Rechner Mobilität: Quarks / Bundesumweltamt Atmosfair oder Myclimate – CO2-Emissionen meines Fluges kompensieren Umweltfreundlichkeit der Elektromobilität berechnen Mit Call a bike kannst du in vielen Städten günstig ein Rad ausleihen. Finde mit dem Per-Pedes-Index heraus, wie fußgängerfreundlich deine Stadt ist. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.vcd.org/service/kostencheck/\"\u003eMobilitäts-Kostencheck\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.atmosfair.de/de/kompensieren/flug/\"\u003eCO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Fußabdruck\u003c/a\u003e\nmeines Fluges berechnen\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eCO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Rechner Mobilität:\n\u003ca href=\"https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/co2-rechner-fuer-auto-flugzeug-und-co/\"\u003eQuarks\u003c/a\u003e\n/ \u003ca href=\"https://uba.co2-rechner.de/de_DE/mobility\"\u003eBundesumweltamt\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.atmosfair.de/de/kompensieren/flug/\"\u003eAtmosfair\u003c/a\u003e oder\n\u003ca href=\"https://germany.myclimate.org/de/offset_further_emissions\"\u003eMyclimate\u003c/a\u003e –\nCO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emissionen meines Fluges kompensieren\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://www.emobil-umwelt.de/\"\u003eUmweltfreundlichkeit der Elektromobilität\u003c/a\u003e\nberechnen\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eMit \u003ca href=\"https://www.callabike.de/de/start/\"\u003eCall a bike\u003c/a\u003e kannst du in vielen\nStädten günstig ein Rad ausleihen.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eFinde mit dem\n\u003ca href=\"https://www.glotter.com/joergkwauka/perpedesindex-2016/\"\u003ePer-Pedes-Index\u003c/a\u003e\nheraus, wie fußgängerfreundlich deine Stadt ist.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/tipps/tools/","title":"Tools"},{"body":"Er ist als „bessere“ Alternative zum Elektromotor in aller Munde und auch viele Politiker*innen überschlagen sich vor Begeisterung. Die Rede ist von Wasserstoff als Antrieb für Brennstoffzellenautos und andere Fahrzeuge. Aber ist Wasserstoff eine sinnvolle Alternative im Verkehr? Brennstoffzellenfahrzeuge zählen zu Elektroautos, da sie mit Strom betrieben werden. Dieser wird im Fahrzeug in einer Brennstoffzelle mithilfe von Wasserstoff erzeugt und in einer kleinen Batterie zwischengespeichert (VCD). Reiner Wasserstoff kommt in der Natur kaum vor. Er muss künstlich hergestellt werden. Wirklich klimaneutral ist Wasserstoff aber nur, wenn er durch 100 % erneuerbare Energien gewonnen wird. Dann handelt es sich um „grünen Wasserstoff“. (Hennicke; Koska et. all., Nachhaltige Mobilität für alle, 2021, S. 272-275). Es gibt noch weitere Arten von Wasserstoff zur Stromerzeugung.\nArten\nWird Wasserstoff über die fossile Stromerzeugung gewonnen, spricht man von „grauem Wasserstoff“. Sobald Wasserstoff mit Strom aus dem allgemeinen Stromnetz hergestellt wird, handelt es sich wegen des hohen Anteils fossiler Energieträger ebenfalls um grauen Wasserstoff. In beiden Fällen ist dieser mit hohen CO2-Emissionen belastet (Umweltbundesamt). Bei „blauem Wasserstoff“ wird das bei der Erzeugung durch Erdgas entstehende CO2 gespeichert und gelangt nicht in die Atmosphäre. Allerdings ist auch diese Art nicht sonderlich nachhaltig. Pinker Wasserstoff wird mithilfe von Kernenergie hergestellt und weißer Wasserstoff fällt als Nebenprodukt in chemischen Prozessen an (Hennicke; Koska et. all., Nachhaltige Mobilität für alle, 2021, S. 272-275).\nDie klimaneutrale Herstellung ist im Vergleich zu den aktuellen fossilen Energieträgern sehr teuer. Für den Ausbau von Wasserstoff im Verkehr müssten deshalb schnell und massiv Solar- und Windkraftwerke ausgebaut werden (Hennicke; Koska et. all., Nachhaltige Mobilität für alle, 2021, S. 272-275). Das wäre auch beim reinen E-Auto der Fall, doch das größte Problem beim Wasserstoff für den Verkehr liegt in seiner Effizienz. Bei grünen Wasserstoff-Autos mit Brennstoffzellen beträgt der Wirkungsgrad nur 28 % (reine Elektroautos: 62 %). Der Antrieb über Wasserstoff ist im Vergleich also deutlich weniger effizient . So braucht ein Brennstoffzellen-Auto mit „grünem Wasserstoff“ für jeden Kilometer zwei- bis dreimal so viel Strom wie ein Auto mit Elektrobatterie (Umweltbundesamt).\nEffizienz\nWährend beim E-Auto mit Batterie nur 30 % des produzierten Stroms nicht zum Antrieb des Fahrzeugs genutzt werden können, sind es beim Brennstoffzellen-Auto fast drei Viertel. Der Effizienzverlust entsteht, wenn der Wasserstoff im Elektromotor zu Strom umgewandelt wird sowie bei der Stromübertragung und durch mechanische Verluste im Fahrzeug selbst (Umweltbundesamt).\nWenn die Brennstoffzellenautos mit „grünem Wasserstoff“ fahren, sollten die Emissionen eigentlich kein Problem sein. Allerdings wird der Wasserstoff aus Kostengründen meist mithilfe des deutschen Strommix mit großen Anteilen von Kohle und Erdgas hergestellt und verbrauchen sehr viel Energie. Daher haben die betreffenden Fahrzeuge über ihren gesamten Lebensweg sogar deutlich höhere Treibhausgasemissionen als konventionelle Autos und auch E-Autos (BMU, Wie umweltfreundlich sind Elektroautos?, 2021, S. 18-20).\nIn die Klimabilanz muss allerdings ebenso die Herstellung und Entsorgung der Fahrzeuge eingerechnet werden. Hier sind sich Wasserstoff und reine Elektromobilität relativ ähnlich (Umweltbundesamt). Darüber hinaus werden für die Brennstoffzellen seltene Ressourcen benötigt: Platin und das Edelmetall Iridium. Ihre Gewinnung kann mit menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und Umweltproblemen einhergehen (siehe Kapitel Ökobilanz). Antriebe mit Wasserstoff sind im Vergleich zum batterieelektrischen Weg deutlich teurer. Man bezahlt zum Tanken für ein Kilogramm Wasserstoff ca. 10 Euro und würde damit ca. 110 km weit kommen. Im direkten Vergleich sind die Energiekosten für Wasserstoff rund doppelt so hoch wie für ein durchschnittliches Elektroauto und liegen knapp über denen eines Benziners (VCD).\nÄhnlichkeit\nDie negativen Klimaauswirkungen der Fahrzeuge entstehen vor allem durch die aufwendige Herstellung der Brennstoffzelle, des Tanksystems und des Akkus. Ein durchschnittliches Auto mit Brennstoffzelle produziert durch Herstellung und Entsorgung ca. 12,9 t CO2-Äquivalente. E-Autos mit Elektrobatterie kommen auf 13,2 t, ein Verbrenner durchschnittlich auf 7,5 t CO2-Äquivalente (Umweltbundesamt).\nAufgrund der schlechteren Klimabilanz und des Mehrbedarfs an erneuerbarem Strom sind Brennstoffzellenautos keine wirklich sinnvolle Alternative. Allerdings kann Wasserstoff wegen der Speicherfähigkeit eine geeignete Ergänzung bei Flugzeugen oder Schiffen sein, für die reine Elektrobatterien nicht in frage kommen (Hennicke; Koska et. all., Nachhaltige Mobilität für alle, 2021, S. 272-275).\n","excerpt":"\u003cp\u003eEr ist als „bessere“ Alternative zum Elektromotor in aller Munde und auch viele\nPolitiker*innen überschlagen sich vor Begeisterung. Die Rede ist von\nWasserstoff als Antrieb für Brennstoffzellenautos und andere Fahrzeuge. Aber ist\nWasserstoff eine sinnvolle Alternative im Verkehr? Brennstoffzellenfahrzeuge\nzählen zu Elektroautos, da sie mit Strom betrieben werden. Dieser wird im\nFahrzeug in einer Brennstoffzelle mithilfe von Wasserstoff erzeugt und in einer\nkleinen Batterie zwischengespeichert\n(\u003ca href=\"https://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/Redaktion/Themen/Auto_Umwelt/VCD_Faktencheck_Alternative_Antriebe_und_Kraftstoffe.pdf\"\u003eVCD\u003c/a\u003e).\nReiner Wasserstoff kommt in der Natur kaum vor. Er muss künstlich hergestellt\nwerden. Wirklich klimaneutral ist Wasserstoff aber nur, wenn er durch 100 %\nerneuerbare Energien gewonnen wird. Dann handelt es sich um „grünen\nWasserstoff“. (Hennicke; Koska et. all., Nachhaltige Mobilität für alle, 2021,\nS. 272-275). Es gibt noch weitere Arten \u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"wasserstoffarten\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n\nvon Wasserstoff zur Stromerzeugung.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/wissen/wasserstoff-als-antrieb/","title":"Wasserstoff als Antrieb"},{"body":"Als Mikroplastik bezeichnet man feste, wasserunlösliche Kunststoffpartikel, die nicht größer als fünf Millimeter sind (UNEP/UBA). Es ist also nichts anderes als winzig kleine Plastikpartikel, die biologisch nicht abbaubar sind. Demnach verbleibt Mikroplastik dauerhaft in unserer Umwelt. Und obwohl die einzelnen Teilchen sehr, sehr klein sind, ist das Problem riesig: 1,8 bis 5 Millionen Tonnen – diese Menge Mikroplastik gelangt laut der Weltnaturschutzunion (IUCN) jedes Jahr in unsere Umwelt (WWF)!\nDoch Mikroplastik ist nicht gleich Mikroplastik. Man unterscheidet zwischen primärem und sekundärem Mikroplastik (WWF). Primäres Mikroplastik wird direkt für verschiedene industrielle Zwecke produziert, beispielsweise als Kunststoff-Pellets oder Granulat (Umweltretter). Diese Art von Mikroplastik findet besonders häufig in Kosmetika und Reinigungsmitteln Verwendung. Für den Peeling-Effekt werden beispielsweise Duschpeelings und Make-Up absichtlich Mikroplastik zugesetzt (WWF). Die Plastikteilchen spülen wir beim Duschen oder Abschminken in unser Abwasser – jedes Jahr allein in Deutschland 77 t (Ökotest). Über das Abwasser gelangt das Mikroplastik in unsere Gewässer und Böden und so in unsere Nahrung.\nZu den festen Polymeren kommen noch gel- oder wachsartige Polymere hinzu. Allein in Deutschland werden für Kosmetik- und Reinigungsmittel 50.000 t Kunststoff pro Jahr eingesetzt (Fraunhofer UMSICHT). Pro Jahr gelangen 922 t festes Mikroplastik über Kosmetikprodukte ins Abwasser – plus 23.700 t flüssige Kunststoffe. Das zeigt eine Studie des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) von 2018 (Ökotest).\nSekundäres Mikroplastik entsteht hingegen durch die Nutzung von Gegenständen aus Kunststoff. Beim Waschen synthetischer Kleidungsstücke wird 35 % des gesamten Mikroplastiks verursacht, gefolgt von Reifenabrieb (28 %). Mit knapp einem Viertel der Gesamtmenge spielt auch Feinstaub in den Städten eine große Rolle (IUCN). Aber auch der größere Plastikmüll im Meer wird nach und nach zu Mikroplastik zersetzt. Durch UV-Strahlung und Wellen zerfallen Plastikprodukte in immer kleinere Teile und werden so zu Mikro- bis hin zu Nanoplastik (kleiner als 0,001 mm). Diese Plastikteile werden von Tieren und Kleintieren mit Nahrung verwechselt (Stiftung Meeresschutz). Sie verletzen sich an ihnen, werden krank oder verhungern mit vollem „Plastik-Magen“ (BR). Hinzu kommt, dass sich bioinvasive Arten wie Bakterien und Viren schneller verbreiten können, da ihnen die Plastikteilchen als Transportmittel dienen (Stiftung Meeresschutz).\nWie schädlich Mikroplastik für uns Menschen ist, ist bisher weitgehend unerforscht (Quarks). Eine neue Studie zeigt jedoch, dass die winzigen Partikel sich nicht nur im Körper ablagern, sondern ins Gehirn gelangen und dort Entzündungen auslösen können. Die Chemikalie Bisphenol A (BPA), die oft in Plastik enthalten ist, wird als gesundheitsschädlich und durch die ECHA (Europäische Chemikalienagentur) als besonders besorgniserregend eingestuft (ECHA). Für den Verbraucher ist es nicht leicht, die schädlichen Inhaltsstoffe auf den Verpackungen zu erkennen, da uns die Hersteller durch die Zugabe einer Vielzahl an Kunststoffen in die Irre führen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eAls Mikroplastik bezeichnet man feste, wasserunlösliche Kunststoffpartikel, die\nnicht größer als fünf Millimeter sind\n(\u003ca href=\"https://www.unep.org/resources/report/microplastics\"\u003eUNEP\u003c/a\u003e/\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/was-ist-mikroplastik\"\u003eUBA\u003c/a\u003e).\nEs ist also nichts anderes als winzig kleine Plastikpartikel, die biologisch\nnicht abbaubar sind. Demnach verbleibt Mikroplastik dauerhaft in unserer Umwelt.\nUnd obwohl die einzelnen Teilchen sehr, sehr klein sind, ist das Problem riesig:\n1,8 bis 5 Millionen Tonnen – diese Menge Mikroplastik gelangt laut der\nWeltnaturschutzunion (IUCN) jedes Jahr in unsere Umwelt\n(\u003ca href=\"https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Hintergrundpapier-Mikroplastik.pdf\"\u003eWWF\u003c/a\u003e)!\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDoch Mikroplastik ist nicht gleich Mikroplastik. Man unterscheidet zwischen\nprimärem und sekundärem Mikroplastik\n(\u003ca href=\"https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Hintergrundpapier-Mikroplastik.pdf\"\u003eWWF\u003c/a\u003e).\nPrimäres Mikroplastik wird direkt für verschiedene industrielle Zwecke\nproduziert, beispielsweise als Kunststoff-Pellets oder Granulat\n(\u003ca href=\"https://umweltretter.net/mikroplastik/\"\u003eUmweltretter\u003c/a\u003e). Diese Art von\nMikroplastik findet besonders häufig in Kosmetika und Reinigungsmitteln\nVerwendung. Für den Peeling-Effekt werden beispielsweise Duschpeelings und\nMake-Up absichtlich Mikroplastik zugesetzt\n(\u003ca href=\"https://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF-Hintergrundpapier-Mikroplastik.pdf\"\u003eWWF\u003c/a\u003e).\nDie Plastikteilchen spülen wir beim Duschen oder Abschminken in unser Abwasser –\njedes Jahr allein in Deutschland 77 t\n(\u003ca href=\"https://www.oekotest.de/bauen-wohnen/Mikroplastik-Woher-es-kommt-und-warum-es-der-Umwelt-schadet_10828_1.html\"\u003eÖkotest\u003c/a\u003e).\nÜber das Abwasser gelangt das Mikroplastik in unsere Gewässer und Böden und so\nin unsere Nahrung.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/wissen/mikroplastik/","title":"Mikroplastik"},{"body":"„Wir brauchen nicht eine Handvoll Leute, die Zero Waste perfekt machen. Wir brauchen Millionen von Menschen, die es unperfekt machen.“ – Anne Marie Bonneau, Bloggerin (Zero-Waste Chef), Buchautorin und Aktivistin\nMüll fällt in allen Bereichen unseres Lebens an. Ganz egal, ob bei der Arbeit, zu Hause oder unterwegs: Wir sind noch immer Weltmeister im Wegschmeißen und nicht – wie oft behauptet – im Recycling. Im Jahr 2020 betrug das Müllaufkommen der „haushaltstypischen Siedlungsabfälle“ 46,1 Mio. t Pro Kopf und Jahr sind das 554 kg! Im Jahr 2000 waren es noch 458 kg pro Kopf und Jahr, seitdem ist unser Müll immer mehr geworden. Unser Hausmüll macht dabei mit 31,7 % den größten Anteil aus (Umweltbundesamt).\nEin Anstieg ist insbesondere bei Verpackungsabfällen zu verzeichnen. Im Jahr 2019 fielen in Deutschland insgesamt 18,91 Mio. t, also durchschnittlich ca. 228 kg pro Kopf an. Damit ist Deutschland trauriger Spitzenreiter in Europa (Deutsche Umwelthilfe). Zugenommen haben dabei hauptsächlich der Plastik- und der Papiermüll (Statista).\nDoch wo landet eigentlich all der Müll, den wir tagtäglich produzieren? Was wird recycelt, was verbrannt und exportiert? Ist Bioplastik besser als Plastik? Welche Folgen hat unser Müll auf Umwelt, Tiere und Menschen?\nWir geben euch hier einen Überblick über die Probleme im Zusammenhang mit unserem Müll. Unter Handeln findet ihr im Anschluss weitere Anregungen zur Müllreduktion.\n","excerpt":"\u003cp\u003e\u003cem\u003e„Wir brauchen nicht eine Handvoll Leute, die Zero Waste perfekt machen. Wir\nbrauchen Millionen von Menschen, die es unperfekt machen.“\u003c/em\u003e – Anne Marie\nBonneau, Bloggerin (\u003ca href=\"https://zerowastechef.com/\"\u003eZero-Waste Chef\u003c/a\u003e), Buchautorin\nund Aktivistin\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eMüll fällt in allen Bereichen unseres Lebens an. Ganz egal, ob bei der Arbeit,\nzu Hause oder unterwegs: Wir sind noch immer Weltmeister im Wegschmeißen und\nnicht – wie oft behauptet – im Recycling. Im Jahr 2020 betrug das Müllaufkommen\nder „haushaltstypischen Siedlungsabfälle“ 46,1 Mio. t Pro Kopf und Jahr sind das\n554 kg! Im Jahr 2000 waren es noch 458 kg pro Kopf und Jahr, seitdem ist unser\nMüll immer mehr geworden. Unser Hausmüll macht dabei mit 31,7 % den größten\nAnteil aus\n(\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/daten/ressourcen-abfall/abfallaufkommen#siedlungsabfalle-haushaltstypische-siedlungsabfalle\"\u003eUmweltbundesamt\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/","title":"Zero Waste"},{"body":"Der Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten kann auch auf die menschliche Gesundheit negative Auswirkungen haben.\nToxische Substanzen\nIn Lachsproben aus Aquakulturen konnten zum Beispiel erhöhte Mengen an Ethoxyquin nachgewiesen werden. Ethoxyquin ist ein Futtermittelzusatzstoff und steht unter dem Verdacht, für Menschen krebserregend und leberschädigend zu sein (Greenpeace, 2016). Seit 2020 ist Ethoxyquin allerdings verboten. Auch andere chemische Stoffe wie polychloriertes Biphenylen und Dioxine werden immer wieder in Lachs nachgewiesen, jedoch überschreiten die Messwerte selten die von der European Food Safety Authority (EFSA) festgelegten Grenzwerte (BfR, 2004).\nPCB\nDioxine und polychlorierte Biphenyle (PCB) sind chemische Stoffe, die als Umweltkontaminanten gelten und sich aufgrund ihrer Eigenschaften vor allem in fettreichen tierischen Gewebe anreichern, wie z. B. in Fisch.\nDioxine entstehen als Nebenprodukte vor allem bei industriellen Verbrennungsprozessen. Auf natürlichem Wege können sie bei Waldbränden und Vulkanausbrüchen entstehen. Sie dienen keinem speziellen Verwendungszweck sondern sind eher Abfallprodukte.\nIm Gegensatz dazu werden PCB (Polychlorierte Biphenyle) beispielsweise als nicht-brennbare Flüssigkeiten in Wärmeüberträgern, Transformatoren und elektrischen Kondensatoren oder als Weichmacher in Anstrichstoffen, Dichtungsmassen und Kunststoffen eingesetzt. Jedoch ist der Einsatz von PCBs aufgrund ihrer Toxizität in den meisten Ländern verboten (UBA, 2018).\nSowohl Dioxine als auch PCBs sind in zu hohen Mengen gesundheitsschädlich. Reichern sie sich im menschlichen Körper an, kann es langfristig zu Störungen des Immunsystems und anderer Organfunktionen kommen (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, 2018).\nMikroplastik\nNicht nur giftige Stoffe wie Ethoxiquine oder Dioxine stellen eine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar: Auch Mikroplastik, welches durch den Verzehr von Fisch und Meerestieren in unseren Körper gelangen kann, wird immer mehr zum Problem. Weil ein Großteil des Plastiks, das in Deutschland in die Umwelt gelangt (330.000 von 446.000 Tonnen), Mikroplastik ist, ist es nicht verwunderlich, dass diese kleinen aber festen, wasserunlöslichen Kunststoffpartikel (fünf Millimeter und kleiner) bereits in einer Vielzahl von Lebewesen nachgewiesen werden konnten (WWF, 2018).\nMikroplastik ist überall. Auch im Menschen. Und das nicht nur in Spuren. Eine Studie im Auftrag des WWF (2019) fand heraus, dass Menschen in aller Welt im Schnitt und pro Woche fünf Gramm aufnehmen. Das entspricht ungefähr einer geschredderten Kreditkarte.\nÜber die Folgen für den menschlichen Körper liegen in der Wissenschaft noch keine gesicherten Daten vor (Greenpeace, 2016), daher bestehen noch viele Unsicherheiten und Wissenslücken, was die Auswirkungen von Mikroplastik auf den menschlichen Körper betrifft. Hier gilt also das Vorsorgeprinzip, solange keine klaren Befunde vorliegen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eDer Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten kann auch auf die menschliche\nGesundheit negative Auswirkungen haben.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eToxische Substanzen\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIn Lachsproben aus Aquakulturen konnten zum Beispiel erhöhte Mengen an\nEthoxyquin nachgewiesen werden. Ethoxyquin ist ein Futtermittelzusatzstoff und\nsteht unter dem Verdacht, für Menschen krebserregend und leberschädigend zu sein\n(\u003ca href=\"https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/161209_greenpeace_factsheet_ethoxyquin.pdf\"\u003eGreenpeace, 2016\u003c/a\u003e).\nSeit 2020 ist Ethoxyquin allerdings verboten. Auch andere chemische Stoffe wie\npolychloriertes Biphenylen \u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"pcb\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n und Dioxine werden immer\nwieder in Lachs nachgewiesen, jedoch überschreiten die Messwerte selten die von\nder European Food Safety Authority (EFSA) festgelegten Grenzwerte\n(\u003ca href=\"https://www.bfr.bund.de/cm/343/dioxine_in_lachs.pdf\"\u003eBfR, 2004\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/wissen/giftiger-fisch/","title":"Giftiger Fisch"},{"body":"Jahr für Jahr zieht es begeisterte Skifahrer*innen in die Berge. Skifahren gehört zu den beliebtesten Wintersportarten der Menschen in Deutschland. Laut dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft fährt hierzulande jede*r siebte Ski. Davon profitieren Tourismusregionen wie Ischgl, Kitzbühel und St. Moritz. Allerdings schneit es immer seltener, weshalb viele Skigebiete auf Kunstschnee zurückgreifen. Dem Bericht „Klimawandel in den Alpen“ des Bundesumweltministeriums kann entnommen werden, dass die Schneefallgrenze pro Grad Erderwärmung um etwa 150 Meter höher liegen wird. Zudem steigen die Temperaturen in den Alpen stärker an als im Rest der Welt: Ein globaler Temperaturanstieg von 2 °C bedeutet für die Alpen demnach einen Anstieg der Temperaturen um 3-4 °C (Herrmann 2016: 184). Demnach wird zukünftig nur noch eins von zehn deutschen Skigebieten in den Alpen und im Mittelgebirge schneesicher sein – außer, sie greifen auf klimaschädlichen Kunstschnee zurück.\nSchneekanonen verbrauchen viel Wasser (ca. eine Million Liter Wasser pro Hektar) und Energie, zudem benötigt es für ihren Betrieb Speicherseen in Reichweite (WWF). Auch die Vegetation leidet unter der künstlichen Schneedecke, da diese verhindert, dass Sauerstoff an die Erde gelangt. Wildtiere können darüber hinaus vom Lärm der Schneekanonen gestört werden, da diese im Betrieb etwa so viel Lärm verursachen wie eine vielbefahrene Straße. Viele von ihnen fallen einem Erschöpfungstod zum Opfer, da sie wertvolle Energiereserven einsetzen, um vor den Tourist*innen zu flüchten (ebd.).\nNeben dem Kunstschnee ist oft auch die An- und Abreise alles andere als klimafreundlich, da die meisten Urlauber*innen aus großen Entfernungen mit dem Auto anreisen.\nGenaueres zur allgemeinen Klimabilanz von Flugzeug, Auto, Bus und Bahn erfährst du übrigens unter dem Punkt „An- und Abreise“.\n","excerpt":"\u003cp\u003eJahr für Jahr zieht es begeisterte Skifahrer*innen in die Berge. Skifahren\ngehört zu den beliebtesten Wintersportarten der Menschen in Deutschland. Laut\ndem Bundesinstitut für Sportwissenschaft fährt hierzulande jede*r siebte Ski.\nDavon profitieren Tourismusregionen wie Ischgl, Kitzbühel und St. Moritz.\nAllerdings schneit es immer seltener, weshalb viele Skigebiete auf Kunstschnee\nzurückgreifen. Dem Bericht „Klimawandel in den Alpen“ des\nBundesumweltministeriums kann entnommen werden, dass die Schneefallgrenze pro\nGrad Erderwärmung um etwa 150 Meter höher liegen wird. Zudem steigen die\nTemperaturen in den Alpen stärker an als im Rest der Welt: Ein globaler\nTemperaturanstieg von 2 °C bedeutet für die Alpen demnach einen Anstieg der\nTemperaturen um 3-4 °C (Herrmann 2016: 184). Demnach wird zukünftig nur noch\neins von zehn deutschen Skigebieten in den Alpen und im Mittelgebirge\nschneesicher sein – außer, sie greifen auf klimaschädlichen Kunstschnee zurück.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/reisen/wissen/skiurlaub-fiktion-von-nachhaltigkeit/","title":"Skiurlaub: Fiktion von Nachhaltigkeit"},{"body":"Das Einkaufen in Läden wird immer unpopulärer. Viele Menschen bestellen lieber von zu Hause aus in einem der zahlreichen Online-Stores. Unabhängig davon, welche anderen Auswirkungen das Online-Shopping hat, ist dies nicht immer mit einer größeren Umweltbelastung verbunden (Verbraucherzentrale). Die Umweltschädlichkeit des digitalen Einkaufens hängt vielmehr von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere aber auch davon, wie hoch die Quote der Retouren ist und was die Läden mit den Retouren machen. In Deutschland werden jeden Tag ca. 800.000 Pakete zurückgeschickt. Viele Hersteller vernichten Retouren, was eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen darstellt. Auch gibt es einen Trend, die Bearbeitung von Retouren in Billiglohnländer zu verlegen, was wiederum längere Transportwege bedeutet.\nViele nachhaltige Modelabel bieten ihre Ware nur in einem Online-Shop an. Es ist unserer Meinung nach auf jeden Fall vorzuziehen, dort seine Bekleidung zu kaufen, als konventionelle Ware im Laden. Versuche, so sorgfältig wie möglich auszuwählen, um Retouren zu vermeiden. Wähle, wenn möglich, Versand in gebrauchter Verpackung oder bestelle beim nächsten Mal mit einem*r Freund*in zusammen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eDas Einkaufen in Läden wird immer unpopulärer. Viele Menschen bestellen lieber\nvon zu Hause aus in einem der zahlreichen Online-Stores. Unabhängig davon,\nwelche anderen Auswirkungen das Online-Shopping hat, ist dies nicht immer mit\neiner größeren Umweltbelastung verbunden\n(\u003ca href=\"https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/nachhaltigkeit/umweltfreundlich-im-internet-einkaufen-geht-das-26661\"\u003eVerbraucherzentrale\u003c/a\u003e).\nDie Umweltschädlichkeit des digitalen Einkaufens hängt vielmehr von\nverschiedenen Faktoren ab, insbesondere aber auch davon, wie hoch die Quote der\nRetouren ist und was die Läden mit den Retouren machen. In Deutschland werden\njeden Tag ca. 800.000 Pakete zurückgeschickt. Viele Hersteller vernichten\nRetouren, was eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen darstellt. Auch\ngibt es einen Trend, die Bearbeitung von Retouren in Billiglohnländer zu\nverlegen, was wiederum längere Transportwege bedeutet.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/bekleidungskonsum/wissen/online-shopping/","title":"Online-Shopping"},{"body":" goFLUX Nutze Dein Auto und nimm Mitfahrende mit. Mitfahrgelegenheiten: blablacar / mitfahren.de / fahrgemeinschaft.de / Twogo My eDrive (IFEU) Was bringt mein Umstieg auf ein Elektroauto für die Umwelt? free2move Mit der App kannst du Autos, Fahrräder und andere Verkehrsmittel schnell und einfach ausleihen. Der Dienst funktioniert mittlerweile in mehreren deutschen Städten und vereint zahlreiche Anbieter. ","excerpt":"\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://goflux.de/fuer-nutzende/\"\u003egoFLUX\u003c/a\u003e Nutze Dein Auto und nimm\nMitfahrende mit.\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003eMitfahrgelegenheiten: \u003ca href=\"https://www.blablacar.de/login\"\u003eblablacar\u003c/a\u003e /\n\u003ca href=\"https://www.mitfahren.de/\"\u003emitfahren.de\u003c/a\u003e /\n\u003ca href=\"https://www.fahrgemeinschaft.de/\"\u003efahrgemeinschaft.de\u003c/a\u003e /\n\u003ca href=\"https://www.twogo.com/de/\"\u003eTwogo\u003c/a\u003e\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"https://my-e-drive.de/#/\"\u003eMy eDrive\u003c/a\u003e (IFEU) Was bringt mein Umstieg auf ein\nElektroauto für die Umwelt?\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003efree2move Mit der App kannst du Autos, Fahrräder und andere Verkehrsmittel\nschnell und einfach ausleihen. Der Dienst funktioniert mittlerweile in\nmehreren deutschen Städten und vereint zahlreiche Anbieter.\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/tipps/apps/","title":"Apps"},{"body":"Das Beste aus beiden Welten für den Übergang zu komplett nachhaltigen Fahrzeugen: Das ist die Hoffnung bei Plug-In-Hybriden. Diese besitzen sowohl einen Verbrennungs- als auch einen Elektromotor, der über eine aufladbare Batterie mit Strom versorgt wird. So kann ein Plug-In-Hybrid je nach Batterie bis zu 60 Kilometer rein elektrisch fahren. Genau diesen Ansatz verfolgen Plug-In-Hybride: Kurze Strecken sollen rein elektrisch, längere Wege mit dem Verbrennungsmotor zurückgelegt werden. So könnten die begrenzte Gesamtreichweite der Elektroautos erhöht und die CO2-Emissionen reduziert werden. Nicht zu verwechseln sind Plug-In-Hybride mit Hybrid-Autos: Letztere werden nicht von außen aufgeladen, sondern durch die Energie beim Bremsen (Utopia). Ende 2021 fuhren über 490.000 Plug-In-Hybride auf deutschen Straßen (Kraftfahrt-Bundesamt).\nOb Plug-In-Hybride wirklich die in sie gesteckten Hoffnungen erfüllen können, zeigt sich mit einem Blick auf die Umweltbilanz der Fahrzeuge. Dabei wird deutlich, dass Plug-In-Hybridfahrzeuge in der Praxis überwiegend ihren Verbrennungsmotor nutzen, manche nutzen den Elektromotor sogar nie. Damit stoßen die Fahrzeuge deutlich mehr CO2-Emissionen aus als angenommen (Öko-Institut e. V.). Der Beitrag für den Klimaschutz ist bei Plug-In-Hybriden also deutlich geringer bzw. teilweise negativ. Studien zeigen, dass der tatsächliche elektrische Fahranteil bei privaten Plug-In-Hybriden bei rund 43 % und bei Dienstwagen nur bei 18 % liegt. Und das ist kein Wunder, denn oft lohnt sich das Fahren im elektrischen Modus finanziell kaum. Beispielsweise bekommen Nutzer*innen von Dienstwagen zwar die Kraftstoffkosten, nicht aber die Stromkosten vom Arbeitgeber erstattet und haben somit keinen finanziellen Anreiz, im elektrischen Modus zu fahren (Umweltbundesamt).\nEmissionen\nIm alltäglichen Gebrauch sind der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen von privaten Plug-In-Hybriden durchschnittlich mehr als doppelt so hoch wie von den Herstellern versprochen. Durch die zusätzliche Batterie erhöht sich darüber hinaus das Gewicht des Wagens und damit auch der Verbrauch (VCD).\nUnter diesen Bedingungen ist der Run auf Plug-In-Hybride eine Gefährdung für die Klimaziele 2030 im Verkehr und kann höchstens eine Übergangslösung sein. Die Automobilindustrie ist ganz begeistert von der Plug-In-Technologie und fördert sie stark. Die niedrigen offiziellen Verbrauchs- und CO2-Werte sorgen für eine bessere Klimabilanz der Hersteller, sodass diese die CO2-Grenzwerte der EU einhalten. Allerdings nur auf dem Papier (VCD).\nÜbergangslösung\nMomentan können Elektroautos noch nicht mit der Reichweite von Verbrennern mithalten und die Akkus brauchen an der Ladesäule Zeit zum Laden. Aus diesem Grund kaufen viele Nutzer*innen lieber Plug-In-Hybride anstatt reine E-Autos. So entgehen sie der weitverbreiteten, aber unbegründeten Angst, mit dem E-Auto nicht weit genug zu kommen (Utopia).\nIm direkten Kostenvergleich können reine E-Autos gegenüber Plug-In-Hybriden eher punkten. Immerhin fallen bei ihnen im Gegensatz zu E-Autos weiterhin hohe Wartungskosten an. Ebenso wie die hohen Spritkosten für längere Strecken (Utopia). Um den Umstieg auf Plug-In-Fahrzeuge attraktiver zu machen, werden sie vom Staat mit bis zu 6.750 Euro gefördert. Dafür ist lediglich der Nachweis einer rein elektrischen Mindestreichweite von 40 Kilometern notwendig, egal welcher Antrieb dann in der Praxis genutzt wird (ADAC). Durch die Förderung und einen jährlichen Steuerfreibetrag entstehen dem Staat hohe Kosten in Milliardenhöhe (Umweltbundesamt).\nGrundsätzlich sind Plug-In-Fahrzeuge sparsamer und emissionsärmer als vergleichbare Verbrenner-Modelle. Je mehr ein Plug-In-Hybrid elektrisch fährt, desto besser ist seine Ökobilanz (Utopia). Doch in der Gesamtbetrachtung sind Plug-In-Autos in vielen Fällen leider eine Mogelpackung, da sie überwiegend mit Benzin fahren. Vergleicht man die Kosten, könnten Nutzer*innen auch direkt in ein batterieelektrisches Auto investieren. Trotzdem werden Plug-In-Hybride in der Öffentlichkeit als zukunftsfähige Übergangslösung dargestellt und mit viel Steuergeld erst konkurrenzfähig gemacht (VCD).\n","excerpt":"\u003cp\u003eDas Beste aus beiden Welten für den Übergang zu komplett nachhaltigen\nFahrzeugen: Das ist die Hoffnung bei Plug-In-Hybriden. Diese besitzen sowohl\neinen Verbrennungs- als auch einen Elektromotor, der über eine aufladbare\nBatterie mit Strom versorgt wird. So kann ein Plug-In-Hybrid je nach Batterie\nbis zu 60 Kilometer rein elektrisch fahren. Genau diesen Ansatz verfolgen\nPlug-In-Hybride: Kurze Strecken sollen rein elektrisch, längere Wege mit dem\nVerbrennungsmotor zurückgelegt werden. So könnten die begrenzte Gesamtreichweite\nder Elektroautos erhöht und die CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e-Emissionen reduziert werden. Nicht\nzu verwechseln sind Plug-In-Hybride mit Hybrid-Autos: Letztere werden nicht von\naußen aufgeladen, sondern durch die Energie beim Bremsen\n(\u003ca href=\"https://utopia.de/ratgeber/plug-in-hybrid-elektroauto-mit-benzintank-umwelt-klima/\"\u003eUtopia\u003c/a\u003e).\nEnde 2021 fuhren über 490.000 Plug-In-Hybride auf deutschen Straßen\n(\u003ca href=\"https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Bestand/Vierteljaehrlicher_Bestand/viertelj%C3%A4hrlicher_bestand_node.html;jsessionid=0761F8A57F8D5BA5F716FDC513EF7784.live11314\"\u003eKraftfahrt-Bundesamt\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/wissen/plug-in-hybride/","title":"Plug-In-Hybride"},{"body":"Immer mehr Verpackungen aus Papier oder Karton ersetzen solche aus Plastik – ob Papiertüten an der Gemüsetheke oder Tomaten in Pappboxen statt Plastikfolie. Aber handelt es sich hierbei wirklich um eine umweltfreundlichere Alternative?\nOb eine Verpackung umweltfreundlich ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein Faktor, der ein Material umweltverträglich macht, ist seine Recyclingfähigkeit. Wenn Papier sortenrein getrennt wird, lässt es sich gut recyceln .\nRecycling von Papier\n2019 lag die Verwertungsquote von Papier, Pappe und Karton laut Zahlen der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (SVR) bei 81,9 % (die thermische Verwertung durch Verbrennung wird hier nicht mitgezählt).\nDa Papierverpackungen aber einige der positiven Eigenschaften von Kunststoffverpackungen nicht haben, werden sie oft mit weiteren Materialien als Verbundstoffe eingesetzt. Diese wiederum lassen sich schlecht wieder voneinander trennen und sind somit nur zum Teil recycelbar.\nPraktisch Plastik\nVorteile von Kunststoffverpackungen sind beispielsweise ihre Auslaufsicherheit und Haltbarmachung von Lebensmitteln.\nAber auch die Herstellung eines Produkts spielt eine große Rolle. Damit eine Papierverpackung die gleiche Traglast wie eine aus Kunststoff aufweist, benötigt diese ca. dreimal so viel Material. Das hat wiederum enorme Auswirkungen auf die anfallenden Transportkosten .\nWieso sind die Transportkosten so hoch?\nEinerseits erfordert der Transport einer Ware in einer Papierverpackung auf Grund des höheren Eigengewichts einen höheren Energieaufwand und andererseits können Plastikverpackungen enger an- oder aufeinander gestapelt werden, was zu einer erheblichen Platzersparnis beim Transport führt.\nAußerdem ist die Herstellung von Papier sehr energieintensiv: Große Mengen von Wasser werden verbraucht und der Rohstoff Holz ist sehr flächenintensiv im Anbau. Außerdem kommen bei der Herstellung reißfester Zellstofffasern Chemikalien wie Natronlauge, Sulfite und Sulfate zur Anwendung, die zu negativen Umweltauswirkungen und erhöhtem Energieeinsatz bei der Entsorgung führen.\nEin weiterer wesentlicher Faktor, der die Gesamt-Ökobilanz von Verpackungsmaterialien maßgeblich beeinflusst, ist die Nutzungsdauer. Eine Papiertüte ist beispielsweise wenig widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse und mechanische Einwirkungen. Gerät sie mit Flüssigkeit in Kontakt oder wird sie zusammengeknüllt, verliert sie schnell ihre strukturelle Stabilität. Plastiktüten hingegen sind wesentlich widerstandsfähiger gegen solche Einflüsse, was dazu führt, dass eine Plastiktüte viel öfter verwendet werden kann, bevor sie in den Müll wandert.\n","excerpt":"\u003cp\u003eImmer mehr Verpackungen aus Papier oder Karton ersetzen solche aus Plastik – ob\nPapiertüten an der Gemüsetheke oder Tomaten in Pappboxen statt Plastikfolie.\nAber handelt es sich hierbei wirklich um eine umweltfreundlichere Alternative?\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eOb eine Verpackung umweltfreundlich ist, lässt sich nicht pauschal beantworten.\nEin Faktor, der ein Material umweltverträglich macht, ist seine\nRecyclingfähigkeit. Wenn Papier sortenrein getrennt wird, lässt es sich gut\nrecyceln \u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"papierrecycling\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/wissen/papier/","title":"Papier"},{"body":"Innerhalb der Europäischen Union ist Deutschland das größte Milcherzeugerland. Insgesamt werden hier jährlich rund 33 Millionen Liter Milch erzeugt, die größtenteils im Inland verarbeitet und auch verzehrt werden (bmel). So wurden in Deutschland im Jahr 2020 pro Kopf 118 kg Milchprodukte konsumiert, wobei Milch (ca. 52 kg), Milchmischgetränke (ca. 30 kg) und Käse (ca. 25 kg) den größten Anteil haben. Anders gesagt verzehren wir ca. 320 g Milchprodukte pro Tag (bmel-statistik). Für die Herstellung solcher Mengen werden die Kühe speziell auf enorm hohe Milchleistung gezüchtet. Natürlicherweise gibt eine Kuh 8 Liter Milch am Tag und lebt auf einer Weide. In der Landwirtschaft hingegen werden durch künstliche Befruchtung bei einer Kuh rund 8.000 Liter Milch im Jahr gemolken, bei ca. 305 Melktagen im Jahr sind das rund 26 Liter pro Tag (landwirtschaft.de).\nVor allem über die Lebens- und Haltungsbedingungen wird verstärkt diskutiert. Während Kühe in freier Wildbahn bis zu 25 Jahre leben, wird eine Milchkuh nach ca. 5 Jahren geschlachtet (Mastbullen schon nach 18-20 Monaten), da sie nicht für die Milchproduktion genutzt werden können (landwirtschaft.de). Zudem fehlen bis heute EU-Tierschutz-Richtlinien. In der konventionellen Landwirtschaft etwa ist die dauernde Anbindehaltung weiterhin legal und eine ganzjährige Stallhaltung immer noch verbreitet. Darüber hinaus ist die Trennung von Kuh und Kalb ebenso an der Tagesordnung wie die schmerzhafte Enthornung und ein hoher Kraftfutter- und Antibiotikaeinsatz (tierschutz.com). Außerdem besteht das Futter heute statt aus Heu überwiegend aus Mais, der mit Hilfe von Gülle und Pestizideinsätzen hergestellt wurde (greenpeace). In der Bio-Landwirtschaft ist der Auslauf vorgeschrieben und die Tiere werden meistens auf der Weide gehalten (boelw.de). Allerdings gibt es leider auch unter den Biobetrieben viele, die die Tiere im Winter noch in Anbindeställen halten (Tierschutzverbund).\nEnthornung\nKühe werden mit einem Hornansatz geboren. Diese dienen den Kühen als Kommunikationsmittel. Da Rinder wegen ihrer Hörner einen Mindestabstand zueinander einhalten, benötigen die Tiere in Laufställen mehr Platz. Hornlose Rinder halten weniger Abstand zueinander, wodurch die Stallgröße und die Kosten minimiert werden können. Dieser enge Abstand führt aber auch zu Verhaltensstörungen der Kühe. In der konventionellen Landwirtschaft dürfen die Hörner zudem ohne Betäubung ausgebrannt werden, was für die Tiere sehr schmerzhaft ist (tierschutz.com).\n","excerpt":"\u003cp\u003eInnerhalb der Europäischen Union ist Deutschland das größte Milcherzeugerland.\nInsgesamt werden hier jährlich rund 33 Millionen Liter Milch erzeugt, die\ngrößtenteils im Inland verarbeitet und auch verzehrt werden\n(\u003ca href=\"https://www.bmel.de/DE/themen/landwirtschaft/agrarmaerkte/entwicklungen-milchmarkt-de.html\"\u003ebmel\u003c/a\u003e).\nSo wurden in Deutschland im Jahr 2020 pro Kopf 118 kg Milchprodukte konsumiert,\nwobei Milch (ca. 52 kg), Milchmischgetränke (ca. 30 kg) und Käse (ca. 25 kg) den\ngrößten Anteil haben. Anders gesagt verzehren wir ca. 320 g Milchprodukte pro\nTag\n(\u003ca href=\"https://www.bmel-statistik.de/ernaehrung-fischerei/versorgungsbilanzen/milch-und-milcherzeugnisse/\"\u003ebmel-statistik\u003c/a\u003e).\nFür die Herstellung solcher Mengen werden die Kühe speziell auf enorm hohe\nMilchleistung gezüchtet. Natürlicherweise gibt eine Kuh 8 Liter Milch am Tag und\nlebt auf einer Weide. In der Landwirtschaft hingegen werden durch künstliche\nBefruchtung bei einer Kuh rund 8.000 Liter Milch im Jahr gemolken, bei ca. 305\nMelktagen im Jahr sind das rund 26 Liter pro Tag\n(\u003ca href=\"https://www.landwirtschaft.de/landwirtschaft-verstehen/haetten-sies-gewusst/tierhaltung/wie-viel-milch-geben-schafe-und-ziegen/#:~:text=K%C3%BChe%20geben%20wesentlich%20mehr%20Milch%20als%20Schafe%20und,Liter%20pro%20Tag.%20Letzte%20Aktualisierung%3A%2015.%20Dezember%202020\"\u003elandwirtschaft.de\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/wissen/tierleid/","title":"Tierleid"},{"body":"Es wäre eine bequeme Lösung: Man verbrennt einfach keine fossilen Kraftstoffe mehr, sondern nutzt synthetische Kraftstoffe, die mithilfe von erneuerbaren Energien erzeugt wurden. Auf diese Weise wäre auch der konventionelle Verbrennungsmotor nachhaltig und wir müssten unser Mobilitätsverhalten für eine erfolgreiche Klimawende kaum verändern. Doch diese Rechnung geht nicht auf. Vor allem die Autoindustrie versucht mit synthetischen Kraftstoffen („E-Fuels“) ihr derzeitiges Geschäftsmodell zu retten und sie als klimaneutralen Antrieb der Zukunft zu verkaufen. E-Kraftstoffe werden durch ein teures Verfahren hergestellt, bei dem Strom in Wasserstoff umgewandelt wird (Elektrolyse). Diesen kombiniert man mit CO2, um einen flüssigen Kraftstoff zu erzeugen, der wie Benzin oder Diesel in Verbrennungsmotoren eingesetzt werden kann (VCD).\nBefürworter*innen behaupten, dass es sich um klimaneutrale Kraftstoffe handle, wenn erneuerbarer Strom und CO2 aus der Luft verwendet wird. Doch der momentane deutsche Strommix ist noch lange nicht klimaneutral und die Klimabilanz schon bei der Herstellung dementsprechend schlechter. Zwar stoßen synthetische Kraftstoffe weniger Feinstaub, CO2 und Partikelemissionen aus als die heute verwendeten fossilen Kraftstoffe. Allerdings deuten Tests darauf hin, dass E-Fuels keine sauberen Kraftstoffe sind und nur wenig zur Verringerung der Schadstoffemissionen beitragen werden (Transportenvironment.org). Kritisch ist auch die klimaschädliche Herstellung der synthetischen Kraftstoffe (Utopia).\nHerstellung\nBei der Herstellung mancher E-Fuels wird Palmöl genutzt. Dafür wird Regenwald abgeholzt. Das schadet nicht nur der Natur und bedrohten Arten, sondern auch dem Klima. Beim Gas-to-Liquids-Verfahren wird synthetischer Kraftstoff aus Erdgas hergestellt, einem endlichen Rohstoff mit schlechter Klimabilanz. Eine weitere Möglichkeit ist die thermochemische Umwandlung von Biomasse. Dabei ist zu befürchten, dass Landwirte statt Nahrungsmittel auf den Feldern vor allem Rohstoffe für Kraftstoff anbauen könnten. Insgesamt benötigt man für jede synthetische Herstellung viel Strom (Utopia).\nDie vielleicht größten Probleme bei E-Fuels bereitet die Energieeffizienz. Der zusätzliche Umwandlungsschritt bei der Kraftstoffherstellung erhöht den Energiebedarf und verringert die Effizienz (Deutschlandfunk Nova). Ein mit E-Fuels betriebenes Fahrzeug benötigt für die gleiche Strecke rund fünf- bis sechsmal mehr Strom als ein klassisches E-Auto. Der Strombedarf für die E-Fuel-Produktion wäre immens. Momentan werden synthetische Kraftstoffe nur in kleinen Mengen hergestellt, denn der Aufbau von großen Produktionsanlagen ist langwierig und teuer. Zudem ist synthetischer Kraftstoff deutlich teurer als Diesel und Benzin und wirtschaftlich noch nicht rentabel (VCD).\nEffizienzverlust\nEin erheblicher Teil geht bei der sehr energieintensiven Elektrolyse verloren. Diese hat einen Wirkungsgrad von nur ca. 70 %. Zugleich ist der heutige Verbrennungsmotor im Auto sehr ineffizient, sodass die weitaus meiste Energie hier in ungenutzte Wärme umgesetzt wird (Deutschlandfunk Nova).\nStrombedarf\nUm nur 1 % des bisherigen Kraftstoffverbrauchs in Deutschland durch E-Fuels zu ersetzen, müssten dafür in Deutschland ungefähr 2.300–2.900 Windkraftanlagen an Land zusätzlich aufgestellt werden (VCD).\nÄhnlich wie Wasserstoff sehen der Flugverkehr und die Schifffahrt in synthetischen Kraftstoffen eine Hoffnung zur Verbesserung der CO2-Bilanz (Süddeutsche). Ein großer Vorteil der Kraftstoffe liegt in der Speichermöglichkeit . Trotzdem sind synthetische Kraftstoffe bis auf Weiteres keine echte Antriebsalternative. Die Produktion ist energieaufwändig und teuer, sie sind kaum verfügbar und haben Emissionsprobleme. Klassische E-Autos sind im Vergleich eindeutig kostengünstiger, effizienter und klimaschonender. So bequem die Idee von der weiteren Nutzung der bestehenden Autos auch ist, können E-Fuels, ebenso wie Elektromobilität und Wasserstoff, nur ein Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität sein. Das vorrangige Ziel muss in der Vermeidung und Verlagerung von Mobilität aufs Fahrrad und Bahn bzw. ÖPNV liegen.\nSpeichermöglichkeit\nDie Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist je nach Wetterlage stark schwankend, zeitweise wird mehr Strom produziert als benötigt. Mithilfe der E-Fuels könnte dann der überschüssige Strom als synthetisches Benzin oder Diesel gespeichert werden (Planet Wissen).\n","excerpt":"\u003cp\u003eEs wäre eine bequeme Lösung: Man verbrennt einfach keine fossilen Kraftstoffe\nmehr, sondern nutzt synthetische Kraftstoffe, die mithilfe von erneuerbaren\nEnergien erzeugt wurden. Auf diese Weise wäre auch der konventionelle\nVerbrennungsmotor nachhaltig und wir müssten unser Mobilitätsverhalten für eine\nerfolgreiche Klimawende kaum verändern. Doch diese Rechnung geht nicht auf. Vor\nallem die Autoindustrie versucht mit synthetischen Kraftstoffen („E-Fuels“) ihr\nderzeitiges Geschäftsmodell zu retten und sie als klimaneutralen Antrieb der\nZukunft zu verkaufen. E-Kraftstoffe werden durch ein teures Verfahren\nhergestellt, bei dem Strom in Wasserstoff umgewandelt wird (Elektrolyse). Diesen\nkombiniert man mit CO\u003csub\u003e2\u003c/sub\u003e, um einen flüssigen Kraftstoff zu erzeugen, der\nwie Benzin oder Diesel in Verbrennungsmotoren eingesetzt werden kann\n(\u003ca href=\"https://www.vcd.org/fileadmin/user_upload/Redaktion/Themen/Auto_Umwelt/VCD_Faktencheck_Alternative_Antriebe_und_Kraftstoffe.pdf\"\u003eVCD\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/wissen/synthetische-kraftstoffe/","title":"Synthetische Kraftstoffe"},{"body":"Verbundstoffe sind Werkstoffe, die aus mindestens zwei miteinander verbundenen Materialien bestehen. Ziel der Materialverbindung ist es, die vorteilhaftesten Eigenschaften der einzelnen Ausgangsmaterialien zu kombinieren. Eine typische Verbundverpackung ist der Getränkekarton .\nWie setzt sich ein Getränkekarton zusammen?\nEine Getränkeverpackung besteht aus Karton sowie dem Kunststoff Polyethylen und kann für länger haltbare Produkte (wie z. B. Säfte) zusätzlich eine Schicht Aluminium enthalten. Weitere gängige Verpackungen aus Verbundstoffen sind Butterwickler (Aluminium/Papier), kunststoffbeschichtete Kartons für Tiefkühlkost oder Beutel für Instantsuppen (Aluminium/Kunststoff).\nDie Vielfalt der Verbundwerkstoffe ergibt sich aus den Kombinationen der Grundstoffe. Im wesentlichen werden diese vier Stoffklassen eingesetzt:\nPolymere (Kunststoffe) Metallische Werkstoffe Keramische Werkstoffe Organische Werkstoffe Bei der Trennung und Entsorgung der unterschiedlichen Stoffe gibt es allerdings ein Problem. Denn das, was uns schon als Normalverbraucher bei der alltäglichen Mülltrennung Schwierigkeiten bereitet – nämlich die Sortierung verschiedener Wertstoffe – ist bei Verbundwerkstoffen nahezu unmöglich. Aus diesem Grund werden die meisten Verbundstoffe verbrannt.\nLaut DSD (Duales System Deutschland)-Geschäftsführer Michael Wiener sehen Verpackungen aus Papierverbundstoff zwar umweltfreundlich aus, das Recycling ist aber schwierig. Zudem ist die Ökobilanz zumindest fragwürdig. Wirklich nachhaltig sind solche Verpackungen jedenfalls nicht. Verpackungsalternativen aus Monomaterialien sind klar zu bevorzugen, am besten mit einem recyclingfähigen Design und der Nutzung von Rezyklaten.\n","excerpt":"\u003cp\u003eVerbundstoffe sind Werkstoffe, die aus mindestens zwei miteinander verbundenen\nMaterialien bestehen. Ziel der Materialverbindung ist es, die vorteilhaftesten\nEigenschaften der einzelnen Ausgangsmaterialien zu kombinieren. Eine typische\nVerbundverpackung ist der Getränkekarton \u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"getraenkekarton\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n.\u003c/p\u003e\n\u003cdiv\n id=\"getraenkekarton\"\n class=\"relative hidden rounded-lg bg-ksgreen-lighter p-2\"\n\u003e\n \u003cbutton\n data-infotext=\"getraenkekarton\"\n class=\"absolute right-2 top-2 block rounded\"\n aria-label=\"Infobox schließen\"\n \u003e\n \u003csvg class=\"h-6 w-6\" fill=\"none\" stroke=\"currentColor\" viewBox=\"0 0 24 24\"\u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M6 18L18 6M6 6l12 12\"\n /\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\n \u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWie setzt sich ein Getränkekarton\nzusammen?\u003c/strong\u003e\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/zero-waste/wissen/verbundstoffe/","title":"Verbundstoffe"},{"body":"Die intensive Landwirtschaft, die bestrebt ist, immer höhere Erträge zu erzielen, muss sich oft chemischer Pestizide und Pflanzenschutzmittel bedienen, um Schädlinge zu bekämpfen. Das ist ein großes Problem, denn Pestizide sind giftig. Durch ihren Einsatz werden nicht nur die Schädlinge bekämpft, sondern auch andere Organismen. Ebenfalls werden die Böden belastet. Hier kommt die Gentechnik ins Spiel. Mithilfe der Gentechnik kann das Erbgut von Organismen, beispielsweise Kulturpflanzen wie Mais oder Weizen, künstlich verändert werden. Man kann die Pflanze dadurch mit bestimmte Eigenschaften ausstatten, sie widerstandsfähiger gegen schädliche Insekten machen oder resistent gegen Pilze und Viren. Man verspricht sich dadurch weniger Ernteausfälle und somit eine gewisse Ernährungssicherheit für die steigende Weltbevölkerung. Außerdem soll der Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen die Umwelt schonen, da weniger Pestizide eingesetzt werden müssen (Utopia, 2018).\nPestizide\nPestizide sind Wirkstoffe zur Abwehr, Regulation und Bekämpfung von sogenannten Schadorganismen (z. B. Mikroorganismen, Ernte- oder Vorratsschädlinge, „Unkräuter“ oder Krankheitsüberträger). Der Begriff Pestizid ist kein Synonym für Pflanzenschutzmittel, sondern bezeichnet die Wirkstoffe, die unter anderem in Pflanzenschutzmitteln und Biozidprodukten enthalten sind (Nabu, 2021).\nABER\nDie gentechnisch veränderten Pflanzen würden so in der Natur höchstwahrscheinlich nie vorkommen. Man weiß nicht genau, wie sich diese Pflanzen in der Natur verhalten und welche Auswirkungen sie auf andere Arten haben. Es besteht die Gefahr, dass sich gentechnisch veränderte Pflanzen mit Wildpflanzen kreuzen. Dadurch würden bestimmte Eigenschaften in Wildpflanzen vorkommen, die ja eigentlich nur bei der Nutzpflanze gewollt waren. Außerdem können sich Unkräuter an die gentechnisch veränderten Pflanzen anpassen, sodass der Einsatz von Pestiziden dann doch wieder notwendig ist. Da manche Pflanzen z. B. Giftstoffe produzieren gegen bestimmte Schädlinge, sind auch Insekten in Gefahr, die jedoch für die Bestäubung unerlässlich sind (BUND, n. A.).\nAber auch die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Pflanzen und Lebensmitteln auf den menschlichen Körper sind bislang nicht durch Langzeitstudien erforscht:\nWer konventionelles Schweine- und Hühnerfleisch isst, muss davon ausgehen, dass die Tiere zuvor mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert wurden (Studie WWF, 2018). Lebensmittel von Tieren, die mit gentechnisch-verändertem Futtermittel gefüttert werden, müssen bisher nicht gekennzeichnet werden (WWF, 2012). Bei Bio-Lebensmitteln ist der bewusste Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen grundsätzlich verboten – auch als Futtermittel für Tiere. Da Bio-Lebensmittel aber zufällig durch GVO verunreinigt werden können, liegt der Schwellenwert bei 0,9 % – selbst Bio-Lebensmittel müssen also nicht komplett gentechnikfrei sein (Utopia, 2019). ","excerpt":"\u003cp\u003eDie intensive Landwirtschaft, die bestrebt ist, immer höhere Erträge zu\nerzielen, muss sich oft chemischer Pestizide und Pflanzenschutzmittel\n\u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"pestizide\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n bedienen, um Schädlinge zu bekämpfen. Das ist ein\ngroßes Problem, denn Pestizide sind giftig. Durch ihren Einsatz werden nicht nur\ndie Schädlinge bekämpft, sondern auch andere Organismen. Ebenfalls werden die\nBöden belastet. Hier kommt die Gentechnik ins Spiel. Mithilfe der Gentechnik\nkann das Erbgut von Organismen, beispielsweise Kulturpflanzen wie Mais oder\nWeizen, künstlich verändert werden. Man kann die Pflanze dadurch mit bestimmte\nEigenschaften ausstatten, sie widerstandsfähiger gegen schädliche Insekten\nmachen oder resistent gegen Pilze und Viren. Man verspricht sich dadurch weniger\nErnteausfälle und somit eine gewisse Ernährungssicherheit für die steigende\nWeltbevölkerung. Außerdem soll der Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen\ndie Umwelt schonen, da weniger Pestizide eingesetzt werden müssen\n(\u003ca href=\"https://utopia.de/ratgeber/gentechnik-einfach-erklaert-methoden-kritik-und-gesetzeslage-zu-gruener-gentechnik/\"\u003eUtopia, 2018\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/wissen/gentechnik/","title":"Gentechnik"},{"body":"Jedes Jahr sterben in Deutschland Menschen infolge von Straßenverkehrsunfällen. 2020 kam es zu 2,2 Mio. Unfällen, dabei starben 2.719 Menschen und ca. 58.000 erlitten schwere Verletzungen. Die Gefahr eines Unfalls ist in Städten insbesondere für Fußgänger*innen, Radfahrer*innen, Kinder und ältere Menschen groß. Dabei spielt der Autoverkehr wegen seiner Dominanz im Straßenverkehr und der höheren Fahrgeschwindigkeiten eine zentrale Rolle als Unfallverursacher (Statistisches Bundesamt, Verkehrsunfälle 2020, 2021, S. 43-49). Letztendlich ist das Autofahren unsicherer als die Nutzung anderer Verkehrsmittel. Insgesamt verbesserte sich aber die Verkehrssicherheit in Deutschland in den letzten 50 Jahren erheblich (Hennicke; Koska et. all., Nachhaltige Mobilität für alle, 2021, S. 220-224.).\nZentrale Rolle\nInsgesamt waren 2020 gut 286.000 Autofahrer*innen an einem Unfall mit Personenschaden beteiligt und ca. 57,0 % davon hatten den Unfall auch verschuldet. Unter dem Fehlverhalten der Autofahrer*innen waren die häufigsten Unfallursachen Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren (20,0 %), die Missachtung der Vorfahrt bzw. des Vorrangs (18,0 %), Abstandsfehler (14,7 %) sowie nicht angepasste Geschwindigkeiten (10,9 %) (Statistisches Bundesamt, Verkehrsunfälle 2020, 2021, S. 43-49).\nUnsicherheit\nDas Risiko, bei einem Verkehrsunfall zu sterben, ist mit dem Auto deutlich größer als mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Bezogen auf einen Personenkilometer ist das Todesrisiko im Pkw gegenüber Bus und Straßenbahn etwa 16-mal, gegenüber der Eisenbahn etwa 72-mal höher (Vallee; Engel; Vogt, Stadtverkehrsplanung Bd. 3, 2021, S. 209). Wenn es um Verletzungen geht, fällt das Risiko noch größer aus: Hier ist das Unfallrisiko bei jeder Autofahrt gut 133-mal höher als bei einer Bahnfahrt (Allianz pro Schiene).\nEs ist der Albtraum einer*s jeden Autofahrenden: Stau. 2021 waren München, Berlin und Hamburg die Stau-Hauptstädte in Deutschland (Inrix). Die Menschen in Mönchengladbach, Bielefeld und Wuppertal konnten sich über das geringste Stauaufkommen freuen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die europaweite Straßenüberlastung während der Hauptverkehrszeit um durchschnittlich 24 % gesunken, da weniger Verkehr logischerweise zu weniger Staus führt (ADAC).\nDeutsche Autofahrer*innen verbrachten 2019 im Durchschnitt mehr als 46 Stunden im Stau und verursachten so für die Allgemeinheit Staukosten in Höhe von 2,8 Mrd. Euro (Inrix). Staus sind für Autofahrende nicht nur wegen langer Wartezeiten nervig, sie sind auch für den Geldbeutel eine Belastung. Eine Stunde Leerlauf kostet einen Liter Kraftstoff und durch den höheren Benzinverbrauch wird mehr CO2 in die Atmosphäre gepustet. Das kostet uns alle mehr als nur Geld (DW).\nUm den Verkehr insgesamt sicherer zu machen, sollte der Autoverkehr entschleunigt werden. So werden auch andere Verkehrsarten attraktiver und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum steigt. Eine der wichtigsten, kostengünstigsten und auch polarisierendsten Maßnahmen ist das Tempolimit (Heinrich Böll Stiftung, Praxis kommunale Verkehrswende, 2020, S. 51). Für den Klimaschutz und damit die gesamte Gesellschaft wäre die Einführung eines allgemeinen Tempolimits ein wirksamer Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen des Verkehrs, der sich zudem kurzfristig und sehr kostengünstig realisieren ließe. Laut Umweltbundesamt könnte die Einführung eines generellen Tempolimits von 120 km/h auf Autobahnen die Emissionen um jährlich 2,6 Mio. Tonnen reduzieren. Bei 146 Mio. Tonnen Treibhausgasen 2020 im deutschen Verkehrssektor macht das einen erheblichen Unterschied (Hennicke; Koska et. all., Nachhaltige Mobilität für alle, 2021, S. 212-215).\nTempolimit\nZum einen geht es um Geschwindigkeitsbegrenzungen innerorts auf Tempo 30, was auf vielen deutschen Straßen schon jetzt Realität ist. Zweitens wird seit Langem über Begrenzungen auf Autobahnen diskutiert, denn Deutschland ist heute der einzige Staat in ganz Europa ohne generelles Tempolimit auf Autobahnen. Innerhalb der Städte und Gemeinden würde ein Tempolimit von 30 km/h sowohl den Verkehrsfluss als auch die Umweltqualität und Verkehrssicherheit verbessern. (Hennicke; Koska et. all., Nachhaltige Mobilität für alle, 2021, S. 212-215)\nEinige wollen die Freiheit, schnell zu fahren, nicht aufgeben. Doch in der Gesellschaft hat ein Umdenken stattgefunden. Selbst der ADAC, als einer der größten Vertreter der Autofahrer*innen, ist inzwischen nicht mehr grundsätzlich gegen ein Tempolimit auf Autobahnen (ADAC).\n","excerpt":"\u003cp\u003eJedes Jahr sterben in Deutschland Menschen infolge von Straßenverkehrsunfällen.\n2020 kam es zu 2,2 Mio. Unfällen, dabei starben 2.719 Menschen und ca. 58.000\nerlitten schwere Verletzungen. Die Gefahr eines Unfalls ist in Städten\ninsbesondere für Fußgänger*innen, Radfahrer*innen, Kinder und ältere Menschen\ngroß. Dabei spielt der Autoverkehr wegen seiner Dominanz im Straßenverkehr und\nder höheren Fahrgeschwindigkeiten eine zentrale Rolle \u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"rolle\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n\nals Unfallverursacher (Statistisches Bundesamt, Verkehrsunfälle 2020, 2021, S.\n43-49). Letztendlich ist das Autofahren unsicherer\n\u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"unsicherheit\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n als die Nutzung anderer Verkehrsmittel.\nInsgesamt verbesserte sich aber die Verkehrssicherheit in Deutschland in den\nletzten 50 Jahren erheblich (Hennicke; Koska et. all., Nachhaltige Mobilität für\nalle, 2021, S. 220-224.).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/wissen/sicherheit-und-staus/","title":"Sicherheit und Staus"},{"body":"Am Beispiel von Kaffee zeigen wir die Probleme bei den Arbeitsbedinungen auf, die besonders im globalen Süden oft katastrophal sind. Aber auch in Deutschland werden der Arbeitsschutz und der Anspruch auf existenzsichernden Lohn nicht immer eingehalten.\nOhne Kaffee würden viele Menschen heutzutage wohl große Schwierigkeiten haben, in den Tag zu starten. Ob als Wachmacher, als morgendliches Ritual oder einfach aus Genuss – die Menschen lieben Kaffee.\n2020 wurden pro Kopf in Deutschland rund 166 Liter Kaffee konsumiert. Damit gilt Kaffee bei uns als eines der beliebtesten Getränke (Ahrens, Statista, 2021). Somit trinkt jeder Mensch in Deutschland durchschnittlich knapp zwei Tassen pro Tag. Damit wir unseren Kaffee genießen können, legen die Kaffeebohnen eine weite Reise zurück. Hauptexportländer sind Brasilien, Vietnam, Honduras und Kolumbien. Laut der FAO wurden 2019 85.824 t gerösteter und rund 1.1 Mio t ungerösteter Kaffee nach Deutschland importiert (FOASTAT, 2021). Damit gehört Deutschland zu den Top-Kaffeeimporteuren nach den USA.\nFür unseren Genuss müssen die Menschen in den Anbauländern wie Brasilien oft unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten. Zwangsarbeit, zu lange Arbeitszeiten, entwürdigende Bedingungen, bewusste Verschuldung von Arbeiter*innen durch den Einsatz von Arbeitsvermittlern, an den die Arbeiter*innen Gelder für Transport, Nahrung und Unterkünfte zahlen sollen, sind keine Seltenheit (Suzuki, 2019).\nDie Rekrutierung von Arbeiter*innen auf den Feldern folgt einer Logik der Ausbeutung: Meistens sind die Arbeiter*innen informell beschäftigt und haben somit keinen Zugang zu öffentlichen Leistungen wie dem Gesundheitssystem. Die Löhne werden meist pro geleisteter Arbeit, also pro befülltem Sack mit Kaffeefrüchten gezahlt, sodass viele Arbeiter*innen, die dem Druck körperlich nicht standhalten können, deutlich unter dem gesetzlich verankerten Mindestlohn verdienen (Cesar Diaz, 2018)).\nDer hohe Einsatz von Pestiziden beim Kaffeeanbau ist ein weiteres Problem. Eine Studie aus dem Jahr 2011 der Universität in Minas Gerais kommt zu dem Ergebnis, dass fast 60 % der 412 befragten Arbeiter*innen nach der Ernte Symptome einer Vergiftung durch die Pestizide hatten. Die Pestizide haben nicht nur starke gesundheitliche Auswirkungen, sondern auch Auswirkungen auf die Umwelt (Suzuki, 2019).\n","excerpt":"\u003cp\u003eAm Beispiel von Kaffee zeigen wir die Probleme bei den Arbeitsbedinungen auf,\ndie besonders im globalen Süden oft katastrophal sind. Aber auch in Deutschland\nwerden der Arbeitsschutz und der Anspruch auf existenzsichernden Lohn nicht\nimmer eingehalten.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eOhne Kaffee würden viele Menschen heutzutage wohl große Schwierigkeiten haben,\nin den Tag zu starten. Ob als Wachmacher, als morgendliches Ritual oder einfach\naus Genuss – die Menschen lieben Kaffee.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e2020 wurden pro Kopf in Deutschland rund 166 Liter Kaffee konsumiert. Damit gilt\nKaffee bei uns als eines der beliebtesten Getränke\n(\u003ca href=\"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/216868/umfrage/kaffeeverbrauch-fuehrender-laender/\"\u003eAhrens, Statista, 2021\u003c/a\u003e).\nSomit trinkt jeder Mensch in Deutschland durchschnittlich knapp zwei Tassen pro\nTag. Damit wir unseren Kaffee genießen können, legen die Kaffeebohnen eine weite\nReise zurück. Hauptexportländer sind Brasilien, Vietnam, Honduras und Kolumbien.\nLaut der FAO wurden 2019 85.824 t gerösteter und rund 1.1 Mio t ungerösteter\nKaffee nach Deutschland importiert\n(\u003ca href=\"http://www.fao.org/faostat/en/#rankings/countries_by_commodity_imports\"\u003eFOASTAT, 2021\u003c/a\u003e).\nDamit gehört Deutschland zu den Top-Kaffeeimporteuren nach den USA.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/ernaehrung/wissen/arbeitsbedingungen/","title":"Arbeitsbedingungen"},{"body":"Mit unserem heutigen Konsumverhalten und dem dadurch steigenden Verkehrsaufkommen hat der Güterverkehr eine besondere Bedeutung für die Gesellschaft. Der größte Teil (71 %) der Güter wird mit dem Lkw transportiert. Danach folgt mit großem Abstand der Transport mit der Eisenbahn (19 %) und dem Schiff. Aus ökologischen Gründen wird nun der kombinierte Verkehr immer wichtiger (Statistisches Bundesamt). Doch wir zahlen für unseren Konsum und die Verfügbarkeit von Gütern einen hohen Preis. Der stark wachsende Güterverkehr verursacht durch ansteigende Transportentfernungen und -mengen sowie einem hohen Energieverbrauch große Umweltbelastungen (Umweltbundesamt).\nKombinierter Verkehr\nBeim kombinierten Verkehr erfolgt der Gütertransport mit verschiedenen Verkehrsmitteln. Der Ferntransport findet dabei meistens durch die Eisenbahn oder mit Schiffen statt. Die „letzte Meile“ zum Zielort übernehmen dann Lkws (Statistisches Bundesamt).\nDass Lkw deutlich mehr Güter transportieren als Züge, ist problematisch, da der Lkw im Vergleich zu den Güterbahnen deutlich höhere Treibhausgas-Emissionen hat. Eine Güterbahn ist da deutlich klimafreundlicher, energieeffizienter und kann alleine bis zu 52 Lkw ersetzen. Während diese in Zukunft erst sehr langsam auf alternative Antriebe umgestellt werden, fahren 92 % des Schienengüterverkehrs bereits mit Strom. Durch den Fokus der Politik auf die Straße stehen die Güterbahnen vor diversen Problemen . Durch mehr Personen- und Güterverkehr auf der Schiene stößt das Schienennetz an seine Grenzen und muss dringend ausgebaut werden (Allianz pro Schiene).\nDiverse Probleme\nDie Güterbahnen sind auf demselben Schienennetz unterwegs wie der Schienenpersonenverkehr, sind diesem aber untergeordnet und müssen immer wieder auf Überholgleisen warten (Allianz pro Schiene).\nÖffentliche Mittel gibt es für die Güterbahnen nicht, die sich daher in einem harten Preiswettbewerb mit anderen Verkehrsarten wie dem Lkw befinden. Lkw hingegen werden jährlich mit ca. 5.000 Euro pro Fahrzeug vom Staat unterstützt. Während die Güterbahnen neben EEG-Umlage für jeden Kilometer eine Maut bezahlen müssen („Trassenpreise“), zahlen die Lkw in Deutschland lediglich auf Autobahnen Maut. Zudem kommt der Güterverkehr nicht für alle verursachten Umwelt- und Unfallkosten auf. Sonst würde der unfallträchtigere und umweltschädlichere Lkw deutlich teurer als die Güterbahnen werden. Jedes Jahr verursachen Lkw für den deutschen Staat nach Abzug der Einnahmen Kosten in Höhe von 13 Milliarden Euro (Allianz pro Schiene).\nLkw bedeuten eine starke Belastung für den Verkehr auf den Straßen. Neben vermehrten Staus sind sie auch gefährlich, denn sobald ein Lkw in einen Unfall verwickelt ist, verdoppelt sich das Todesrisiko. Heute ist an jedem fünften tödlichen Verkehrsunfall ein Lkw beteiligt (Allianz pro Schiene).\nEin weiteres Problem ist der immer beliebter werdende Onlinehandel. Allein im Jahr 2020 lieferten Kurier- und Paketdienste rund 400 Mio. Sendungen mehr als im Vorjahr (+10,9 %). Die Kommunen müssen Lösungen für die zusätzliche Belastung durch Kurier- und Paketdienste finden, denn diese verstopfen die Straßen und nehmen durch Ladezonen Teile des Verkehrsraums (oft Rad- und Fußgängerwege) ein. Alternative Antriebe wie Elektromobilität oder alternative Kraftstoffe sollen die Umweltbelastungen reduzieren (Bundesministerium für Digitales und Verkehr). Doch der städtische Güterverkehr wird in den kommenden Jahren noch weiter zunehmen. (Agora Verkehrswende, Liefern ohne Lasten, 2020, S. 67-79). Deshalb werden neue Konzepte dringend benötigt.\nKonzepte\nIn Frankfurt am Main wurden Pakete im Rahmen eines Pilotprojektes 2019 per Straßenbahn zu einem Verteilerpunkt transportiert und anschließend per Lastenrad ausgeliefert. Auch in Karlsruhe gibt es seit 2021 eine Tram, die sowohl Menschen als auch Güter transportiert. Bis in die 80er Jahre war es normal, dass Pakete in öffentlichen Verkehrsmitteln transportiert wurden (Utopia).\nJede*r kann selbst etwas beitragen und sich über seinen Konsum Gedanken machen. Brauche ich die neue Kleidung wirklich? Muss ich mir alles liefern lassen oder kann ich auch direkt im Laden kaufen? Wo trotzdem Güter transportiert werden müssen, sollten diese auf die Schiene umgelegt werden.\n","excerpt":"\u003cp\u003eMit unserem heutigen Konsumverhalten und dem dadurch steigenden\nVerkehrsaufkommen hat der Güterverkehr eine besondere Bedeutung für die\nGesellschaft. Der größte Teil (71 %) der Güter wird mit dem Lkw transportiert.\nDanach folgt mit großem Abstand der Transport mit der Eisenbahn (19 %) und dem\nSchiff. Aus ökologischen Gründen wird nun der kombinierte Verkehr\n\u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"kombinationsverkehr\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n immer wichtiger\n(\u003ca href=\"https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Transport-Verkehr/Gueterverkehr/_inhalt.html\"\u003eStatistisches Bundesamt\u003c/a\u003e).\nDoch wir zahlen für unseren Konsum und die Verfügbarkeit von Gütern einen hohen\nPreis. Der stark wachsende Güterverkehr verursacht durch ansteigende\nTransportentfernungen und -mengen sowie einem hohen Energieverbrauch große\nUmweltbelastungen\n(\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/daten/verkehr/umweltbelastungen-durch-verkehr#verkehrslarm-kann-krank-machen\"\u003eUmweltbundesamt\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/wissen/gueterverkehr/","title":"Güterverkehr"},{"body":"Das Teilen von Fahrzeugen – „Sharing“ – ist für viele Menschen ein interessanter Gedanke: Warum sich noch ein eigenes Auto kaufen, wenn ich mir für bestimmte Fahrten Fahrzeuge mieten oder mit anderen teilen kann? Vor allem in den verkehrsreichen Städten ist das eine echte Alternative. Dabei spielt das Carsharing eine besondere Rolle. Die Idee ist einfach: Viele Menschen teilen sich ein Auto. Momentan fahren in Deutschland über 25.000 Carsharing-Fahrzeuge und über 2,2 Mio. Menschen sind bei Anbietern angemeldet. Dabei gibt es sowohl „free-floating“ -Carsharing als auch Autos mit einem festen Standort („stationsbasiert“), an dem sie auch wieder zurückgegeben werden müssen. Carsharing bietet die Möglichkeit, nicht komplett auf die Flexibilität eines Autos zu verzichten, wenn man wirklich ein Fahrzeug benötigt. Dieses Angebot rechnet sich allein finanziell vor allem für Menschen, die weniger als 10.000 Kilometer pro Jahr fahren. Darüber hinaus sind Carsharing-Fahrzeuge meistens kleiner und effizienter und überdurchschnittlich häufig E-Autos. Da Nutzer*innen bei jeder Fahrt die tatsächlichen Kosten der Fahrzeugnutzung bezahlen müssen, entsteht ein Anreiz, wesentlich weniger mit dem Auto zu fahren. So ersetzt ein Carsharing-Auto im Schnitt teilweise mehr als zehn private Fahrzeuge (Umweltbundesamt).\nFree Floating\nHierbei sind die Autos per App zu lokalisieren und dann frei im Straßenraum verfügbar. Die Rückgabe erfolgt dann ebenfalls frei innerhalb einer bestimmten Zone. Das erhöht die Flexibilität und die Autos sind so auch für einmalige Fahrten nutzbar (VCD).\nEs besteht die Gefahr, dass Carsharing nicht als sinnvolle Alternative zum ÖPNV genutzt wird, sondern diesen ersetzt. Damit wäre der Umweltvorteil des Sharing natürlich deutlich abgeschwächt. Deshalb kooperieren in vielen Städten Carsharing-Anbieter mit ÖPNV-Unternehmen (VCD). Natürlich gibt es nicht nur kommerzielle Carsharing-Angebote. Jede*r kann das eigene Auto mit Freunden oder Nachbarn teilen oder verleihen.\nEine weitere sinnvolle Alternative sind Fahrgemeinschaften, mit denen sich der Treibstoffverbrauch und damit die Emissionen deutlich verringern lassen. Je mehr Mitfahrende, desto besser für Umwelt und das eigene Portemonnaie. Zudem leisten Fahrgemeinschaften einen Beitrag für das Gemeinwohl, indem sie den Parkplatzbedarf reduzieren. Gerade die Arbeitswege mit den immer gleichen Wegen sind dafür ideal. Für den ländlichen Raum können Fahrgemeinschaften eine sinnvolle Ergänzung zum eher spärlichen ÖPNV sein. Für weitere Fahrten können auf bundesweite Mitfahrzentralen gezielt Mitfahrgelegenheiten organisiert werden (Umweltbundesamt).\nNeben dem Auto lassen sich auch Fahrräder gemeinschaftlich nutzen. Mit öffentlichen Leihfahrrädern werden mehr Menschen aufs Rad gebracht. Diese können bequem per App und meist rund um die Uhr entliehen, zurückgegeben und bezahlt werden – die ersten 30 Minuten sind oft kostenfrei. Die Vorteile eines geringeren Flächenverbrauchs und weniger Schadstoffemissionen sind die gleichen wie beim Carsharing. Erfahrungen zeigen, dass die Fahrradnutzung bei optimaler Verfügbarkeit ansteigt (ADFC). Ein Grund mehr für Städte, stärker in Bike-Sharing zu investieren.\nEs gibt auch Kritik am Teilen von Fahrzeugen: Die Preise in manchen Mobilitätsbereichen können durch die Vielzahl an Angeboten fallen, was im schlechtesten Fall einen Rebound-Effekt auslöst. Obwohl die Anzahl von Carsharing-Angeboten deutlich gestiegen ist, hat sich die Anzahl der Autos in Deutschland im selben Zeitraum nicht verringert, sondern ist ebenfalls gestiegen (VCD). Das Konzept des Sharings ist eben auch nur einer von vielen Bausteinen einer nachhaltigen Mobilitätswende und kann nur im Zusammenspiel mit allen umweltfreundlichen Verkehrsmitteln gelingen.\nRebound-Effekt\nDurch die finanziellen Einsparungen geben Nutzer*innen in Zukunft das eingesparte Geld oder auch Reisezeit für zusätzliche Reisen oder andere Konsumgüter aus. Damit wird die Umwelt wieder verstärkt belastet (VCD).\n","excerpt":"\u003cp\u003eDas Teilen von Fahrzeugen – „Sharing“ – ist für viele Menschen ein interessanter\nGedanke: Warum sich noch ein eigenes Auto kaufen, wenn ich mir für bestimmte\nFahrten Fahrzeuge mieten oder mit anderen teilen kann? Vor allem in den\nverkehrsreichen Städten ist das eine echte Alternative. Dabei spielt das\nCarsharing eine besondere Rolle. Die Idee ist einfach: Viele Menschen teilen\nsich ein Auto. Momentan fahren in Deutschland über 25.000 Carsharing-Fahrzeuge\nund über 2,2 Mio. Menschen sind bei Anbietern angemeldet. Dabei gibt es sowohl\n„free-floating“ \u003cspan\u003e\n \u003cbutton data-infotext=\"freefloating\" aria-label=\"Mehr Infos anzeigen\"\u003e\n \u003csvg\n class=\"h-4 w-4\"\n fill=\"none\"\n stroke=\"currentColor\"\n viewBox=\"0 0 24 24\"\n xmlns=\"http://www.w3.org/2000/svg\"\n \u003e\n \u003cpath\n stroke-linecap=\"round\"\n stroke-linejoin=\"round\"\n stroke-width=\"2\"\n d=\"M13 16h-1v-4h-1m1-4h.01M21 12a9 9 0 11-18 0 9 9 0 0118 0z\"\n \u003e\u003c/path\u003e\n \u003c/svg\u003e\n \u003c/button\u003e\n\u003c/span\u003e\n-Carsharing als auch Autos mit\neinem festen Standort („stationsbasiert“), an dem sie auch wieder zurückgegeben\nwerden müssen. Carsharing bietet die Möglichkeit, nicht komplett auf die\nFlexibilität eines Autos zu verzichten, wenn man wirklich ein Fahrzeug benötigt.\nDieses Angebot rechnet sich allein finanziell vor allem für Menschen, die\nweniger als 10.000 Kilometer pro Jahr fahren. Darüber hinaus sind\nCarsharing-Fahrzeuge meistens kleiner und effizienter und überdurchschnittlich\nhäufig E-Autos. Da Nutzer*innen bei jeder Fahrt die tatsächlichen Kosten der\nFahrzeugnutzung bezahlen müssen, entsteht ein Anreiz, wesentlich weniger mit dem\nAuto zu fahren. So ersetzt ein Carsharing-Auto im Schnitt teilweise mehr als\nzehn private Fahrzeuge\n(\u003ca href=\"https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/carsharing-nutzen#hintergrund\"\u003eUmweltbundesamt\u003c/a\u003e).\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/wissen/sharing/","title":"Sharing"},{"body":"Nicht nur Autos können mit Elektromotor angetrieben werden, auch E-Bikes werden immer beliebter. Fast jede*r fünfte Deutsche besitzt ein E-Bike. Der starke Verkaufsanstieg ist nicht verwunderlich, immerhin haben sie ein großes Umweltschutzpotenzial, indem sie Fahrten mit dem eigenen Pkw ersetzen. Lange Strecken, Steigungen und Gegenwind sind mit dem E-Bike viel leichter zurückzulegen. Auch älteren oder körperlich eingeschränkten Menschen verschaffen sie neue Möglichkeiten (VCD). Für einen nachhaltigen Verkehr dürfen E-Bikes aber keine Fahrten mit normalen Fahrrädern verhindern, sondern nur für weniger Autos auf den Straßen sorgen.\nNutzer*innen sollten sich eines vor Augen halten: Durch die Herstellung und den Betrieb eines E-Bikes entsteht CO2. Je kürzer die Nutzungsdauer eines E-Bikes, desto umwelt- und klimaschädlicher ist das elektrisch betriebene Fahrrad. Die Nutzungszeit hängt wie bei anderen batterieelektrischen Antrieben an den Akkus . Auch der genutzte Strom spielt wie bei jedem Elektroantrieb eine wichtige Rolle für die Umweltbilanz. Bei einem normalen Fahrrad entsteht hingegen nur bei der Herstellung CO2 (Utopia).\nAkkus von E-Bikes\nDie Akkus von E-Bikes halten im Durchschnitt nur um die fünf Jahre. Erschwerend kommt hinzu, dass sie oft fest verbaut sind und nicht einfach gewechselt werden können. Auch Ersatzteile sind längst nicht immer verfügbar (Utopia).\nSeit 2019 gehören E-Scooter zum Stadtbild. Die Idee war, mithilfe der Leihfahrzeuge den Weg zu und von der ÖPNV-Haltestelle („letzte Meile“) zu erleichtern. So sollte das Auto überflüssig werden und Emissionen gar nicht erst entstehen. Leider zeigt sich nach 2 Jahren in der Praxis, dass E-Scooter vor allem zu Freizeitzwecken genutzt werden. Die Fahrenden legen mit den Scootern vor allem Wege von bis zu 2 km zurück, die laut Umfragen üblicherweise zu Fuß, dem Fahrrad oder dem ÖPNV zurückgelegt worden wären. In ihrer Ökobilanz sind E-Scooter zwar deutlich besser als das Auto, werden wegen der Akkus aber auch kritisiert (Umweltbundesamt). Ungelöste Probleme sind ebenso das freie Abstellen der Leihfahrzeuge auf Plätzen und Fußgängerwegen, das illegale Entsorgen in Gewässern und die Unfallgefahr. Darüber hinaus ist die Art der Aufladung alles andere als umweltfreundlich und sorgt für einen Großteil der CO2-Emissionen der E-Scooter (Quarks).\nAkkus von E-Scootern\nGrößtenteils handelt es sich bei den Akkus in E-Scootern um Lithium-Ionen-Akkus. Diese können Kobalt, Nickel, Kupfer, Aluminium und andere Rohstoffe enthalten, deren Abbau häufig mit Belastungen für die menschliche Gesundheit und die Umwelt einhergeht (siehe Kapitel Ökobilanz) (Umweltbundesamt).\nAufladung\nE-Scooter werden nicht vor Ort geladen, sondern von Transportern eingesammelt, an eine Ladestation gehängt und wieder verteilt. Das sorgt für einen Großteil der entstehenden Emissionen, selbst wenn die Scooter nur mit emissionsfreiem Strom geladen werden würden. Auch die Herstellung der Fahrzeuge und vor allem der Akkus tragen zur Emissionsbilanz bei (Quarks).\nAls Leihfahrzeug in Innenstädten bringen die E-Scooter eher Nachteile für die Umwelt mit sich und belasten zusätzlich die bereits unzureichend ausgebaute Gehweg- und Fahrradinfrastruktur. Sie sind daher keine gute Alternative. Auf dem Land allerdings könnten sie mit einem besseren Angebot weiterhin den Weg der „letzten Meile“ erleichtern (Umweltbundesamt).\n","excerpt":"\u003cp\u003eNicht nur Autos können mit Elektromotor angetrieben werden, auch E-Bikes werden\nimmer beliebter. Fast jede*r fünfte Deutsche besitzt ein E-Bike. Der starke\nVerkaufsanstieg ist nicht verwunderlich, immerhin haben sie ein großes\nUmweltschutzpotenzial, indem sie Fahrten mit dem eigenen Pkw ersetzen. Lange\nStrecken, Steigungen und Gegenwind sind mit dem E-Bike viel leichter\nzurückzulegen. Auch älteren oder körperlich eingeschränkten Menschen verschaffen\nsie neue Möglichkeiten (\u003ca href=\"https://www.vcd.org/artikel/elektrofahrraeder/\"\u003eVCD\u003c/a\u003e).\nFür einen nachhaltigen Verkehr dürfen E-Bikes aber keine Fahrten mit normalen\nFahrrädern verhindern, sondern nur für weniger Autos auf den Straßen sorgen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/infothek/mobilitaet/wissen/e-bikes-e-scooter/","title":"E-Bikes \u0026 E-Scooter"},{"body":" Lange, lange ist es her, dass wir hier etwas gepostet haben. Warum das so ist und wie es mit dem Klimasofa weitergeht, das erfahrt ihr hier bald.\nJetzt möchten wir euch aber erst einmal dazu motivieren, beim Volksbegehren Hamburger Zukunftsentscheid mitzumachen. Wir brauchen neben vielen anderen Maßnahmen sozialverträgliche, effektive und verbindliche Klimaziele. Nur so kann Hamburg seiner Verpflichtung zur Einsparung von Emissionen nachkommen. Genau hierfür ist der Hamburger Zukunftsentscheid angetreten, um das Hamburger Klimaschutzgesetz zu reformieren und nachzuschärfen! Denn nur mit transparenten und überprüfbaren Klimazielen ist es möglich, festzustellen, ob Hamburg auf dem richtigen Kurs zur Klimaneutralität 2040 ist – und nicht erst 2045! So machen es auch bereits andere Bundesländer vor.\nEs gibt also viele gute Gründe, den Hamburger Zukunftsentscheid mit einer Unterschrift zu unterstützen. Das könnt ihr, indem ihr ab diesem Samstag (28.09.) auf einer der Sammellisten unterschreibt, die ihr an vielen Ständen und Aktionen der Initiative im gesamten Hamburger Stadtgebiet findet. Oder ihr druckt euch die Liste unter Hamburger Zukunftsentscheid aus, unterschreibt sie und verschickt sie selbst.\nWenn ihr selber sammeln möchtet, könnt ihr euch gleich bei der Mitmach-Plattform anmelden.\nSag JA zu Hamburg!\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2024/09/zukunftsentscheid/image_hu_110c569ac3ae02e6.821f46a170ad31d91299ad250117046c32015282fe18b515e6af9568357a8352.webp 1080w,\n /aktuelles/2024/09/zukunftsentscheid/image_hu_c09bbf3b0198d4d.d203200d03191046e6cdffddf95e270f26384326d686620cdf560f8993b1be22.webp 960w,\n /aktuelles/2024/09/zukunftsentscheid/image_hu_91e78b6e24235872.b246bf059367ba0ee86882bcd2157f9839776fd8e940894fee9c2bc1409aff0a.webp 640w,\n /aktuelles/2024/09/zukunftsentscheid/image_hu_b97d7296717cbfcd.88c5a50efe806850227918a2bcd8a4fea44e8c54b25976766911fa7da0280d8b.webp 480w,\n /aktuelles/2024/09/zukunftsentscheid/image_hu_56cdfe2d94cf696d.69bbbab7e110e6b23f0ac4540d163f69d465cf155c78c7ebcbb0ad758a6fbdf1.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2024/09/zukunftsentscheid/image_hu_110c569ac3ae02e6.821f46a170ad31d91299ad250117046c32015282fe18b515e6af9568357a8352.webp\"\n width=\"1080\"\n height=\"1080\"\n alt=\"Hamburger Zukunftsentscheid\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eLange, lange ist es her, dass wir hier etwas gepostet haben. 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So machen es\nauch bereits andere Bundesländer vor.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2024/09/zukunftsentscheid/","title":"Hamburger Zukunftsentscheid"},{"body":" Auch in diesem Jahr waren wir wieder mit von der Partie, als der Wind­kraft­anlagen­her­steller Nordex seine Mitarbeitenden zu einem bunten Programm zu den Themen Nachhaltigkeit und Gesundheit eingeladen hat.\nIn unserem Workshop „Big Five des Klimaschutzes“ ging es darum, den Fokus auf die Schwer­gewichte im Klima- und Ressourcenschutz zu lenken.\nSchnell hatten die Teilnehmenden die fünf großen Treiber des Wandels heraus­gearbeitet:\nEnergie: Ökostrom nutzen Ernährung: Auf überwiegend pflanzliche Ernährung umstellen Mobilität: Möglichst flug- und autofrei fortbewegen Heizen: Dämmung und erneuerbare Energie nutzen sowie effizientes Heizverhalten Konsum: Weniger Dinge kaufen Der letzte Punkt – der sogenannte „sonstige Konsum“ – fällt oft unter den Tisch. Darunter fällt der Kauf von Bekleidung, Elektronik, Möbeln usw. Dieser Teil macht mehr als ein Viertel der Emissionen aus, die einem Menschen in Deutschland durchschnittlich zugeordnet werden.\nDeutlich wurde einmal mehr, dass sehr viele Menschen wissen, was sie tun könnten, aber aus verschiedenen Gründen an der Umsetzung scheitern.\nDeshalb widmeten wir uns im letzten Teil des Workshops noch dem Thema „Änderung von Gewohnheiten“. Denn zwischen 50 und 90 % unserer täglichen Handlungen sind Gewohnheiten. Hier liegt also einer der großen Schlüssel, um die Lücke zwischen Wissen und Handeln zu schließen.\nMöchtest du Nachhaltigkeit in deinem Unternehmen voranbringen und möglichst alle Mitarbeitenden beim Veränderungsprozess mitnehmen? Dann schicke uns gern eine Anfrage für einen Workshop oder Impulsvortrag an info@klimasofa.org.\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2023/09/nordex/image_hu_725b7e25e5b0fca8.d2457c37fceb1d82b4943d72a56cb0fe6c8f590bc0f93aace7dc5608f9313185.webp 1080w,\n /aktuelles/2023/09/nordex/image_hu_a7ca5cdc26fd26a6.c3bd1e65fb9c1fb2cae6849776f0c742f55a10318cec708ab1e96c02c3c77910.webp 960w,\n /aktuelles/2023/09/nordex/image_hu_969ae55f2ea1e7ab.ff0a4ccf5e54db36ffb15b06151a3e48a09350abca043b6f9ee7afb2b8a531f9.webp 640w,\n /aktuelles/2023/09/nordex/image_hu_e0b331106e1035ab.1d530ba9bdf1ce82714ede16573d2591980560ea389c230eecf667777161ebb2.webp 480w,\n /aktuelles/2023/09/nordex/image_hu_9b16a7a50ef70a4f.3c7423dabcce33cc76466dc2cc68ecd7c515e3bd3085e3b757773c88114f100f.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2023/09/nordex/image_hu_725b7e25e5b0fca8.d2457c37fceb1d82b4943d72a56cb0fe6c8f590bc0f93aace7dc5608f9313185.webp\"\n width=\"1080\"\n height=\"1080\"\n alt=\"„Big Five des Klimaschutzes“\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eAuch in diesem Jahr waren wir wieder mit von der Partie, als der\nWind­kraft­anlagen­her­steller Nordex seine Mitarbeitenden zu einem bunten\nProgramm zu den Themen Nachhaltigkeit und Gesundheit eingeladen hat.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eIn unserem Workshop „Big Five des Klimaschutzes“ ging es darum, den Fokus auf\ndie Schwer­gewichte im Klima- und Ressourcenschutz zu lenken.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2023/09/nordex/","title":"„Big Five des Klimaschutzes“"},{"body":" Bei einem Besuch im Botanischen Garten Hamburg haben wir ein tolles Projekt entdeckt: das Ackerbuffet. Auf sehr anschauliche Weise wird die Frage „Wie viel Acker steckt in meinem Essen?“ beantwortet.\nDirekt nebeneinander wurden zwei Äcker angelegt, auf denen alle Pflanzen wachsen, die für die Herstellung einer Kartoffelsuppe für 10 Personen notwendig sind. Auf der linken Seite (etwa bis zum großen Schild) siehst du den Acker, der die Pflanzen für eine vegane Kartoffelsuppe enthält. Die Größe des Ackers beträgt 4,5 m².\nRechts vom Schild bis zum Bildrand sind die Pflanzen zu sehen, die für eine Kartoffelsuppe mit tierischen Produkten (Butter, Sahne, Würstchen aus Schweinefleisch) notwendig sind. Dieser Acker hat eine Fläche von 17,9 m².\nMan benötigt also die vierfache Menge an Ackerfläche!\nWenn man die global zur Verfügung stehende Ackerfläche durch die Anzahl der Menschen auf der Welt teilt, erhält man 2000 m² – das ist also die Fläche, die jedem Mensch pro Jahr zur Verfügung steht. Auf dieser Fläche muss aber nicht nur die Nahrung wachsen, sondern auch beispielsweise Baumwolle für Kleidung oder Pflanzen zur Energiegewinnung.\nWillst du mehr über den Weltacker erfahren? Dann gibt es hier tolle Informationen: 👉 https://www.2000m2.eu/de/\nFür die Veröffentlichung des Fotos haben wir freundlicherweise die Genehmigung des Botanischen Gartens Hamburg erhalten.\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2023/08/weltacker/image_hu_2be1f55b4ef9894c.a4de7dcd5fff23158d3ca9027f5cebe26b1719322ef5ae3815e63a5c1045aefe.webp 1080w,\n /aktuelles/2023/08/weltacker/image_hu_7af8a4a6a4a2d93e.3654a52c0a6fe3b3db9c24858510222b72fccf3c1231b503d9e80a5ce250e782.webp 960w,\n /aktuelles/2023/08/weltacker/image_hu_2aa815a1b981a6cd.fbbeea65cec2283ab866ec0806a5c00b95748f48c1be9b6384bfd4372e33ca49.webp 640w,\n /aktuelles/2023/08/weltacker/image_hu_f41062ed7f9774fa.e652578fec0a206d76d0e09e336b7a61e3526425d134d8b102d52940a2d6c03e.webp 480w,\n /aktuelles/2023/08/weltacker/image_hu_2b94f29265585b5d.80849da6fef93cbade7413c586ba6cb65c6fcac13bd41634a294cfe2274df5f5.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2023/08/weltacker/image_hu_2be1f55b4ef9894c.a4de7dcd5fff23158d3ca9027f5cebe26b1719322ef5ae3815e63a5c1045aefe.webp\"\n width=\"1080\"\n height=\"1080\"\n alt=\"Der Weltacker\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eBei einem Besuch im Botanischen Garten Hamburg haben wir ein tolles Projekt\nentdeckt: das Ackerbuffet. Auf sehr anschauliche Weise wird die Frage „Wie viel\nAcker steckt in meinem Essen?“ beantwortet.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDirekt nebeneinander wurden zwei Äcker angelegt, auf denen alle Pflanzen\nwachsen, die für die Herstellung einer Kartoffelsuppe für 10 Personen notwendig\nsind. Auf der linken Seite (etwa bis zum großen Schild) siehst du den Acker, der\ndie Pflanzen für eine vegane Kartoffelsuppe enthält. Die Größe des Ackers\nbeträgt 4,5 m².\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2023/08/weltacker/","title":"Der Weltacker"},{"body":" Wir haben uns seit unserer Gründung mit „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) beschäftigt. Daher sind uns außer den Themen Klima- und Ressourcenschutz auch soziale Themen wie Arbeitsbedingungen und Klimagerechtigkeit sehr wichtig.\nEin weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit sind umweltpsychologische Aspekte. Denn das Wissen allein reicht offensichtlich nicht aus, um Veränderungen durchzuführen. Deswegen besprechen und erklären wir unter anderem die kognitive Dissonanz, die „Drachen der Untätigkeit“ (Robert Gifford), die Veränderung von Gewohnheiten oder die Rolle von Werten für unser Handeln.\nWir freuen uns daher sehr darüber, dass wir in einem intensiven Begutachtungsprozess die nun-Kommision von unserer Bildungsarbeit überzeugen konnten. Am 14. Juni 2023 waren wir dann zum „Bildungsfunkeln 2.0“ auf Gut Karlshöhe eingeladen, um dort feierlich die Urkunde mit unserem nun-Zertifikat überreicht zu bekommen.\nEs war ein sehr schöner und interessanter Tag mit viel Austausch unter den verschiedenen diesjährigen nun-Zertifizierten. Ganz herzlichen Dank an das Team der S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung sowie an das Team vom Gut Karlshöhe für die tolle Organisation!\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2023/06/nun-zertifikat/image_hu_3a27a741edc81d85.562826f7b1be05cdee2268e8e7c22c79d100822ee37e60aeec74735de8a28068.webp 1080w,\n /aktuelles/2023/06/nun-zertifikat/image_hu_103a3ad71a75f8ed.3c840e741a1a91bb43442aaf23da858a058fd049ef37c1044c34d64dad9e351c.webp 960w,\n /aktuelles/2023/06/nun-zertifikat/image_hu_ee2882b1741066b9.cd7865470517e1edaa9a9968df6bfff4229b4309a28b0a0893de1d3c7fbe053a.webp 640w,\n /aktuelles/2023/06/nun-zertifikat/image_hu_865d08646d76355a.1d629533da460133ffc9f95b644ae73543a0cae8ef0993894c149bc0a9fec9ab.webp 480w,\n /aktuelles/2023/06/nun-zertifikat/image_hu_a16aa5b1c18431c8.233621fbf3959bebd919ae903267c65130742d120cdf3bfa7f8917535b9497af.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2023/06/nun-zertifikat/image_hu_3a27a741edc81d85.562826f7b1be05cdee2268e8e7c22c79d100822ee37e60aeec74735de8a28068.webp\"\n width=\"1080\"\n height=\"1080\"\n alt=\"Wir haben das nun-Zertifikat bekommen!\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eWir haben uns seit unserer Gründung mit „Bildung für nachhaltige Entwicklung“\n(BNE) beschäftigt. Daher sind uns außer den Themen Klima- und Ressourcenschutz\nauch soziale Themen wie Arbeitsbedingungen und Klimagerechtigkeit sehr wichtig.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eEin weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit sind umweltpsychologische Aspekte. Denn\ndas Wissen allein reicht offensichtlich nicht aus, um Veränderungen\ndurchzuführen. Deswegen besprechen und erklären wir unter anderem die kognitive\nDissonanz, die „Drachen der Untätigkeit“ (Robert Gifford), die Veränderung von\nGewohnheiten oder die Rolle von Werten für unser Handeln.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2023/06/nun-zertifikat/","title":"Wir haben das nun-Zertifikat bekommen!"},{"body":" Wir haben uns sehr gefreut, Teil des nachhaltigen Frühlingsfestes der Grundeigentümer-Versicherung zu sein. Wie gewünscht gab es dieses Mal einen 20-minütigen Impuls zum nachhaltigen Handeln – und das gleich vier Mal nacheinander! Es war herausfordernd, aber auch spannend, mal wieder ein ganz neues Format auszuprobieren. Wir haben tolles Feedback bekommen und freuen uns auf weitere Gelegenheiten, nachhaltiges Handeln in Unternehmen zu unterstützen.\nDanke an die Grundeigentümer-Versicherung für die Einladung!\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2023/05/nachhaltiges-fruehlingsfest/image_hu_42fbb544e5d25d2a.3e620b31b049570ec58896c7ecd960386bd6437741a8c60c90f89c43a024f12c.webp 1080w,\n /aktuelles/2023/05/nachhaltiges-fruehlingsfest/image_hu_1ee53b4b66ba189a.06230b1bce93998728777d479e7785938da6cf06e21d40f0b0992e80c2878b0f.webp 960w,\n /aktuelles/2023/05/nachhaltiges-fruehlingsfest/image_hu_1c45853100f3cb18.6b47ca3095b3eb2002cf46f9cd31ebe350a9077dfe192da3a2002a80356ae728.webp 640w,\n /aktuelles/2023/05/nachhaltiges-fruehlingsfest/image_hu_1cc7641b505b2b69.45567fa59cabaacf9564beefeddb629737ebced3b716319d4f8ddc3cd8f93c6e.webp 480w,\n /aktuelles/2023/05/nachhaltiges-fruehlingsfest/image_hu_3544c962e200ba23.88174786176f1cdbd0a979624793a8e49ca6663ff694d73de1a29dca1a895b81.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2023/05/nachhaltiges-fruehlingsfest/image_hu_42fbb544e5d25d2a.3e620b31b049570ec58896c7ecd960386bd6437741a8c60c90f89c43a024f12c.webp\"\n width=\"1080\"\n height=\"1080\"\n alt=\"Nachhaltiges Frühlingsfest der GEV\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eWir haben uns sehr gefreut, Teil des nachhaltigen Frühlingsfestes der\n\u003ca href=\"https://www.gev-versicherung.de/\"\u003eGrundeigentümer-Versicherung\u003c/a\u003e zu sein. Wie\ngewünscht gab es dieses Mal einen 20-minütigen Impuls zum nachhaltigen Handeln –\nund das gleich vier Mal nacheinander! Es war herausfordernd, aber auch spannend,\nmal wieder ein ganz neues Format auszuprobieren. Wir haben tolles Feedback\nbekommen und freuen uns auf weitere Gelegenheiten, nachhaltiges Handeln in\nUnternehmen zu unterstützen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2023/05/nachhaltiges-fruehlingsfest/","title":"Nachhaltiges Frühlingsfest der GEV"},{"body":" Was fühlst du, wenn du an die Klimakrise denkst?\nWas hilft dir, engagiert und aktiv zu bleiben?\nÜber diese Fragen und viele andere haben wir mit unseren Gästen auf dem Klimasofa (danke an die Hanseatische Materialverwaltung) gesprochen und dabei tolle engagierte Menschen kennengelernt. Es war inspirierend und herzerwärmend, sodass trotz des eher bescheidenen Wetters die Zeit wie im Fluge verging.\nUnd wir konnten zwischendurch auch noch einige der anderen großartigen Initiativen kennenlernen. Es tut so gut, zu sehen, wie viele Menschen sich für eine Veränderung einsetzen!\nDanke natürlich auch an die tolle Orga des Teams vom Asphaltsprenger!\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2023/05/asphaltsprenger-festival/image_hu_1d58e76176b4c784.93294922be0135d057d3a7cddc598615eaefcc067c547cdd6d19f61822fa504a.webp 1080w,\n /aktuelles/2023/05/asphaltsprenger-festival/image_hu_e5a965d0c1859375.03b285735b811a024bdf9a2bee6ad751bc26389ec173ec5b67b912a9723065ea.webp 960w,\n /aktuelles/2023/05/asphaltsprenger-festival/image_hu_ca530e794eab5902.600e7b91dd761d53fb53d147b222d8135f75db95d66e8026f06f80d25228327b.webp 640w,\n /aktuelles/2023/05/asphaltsprenger-festival/image_hu_857e6c0a9c751b40.fa9f349dd3979eff745eefec3836eddf62d4b36fe969b29931e640c3a68b7363.webp 480w,\n /aktuelles/2023/05/asphaltsprenger-festival/image_hu_1d343576cf3722d.a157c3fe1ec28edd493132429f99e11bdfd91763a284ebf1f31cbe69463c449f.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2023/05/asphaltsprenger-festival/image_hu_1d58e76176b4c784.93294922be0135d057d3a7cddc598615eaefcc067c547cdd6d19f61822fa504a.webp\"\n width=\"1080\"\n height=\"1080\"\n alt=\"Asphaltsprenger-Festival\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eWas fühlst du, wenn du an die Klimakrise denkst?\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eWas hilft dir, engagiert und aktiv zu bleiben?\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eÜber diese Fragen und viele andere haben wir mit unseren Gästen auf dem\nKlimasofa (danke an die\n\u003ca href=\"https://www.hanseatische-materialverwaltung.de/\"\u003eHanseatische Materialverwaltung\u003c/a\u003e)\ngesprochen und dabei tolle engagierte Menschen kennengelernt. Es war\ninspirierend und herzerwärmend, sodass trotz des eher bescheidenen Wetters die\nZeit wie im Fluge verging.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2023/05/asphaltsprenger-festival/","title":"Asphaltsprenger-Festival"},{"body":" Wir waren zu Gast beim „Weltverbesserer“-Podcast von Birte Gernhardt. Der Podcast ist für alle, die positiv und gleichzeitig achtsam in die Zukunft gehen wollen. Ein Podcast über Nachhaltigkeit, soziale Projekte und Innovationen.\nBirte ist Journalistin und hat mit sich mit ihrem eigenen Podcast einen Herzenswunsch erfüllt. Nun ist sie immer auf der Suche nach interessanten Menschen und Projekten, die sie vorstellen kann. Dabei hat sie das Klimasofa entdeckt und sich die Zeit genommen, ein tolles Interview mit uns zu führen.\nWer mehr über die Entstehungsgeschichte des Klimasofas und unsere aktuellen Projekte und zukünftigen Planungen erfahren möchte, sollte die aktuelle Folge nicht verpassen! Die Episode ist ab sofort auf allen großen Streaming-Plattformen verfügbar.\nhttps://podcast0988b4.podigee.io/194-klimasofa\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2023/04/podcast-weltverbesserer/image_hu_dd28f900683685b0.97eee5ba6fb71081ce48a850392ea04748d8129cbdbbe05e05e7fcf248e13420.webp 1080w,\n /aktuelles/2023/04/podcast-weltverbesserer/image_hu_919bd4cd4ea304dc.003ea2f4d60ee65e1feb5f11ec2e03981ad152bcccdd1e92be5b1607cc9287ee.webp 960w,\n /aktuelles/2023/04/podcast-weltverbesserer/image_hu_44cf590a851df0c9.881061b589ba35b6bc2261aab1e4e4279be99d7e234f621dc055879e2e6b0d64.webp 640w,\n /aktuelles/2023/04/podcast-weltverbesserer/image_hu_eeaf6047a5662647.42e6984ca05cbf4a95ad9a01e653e59e938649ea8303a2500cfc4506b48f3605.webp 480w,\n /aktuelles/2023/04/podcast-weltverbesserer/image_hu_c278dbe0c3d668d2.c099a7dd9054a22e8c1465feac41ca28d41193393ff5a42d575814b077ae8a0a.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2023/04/podcast-weltverbesserer/image_hu_dd28f900683685b0.97eee5ba6fb71081ce48a850392ea04748d8129cbdbbe05e05e7fcf248e13420.webp\"\n width=\"1080\"\n height=\"1080\"\n alt=\"Podcast Weltverbesserer\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eWir waren zu Gast beim „Weltverbesserer“-Podcast von Birte Gernhardt. Der\nPodcast ist für alle, die positiv und gleichzeitig achtsam in die Zukunft gehen\nwollen. Ein Podcast über Nachhaltigkeit, soziale Projekte und Innovationen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eBirte ist Journalistin und hat mit sich mit ihrem eigenen Podcast einen\nHerzenswunsch erfüllt. Nun ist sie immer auf der Suche nach interessanten\nMenschen und Projekten, die sie vorstellen kann. Dabei hat sie das Klimasofa\nentdeckt und sich die Zeit genommen, ein tolles Interview mit uns zu führen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2023/04/podcast-weltverbesserer/","title":"Podcast Weltverbesserer"},{"body":" Ich war zu Gast bei Klimafair Leben e. V. in Winsen an der Luhe. Im Gemeindesaal habe ich den Anwesenden Einblicke in die ökologischen und sozialen Probleme der Mode-Industrie gegeben. Obwohl viele der Teilnehmer*innen schon Vorkenntnisse hatten, waren sie doch schockiert über die Ausmaße der Umweltbelastungen unseres Modekonsums sowie über die sozialen Ungerechtigkeiten bei der Herstellung. Auch mir geht es immer wieder so, obwohl ich die Präsentation ja selbst erstellt habe.\nIm weiteren Verlauf sind wir dann aber natürlich dazu übergegangen, uns Lösungsansätze auf politischer, unternehmerischer und individueller Ebene anzuschauen. Politisch müssen vor allem strenge Regeln in Kraft treten. Die Hoffnung ruht derzeit auf dem Europäischen Lieferkettengesetz, wenn nicht die Lobbyisten es wieder schaffen, den Entwurf aufzuweichen. Darüber hinaus ist es unerlässlich, dass – wie in allen anderen Bereichen auch – die Kreislaufwirtschaft gefördert wird. Für den privaten Bereich ist unser Tipp sehr kurz: weniger konsumieren, auf bessere Qualität, Ökologie und Fairness achten und die Kleidung lange zu tragen. Der Fokus liegt aber ganz klar darauf, dass aus unserer Sicht der Konsum drastisch reduziert werden muss, wenn wir die planetaren Grenzen nicht weiter überschreiten wollen.\nVielen Dank an Klimafair Leben e. V. und die tollen Gäst*innen, die mit ihrem großen Interesse, ihren Fragen und Anmerkungen dazu beigetragen haben, dass der Abend trotz der Schwere des Themas richtig schön war!\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2023/04/fair-fashion/image_hu_a55d41668d931ac5.a4203f92e81f9dca00e757d327a9e3085589b679c0243737db2a13242defa6d8.webp 1080w,\n /aktuelles/2023/04/fair-fashion/image_hu_43c1a70314e2c8bb.580319f19a5de9de752d185fb84ff35796850e3eba2ec3ffcb4a995891198c9a.webp 960w,\n /aktuelles/2023/04/fair-fashion/image_hu_4fdcab5804635165.37a722b0c7fd0d963828f1e2ebc8fd14c96452fcb57fac3402b2c5aad83d5aae.webp 640w,\n /aktuelles/2023/04/fair-fashion/image_hu_6f616ba1b58e5519.26284942d08a1897bb4567445f4d332b19187f23c74d5c5979c0df12ffd719c5.webp 480w,\n /aktuelles/2023/04/fair-fashion/image_hu_6adf9223dc4eb75f.86299d5cb1927ad1bab965745401da31ddcc04dfa0947182aef6bd7fa1bea158.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2023/04/fair-fashion/image_hu_a55d41668d931ac5.a4203f92e81f9dca00e757d327a9e3085589b679c0243737db2a13242defa6d8.webp\"\n width=\"1080\"\n height=\"1080\"\n alt=\"Fair Fashion: Weniger, besser, länger\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eIch war zu Gast bei Klimafair Leben e. V. in Winsen an der Luhe. Im Gemeindesaal\nhabe ich den Anwesenden Einblicke in die ökologischen und sozialen Probleme der\nMode-Industrie gegeben. Obwohl viele der Teilnehmer*innen schon Vorkenntnisse\nhatten, waren sie doch schockiert über die Ausmaße der Umweltbelastungen unseres\nModekonsums sowie über die sozialen Ungerechtigkeiten bei der Herstellung. Auch\nmir geht es immer wieder so, obwohl ich die Präsentation ja selbst erstellt\nhabe.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2023/04/fair-fashion/","title":"Fair Fashion: Weniger, besser, länger"},{"body":" Anfang März haben Tobias und Silke aus unserem Team Freund*innen, Bekannte und Nachbar*innen zu sich ins Wohnzimmer eingeladen. Die Soziologin Frau Prof. Dr. Anita Engels von der Universität Hamburg war zu Gast. Sie ist Hauptautorin an der im Februar 2023 erschienenen Studie „Hamburg Climate Futures Outlook“, deren Zustandekommen und Hauptergebnisse sie vorgestellt hat. In der Studie ging es darum, unter Berücksichtigung von zehn gesellschaftlichen „Treibern“ und sechs physikalischen Prozessen die Plausibilität der Einhaltung der Klimaziele aus dem Pariser Klimaschutzabkommen zu überprüfen. Das Ergebnis ist leider nicht wirklich überraschend: Die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze ist auf Grund der derzeitigen gesellschaftlichen Dynamiken nicht plausibel. Insbesondere die Unternehmen und die Konsument*innen untergraben das Ziel einer Dekarbonisierung. Und die (meisten) Medien verhalten sich nach wie vor sehr ambivalent und unterstützen den notwendigen Wandel nicht ausreichend. Mehr zur Studie findest du unter www.cliccs.uni-hamburg.de/de/results/hamburg-climate-futures-outlook.html.\nDie Studie hat aber auch einmal mehr gezeigt, wie komplex die Klimakrise ist und dass es die Anstrengung und den Willen aller Akteur*innen und eben möglichst vieler Menschen bedarf, um das Ruder noch herumzureißen.\nAuch wenn es angesichts der vielen schlechten Nachrichten manchmal schwerfällt, nicht zu verzagen, lasst uns weitermachen und für eine klimagerechte Welt eintreten!\nSieh Dir gerne unsere Angebote dazu an.\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2023/03/wissenschaft-im-wohnzimmer/image_hu_266c575a45b90ff4.ac3060afa1eee20a4432c928d1e519d921951835e3967949335140bf459c9a4b.webp 1080w,\n /aktuelles/2023/03/wissenschaft-im-wohnzimmer/image_hu_a2f7b2a71ac6f843.278be7268d53a8c11dfdbfcf4ee79687de6cb71a657411b10da74011f8537822.webp 960w,\n /aktuelles/2023/03/wissenschaft-im-wohnzimmer/image_hu_65506c4403bc3490.bff28bbce5c6f352da0adefbd451b85cb536f67164416b50b0b5eb0d1d7f1aac.webp 640w,\n /aktuelles/2023/03/wissenschaft-im-wohnzimmer/image_hu_5a1d7b320b9d92f7.70760cfe63101a0e6739c09a76c335bd10b46bf0ebbbd6fdb4348ea44a05d6df.webp 480w,\n /aktuelles/2023/03/wissenschaft-im-wohnzimmer/image_hu_78011605a4278348.f909149f4839f1ac72859d4ed93d8650bd22f31acf3eaa0589c1d61789e649ab.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2023/03/wissenschaft-im-wohnzimmer/image_hu_266c575a45b90ff4.ac3060afa1eee20a4432c928d1e519d921951835e3967949335140bf459c9a4b.webp\"\n width=\"1080\"\n height=\"1080\"\n alt=\"Wissenschaft im Wohnzimmer\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eAnfang März haben Tobias und Silke aus unserem Team Freund*innen, Bekannte und\nNachbar*innen zu sich ins Wohnzimmer eingeladen. Die Soziologin Frau Prof. Dr.\nAnita Engels von der Universität Hamburg war zu Gast. Sie ist Hauptautorin an\nder im Februar 2023 erschienenen Studie „Hamburg Climate Futures Outlook“, deren\nZustandekommen und Hauptergebnisse sie vorgestellt hat. In der Studie ging es\ndarum, unter Berücksichtigung von zehn gesellschaftlichen „Treibern“ und sechs\nphysikalischen Prozessen die Plausibilität der Einhaltung der Klimaziele aus dem\nPariser Klimaschutzabkommen zu überprüfen. Das Ergebnis ist leider nicht\nwirklich überraschend: Die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze ist auf Grund der\nderzeitigen gesellschaftlichen Dynamiken nicht plausibel. Insbesondere die\nUnternehmen und die Konsument*innen untergraben das Ziel einer\nDekarbonisierung. Und die (meisten) Medien verhalten sich nach wie vor sehr\nambivalent und unterstützen den notwendigen Wandel nicht ausreichend. Mehr zur\nStudie findest du unter\n\u003ca href=\"https://www.cliccs.uni-hamburg.de/de/results/hamburg-climate-futures-outlook.html\"\u003ewww.cliccs.uni-hamburg.de/de/results/hamburg-climate-futures-outlook.html\u003c/a\u003e.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2023/03/wissenschaft-im-wohnzimmer/","title":"Wissenschaft im Wohnzimmer"},{"body":" Yeah, es ist so weit! Nach einem erfolgreichen Testlauf im letzten Jahr geht es nun richtig los mit unserem Format „Green Your Team“!\nWir möchten Unternehmen durch Workshops für Mitarbeiter*innen dabei unterstützen, alle im Team auf diese notwendige, aber auch unglaublich spannende und bereichernde Reise mitzunehmen.\nVeränderungen – gleich welcher Art – fallen uns Menschen oft nicht leicht. Das erst einmal anzuerkennen, ist wichtig. Denn daraus folgt, dass das Wissen über das Problem allein nur selten dazu führt, dass wir aktiv werden. Zu sehr sind wir in alten Denk- und Handlungsgewohnheiten gefangen.\nGenau hier setzt das Klimasofa an: wir zeigen auf, wie Gewohnheiten entstehen, wie wir sie ändern können und was uns dabei unterstützt, die veränderten Gewohnheiten beizubehalten. Dass sogar sehr grundlegende Veränderungen möglich sind, wissen wir aus eigener Erfahrung. Wir kennen deshalb auch mögliche Hindernisse und haben Strategien und Ideen entwickelt, wie wir sie bewältigen können.\nUnser Ziel ist es, dass die Teilnehmer*innen ihr eigenes Wirksamkeitspotenzial erkennen und herausfinden, welchen ganz konkreten Schritt sie als nächstes gehen können. Denn das Gelingen jedes einzelnen Schrittes führt zu neuer Motivation und Zufriedenheit!\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2023/03/green-your-team/image_hu_bee87971a28c4eb.46c79f3f1e75ac67798b9f2e3c0c20a49f59d0c8e8766ea09c8b6b67a58586c2.webp 1080w,\n /aktuelles/2023/03/green-your-team/image_hu_515ebfd204282f9.e6a5a71750ffc6447947f1db87e4d4a506db1095be76792ed3674dd6e4628846.webp 960w,\n /aktuelles/2023/03/green-your-team/image_hu_1ec54c16c8a69749.fea7349287c07a5d2a149d10eda61d93cdf235e09b143c77cbff30093d5f9588.webp 640w,\n /aktuelles/2023/03/green-your-team/image_hu_38db31e458678e4f.d89fb27bcd8efb588c3b59e82e59300103e09b57583c63a7eb13a5876a3d1f8e.webp 480w,\n /aktuelles/2023/03/green-your-team/image_hu_99cd89e135d4d92a.30a29f2fccac3cb46a44804548e243cf0bfce86d489c4327722d545ce5fd4327.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2023/03/green-your-team/image_hu_bee87971a28c4eb.46c79f3f1e75ac67798b9f2e3c0c20a49f59d0c8e8766ea09c8b6b67a58586c2.webp\"\n width=\"1080\"\n height=\"1080\"\n alt=\"Green Your Team!\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eYeah, es ist so weit! Nach einem erfolgreichen Testlauf im letzten Jahr geht es\nnun richtig los mit unserem Format „Green Your Team“!\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eWir möchten Unternehmen durch Workshops für Mitarbeiter*innen dabei\nunterstützen, alle im Team auf diese notwendige, aber auch unglaublich spannende\nund bereichernde Reise mitzunehmen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eVeränderungen – gleich welcher Art – fallen uns Menschen oft nicht leicht. Das\nerst einmal anzuerkennen, ist wichtig. Denn daraus folgt, dass das Wissen über\ndas Problem allein nur selten dazu führt, dass wir aktiv werden. Zu sehr sind\nwir in alten Denk- und Handlungsgewohnheiten gefangen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2023/03/green-your-team/","title":"Green Your Team!"},{"body":" Hast du dir schon einmal vorgestellt, wie eine Welt aussähe, in der wir uns ausschließlich pflanzlich ernähren?\nZugegeben, das ist gar nicht so einfach. Denn derzeit ist der Konsum von tierischen Lebensmitteln noch Normalität, auch wenn der Fleischkonsum in Deutschland so stark gesunken ist wie nie zuvor. Und uns ist auch bewusst, dass es im Moment nicht allen Menschen überall auf der Welt möglich wäre, sich vegan zu ernähren. Allerdings gilt dies nicht in Ländern, in denen es wie bei uns eine große Auswahl und Verfügbarkeit von Lebensmitteln gibt.\nWir würden so viel gewinnen:\nDie frei werdenden Flächen könnten zum Teil renaturiert werden und neue Wälder und andere Landschaften würden entstehen. Das würde der Artenvielfalt dienen.\nAuf natürliche Weise könnte durch das Pflanzen von Bäumen mehr CO2 gespeichert werden. Die geringere Verwendung von Düngemitteln würde eine große Menge an Emissionen gar nicht erst entstehen lassen.\nTiere müssten nicht mehr für unsere Ernährung leiden, was im Übrigen auch bei der ökologischen Tierhaltung der Fall ist.\nDie Gefahr weiterer Pandemien würde gravierend sinken – ebenso wie das Risiko von Antibiotika-Resistenzen.\nVielleicht könnten auch Flächen für die Herstellung von Energie aus Wind und Sonne genutzt werden.\nWir finden, dass das alles wunderbar klingt! Lasst uns deshalb gemeinsam daran arbeiten, dass der Konsum tierischer Lebensmittel abnimmt. Du kannst zum einen versuchen, deine eigenen Ernährungsgewohnheiten (ja, es ist meistens nichts anderes als eine Gewohnheit) Schritt für Schritt zu verändern. Zum anderen kannst du dich in deiner Familie, deinem Unternehmen oder deinem sonstigen sozialen Umfeld dafür einsetzen, dass es mehr vegane und vegetarische Alternativen gibt.\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2023/02/ernaehrung/image_hu_f74cb155d6cb32a2.50b8a91b86602c1c266077f9d91393e206df3208e8c12d3e8d0b2bbed876b271.webp 1200w,\n /aktuelles/2023/02/ernaehrung/image_hu_9de3984fe24f0dfa.ee278cc203452d9f5f4fac45e53f538ad5171ef6c751be9cc678092d377c687f.webp 960w,\n /aktuelles/2023/02/ernaehrung/image_hu_5d0196f5d7bae276.57eb79534a4af04be59127a8de53db34636023c965002e8a50918644478b11dd.webp 640w,\n /aktuelles/2023/02/ernaehrung/image_hu_157393b64931405b.92e7f82810813023180efbb35152070e8b376b9a899b6e2634f3a620228f5ccb.webp 480w,\n /aktuelles/2023/02/ernaehrung/image_hu_fc7aa89a092734c4.15f203a476e3cf3e69325c6e34643619d5bbb45f8e306bf76ab02468c1fe55f8.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2023/02/ernaehrung/image_hu_f74cb155d6cb32a2.50b8a91b86602c1c266077f9d91393e206df3208e8c12d3e8d0b2bbed876b271.webp\"\n width=\"1200\"\n height=\"1200\"\n alt=\"Ernährung\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eHast du dir schon einmal vorgestellt, wie eine Welt aussähe, in der wir uns\nausschließlich pflanzlich ernähren?\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eZugegeben, das ist gar nicht so einfach. Denn derzeit ist der Konsum von\ntierischen Lebensmitteln noch Normalität, auch wenn der Fleischkonsum in\nDeutschland so stark gesunken ist wie nie zuvor. Und uns ist auch bewusst, dass\nes im Moment nicht allen Menschen überall auf der Welt möglich wäre, sich vegan\nzu ernähren. Allerdings gilt dies nicht in Ländern, in denen es wie bei uns eine\ngroße Auswahl und Verfügbarkeit von Lebensmitteln gibt.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2023/02/ernaehrung/","title":"Ernährung"},{"body":" Wir sind stolz und froh, dass unsere überarbeitete Website fertig ist! 🎉\nSie wird nun von dem statischen Webseitengenerator Hugo erzeugt. 💪\nDamit sparen wir Daten und Energie, was euch insbesondere beim Browsen mit dem Handy zugute kommt. Denn auch bei unserer Arbeit versuchen wir, so nachhaltig wie möglich zu sein. 🍀\nAußerdem haben wir die Gelegenheit für ein optisches und inhaltliches Update genutzt. Unsere Angebote sind nun zum Beispiel besser sichtbar. Schaut doch mal vorbei! Wir freuen uns über Anfragen unter info@klimasofa.org. 💚\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2022/12/neue-website/image_hu_a18aff8255b0a1f0.e1d4332721210aecdf8c7bebd8748393e74f8802d7319b1842a8a11be806c682.webp 1200w,\n /aktuelles/2022/12/neue-website/image_hu_afc094b63c446547.52d84efebca905ca37b3249a4de67559517a37c0eba42900a90fabaf803c74c2.webp 960w,\n /aktuelles/2022/12/neue-website/image_hu_102c1dcbe8a8f894.47d692808a49f793177ded874ba990ab4d592a65b269d12ad28e3d67ef551147.webp 640w,\n /aktuelles/2022/12/neue-website/image_hu_8701c300c64279ea.39095fccd5342654e4aeef2c3782ad9c5bbd781e79bfe5716997dd07afbf853c.webp 480w,\n /aktuelles/2022/12/neue-website/image_hu_57e4304fd1ce657e.34ec60c3413359daaa2baa504650c2ad619276ed16095848230e1deb80c80d5a.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2022/12/neue-website/image_hu_a18aff8255b0a1f0.e1d4332721210aecdf8c7bebd8748393e74f8802d7319b1842a8a11be806c682.webp\"\n width=\"1200\"\n height=\"1200\"\n alt=\"Unsere neue Website ist online!\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eWir sind stolz und froh, dass unsere überarbeitete Website fertig ist! 🎉\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eSie wird nun von dem statischen Webseitengenerator Hugo erzeugt. 💪\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDamit sparen wir Daten und Energie, was euch insbesondere beim Browsen mit dem\nHandy zugute kommt. 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Ich war deshalb kurzzeitig bei den Parents for Future und anschließend bei Extinction Rebellion aktiv, stellte aber fest, dass ich für mich eine andere Form des Aktivismus finden musste, die besser in mein Leben passt.\nDurch Gespräche in meinem Freundeskreis und meiner Nachbarschaft merkte ich, dass sich zwar durchaus viele Menschen für das Thema Klima- und Umweltschutz zu interessieren schienen, aber gleichzeitig durch Ohnmachtsgefühle, aus Zeitmangel oder Überforderung nicht aktiv wurden, so wie es mir auch viel zu lange ergangen war. Ich überlegte, wie es gelingen könnte, mehr Menschen für eine Veränderung ihrer Lebensweise zu begeistern. Durch meine Beschäftigung mit der Umweltpsychologie wurde mir klar, dass das Format möglichst niedrigschwellig sein und die Kraft des Gemeinschaftsgefühls nutzen sollte. Mir kam das Format der Tupperware-Party in den Sinn, bei dem es offenbar – wenn auch in einer ganz gegensätzlichen Absicht – durch die persönliche Einladung einer*s Freundin*es gelang, Menschen zusammenzubringen, um sich über Plastikgefäße zu informieren. Ich dachte mir, dass das doch für das ungleich wichtigere Thema Klimaschutz ebenso funktionieren müsste.\nAlso entschlossen wir uns, Menschen zu uns nach Hause einzuladen. Ich vernetzte mich mit den Scientists for Future Hamburg, um eine*n Referent*in zu gewinnen. Das gelang viel schneller, als ich dachte. Und über einen anderen Kontakt hatte ich eine weitere Referentin gewonnen. Unsere Sorge, dass niemand unsere Einladung annehmen würde, verflog zum Glück schnell, auch wenn es doch die*den eine*n oder andere*n gab, die*der nicht einmal auf die Einladung reagiert hat. Aber das hatten wir uns schon gedacht und es sollten ja auch nur die kommen, die sich ganz freiwillig mit der doch schweren Thematik beschäftigen wollten. Mit ca. 30 Gäst*innen, die teilweise aus Platzmangel auf Kissen auf dem Boden sitzen mussten, hörten wir im September 2019 zwei tolle Vorträge in unserem Wohnzimmer. Anschließend – nach einer Pause für Getränke, Snacks und Gespräche – verteilten wir uns in der Wohnung und versorgten unsere Gäst*innen mit konkreten Informationen und Tipps für mehr Nachhaltigkeit in verschiedenen Bereichen. Schon an diesem Abend kamen zwei Personen auf uns zu und wünschten sich, einen solchen Abend bei sich zu Hause zu veranstalten. Da ahnten wir, dass die Idee grundsätzlich funktionierte und sich über die Abende immer neue Gastgeber*innen finden würden.\nNeben der Vorbereitung eines weiteren Klimaschutzabends bei uns gründeten mein Mann und ich mit Freund*innen den Verein Fairbunden e. V. Wir bewarben uns noch im Herbst 2019 nach erfolgreicher Anerkennung unserer Gemeinnützigkeit um Fördermittel aus dem Klimafonds der Stadt Hamburg. Unserem Förderantrag wurde stattgegeben und wir begannen direkt im Januar 2020 mit dem Projekt. Bis zur Corona-Zwangspause Anfang März 2020 waren wir bei sieben Hamburger*innen zu Gast und hatten bereits acht weitere Klimasofas geplant. Während der Pandemie haben wir dann schnell auf ein digitales Format umgestellt, das aber natürlich wegen des mangelnden persönlichen Austausches nicht so gut funktioniert. Inzwischen haben wir uns konzeptionell weiter entwickelt und bieten verschiedene Formate an, die alle die Intention haben, Menschen auf ihrem Weg zu einem nachhaltigen Lebensstil zu unterstützen.\n","excerpt":"\u003cp\u003eSilke erzählt hier, wie das Klimasofa entstanden ist:\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Idee für das Klimasofa hatte ich im Sommer 2019. Nachdem wir als Familie\nunser Leben vollständig auf den Kopf gestellt und unseren Lebensstil grundlegend\nverändert hatten, wollte ich noch mehr tun, um die notwendige Veränderung\nvoranzubringen. Ich war deshalb kurzzeitig bei den Parents for Future und\nanschließend bei Extinction Rebellion aktiv, stellte aber fest, dass ich für\nmich eine andere Form des Aktivismus finden musste, die besser in mein Leben\npasst.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/ueber-uns/entstehung/","title":"Entstehung des Klimasofas"},{"body":"Hier findest du die Einnahmenüberschussrechnungen des Vereins.\nEinnahmenüberschussrechnung 2025 Einnahmenüberschussrechnung 2024 Einnahmenüberschussrechnung 2023 Einnahmenüberschussrechnung 2022 Einnahmenüberschussrechnung 2021 Einnahmenüberschussrechnung 2020 Einnahmenüberschussrechnung 2019 ","excerpt":"\u003cp\u003eHier findest du die Einnahmenüberschussrechnungen des Vereins.\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"/ueber-uns/transparenz/finanzen/2025-Einnahmen%c3%bcberschussrechnung-%c3%9cbersicht.pdf\"\u003eEinnahmenüberschussrechnung 2025\u003c/a\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"/ueber-uns/transparenz/finanzen/2024-Einnahmen%c3%bcberschussrechnung-%c3%9cbersicht.pdf\"\u003eEinnahmenüberschussrechnung 2024\u003c/a\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"/ueber-uns/transparenz/finanzen/2023-Einnahmen%c3%bcberschussrechnung-%c3%9cbersicht.pdf\"\u003eEinnahmenüberschussrechnung 2023\u003c/a\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"/ueber-uns/transparenz/finanzen/2022-Einnahmen%c3%bcberschussrechnung-%c3%9cbersicht.pdf\"\u003eEinnahmenüberschussrechnung 2022\u003c/a\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"/ueber-uns/transparenz/finanzen/2021-Einnahmen%c3%bcberschussrechnung-%c3%9cbersicht.pdf\"\u003eEinnahmenüberschussrechnung 2021\u003c/a\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"/ueber-uns/transparenz/finanzen/2020-Einnahmen%c3%bcberschussrechnung-%c3%9cbersicht.pdf\"\u003eEinnahmenüberschussrechnung 2020\u003c/a\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"/ueber-uns/transparenz/finanzen/2019-Einnahmen%c3%bcberschussrechnung-%c3%9cbersicht.pdf\"\u003eEinnahmenüberschussrechnung 2019\u003c/a\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/ueber-uns/transparenz/finanzen/","title":"Finanzen"},{"body":"Hier findest du die Tätigkeitsberichte des Vereins.\nTätigkeitsbericht 2025 Tätigkeitsbericht 2024 Tätigkeitsbericht 2023 Tätigkeitsbericht 2022 Tätigkeitsbericht 2021 Tätigkeitsbericht 2020 ","excerpt":"\u003cp\u003eHier findest du die Tätigkeitsberichte des Vereins.\u003c/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"/ueber-uns/transparenz/taetigkeitsberichte/2025%20T%c3%a4tigkeitsbericht.pdf\"\u003eTätigkeitsbericht 2025\u003c/a\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"/ueber-uns/transparenz/taetigkeitsberichte/2024%20T%c3%a4tigkeitsbericht.pdf\"\u003eTätigkeitsbericht 2024\u003c/a\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"/ueber-uns/transparenz/taetigkeitsberichte/2023%20T%c3%a4tigkeitsbericht.pdf\"\u003eTätigkeitsbericht 2023\u003c/a\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"/ueber-uns/transparenz/taetigkeitsberichte/2022%20T%c3%a4tigkeitsbericht.pdf\"\u003eTätigkeitsbericht 2022\u003c/a\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"/ueber-uns/transparenz/taetigkeitsberichte/2021%20T%c3%a4tigkeitsbericht.pdf\"\u003eTätigkeitsbericht 2021\u003c/a\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003ca href=\"/ueber-uns/transparenz/taetigkeitsberichte/2020%20T%c3%a4tigkeitsbericht.pdf\"\u003eTätigkeitsbericht 2020\u003c/a\u003e\n\u003c/li\u003e\n\u003c/ul\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/ueber-uns/transparenz/taetigkeitsberichte/","title":"Tätigkeitsberichte"},{"body":"","excerpt":"","ref":"https://www.klimasofa.org/angebote/","title":"Angebote"},{"body":" Klar ist für uns, dass wir ein anderes Wirtschaftssystem brauchen!\nDeshalb waren Annica und Silke aus dem Klimasofa-Team bei einer Greenpeace-Veranstaltung, bei der die Grundlagen der Gemeinwohl-Ökonomie vorgestellt wurden.\nKern dieser inzwischen weltweiten Bewegung ist eine gänzlich andere Art des Wirtschaftens: Der Zweck ist die Befriedigung der Bedürfnisse lebender und zukünftiger menschlicher Generationen, im Einklang mit demokratischen Grundwerten und innerhalb der ökologischen Grenzen des Planeten. Es geht also nicht mehr um die Geldvermehrung um ihrer selbst willen, sondern Geld ist nur noch ein Mittel zur Erreichung des Gemeinwohles.\nDie gesamte Bewegung entstand durch das Buch von Christian Felber „Gemeinwohl-Ökonomie“ aus dem Jahr 2010. Sehr schnell fanden sich viele Unterstützer dieser neuen Art des Wirtschaftens und schon 2011 erstellten die ersten Unternehmen eine Gemeinwohl-Bilanz.\nMittlerweile haben über 1.000 Unternehmen und Organisationen eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Diese Auswertung ist das Herzstück der Gemeinwohl-Ökonomie: Neben der finanziellen Bilanz wird mit Hilfe einer Matrix und einem Punktevergabesystem eine ethische Bilanz erstellt. Die Matrix deckt gängige CSR-Standards ab, geht aber noch darüber hinaus.\nFür uns klingt das nach einem zukunftsfähigen Wirtschaftsmodell.\nWenn ihr mehr über die Gemeinwohl-Ökonomie erfahren möchtet, schaut mal auf den Seiten von germany.ecogood.org vorbei.\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2022/11/wie-kann-der-wandel-gelingen/image_hu_67b3e85380d3b6ed.231345769f7754d57af979517f8b5ece83bd4baacac8af8cb1dccf49ed17e3e1.webp 1000w,\n /aktuelles/2022/11/wie-kann-der-wandel-gelingen/image_hu_f16a4e6597eb23ac.e354f183e0f3ad1ab09cb870342536b3faef712b59bb98829825b071e94386d0.webp 960w,\n /aktuelles/2022/11/wie-kann-der-wandel-gelingen/image_hu_6abadc355e14a00b.de11a6d67229a14c908a65190ea6c1b74bca7e1251c0d726aa890d4e01daf513.webp 640w,\n /aktuelles/2022/11/wie-kann-der-wandel-gelingen/image_hu_23297e9cd98fa28e.feff7db43b1006aa7e5e6f0e4c8653d0a1116c2ab0486738aabaa6ad03de8e4a.webp 480w,\n /aktuelles/2022/11/wie-kann-der-wandel-gelingen/image_hu_69a1e88b6852ed47.07bbd7bb045490c2ee548aecc1613e7a5e64966c1ac64881cfdafa3b7a63b5e2.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2022/11/wie-kann-der-wandel-gelingen/image_hu_67b3e85380d3b6ed.231345769f7754d57af979517f8b5ece83bd4baacac8af8cb1dccf49ed17e3e1.webp\"\n width=\"1000\"\n height=\"1000\"\n alt=\"Wie kann der Wandel gelingen?\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eKlar ist für uns, dass wir ein anderes Wirtschaftssystem brauchen!\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDeshalb waren Annica und Silke aus dem Klimasofa-Team bei einer\nGreenpeace-Veranstaltung, bei der die Grundlagen der Gemeinwohl-Ökonomie\nvorgestellt wurden.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eKern dieser inzwischen weltweiten Bewegung ist eine gänzlich andere Art des\nWirtschaftens: Der Zweck ist die Befriedigung der Bedürfnisse lebender und\nzukünftiger menschlicher Generationen, im Einklang mit demokratischen\nGrundwerten und innerhalb der ökologischen Grenzen des Planeten. Es geht also\nnicht mehr um die Geldvermehrung um ihrer selbst willen, sondern Geld ist nur\nnoch ein Mittel zur Erreichung des Gemeinwohles.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2022/11/wie-kann-der-wandel-gelingen/","title":"Wie kann der Wandel gelingen?"},{"body":" Wir waren zu Gast bei der Klimawerkstatt „Vom Wissen zum Handeln“ im Haus der Willkommenskultur. Es gab einen spannenden Vortrag mit anschließender Diskussion von Christopher Schrader zum Thema Klima-Kommunikation.\nAuch wenn die Erkenntnis für uns nicht neu war, ist es immer wieder wichtig, sich klarzumachen, dass die Vermittlung von reinen Fakten nicht zur gewünschten Veränderung führt. Denn dann wäre die Welt nicht in dem Zustand, in dem sie heute ist. Wir müssen uns vielmehr klar darüber sein, dass wir Menschen viel weniger rational sind, als wir denken, und dass wir meistens von unseren Werten, Gefühlen und Gewohnheiten geleitet werden. Genau hier muss also die Kommunikation über die Klimakrise ansetzen. So machen wir es auch in all unseren Formaten und Veranstaltungen.\nChristopher Schrader hat zu diesem so wichtigen Thema ein tolles Handbuch geschrieben. Es heißt „Über Klima sprechen“ und ihr könnt es über die Seite klimafakten.de kostenlos lesen oder in der Buchhandlung kaufen. Ganz toll ist auch der Podcast zum Handbuch, der ebenso „Über Klima sprechen“ heißt und der die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Buch zusammenfasst.\nWenn ihr gern einen Vortrag oder Workshop zum Thema „Klima-Psychologie“, „Klima-Kommunikation“ oder „Klima-Resilienz“ buchen möchtet, schreibt uns gern an info@klimasofa.org.\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2022/11/klimawerkstatt-haus-der-willkommenskultur/image_hu_d6c18ceb119df5.9b2aaa4ec3d3444c9363d043d950cab9ffc0ad790c3c310ce3d762afbc06047b.webp 1000w,\n /aktuelles/2022/11/klimawerkstatt-haus-der-willkommenskultur/image_hu_93aa0dd76f120234.ef89cbff1774824283bafd670cc3c8f2086d256eab2f178e8df52b0371642151.webp 960w,\n /aktuelles/2022/11/klimawerkstatt-haus-der-willkommenskultur/image_hu_eaceb0083aae2588.4c7ee8742941e6036ce69afcec7496b2a805c1d59aab135de46441253cc6a838.webp 640w,\n /aktuelles/2022/11/klimawerkstatt-haus-der-willkommenskultur/image_hu_39a92f83f515b5b7.1863450c22bdb271eb77ef81849bf102a68870777f0ca4caba266e54e36e5607.webp 480w,\n /aktuelles/2022/11/klimawerkstatt-haus-der-willkommenskultur/image_hu_ec7fe4c52ea56027.864f73501465f52167c7dbd7fd96acd8d051ac0338769f55eae8e5b42dc95be1.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2022/11/klimawerkstatt-haus-der-willkommenskultur/image_hu_d6c18ceb119df5.9b2aaa4ec3d3444c9363d043d950cab9ffc0ad790c3c310ce3d762afbc06047b.webp\"\n width=\"1000\"\n height=\"1000\"\n alt=\"Klimawerkstatt Haus der Willkommenskultur\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eWir waren zu Gast bei der Klimawerkstatt „Vom Wissen zum Handeln“ im Haus der\nWillkommenskultur. Es gab einen spannenden Vortrag mit anschließender Diskussion\nvon Christopher Schrader zum Thema Klima-Kommunikation.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eAuch wenn die Erkenntnis für uns nicht neu war, ist es immer wieder wichtig,\nsich klarzumachen, dass die Vermittlung von reinen Fakten nicht zur gewünschten\nVeränderung führt. Denn dann wäre die Welt nicht in dem Zustand, in dem sie\nheute ist. Wir müssen uns vielmehr klar darüber sein, dass wir Menschen viel\nweniger rational sind, als wir denken, und dass wir meistens von unseren Werten,\nGefühlen und Gewohnheiten geleitet werden. Genau hier muss also die\nKommunikation über die Klimakrise ansetzen. So machen wir es auch in all unseren\nFormaten und Veranstaltungen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2022/11/klimawerkstatt-haus-der-willkommenskultur/","title":"Klimawerkstatt Haus der Willkommenskultur"},{"body":" Zusammen macht Arbeiten viel mehr Freude! 🙌 Und wir sind kreativer und effektiver.\nDas haben wir jedenfalls festgestellt, als wir uns nach langer Zeit mal wieder getroffen haben, um gemeinsam unsere Workshop-Präsentationen zu überarbeiten. Die sind zwar schon wirklich schön, aber wir möchten sie zum einen inhaltlich aktuell halten, zum anderen haben wir auch immer neue Ideen, wie es uns gelingen kann, unsere Teilnehmenden ins Handeln zu bringen.\nZu folgenden Themen bieten wir Workshops an:\nKlimaschutz beginnt im Kopf Corona, Krieg und Klimakrise – wie wir hoffnungsvoll und aktiv bleiben Klimafreundliche Ernährung Bekleidungskonsum Digitalkonsum Zero Waste Die Dauer beträgt je nach Format 1,5 bis 4 Stunden.\nBei Interesse nimm gern unter info@klimasofa.org Kontakt mit uns auf. 💚\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2022/10/arbeitstreffen-am-3-10/image_hu_b255c1ee3c8aae40.bfa9fd87f293e88c8e640b1265ad2bd802f763a66631bd2aa71ac7c147777ed7.webp 1000w,\n /aktuelles/2022/10/arbeitstreffen-am-3-10/image_hu_9d1391795b513517.d1535fba7d80cf814c7fe7cde8631c432e4a0109fda5e4346b297301b859ab08.webp 960w,\n /aktuelles/2022/10/arbeitstreffen-am-3-10/image_hu_d7d906f603f8d362.15b1a78aa15b8abce8724c8eef90a4deab62271fd1b03832f2e81b4797bea686.webp 640w,\n /aktuelles/2022/10/arbeitstreffen-am-3-10/image_hu_9a838a43c289844a.40223cbb75009ad7c16e12dc6f9d432a07c46e5d6afac7ebb1cd0ef09a0139c1.webp 480w,\n /aktuelles/2022/10/arbeitstreffen-am-3-10/image_hu_fb9034289e9906ef.17904a0ed8bb09f0b91cc0c725f6b400a3c1028340830c52cdb8d64e536a2136.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2022/10/arbeitstreffen-am-3-10/image_hu_b255c1ee3c8aae40.bfa9fd87f293e88c8e640b1265ad2bd802f763a66631bd2aa71ac7c147777ed7.webp\"\n width=\"1000\"\n height=\"1000\"\n alt=\"Arbeitstreffen am 3.10.\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eZusammen macht Arbeiten viel mehr Freude! 🙌 Und wir sind kreativer und\neffektiver.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDas haben wir jedenfalls festgestellt, als wir uns nach langer Zeit mal wieder\ngetroffen haben, um gemeinsam unsere Workshop-Präsentationen zu überarbeiten.\nDie sind zwar schon wirklich schön, aber wir möchten sie zum einen inhaltlich\naktuell halten, zum anderen haben wir auch immer neue Ideen, wie es uns gelingen\nkann, unsere Teilnehmenden ins Handeln zu bringen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2022/10/arbeitstreffen-am-3-10/","title":"Arbeitstreffen am 3.10."},{"body":" Letzte Woche war es endlich so weit: Wir hatten unsere Premiere mit dem Klimasofa in einem Unternehmen! 😃\nDer Windkraftanlagenhersteller Nordex hatte uns zu seinem Gesundheits- und Nachhaltigkeitstag eingeladen. Tobias hat einen Workshop zur nachhaltigen Digitalisierung gehalten. Dabei ging es zum einen um die Vor- und Nachteile der Digitalisierung in Bezug auf den Umwelt- und Klimaschutz. Zum anderen wurde darüber diskutiert, welchen Einfluss die Nutzung digitaler Medien auf unsere psychische Gesundheit hat.\nIn Silkes Workshop mit dem Thema „Corona, Krieg und Klimakrise – Wie wir aktiv und hoffnungsvoll bleiben“ wurde darüber gesprochen, welche Rolle unsere Gefühle bei der Bewältigung der globalen Krisen spielen können. Außerdem fand ein Austausch darüber statt, wie wir unsere „Klima-Resilienz“ stärken können.\nEs war uns eine große Freude, Teil dieses tollen Events zu sein! 🙌\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2022/09/klimasofa-fuer-unternehmen/image_hu_972d57b6d8b1bf85.57cecbbb8eaddb9c087832740e1ccf0288ec2a2338211bf45ee5800eef406c4c.webp 1000w,\n /aktuelles/2022/09/klimasofa-fuer-unternehmen/image_hu_ad4e8d5765e9ff15.2f7ffa4e04f6f6aedec2ce07d27df5c5143d9e8ce68ee8f5436f6a1a54b416a3.webp 960w,\n /aktuelles/2022/09/klimasofa-fuer-unternehmen/image_hu_e4d9c5248c81adab.0e35d7228d45ce9db8ac38f1864abdf172963793c260f1e3d674e2a24b33ed91.webp 640w,\n /aktuelles/2022/09/klimasofa-fuer-unternehmen/image_hu_245f7e64b2cbb81.30b9b04563ee45f17afd80d261a0a482b7a9718550ff1ae0eef6cfdec8e6cc28.webp 480w,\n /aktuelles/2022/09/klimasofa-fuer-unternehmen/image_hu_b601e3567d1b807f.08b5b124bf9d349373b9b60bc2f782bdbd43b1733c10bc2528c48384b558eee1.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2022/09/klimasofa-fuer-unternehmen/image_hu_972d57b6d8b1bf85.57cecbbb8eaddb9c087832740e1ccf0288ec2a2338211bf45ee5800eef406c4c.webp\"\n width=\"1000\"\n height=\"1000\"\n alt=\"Klimasofa für Unternehmen\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eLetzte Woche war es endlich so weit: Wir hatten unsere Premiere mit dem\nKlimasofa in einem Unternehmen! 😃\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Windkraftanlagenhersteller \u003ca href=\"https://www.nordex-online.com/de/\"\u003eNordex\u003c/a\u003e hatte\nuns zu seinem Gesundheits- und Nachhaltigkeitstag eingeladen. Tobias hat einen\nWorkshop zur nachhaltigen Digitalisierung gehalten. Dabei ging es zum einen um\ndie Vor- und Nachteile der Digitalisierung in Bezug auf den Umwelt- und\nKlimaschutz. Zum anderen wurde darüber diskutiert, welchen Einfluss die Nutzung\ndigitaler Medien auf unsere psychische Gesundheit hat.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2022/09/klimasofa-fuer-unternehmen/","title":"Klimasofa für Unternehmen"},{"body":" Wir waren zu Gast beim Zukunftsforum Rissen.\nSilke hat einen kurzen Einblick in die Klima- und Umweltfolgen der Textilindustrie gegeben. Besonders im Fokus waren die Belastungen der Textilarbeiter*innen und der Gewässer durch die zahlreichen giftigen Chemikalien, die bei der Produktion unserer Kleidung und Schuhe verwendet werden. Gemeinsam wurde dann darüber diskutiert, welche politischen Maßnahmen wir brauchen, damit sich die Branche grundlegend verändert. Und was wir selbst dazu beitragen können. Denn, dass wir eine „Fashion Revolution“ brauchen, stand für alle Anwesenden fest!\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2022/09/zukunftsforum-rissen/image_hu_369f084ddf7a8652.6a354a2acad35d5cd2f4c2830d883f2a3c91d0473703e58eac25ebc4b9ace97f.webp 1000w,\n /aktuelles/2022/09/zukunftsforum-rissen/image_hu_61da18f14304dd12.bd96d56a7a962b46b43de6acb2caac3790c0f404142ef701f3467cb1c1d5310e.webp 960w,\n /aktuelles/2022/09/zukunftsforum-rissen/image_hu_c37751b4d14f827.a6c0285d0f0a224fb33d39ba91a5a49c3bc383ce73124eb748133caf755cfc5d.webp 640w,\n /aktuelles/2022/09/zukunftsforum-rissen/image_hu_c3d20da5522f37cc.4e04d16e59f728723573bb89e826a5f45711324fe202240f27cd0e258e598225.webp 480w,\n /aktuelles/2022/09/zukunftsforum-rissen/image_hu_c49d747cab972e76.b2f5b05d19e4670d4f177adc3457efe5912ef1844835e197d7e1a3446ae452c6.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2022/09/zukunftsforum-rissen/image_hu_369f084ddf7a8652.6a354a2acad35d5cd2f4c2830d883f2a3c91d0473703e58eac25ebc4b9ace97f.webp\"\n width=\"1000\"\n height=\"1000\"\n alt=\"Zukunftsforum Rissen\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eWir waren zu Gast beim\n\u003ca href=\"https://www.zukunftsforum-rissen.de/\"\u003eZukunftsforum Rissen\u003c/a\u003e.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eSilke hat einen kurzen Einblick in die Klima- und Umweltfolgen der\nTextilindustrie gegeben. Besonders im Fokus waren die Belastungen der\nTextilarbeiter*innen und der Gewässer durch die zahlreichen giftigen\nChemikalien, die bei der Produktion unserer Kleidung und Schuhe verwendet\nwerden. Gemeinsam wurde dann darüber diskutiert, welche politischen Maßnahmen\nwir brauchen, damit sich die Branche grundlegend verändert. Und was wir selbst\ndazu beitragen können. Denn, dass wir eine „Fashion Revolution“ brauchen, stand\nfür alle Anwesenden fest!\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2022/09/zukunftsforum-rissen/","title":"Zukunftsforum Rissen"},{"body":" Am 3. und 4. September haben wir den Kulturpalast auf der 8. BilleVue unterstützt. Während leckere Gerichte aus geretteten Lebensmitteln gezaubert wurden, sprachen wir mit den Besucher*innen über die Themen Klimaschutz, Konsum und Ernährung. Es war sehr inspirierend, das viele Engagement in Billstedt zu sehen.\nVielen Dank für die Einladung, liebe Stiftung Kulturpalast Hamburg!\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2022/09/kulturpalast-auf-der-8-billevue/image_hu_c5e8497eafa20f6d.7fd968cfa83135fa3be8015df708b87f3d7d75bfc4a4f60f2676a97d0d6637b2.webp 1001w,\n /aktuelles/2022/09/kulturpalast-auf-der-8-billevue/image_hu_999b2c119b3edc85.44af29bdd8cecc3b8696cde26ad2d9b19979929ac6dbaf0440e06632e9e26cf1.webp 960w,\n /aktuelles/2022/09/kulturpalast-auf-der-8-billevue/image_hu_6dcef65242b017bb.886fd894636d4b3e8a24595c0d5e0d526dcffa31e48d4b218e07bbdfdab1905a.webp 640w,\n /aktuelles/2022/09/kulturpalast-auf-der-8-billevue/image_hu_1a3357eba83b5f30.c8189f1d6c480efb4d49ea8431c68ae8ce57cab5b7896f81339525c76ecaa40d.webp 480w,\n /aktuelles/2022/09/kulturpalast-auf-der-8-billevue/image_hu_c469f8a7b4721790.6697466c8c7766119572f38a24671779321e9fb661be5fda2176fd81216b3358.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2022/09/kulturpalast-auf-der-8-billevue/image_hu_c5e8497eafa20f6d.7fd968cfa83135fa3be8015df708b87f3d7d75bfc4a4f60f2676a97d0d6637b2.webp\"\n width=\"1001\"\n height=\"1000\"\n alt=\"Kulturpalast auf der 8. BilleVue\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eAm 3. und 4. September haben wir den Kulturpalast auf der 8.\n\u003ca href=\"https://www.billevue.de/\"\u003eBilleVue\u003c/a\u003e unterstützt. Während leckere Gerichte aus\ngeretteten Lebensmitteln gezaubert wurden, sprachen wir mit den Besucher*innen\nüber die Themen Klimaschutz, Konsum und Ernährung. Es war sehr inspirierend, das\nviele Engagement in Billstedt zu sehen.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eVielen Dank für die Einladung, liebe\n\u003ca href=\"https://www.kph-hamburg.de/\"\u003eStiftung Kulturpalast Hamburg\u003c/a\u003e!\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2022/09/kulturpalast-auf-der-8-billevue/","title":"Kulturpalast auf der 8. BilleVue"},{"body":"","excerpt":"","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/","title":"Aktuelles"},{"body":"Wer steckt hinter dem Klimasofa? Wir sind ein kleines Team, das sich mit großer Leidenschaft, Freude und Neugier für eine bessere Welt engagiert. Viele Menschen in unserem Umfeld fühlen sich von der Größe der allgegenwärtigen Krisen gelähmt und verdrängen diese deshalb. Durch unsere eigenen Veränderungsprozesse wissen wir, dass das eigene Handeln das wirksamste Mittel gegen Ohnmachtsgefühle ist. Wir kennen aber auch das Gefühl, trotz unseres Wissens nicht immer entsprechend zu handeln. Das ermöglicht es uns, empathisch und unterstützend mit den Teilnehmer*innen ins Gespräch zu kommen.\nÜber uns ","excerpt":"\u003ch2 id=\"wer-steckt-hinter-dem-klimasofa\"\u003eWer steckt hinter dem Klimasofa?\u003c/h2\u003e\n\u003cp\u003eWir sind ein kleines \u003ca href=\"/ueber-uns/team/\"\u003eTeam\u003c/a\u003e, das sich mit\ngroßer Leidenschaft, Freude und Neugier für eine bessere Welt engagiert. Viele\nMenschen in unserem Umfeld fühlen sich von der Größe der allgegenwärtigen Krisen\ngelähmt und verdrängen diese deshalb. 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Dazu trägt auch bei, dass wir die Wirkungen unseres Handelns nicht unmittelbar spüren, sehen oder messen können. Wenn ich gegen den Krieg demonstriere oder mich statt für eine Flugreise für einen Urlaub an der Ostsee entscheide, scheint das erst einmal keinen Unterschied zu machen.\n🤲 Was uns dabei helfen kann, trotz unserer Kleinheit unsere Wirksamkeit zu sehen, ist die Erkenntnis, dass wir alle ein Teil des großen komplexen Systems sind und wir durch die Art, wie wir in diesem handeln, das gesamte System beeinflussen. Wir sind eben keine isolierten Wesen, deren Tun nur uns selbst betrifft, sondern wir beeinflussen durch die Beziehungen zu unseren Mitmenschen, zur Natur und den Tieren auch immer das große Ganze. Das wissen wir eigentlich auch tief in uns drin, vergessen das nur zu oft angesichts der vorherrschenden individualisierten Lebensweise.\nWenn wir in diesem Bewusstsein der Verbundenheit leben, dann stellt sich die Frage nach der Wirksamkeit unseres Beitrags nicht mehr. Oder nur noch selten. 😉\nUnd dann geht es nicht mehr darum, ob ich eine Wirkung habe, sondern welche, wo meine persönlichen Hebel für Veränderung sind und wo ich meine Energie am besten einsetze.\n💚 Lasst uns die Zukunft gemeinsam gestalten! Erzähle uns, was du schon machst oder was du planst!\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2022/03/was-kann-ich-allein-schon-bewirken/image_hu_dff46153bb79b120.8e247aa777eb62a13425bd02bdcd95313d88f0ec29789560714f91878bf0a3d1.webp 1000w,\n /aktuelles/2022/03/was-kann-ich-allein-schon-bewirken/image_hu_c58e532705fb652f.45fb293cb6d392f85642680229b9e400f73da3f70ae7414614a91cdaf23e59cc.webp 960w,\n /aktuelles/2022/03/was-kann-ich-allein-schon-bewirken/image_hu_f9066b3e04cc3205.2ff2b96a9f5bdeda66bae58ca13f755ebf40d0a50510e8da411b4b4292ac0872.webp 640w,\n /aktuelles/2022/03/was-kann-ich-allein-schon-bewirken/image_hu_dd94950668520e65.993d8ad471edb652808832eb55ac47f6ab69c52c9e21c21c1cdc725ecf697d8d.webp 480w,\n /aktuelles/2022/03/was-kann-ich-allein-schon-bewirken/image_hu_baa96ebd4b7f0a23.42950dc77b02ae258334dbafdecafdfdc00f5eee3e2d31a621a6a02d02f223ad.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2022/03/was-kann-ich-allein-schon-bewirken/image_hu_dff46153bb79b120.8e247aa777eb62a13425bd02bdcd95313d88f0ec29789560714f91878bf0a3d1.webp\"\n width=\"1000\"\n height=\"1000\"\n alt=\"Was kann ich allein schon bewirken?\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eStellst du dir diese Frage auch manchmal oder hörst sie von anderen? Auch uns\nbeim Klimasofa treibt es um, ob wir eigentlich etwas zur notwendigen Veränderung\nbeitragen können.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e🤷 Aufgrund der Größe der ökologischen und sozialen Krisen und der\nOhnmachtsgefühle angesichts des Krieges gegen die Ukraine ist es sehr\nnachvollziehbar, dass wir an unserer eigenen Wirksamkeit zweifeln. Dazu trägt\nauch bei, dass wir die Wirkungen unseres Handelns nicht unmittelbar spüren,\nsehen oder messen können. Wenn ich gegen den Krieg demonstriere oder mich statt\nfür eine Flugreise für einen Urlaub an der Ostsee entscheide, scheint das erst\neinmal keinen Unterschied zu machen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2022/03/was-kann-ich-allein-schon-bewirken/","title":"Was kann ich allein schon bewirken?"},{"body":"","excerpt":"","ref":"https://www.klimasofa.org/suche/search.json","title":""},{"body":" Wie hängen die Klimakrise und Gerechtigkeit oder besser Ungerechtigkeit miteinander zusammen?\n🔥 Die Klimakrise verursacht auf verschiedenen Ebenen schweres Unrecht. Durch die zunehmende Erderhitzung steigt das Risiko für Krankheiten und Todesfälle durch Extremwetter und Mangelversorgung. Das gleich gilt für den Verlust des Lebensraums, der Heimat und für andere Faktoren, die das Leben stark beeinträchtigen.\n🤲 Die Staaten sind aber dazu verpflichtet, die Menschen vor vorhersehbaren und vermeidbaren erheblichen Gefahren wie den oben genannten zu schützen. Das Wissen um die Risiken der Erderhitzung ist ausreichend vorhanden und wissenschaftlich gesichert. Ebenso ist seit langer Zeit bekannt, was getan werden kann, um den Klimawandel aufzuhalten und welche Anpassungsmaßnahmen gleichzeitig ergriffen werden müssen.\nIndem Regierungen sich weigern, das danach Erforderliche zu tun, begehen sie Unrecht.\n⚡️ Unrecht gegenüber den Einwohner*innen der Länder, die schon jetzt am meisten von der Klimakrise betroffen sind, gleichzeitig aber am wenigsten zu ihr beigetragen haben.\n⚡️ Unrecht gegenüber den Generationen, die die sozialen, klimatischen und monetären Auswirkungen der Emissionen der vorangegangenen Generationen am meisten treffen wird.\n⚡️ Unrecht gegenüber den Menschen, die aufgrund ihres Einkommens und ihrer sozialen Lebensumstände nicht in der Lage sind, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen.\nWie mit diesem Unrecht umzugehen ist, darüber werden viele politische und gesellschaftliche Diskussionen geführt.\n👉 Was bedeutet für dich Gerechtigkeit im Zusammenhang mit der Klimakrise? Hat nur der Staat eine Verpflichtung, tätig zu werden oder auch Unternehmer*innen und sogar Individuen?\n","excerpt":"\u003cimg\n class=\"rounded-lg border-2 border-gray-300 shadow-lg\"\n srcset=\"\n /aktuelles/2022/02/was-ist-klimagerechtigkeit/image_hu_dbd1d19de8b4fa13.06faf1506dd0af009ef86e56bb36a37452513de4faf45e61cb04b1354f5350fc.webp 1000w,\n /aktuelles/2022/02/was-ist-klimagerechtigkeit/image_hu_ebeed85ef061c0f1.25b74d8a11bee9a2cefdea48c7a9ae2154169b8f71ebf761c3443fc46dc4d819.webp 960w,\n /aktuelles/2022/02/was-ist-klimagerechtigkeit/image_hu_ee931d2acbe86670.7cad58374cad60384e2ee23f398a065bf06e45ca29ccdbe604ea3025239097d4.webp 640w,\n /aktuelles/2022/02/was-ist-klimagerechtigkeit/image_hu_e10640a3b427c4d0.e615e511ccd6a225a932dba10e7f749d9d340985f7468263a9488368fb265e9f.webp 480w,\n /aktuelles/2022/02/was-ist-klimagerechtigkeit/image_hu_4d892b3a0a291013.1cf7836cf73c8a59a26a82ec965cf5b1770dfeafdb02cf483531d399413f575e.webp 320w,\n \"\n sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\n src=\"/aktuelles/2022/02/was-ist-klimagerechtigkeit/image_hu_dbd1d19de8b4fa13.06faf1506dd0af009ef86e56bb36a37452513de4faf45e61cb04b1354f5350fc.webp\"\n width=\"1000\"\n height=\"1000\"\n alt=\"Was ist Klimagerechtigkeit?\"\n /\u003e\n\n\u003cp\u003eWie hängen die Klimakrise und Gerechtigkeit oder besser Ungerechtigkeit\nmiteinander zusammen?\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003e🔥 Die Klimakrise verursacht auf verschiedenen Ebenen schweres Unrecht. Durch\ndie zunehmende Erderhitzung steigt das Risiko für Krankheiten und Todesfälle\ndurch Extremwetter und Mangelversorgung. Das gleich gilt für den Verlust des\nLebensraums, der Heimat und für andere Faktoren, die das Leben stark\nbeeinträchtigen.\u003c/p\u003e","ref":"https://www.klimasofa.org/aktuelles/2022/02/was-ist-klimagerechtigkeit/","title":"Was ist Klimagerechtigkeit?"},{"body":"Wir nehmen den Schutz deiner persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln deine personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.\nDie Nutzung unserer Website ist vollständig ohne Angabe personenbezogener Daten möglich.\nSoweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise ein Name, eine Adresse oder Kontonummer im Spendenformular) erhoben werden, erfolgt dies stets auf freiwilliger Basis. 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Ein Widerruf wirkt sich auf die Wirksamkeit von in der Vergangenheit liegenden Datenverarbeitungsvorgängen nicht aus.\nEinsatz von Matomo für twingle Im Spendenformular von twingle werden unter Einsatz der Webanalysedienst-Software Matomo, einem Dienst des Anbieters InnoCraft Ltd., 150 Willis St, 6011 Wellington, Neuseeland, („Matomo“) auf Basis des berechtigten Interesses von twingle an der statistischen Analyse des Nutzerverhaltens zu Optimierungszwecken gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO Daten gesammelt und gespeichert. Aus diesen Daten können zum selben Zweck pseudonymisierte Nutzungsprofile erstellt und ausgewertet werden. Hierzu können Cookies eingesetzt werden. Bei Cookies handelt es sich um kleine Textdateien, die lokal im Zwischenspeicher des Internet-Browsers des Seitenbesuchers gespeichert werden. Die Cookies ermöglichen unter anderem die Wiedererkennung des Internet-Browsers. 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Ausgenommen hiervon sind lediglich unsere Dienstleistungspartner, die wir zur Abwicklung der Spende benötigen oder Dienstleister, derer wir uns im Rahmen einer Auftragsverarbeitung bedienen. Neben den in den jeweiligen Klauseln dieser Datenschutzerklärung benannten Empfängern sind dies beispielsweise Empfänger folgender Kategorien: Zahlungsdienstleister, Dienstleister für den Versand der Spendenbescheinigung. In allen Fällen beachten wir strikt die gesetzlichen Vorgaben. Der Umfang der Datenübermittlung beschränkt sich auf ein Mindestmaß. Du hast die Möglichkeit, deine Einwilligung zur Datenverarbeitung jederzeit zu widerrufen. Ein Widerruf wirkt sich auf die Wirksamkeit von in der Vergangenheit liegenden Datenverarbeitungsvorgängen nicht aus.\n","excerpt":"\u003cp\u003eWir nehmen den Schutz deiner persönlichen Daten sehr ernst. 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Vertretungsberechtigt: Silke Quathamer, Carmen Schreib, Dr. Tobias Quathamer ℅ Gertz Gutsche Rümenapp Stadtentwicklung und Mobilität GbR Ruhrstraße 11 22761 Hamburg\nWiderspruch Werbe-Mails Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit widersprochen. 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